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#41

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.10.2017 12:46
von Rainer-Maria Rohloff | 3.924 Beiträge | 11111 Punkte
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Heckenhaus in #40 mit diesem:

"Nachdem ich das einmal durch hatte, suchte ich mir zukünftig privat Urlaubsunterkünfte, oft "unter der Hand" vermittelt.
Das war dann meine persönliche Freiheit. "
textauszug ende

Und bitte Hh nicht gleich wieder persönlich nehmen aber genau das in deinem Text sagte mir gerade: "Unser Hhaus wurde doch in dieser DDR irgendwann selbstständig, handelte somit selbstständig. Er suchte sich was selber, eigener Kopfeinsatz eben"

Genau das hatte der Rainer nämlich sinngemäß gemeint, in den Vortexten. DDR-Bürger musste sein Gehirn nicht abgeben, nur weil eine SED vorgab(so deine Formulierung) was denn nun der Einzelne zu tun und zu lassen hätte. Nein, er entschied selber. Und....hast doch dann selber entschieden, und das war gut so.

Rainer-Maria

Und einen guten Tag allen ins Forum



Klauspeter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#42

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.10.2017 13:23
von Heckenhaus | 8.274 Beiträge | 15575 Punkte
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@Rainer-Maria Rohloff , bitte auch das nicht persönlich nehmen, aber du hast keine Ahnung.
Selbständigkeit in der DDR, was war denn das schon. Wieviel weißt du denn davon ?
Kennst du die Schwierigkeiten und Probleme ?
Sieh zu, woher das Material kommt ! Sieh zu, woher du ein Fahrzeug nimmst ! usw.
Selbst Malerleitern mußten ein Jahr vorher bilanziert werden !
Ja gut, man mußte nicht arbeiten, aber man tat es, weil man Geld brauchte, im VEB lief das manchmal anders.

Ja, für mich war das ok, weil ich mich so wenigstens ein klein wenig verwirklichen konnte. Aber damit war auch die Grenze erreicht.
Selbständigkeit wurde auch nur zugelassen, damit der Bedarf der Bevölkerung nach Dienstleistungen/Reparaturen wenigstens
teilweise befriedigt werden konnte, also wieder Selbstzweck der Partei, mehr nicht.
Ob du das hinbekommst und wie du durch alle Klippen der Knappheit schipperst, dein Problem.
Es war nicht so wie heute, bestellst und bekommst vor die Tür geliefert.
Manchmal mußtest du sogar die Farbdosen im Einzelhandel kaufen, damit es weitergehen konnte.
Oder es stand beim VEB Chemiehandel ein 150 l.- Faß mit Weißlack, sieh zu, wie du es wegbekommst.
Kleinere Abpackungen-Fehlanzeige.
Ja, man hatte die Freiheit, sich im ganz kleinen Maßstab zu verwirklichen, aber mit Tonnen von Steinen im Weg.
Im Grunde war man dann schon Kapitalist, und das wollte man ja gerade nicht haben im Staate.
Dafür mußte dann auch regelmäßig Rechenschaft abgelegt werden, bei der Innungsversammlung oder auf dem Riesenbogen für die
Abt. Statistik beim Kreis alle Vierteljahre.
Und eine weitere Beschneidung deiner Freiheit : Die Preise waren vorgegeben, also im Grunde war es keine richtige Selbständigkeit.
Man war eine nur kleine Filiale der sozialistischen Planwirtschaft.


.
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Hapedi, IM Kressin und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.10.2017 13:25 | nach oben springen

#43

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.10.2017 18:47
von Rainer-Maria Rohloff | 3.924 Beiträge | 11111 Punkte
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Na Heckenhaus, da sind wir ja fast "Blutsbrüder im DDR-Handwerk".Aus dem Fred"Selbstständigkeit in der DDR"

"Die schöne Geschichte passt hier rein. Weil, sie beschreibt die tollen Zeiten mit meinem alten Chef(damals jungen) so wunderbar, so paar Jahre bevor die DDR ihren Geist aufgab.Gut, am Ende waren wir nur noch Hund und Katze, das machte aber nix, war halt gelebtes Leben im DDR-Arbeitsalltag.

