Generalmajor a.D. H. Tauchert verstorben

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17.09.2017 09:11
avatar  Alfred
#1
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Am 4. September 2017 verstarb mein guter Freund Heinz Tauchert.



Als Mitarbeiter der Hauptverwaltung Aufklärung des MfS hat Heinrich Tauchert in verantwortungsvollen Funktionen, zuletzt als Stellvertreter des Leiters der HV A, gearbeitet.

Er ist ja einigen aus dem Forum bekannt.

Mein Beileid seinen Angehörigen.


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17.09.2017 14:47 (zuletzt bearbeitet: 17.09.2017 20:39)
avatar  Kalubke
#2
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Hier einige biographische Fakten:

Tauchert, Heinrich
24.1.1934
Stellvertretender Leiter der Hauptverwaltung Aufklärung
Geboren in Dauerthal, Vater Melker
Volksschule
1948 Landarbeiter
1951/52 Besuch der Jugend-Hochschule Bogensee
1952 SED,
1952 1. Sekretär der FDJ-Kreisleitung Lübben
1953 1. Sekretär der FDJ-Kreisleitung Senftenberg
1954 1. Sekretär der FDJ-Kreisleitung Lübben
1955/56 Besuch der Komsomol-Hochschule in Moskau
1959 2. Sekretär,
1961 1. Sekretär der FDJ-Bezirksleitung Cottbus
1965 Einstellung beim MfS,
1965 HV A
1971 -1972 Leiter des Referates HV A XII/5 (OAG operative Außengruppe)
1973 stellvertretender Abteilungsleiter Abteilung HV A XII (Militärpspionage NATO EG) gleichzeitig Leiter des Referates HV A XII/1 (NATO Hauptquartier)
war zusammen mit Maj Hans Gohritz Führungsoffizier der O-Quelle »Ottawa«, O-Quelle »Ondula«,Werber I »Pirol« (XV 2904/78) alias Peter Caspar Wolter, Nachrichtenredakteur dpd, mit Kontakten in das BfV (naher Verwandter) (Autor des Artikels Agentenromantik? in Eichner/Schramm: Top-Spione im Westen)
1983 Leiter der Abteilung HV A IV (Militärspionage BRD)
1987 Stellvertreter. F (Anleitung der DE für Militärspionage (illegaler Sektor) und op. Reiseverkehr:
HV A IV (Militärstrategische Spionage BRD) (Siegfried Milke))
HV A VI (Operativer Reiseverkehr) Helmut Reinhold))
HV A XI (Militärstrategische Spionage USA) (Jürgen Rogalla))
HV A XII (Militärstrategische Spionage NATO und EG) (Klaus Rösler))

1989 Generalmajor
1990 Entlassung.




Gruß Kalubke


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17.09.2017 16:56 (zuletzt bearbeitet: 17.09.2017 17:31)
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#3
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( gelöscht )

bemerkenswerte Vita, hat im Leben 3-4 Jahre produktive Arbeit als Landarbeiter gearbeitet, der Rest Apparatschik der SED und ihrer Sicherheit

edit
danke Pit , muss wohl 3- 4Jahre heißen. Hatte vermutlich beim Kopfrechnen einen Aussetzer


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17.09.2017 17:06
avatar  Pit 59
#4
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Na ich lese von 48-51 ,ist aber auch Rille.

Ich kenne so einen lauf bin aber ganz zufrieden damit


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17.09.2017 17:35
#5
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Zitat von Gert im Beitrag #3
bemerkenswerte Vita, hat im Leben 6 oder 7 Jahre produktive Arbeit als Landarbeiter gearbeitet, der Rest Apparatschik der SED und ihrer Sicherheit


Gert--Was versteht man unter produktive Arbeit?


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17.09.2017 19:34
avatar  Lutze
#6
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Ziemlich spät erst bei der Stasi gelandet
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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17.09.2017 20:06
avatar  Pit 59
#7
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-Was versteht man unter produktive Arbeit?

Ein Bäcker z.B,der Produziert was,wird dann verkauft und landet auf dem Frühstückstisch

P.S. Jürgen,die BW im Auslandseinsatz produziert auch nichts,aber sie sorgen wieder für produktive Arbeit


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17.09.2017 20:21
avatar  linamax
#8
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Zu Beitrag 7 Einfach eine geile Antwort für unseren Afghanistan Experten .


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17.09.2017 20:23
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#9
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( gelöscht )

Wir haben am Republikzaun auch keine produktive Arbeit geleistet . Aber dazu beigetragen daß die Arbeiter und Bauern produktive Arbeit leisten konnten .
Nach dem Motto " Wie du heute arbeitest , wirst du morgen leben " . Aber hat es was gebracht . Ach ja , der Frieden wurde erhalten

hapedi


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17.09.2017 20:26
avatar  linamax
#10
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Zu Beitrag 9 Peter du bist aber auch ein böser . Was sollen den die Genossen von dir halten .


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17.09.2017 20:35
avatar  Lutze
#11
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Zitat von Hapedi im Beitrag #9
Wir haben am Republikzaun auch keine produktive Arbeit geleistet . Aber dazu beigetragen daß die Arbeiter und Bauern produktive Arbeit leisten konnten .
Nach dem Motto " Wie du heute arbeitest , wirst du morgen leben " . Aber hat es was gebracht . Ach ja , der Frieden wurde erhalten

hapedi


Alle Achtung,sehr gut aufgepasst im Polit-Unterricht
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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17.09.2017 20:36
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#12
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( gelöscht )

Hab ich mir auch so gedacht beim Lesen des Lebenslaufes. Was Arbeit bedeutet und damit eine familie ernähren zu müssen wird er nicht gekannt haben.


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17.09.2017 20:38
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#13
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( gelöscht )

Zitat
Ziemlich spät erst bei der Stasi gelandet



Schwer zu sagen, der Aufstieg zu Beginn ist doch ganz schon derb schnell.
Gut, damals in der Zeit war sowas ja möglich, genau wie 1989, immer nach Umbrüchen.
Auf jedenfall hat er sich aber beim MfS durchgekaut und seine Laufbahn erarbeitet.
Solch Leute haben sicher auch beim Gegner ihr Ansehen gehabt und haben es sicher noch heute.


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17.09.2017 20:44
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#14
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Politische Arbeit kann nur einschätzen, wer es selber mal gemacht hat. Fand meist nach Feierabend statt, wenn Otto N. die Füsse hochlegt.
Und über die faulen Politiker meckert. Feierabend war meist nach Ladenschluss. Ich denke mal, er kannte sein Arbeitsleben lang keinen Feierabend. RIP.


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17.09.2017 20:45
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#15
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( gelöscht )

Zitat
Was Arbeit bedeutet und damit eine familie ernähren zu müssen wird er nicht gekannt haben.



Man muss das MfS nicht mögen und seine Angestellten auch nicht, aber diese Aussage ist nicht richtig, auch da wurde gearbeitet, so wie noch heute in jeder Amtsstube oder in jedem Büro einer Firma, nur das es in der Amtsstube egal ist ob der Bleistift abbricht.

Schaut mal bei den heutigen Politikern, vorallem bei den jungen Leuten, die kommen von der Uni und werden Politiker, die haben auch nie produktive Arbeit geleistet, dementsprechend leben viele ja auch auf einem anderen Stern.


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