" Von den Russen ermordet und wie Hunde verscharrt ! "

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07.09.2017 21:45 (zuletzt bearbeitet: 07.09.2017 21:49)
avatar  Hanum83
#31
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Zitat von damals wars im Beitrag #22
Warum sollte ich gefehlt haben, wir im Osten waren alle durchgeimpft!
Keine Mutter wäre auf die Idee gekommen, die Masern- oder Pockenschutzimpfung ausfallen zu lassen!


Ist zwar OT, aber dein Post ist schon wieder etwas schnell geschossen, ich hatte noch die Masern wie andere auch, die Impfung stand damals noch nicht auf dem Plan als du und ich im Sandkasten gesessen sind.
So, nun wieder zum Wehrwolf.


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07.09.2017 22:12
avatar  Ebro
#32
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Ja, ich auch, und auch Keuchhusten!


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07.09.2017 22:16
#33
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Man fragt sich manchmal warum man uns früher so verarscht hat in punkto Geschichtsschreibung. Was hier so an Fakten genannt wird kam einfach nicht vor. Es gab nur die friedliebende Sowjetunion und das verhasste Hitlerdeutschland. Dabei war die Sowjetunion schon immer auf Expansion aus.Vor dem 2.WK während des Krieges und nach dem Krieg. Ein Bsp. was hier noch garnicht genannt wurde sind die Kurilen in Fernost.Leider gibts Leute die das relativieren oder irgendwie kleinreden wollen sowie einer der von allen Ahnung zu haben scheint .


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07.09.2017 22:31
avatar  Mike59
#34
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Zitat von beobachter im Beitrag #33
Man fragt sich manchmal warum man uns früher so verarscht hat in punkto Geschichtsschreibung. Was hier so an Fakten genannt wird kam einfach nicht vor. Es gab nur die friedliebende Sowjetunion und das verhasste Hitlerdeutschland. Dabei war die Sowjetunion schon immer auf Expansion aus.Vor dem 2.WK während des Krieges und nach dem Krieg. Ein Bsp. was hier noch garnicht genannt wurde sind die Kurilen in Fernost.Leider gibts Leute die das relativieren oder irgendwie kleinreden wollen sowie einer der von allen Ahnung zu haben scheint .

Ich schreib mal so, wer da wirklich Interesse hatte - der fand auch in der DDR seine Informationen auf legalem Weg. Und was ist denn mit den Kurilen? Gehören heute dem welcher über einen gaaaanz bösen Aggressor (auf den wurden sogar 2 -in Worten zwei- Atombomben abgeworfen) einen Krieg gewonnen hat.


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07.09.2017 22:42
avatar  Ehli
#35
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Auf dem "Karnickelberg", unmittelbar neben der heutigen Justizvollzugsanstalt Bautzen, sind viele der Toten, die im Speziallager in den Jahren 1945 bis 1949 verstarben, verscharrt worden. Auf dieser Anhöhe wurde von der Stadt Bautzen mit finanzieller Unterstützung von Bund und Land und in Zusammenarbeit mit dem Bautzen-Komitee und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine Gräberstätte für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft in den Bautzener Gefängnissen errichtet. Unter schwierigen Bedingungen konnte 1992 bis 1994 ein Teil der bis dahin an unbekannten Stellen verscharrten Toten des Speziallagers geborgen werden. Die Grabanlage erinnert auch an die Toten, die nicht mehr auffindbar sind. Im September 2000 wurde in unmittelbarer Nähe zum Gräberfeld eine Gedenkkapelle eingeweiht.

Das Namensverzeichnis der Toten des Speziallagers wurde auf Grundlage der Angaben im „Totenbuch Speziallager Bautzen 1945–1956“ erstellt. Das Totenbuch erfasst nach bestem Wissen und Gewissen alle Namen der Verstorbenen des Speziallagers Bautzen. Das sind die Internierten, SMT- und Waldheim-Verurteilten, die zwischen Mai 1945 und Dezember 1956 in Bautzen verstarben. Grundlage sind das Haftbuch der sowjetischen Lagerverwaltung sowie die Protokolle der Friedhofsverwaltungen Dresden, Görlitz und Zittau. In Zweifelsfällen gelten die dortige Schreibweise des Namens und die Datierung des Sterbedatums. In den Akten der Lagerverwaltung wurde immer nur das Geburtsjahr erfasst. Aufgrund der Hinweise von Angehörigen lassen sich Namensschreibungen korrigieren bzw. Geburtsdaten genauer aufführen. Dementsprechend wird das Verzeichnis regelmäßig aktualisiert. Die letzte Aktualisierung erfolgte August 2012.