Ich nenne sie" Kumpanei ist Lumperrei "von Rainer-Maria Rohloff

Rudi kam zu uns, da war ich schon eine Weile in diesem Privatbetrieb beschäftigt, über den ich hier schon einmal oder mehrmals geschrieben habe. Er war ein „ Ungelernter“, das hieß einer, der sich aus irgendwelchen Gründen in den Bereich der Privatwirtschaft zurück gezogen hatte. Derer Gründe gab es in den 70 / 80er Jahren in der DDR viele, eventuell aktuelle Ausreiseanträge, Zugehörigkeit zu den Zeugen Jehova, ehemalige Konfirmanden, Politikverweigerer ohne oder mit Hang zu Oppositionsgedanken, Einzelkämpfer so wie mich, Leute vom anderen Ufer und Krankheiten wie leichte und schwere Alkoholsucht, wohl bemerkt, damals war das noch keine anerkannte Krankheit, eher ein Laster und noch X andere Gründe mehr. Es war eine Nische im Arbeiter und Bauernstaat, in der sich gut leben ließ, gehe ich einmal von mir aus.

Rudi gehörte zu den leichten Laster- Fällen und was er früher einmal gearbeitet hatte weiß ich heute nicht mehr, nur Eines weis ich noch, sein ehemaliger Chef war ein „ Kleiner alter Krauter“. So nannte man die, die schon immer private Betriebe in Erbfolge betrieben, so ab 18. Jahrhundert bis mitten in die DDR hinein. Die, die nach 1945 blieben, ich nenne Sie die Bodenständigen. Man ließ sie Werkeln oder Schaffen, die Republik war auf sie angewiesen. Ob gut oder schlecht lag wohl an jedem selbst, an seinem diplomatischen Draht zu den „ Obersten Zehntausend“ und den Kombinaten. Die Großen mit bis zu 100 Beschäftigten verstaatlichte man ab Anfang der 70er Jahre oder besser ausgedrückt auf den Stuhl des Direktor kam ein geschulter Leiter mit Bonbon am Revers, für die Schüler als Erklärung, das war das Parteiabzeichen der SED. Der Alteigentümer konnte bleiben aber ohne Funktion weiter mitschaffen.. So im Nachhinein betrachtet war es ein Fehler, diese ganze Verstaatlichungsaktion, meine ich. Aber Fehler sind menschlich.

Unsere Auftragslage im Kleinstbetrieb war gut, mehr wie gut und so wurde für die Helfertätigkeiten jede Hand gebraucht. Am Anfang merkte ich nichts, ach so, ich vergaß noch zu schreiben, mir oblag die Funktion des Brigadier. So hieß das eigentlich im Volkseigenen Betrieb, beim Privatmann eher Vorarbeiter, der Westen sagt Polier dazu. Ist auch egal, es ist der, der sich mit dem Kunden, seinem Chef und mit seinen eigenen Kollegen herumärgert, es gehört jedenfalls eine gewisse Diplomatie dazu und ich dachte, die hätte ich. Wie gesagt, ich dachte….

Es passierte schon mal, das Rudi früh zu spät auf die Baustellen kam. Seine Ausreden waren immer sehr akkurat, und mein Chef Harald, der kam sowieso etwas später. Bei seiner jungen Frau war das menschlich, sie war eine studierte Ingenieurin, er übrigens auch und zwar für Automatisierung, und hatte den VEB satt, wollte mal etwas Anderes machen, aber was, das wusste sie auch nicht so richtig. Sie probierte noch und Harald brachte die Kohle, das Geld nach Hause. Wir waren immerhin stellenweise so bis zu acht Mann. Wenn man es so will, waren sie Beide „Ungelernte“, stürzten sich da auf ein völlig neues Feld aber sie hatten ja mich und meine Kollegen, wir waren die Fachleute, in der DDR sagte man Facharbeiter dazu.
Was wollten sie mehr, Harald hatte zwei linke Hände aber war ein guter Kaufmann, Bruni führte die Bücher, sie führte sie gut. Mein Lohn stimmte, und der, der Anderen auch..

Mein Chef, damals noch mein Freund sagte einmal zu mir: „ Eigentlich sind wir schön blöd, das wir so mühevoll produktiv Schaffen, Handel bringt doch viel mehr ein“. Am Wochenende, wenn ich zum Pfuschen fuhr, holte er vom Großhandel drei Fässer rote Limonade, stellte sich bei Veranstaltungen vor das Zentralstation in Leipzig und verkaufte das Brausewasser mit sehr gutem Gewinn, er hatte wohl damals schon leichte Aldi-Gene im Blut. Keine Behörde wollte eine Standgebühr von ihm haben ,und wenn, waren es nur Pfennige.

„Schlechte Zahlungsmoral“, diese zwei Worte gehörten in meinem Land zu den Fremdwörtern, aber das hatte ich meinem Handwerksfreund Transitfahrer schon einmal geschrieben. Natürlich, Peter, in deinem Westdeutschland auch, zumindest vor1989 , erst danach fing der Ärger mit den säumigen Zahlern an. Jedenfalls war ich froh, das Rudi kam, wenn auch verspätet kam, manchmal schon mit leichter Alkoholfahne aber egal, auf Arbeit trank er selten, eher viel Kaffee..

Jetzt werden manche sagen, ja, ja der Alkohol und die DDR. Dazu ein kleines Gegenbeispiel. Nach der Wende, nach 1990 war ich im Zuge meines Berufes mehrere Jahre in Brauereien der alten Bundesländer unterwegs, dort standen die Bierkästen im Frühstücks und Mittagsraum gestapelt zum Zugreifen herum und……Lange Rede, kurzer Sinn. Gesoffen wurde hüben und drüben während der Arbeit und das nicht zu knapp. Das war doch das mit dem „ an die eigene Nase fassen“, Peter, mein Freund, aber ich schweife ab.

Es kam der Tag, da kam Rudi früh nicht, nicht später, nicht Mittag, überhaupt nicht. Mein Chef Harald gab mir die Adresse, es lag auf meinem Weg und so fuhr ich nach der Arbeit vorbei. Wieder eine Episode aus meinem vorherigen VEB- Betrieb. Langschläfer, die früh nicht aus dem Bett kamen wurden in der DDR geholt, auf Arbeit geholt! Müller, Meier, Schulze bekamen den Auftrag und sofern Derjenige nicht sehr weit weg wohnte standen sie bei ihm auf der Matte und er musste mit! So einfach war das, dieser Paragraph für die „ Arbeitsscheuen“ war für die Harten Fälle. Man nannte das auch „ Hilfe zur Selbsthilfe“. Und meistens half es. Ich nenne es eine gute erzieherische Maßnahme so leicht an der individuellen Freiheit vorbei. Was bringt mir die individuelle Freiheit, wenn ich durch mein eigenes Versagen arbeitslos werde, rausgeworfen werde, also wurde sie mal kurz ignoriert, die persönliche Freiheit, dieser Kaugummi mit Fruchtgeschmack. Natürlich wurde man in der DDR nicht vor das Werkstor gesetzt wie im Westen, es wurden Aussprachen geführt mit der Gewerkschaftsleitung, dem Meister, der Parteileitung……Bis die Sache fruchtete oder kleine Erfolgesblüten zeigte oder eine Alternative gefunden wurde. Bei Totalverweigerung gab es ja noch den Paragraphen, das Arbeitshaus und einige Sachen mehr.
Zu Rudi zurück, in dem Neubaugebiet im Leipziger Westen öffnete eine nicht mehr ganz so junge Frau , Rudi war damals so Mitte 40, sie war wohl etwas älter.

Rudi, nein, der war schon drei Wochen nicht mehr hier, von einer anderen Frau war die Rede. Meine Frage nach der Adresse, sie nannte mir die Kneipe, wo er zu finden war.
Da klingelte es noch nicht bei mir, das Rudi ein Freund der Frauen war. Sie liebten ihn, er liebte sie, konnte reden wie ein Buch, war ein Charmeur und er hatte die gewisse Lebenserfahrung und keine feste Adresse.