Alles und mehr findet ihr hier,oder selbst mal hinfahren:
https://www.stsg.de/cms/bautzen/geschich...e_karnickelberg


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07.09.2017 23:10 (zuletzt bearbeitet: 08.09.2017 06:52)
avatar  Kalubke
#36
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Dass Ulbricht seine politischen Widersacher aus der Sozialdemokratie, welche selbst in der NS-Zeit politischer Verfolgung ausgesetzt waren, offensichtlich in Zusammenarbeit mit der sowjetischen Geheimpolizei in Internierungslager für Kriegsgefangene sperren, bzw. in die GULAGs stecken ließ, ist m. E. das eigentliche dunkle Kapitel in der ostdeutschen Nachkriegsgeschichte. Sogar der stellvertretende Vorsitzende der westdeutschen KPD Kurt Müller wurde in die DDR bestellt, dort verhaftet und in die SU deportiert. Dort saß er sieben Jahre zusammen mit deutschen Wehrmachtsoffizieren in einem Offizierslager, weil er sich den stalinistischen politischen Dogmen widersetzt hatte.

Gruß Kalubke


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07.09.2017 23:47
avatar  josy95
#37
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Zitat von Ebro im Beitrag #32
Ja, ich auch, und auch Keuchhusten!
...ja. Und ich habe sie heute noch..., die stalinistische, ideologisch medizinierte Milbenkrätze!

Nach Konsultation bei einigen Meisendoktoren... Diagnose: Unheilbar!!!

josy95


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07.09.2017 23:48
avatar  ( gelöscht )
#38
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( gelöscht )

Die Behauptung, die speziallager wären nicht nur für die Nazis errichtet wurden, geht an den Tatsachen vorbei. Woher hätte die sowjetischen Besatzer wissen sollen, das sich Sozialdemokraten gegen sie wenden würden, sie wußten ja nicht mal, das welche überlebt hatten.


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07.09.2017 23:54
avatar  ( gelöscht )
#39
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( gelöscht )

Auch in Halle versuchte man, mit Urnen Politik zu machen

Ergebnis des Erkenntnisgewins:
°Ein Friedhof ist weltweit im Verständnis aller Kulturen die letzte Ruhestätte für alle Menschen. Er ist kein Ort für Rehabilitierungsverfahren oder Schuldzuweisungen. Dafür gibt es andere Orte. Auf dem Gertraudenfriedhof wurde all diesen Toten und vor allem ihren Angehörigen Unrecht getan, indem den Toten der Name und den Angehörigen ein Ort der Trauer verweigert wurde. Deshalb sollen die Namen aller Toten, die dieses Schicksal erlitten haben, auf Grabsteinen verzeichnet sein - unabhängig davon, ob sie inzwischen rehabilitiert sind oder nicht. "


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08.09.2017 00:15 (zuletzt bearbeitet: 13.09.2017 10:26)
avatar  josy95
#40
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Eigenhändig gelöscht


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08.09.2017 06:40 (zuletzt bearbeitet: 08.09.2017 09:35)
avatar  Kalubke
#41
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Zitat von damals wars im Beitrag #38
Die Behauptung, die speziallager wären nicht nur für die Nazis errichtet wurden, geht an den Tatsachen vorbei.


Verstehe ich Dich jetzt richtig, die SPD-Opferliste der FES ist ein Fake, weil sie nicht den Tatsachen entspricht?

Zitat von damals wars im Beitrag #38
Woher hätte die sowjetischen Besatzer wissen sollen, das sich Sozialdemokraten gegen sie wenden würden, sie wußten ja nicht mal, das welche überlebt hatten.


Mal abgesehen davon, dass Deine Bemerkung etwas zynisch klingt, diese Sozialdemokraten haben sich nicht gegen die Sowjetunion per se gewand, sondern vor allem gegen die Zwangsvereinigung mit der KPD unter der Ägide von stalinisierten KPD-Funktionären. Das Perverse daran ist m. E. und da muss ich @Wanderer zwischen 2 Welten Recht geben, dass diese SPD-Leute zu Friedenszeiten in Kriegsgefangenenlager gesteckt wurden.

Der SPD-Funktionär Ernst Reuter z.B. war in den 30er Jahren [korr: 1919-1922] Gebietskommissar bei den Wolgadeutschen. Als er während der Säuberungen politisch motivierte Todesurteile z.T. wegen Bagatelldelikten unterschreiben sollte, ist er nach Westeuropa geflohen und verbrachte den WK II in Emigration. Als erster Westberliner Bürgermeister war er wegen seiner Vergangenheit massiven politischen Angriffen aus Ostberlin ausgesetzt. Sicher auch weil er vehement, die vom MfS organisierten Entführungen von geflüchteten DDR-Funktionären und Leuten, die politisch gegen die DDR gearbeitet haben, anprangerte.