Post von der Behörde so wie bei Monika in der schönen Westgeschichte, die kam wohl nie bei ihm an, die Wahlen und noch vieles Andere mehr konnte ihm gestohlen bleiben. Rudi war ein freier Mann, verpflichtet nur sich selbst, einem kleinen Unterhaltsanspruch, den die Chefin für ihn regelte und der da oben konnte ihn auch. Er blieb immer so lange als Logiergast bei seinen Frauen, bis der mit dem Hausbuch auftauchte zwecks eintragen. Da war Rudi weg. Meistens fuhr ich seine Umzüge, sein Habe, acht Beutel und ein alter Koffer passten in den Trabbikofferraum. Einige Wohnungen sah ich, darauf konnte der entwickelte sozialistische Staat wahrlich nicht besonders stolz sein. Aber schlampige Menschen mit dem Hang zur Unordnung hatten Ost und West und haben sie auch heute noch. Jedes Mal litt ich mehr wie er, wenn ich die verweinten Augen von Erika, Petra, Helga, Doris und Angelika sah. Ich war der Seelentröster an der Wohnungstür, da war Rudi schon mit dem packen des Kofferraum beschäftigt
Seine Gastspiele auf Arbeit wurden selten und seltener aber Harald brauchte jeden Mann und biß in den sauren Apfel, Arbeitskräfte in der Privatwirtschaft wurden mit Gold aufgewogen, auch die, die wenig anwesend waren und so behielt er ihn.

Nur Rudi hatte permanenten Geldbedarf durch die Frauen, die wenigen Gastspiele und das viele Bier, die Zigaretten und den Schnaps, mein Chef kannte das Wort „ Vorschuss“ nicht und so kam er zu mir. Der mit dem großen Herzen gab ihm und ich hatte Glück, dauerte es auch öfters Monate so stand Rudi irgendwann Abends auf der Matte und brachte das geborgte Geld zurück.
Von wem er sich neu borgte, das war mir völlig egal.

Ich vergaß, er war Kettenraucher und konnte von fünf Mark der DDR und weniger am Tag incl. Glimmstengel und Essen leben aber damals haben die Brötchen noch fünf Pfennige gekostet und das Bier so um die vierzig Pfennige.

Immer war Rudi auf der Suche, von einer Schönen zur nächsten Gaststättenschönheit, lag dem Staat nicht auf der Tasche so wie die Sozialhilfefälle des goldenen Westen sondern eher mir und seinen einsamen Mädels, kam zurecht oder auch nicht und einmal, als ich ihn in einer seiner vielen Gaststätten besuchte, sagte er schon nicht mehr ganz nüchtern zu mir: Merke Dir eines, mein Junge, den ich war so um die fünfzehn Jahre jünger wie er „ Kumpanei ist Lumperrei“ Erst dachte ich, Erich. Honecker und seine Milliarden- Kreditfreunde im Westen waren gemeint,. weit gefehlt, er meinte seinen alten Krauter vom Anfang damit. und es war wohl auf mich und meinen Chef gemünzt weil wir am Anfang sehr dicke Freunde waren. Mein Freund Rudi behielt Recht, die Freundschaft mit Harald hielt nur bis 1990, dann trennten wir uns. .Ich zog von Leipzig weg und wie gesagt, Rudi sah ich nie wieder, den alten Casanova und Lebenskünstler. Meinen ehemaligen Chef übrigens in den ganzen Jahren nur einmal, da waren wir wieder für den Zeitraum eines Kaffee dicke Freunde.

Namen wurden mit Rücksicht auf die handelnden Personen geändert.
.
Rainer-Maria



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#44

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.10.2017 22:06
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gelöscht



zuletzt bearbeitet 23.10.2017 23:00 | nach oben springen

#45

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 23.10.2017 23:07
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Zitat von der sturmbahn könig im Beitrag #7
Guten Abend ins Forum,...ja ich ärgere mich schon die ganzen Jahre,warum ich damals 1971 ..nicht nach Berlin gegangen bin zum Flughafen Zoll,die sind mir hier die Bude eingerannt aber ich wollte damals keine Uniform mehr anziehen,, ,ich Blödmann ging in den Tiefbau..war mein größter Fehler im Leben..Heute alle Knochen kaputt,,,,das wäre mir bestimmt erspart geblieben hätte ich die Chance genutzt...so ist das halt im Leben....mfg.



Rainer-Maria Rohloff und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.12.2017 21:45 | nach oben springen

#46

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 24.10.2017 11:02
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Ich habe auch die Uniform für immer abgelegt. Aber zum Tiefbau gab es ja unzählige Alternativen.

Aber auch innerhalb der Branche. Planer z. B. im Tiefbaukombinat oder gar Straßenmeister usw. Im Tiefbauamt, waren und sind tolle Jobs.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


IM Kressin und der sturmbahn könig haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.10.2017 11:27 | nach oben springen

#47

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 24.10.2017 12:41
von Klauspeter | 1.283 Beiträge | 1878 Punkte
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Im Mai 1961 machte unsere Studentengruppe eine Exkursion nach Berlin.
Ich stand am Brandenburger Tor und blickte Richtung "Goldmarie". Dort also war die andere Welt. Mir gingen einige
Gedanken durch den Kopf. 100m laufen, und ich wäre in dieser anderen Welt, im anderen Staat. Ich überlegte: Meine
Eltern wohnne in der DDR, meine Verwandten und Freunde. Ich hatte einen Studienplatz und das Studium machte mir Spaß.
Drüben im Westen bin ich ganz neu, kenne niemanden, fange ganz von vorn an.
Nichts reizte mich, diese 100m Richtung Westen zu gehen.

Ich bin zufrieden mit dem Leben, das ich gelebt habe: Ich habe eine liebe Frau, meine Kinder arbeiten fleißig und können
sich was leisten und wir kommen mit dem, was wir haben zurecht. Ob es besser gekommen wäre oder schlechter - wenn ich anders
gehandelt hätte - wer weiß das schon...
Die grundsätzlichen Entscheidungen würde ich auch heute wieder so treffen - vielleicht mit einer Ausnahme: Mit 17 Jahren
würde ich mich nicht wieder einer Partei anschließen.



Ebro, Rainer-Maria Rohloff, Ehli, GKUS64 und berndk5 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#48

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 24.10.2017 19:24
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #47
Die grundsätzlichen Entscheidungen würde ich auch heute wieder so treffen - vielleicht mit einer Ausnahme: Mit 17 Jahren
würde ich mich nicht wieder einer Partei anschließen.

Gebe ich Dir voll recht.
Ich bin damals auch in Berlin,mit 18 Jahren, in die Partei eingetreten an der Grenze,aus voller Überzeugung.
Später flog ich aus der Partei.
In den 80 Jahren wollte ich zur See fahren,leider nicht möglich,kein Genosse.
1986 war ich wieder würdig in diese Partei einzutreten.Nun höre ich schon wieder,der muß doch bekloppt sein.
1987 bekam ich meinen Reisepass und damit konnte ich an die Trasse fahren.
1989 erfolgte der Austritt aus der Partei mit meiner Frau,die Abgeordnete war.
Für uns beide war klar,es wird nie wieder einen Eintritt in eine Partei geben und diesen Grundsatz bleiben wir treu.
Nun habe ich doch etwas ,aus meinen privaten Leben erzählt,was ich eigentlich nicht wollte,aber egal.


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
Rainer-Maria Rohloff, Klauspeter, Huf3, wolle48 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#49

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 24.10.2017 19:48
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Die schlechten Erfahrungen haben einen doch auch viel gegeben, z.B. Menschenkenntnis, einen Teil der Lebenserfahrung u.ä.
Heute würde man garantiert auch Fehler machen, die man später bereut.
Darum stehe ich zu meinem Leben oder wie der Franzose so schön sagt : "Non, je ne regrette rien!"


Ehli, Rainer-Maria Rohloff, Klauspeter, bürger der ddr und Freienhagener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 24.10.2017 23:10
von berndk5 | 1.039 Beiträge | 7439 Punkte
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Hallo vs1400 , EX BO und alle Aktiven. Besonders #16 , also ohne "die Schwiegermutter" kann ich aus ganzem Herzen zustimmen.

Obwohl wir jetzt auf S.3 bei #48 angekommen waren und für mich einigen Beiträge zustimmungsfähig sind, bleibt es bei der Wertung zu #16 .
Natürlich gibt es für jede rückblickende Wertung des eigenen Lebens, insbesondere der Frage "Was hätte ich anders, oder BESSER machen können/sollen" ? aus heutiger Sicht neue Erkenntnisse.
Klar, dass vielleicht die eine oder andere Entscheidung spontan gefallen ist- aber wir waren/sind doch Alle erwachsene Menschen. zugegeben heute mit größerer Lebenserfahrung(alles andere wäre schlimm).
Man darf aus meiner Sicht aber einen wesentlichen Punkt nicht vergessen!
Es waren doch immer die äußeren Einflüsse, die unser Handeln, die unsere Entscheidungsfindung beeinflusst haben.

Ich will (ohne abzulenken) die Parallele zu einem anderen Thread nennen- 20 Meter ...(etc.).
Da hab ich was zum möglichen Seitenwechsel/Fahnenflucht-Gedanken aus meiner persönlichen Sichtweise (nur mich betreffend) geschrieben.
Klar, ich hätte problemlos abhauen können- aber ich selbst habe entschieden das nicht zu tun. Ich hatte mir vorgenommen, mein Leben mit meiner Familie für und mit der DDR zu leben. Das war eine Grundsatz-Entscheidung! Hätte ich anders entscheiden sollen ???

Es ist eine grausame Erkenntnis aus heutiger Sicht feststellen zu müssen, dass man in einigen wichtigen Fragen mißbraucht wurde. dass man deshalb (eigentlich) einen Großteil seiner Lebenskraft falschen Idealen geopfert hat. Gegenfrage, die ich mir selbst stelle! War es wirklich ein falsches Opfer ??

?- es hat zumindest in Treffurt die friedliche Wende (mit) ermöglicht.
Hunderte Grenzer in meinem Verantwortungsbereich haben Aufrichtigkeit erlebt- und das wichtigste! Ich kann heute noch in den Spiegel schauen, ohne Würgereiz.... .

Viele gute Leute sind damit nicht klar gekommen, Dremi gehörte dazu. Schade, das ihm niemand helfen konnte.

Was ich sagen will: Man ist immer schlauer, wenn man aus der Schule kommt (Schule des Lebens?) . Man soll seine Entscheidungen und seine Lebensgestaltung schon hinterfragen, muß aber akzeptieren- VIELES ist durch äußere Bedingungen beeinflusst worden, an die man sich heute kaum erinnert.
Hoffe, es hat Euch nicht genervt. Gruß, berndk5


NVA/BW: 04.06.1974 - 31.03.1992 ; bei GT: 1975 in Harbke, 3./I./.GR-25 ; bis 1990 GR-1, GK`n: 9.(Lauchröden),11.(Großensee),7.(IFTA),5.(Schnellmannshausen) und 4. (Treffurt), später wurde daraus die 3.GK
IM Kressin, Ehli, bürger der ddr, Rothaut und Pitti53 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#51

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 24.10.2017 23:26
von Freienhagener | 7.359 Beiträge | 15612 Punkte
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Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #49
Die schlechten Erfahrungen haben einen doch auch viel gegeben, z.B. Menschenkenntnis, einen Teil der Lebenserfahrung u.ä.
Heute würde man garantiert auch Fehler machen, die man später bereut.
Darum stehe ich zu meinem Leben oder wie der Franzose so schön sagt : "Non, je ne regrette rien!"

Z. B. finde ich es trotz des Scheiterns beim ersten Mal gut, zweimal geheiratet zu haben....


Nur deswegen habe ich statt einem, 3 gutgeratene Kinder.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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zuletzt bearbeitet 24.10.2017 23:27 | nach oben springen

#52

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 25.10.2017 10:48
von bürger der ddr | 7.209 Beiträge | 24088 Punkte
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Eigentlich hat diese Frage etwas "selbstzerstörerisches" an sich....
Ich bin nicht mehr der Mensch der ich vor 30-40 Jahren war, ich habe ein ganz anderes Wissen um Zusammenhänge, eine größere Lebenserfahrung und nicht zuletzt der Faktor Zeit.
Klar kann ich mich heute hinstellen und sagen, ich hätte nie in diese Partei eintreten sollen.....
Doch ich muß mir immer bei der Beurteilung der Situation klar werden, was wollte ich damals und wie dachte ich danmals. Für mich gab es mehrere Gründe in diese Partei einzutreten.
Grund 1 - ich war mit der gesellschaftlichen Entwicklung in der DDR einverstanden und hielt diese für Richtig
Grund 2 - ich wolte auch beruflich weiter kommen

Viele Zeichen habe ich mißachtet, spätestens als Kandidat der SED und mit aktiver Teilnahme an den Parteiversammlungen hätte ich hellhörig werden müssen. Doch statt die Konsequenzen zu ziehen hat man noch seine Witze darüber gerissen und hat das ständige "die Partei hat immer Recht" geduldet.
Ein ständiger Kritikpunkt war schon mein Foto im Parteidokument, wie ich mir erlauben konnte ein Bild mit schulterlangen Haaren abzugeben .....
Man beruhigte sich immer mit solchen Sprüchen, wenn ich anderen hier das Feld überlasse wird es noch schlimmer, doch eigentlich habe ich diese Partei trotz meiner manchmal unangepaßten Mitgliedschaft gestärkt.

Der Gedanke mit dem heutigen Wissen seine Vergangenheit zu beurteilen kann belastend sein, solange ich mein Angesicht noch im Spiegel ertrage (nicht optisch) solange kann und muß ich mit meiner Vergangenheit leben.
Doch das wichtigste ist, Fehler der Vergangenheit in der Gegenwart zu meiden.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


Pitti53 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#53

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 12.11.2017 07:38
von Kontrollstreife | 1.498 Beiträge | 9832 Punkte
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Was man aus der Erkentnis der Vergangenheit heute anders machen würde ist reiner Spekulatius. Ich habe mich ja weiterentwickelt und heute eine andere Sicht auf bestimmte Dinge als vor 40 Jahren. In der Gegenwart muss man sich entscheiden. Für die Zukunft kann man sich zwar selber Prioritäten setzen, ob man aber im Fall der Fälle entsprechend reagieren bzw. agieren kann ist nicht sicher.

KS


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#54

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 12.11.2017 13:42
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Im Nachhinein meint man schlauer zu sein, ist jeden selber überlassen.
Ich würde heute nicht viel anders machen.
Ich war mit meiner Berufswahl zufrieden, konnte diesen bis zum Renteneintritt ausüben.
Militärdienst, wenn er noch Pflicht wäre, würde ich wieder als Fallschirmjäger machen wollen.
Die Frage Partei (SED) stand auch für mich als Soldat nie. Nicht das ich zu meiner aktiven Zeit
etwas gegen das System hatte, eher gegen das Moralisieren der Obergenossen.
Ich hatte als Soldat eine Vorliebe für Frauen, auch wenn diese verheiratet waren und hatte es bei diesen auch leicht.
Den Anschiss in Parteiversammlungen wollte ich mir ersparen.......das war der Grund. Heute bin ich froh
das mir dadurch vieles erspart worden ist. Ich bin auch so im Leben zu meinen Zielen gekommen,
hat allerdings etwas länger gedauert.
Das ich sofort im Januar 1990 ein Angebot in der Pfalz angenommen habe war auch richtig, noch mal
auf die Schulbank hier, das war auch richtig.
Das ich mich heute bemühe fit und gesund zu bleiben ist auch richtig, denn ich möchte der Rentenversicherung lange,
lange erhalten bleiben....denn das hat diese verdient.


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
Fred.S., Lutze und Ehli haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#55

RE: Was würdet Ihr heute anders machen?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 12.11.2017 14:20
von Fred.S. | 1.759 Beiträge | 14607 Punkte
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#54 ja, Heute, das Heute nach der Wende? 1941er? Ich brauche da nicht viel zu überleben. Meine Arbeit bei derPost hatte sich durch das Frachtzentrum Neustrelitz überaus verbessert. Eine Freude immer wieder zu sehen, wie das Paket vom Codierer zielgenau über Bahnen zu der entsprechenden Rutsche kam.Gesundheitlich dann der vorzeitige Ruhestand. Es folgten 7 Jahre wo ich als Stadtteilfotograf auf meinn Datzeberg tätig war, dann kam er, nahm mich nicht mit, aber schüttelte mich so das ich ein gesundheitliches Wrack ab 2013 war. Was ändern oder was würde ich anders machen heute. NICHTS.
Bin zufrieden mit mein Leben und den Kater, denn ich kann ja nichts mehr ändern,was soll ich als Rentner ändern können.
Ihr die noch mobil und voller Elan seid, Ihr könnt das. Erzählt mir davon. Fred S.



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