Neben diesen Übergriffen gegen SPD-Leute hat Ulbricht seine eigene Partei von KPD-Westremigranten gesäubert, so dass mehr oder weniger nur noch die "Hotel-Lux"-Fraktion übrig blieb. Vorbild waren ganz klar die stalinschen Säuberungsaktivitäten aus den 30er Jahren, die auch an den Bewohnern des Hotels "Lux" nicht spurlos vorüber ging. Hermann Dunckers Sohn z.B. verschwand in den GULAGS. Hermann Duncker war in den ersten Jahren der DDR Minister für Volksbildung. Auch in den 50ern ging dieses unheilvolle Treiben weiter (Herrnstadt-Affaire, Prozesse gegen Janka und Harich, etc). Erst nach Stalins Tod war damit Schluss.

Gruß Kalubke


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08.09.2017 07:40
#42
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Zitat von damals wars im Beitrag #38
Die Behauptung, die speziallager wären nicht nur für die Nazis errichtet wurden, geht an den Tatsachen vorbei. Woher hätte die sowjetischen Besatzer wissen sollen, das sich Sozialdemokraten gegen sie wenden würden, sie wußten ja nicht mal, das welche überlebt hatten.


Es waren Sozialdemokraten die für Demokratie gestanden haben und sich gegen die Stalinisierung Ostdeutschlands gewehrt @damals wars
Stalin ordnete auch die Zwangsvereinigung der SPD mit der KPD an.
So erzwangen sich die stalinhörigen deutschen Kommunisten, die nie durch eine demokratisch legitimierte Wahl an die Macht gekommen wären, die Herrschaft.


>>Die Vereinigung von KPD und SPD im Jahr 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone und der Viersektorenstadt Berlin zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) wird auch als Zwangsvereinigung von KPD und SPD bezeichnet, weil sie unter massivem Druck der sowjetischen Besatzungsbehörden zustandekam. Im Rahmen dieser Vereinigung wurden Sozialdemokraten, die sich widersetzten, in Lagern und Zuchthäusern inhaftiert oder sonstigem physischen oder psychischen Druck ausgesetzt.<<
https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsvere...und_KPD_zur_SED


70 Jahre Zwangsvereinigung von KPD und SPD
https://www.bundesstiftung-aufarbeitung....o_zwangsver.pdf


Zwangvereinigungen sozialdemokratischer Parteien mit Stalinistischen Parteien wurden auch in anderen Ostblocksaaten angeordnet

>>In Rumänien kam es unter sowjetischer Besatzung im Februar 1948 zur Zwangsvereinigung der Rumänischen Kommunistischen Partei mit der sozialdemokratischen Partei zur Rumänischen Arbeiterpartei, die sich 1965 in Rumänische Kommunistische Partei umbenannte.
In Ungarn erfolgte die Zwangsvereinigung von Kommunistischer und Sozialdemokratischer Partei zur Partei der Ungarischen Werktätigen im Mai 1948.
In der Tschechoslowakei wurden die Sozialdemokraten der Slowakei bereits 1944 und die Tschechoslowakische Sozialdemokratie (Československá sociální demokracie) am 27. Juni 1948 mit der KSČ zwangsweise verschmolzen.
Im Dezember 1948 erfolgte in der Volksrepublik Polen auf Druck Stalins eine Zwangsvereinigung der Parteien PPR und PPS zur PZPR (dt. PVAP abgekürzt). PPS-Politiker wurden Opfer massiver politischer Säuberungen; Gegner des neuen Regimes wurden aus Partei- und Regierungsämtern gedrängt (siehe hierzu auch: Parteien in Polen).<<
https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsvere...und_KPD_zur_SED


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08.09.2017 09:02
#43
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Zitat von Kalubke im Beitrag #41




Der SPD-Funktionär Ernst Reuter z.B. war in den 30er Jahren Gebietskommissar bei den Wolgadeutschen. Als er während der Säuberungen politisch motivierte Todesurteile z.T. wegen Bagatelldelikten unterschreiben sollte, ist er nach Westeuropa geflohen und verbrachte den WK II in Emigration.
..................................................................
Erst nach Stalins Tod war damit Schluss.

Gruß Kalubke


Es war mir absolut unbekannt das Ernst Reuter in den 30ger Jahren "Gebietskommissar" in der Autonomen Sowjetrepublik der Wolgadeutschen war. Liegt wahrscheinlich daran das ich Gerüchten zufolge nur DDR Geschichtsbücher gelesen habe und lese ......
"Gebietskommissar" ist eine NS Bezeichnung für verwaltungstechnisch eingesetzte Beamte in den von den Deutschen besetzten Gebieten und die waren eher NSDAP Mitglied und nicht in der SPD
Und bis in das Gebiet der Wolgadeutschen sind die deutschen Armeen nie gekommen, nur so nebenbei.
Anfang der 30ger Jahre war Ernst Reuter Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg und die liegt bekanntlich in Preussen; heute Sachsen-Anhalt, und nicht an der Wolga. Der Fluß heißt Elbe!
Nach 1933 saß E. Reuter mit Unterbrechung bis Ende 1934 in KZ-Haft und Anfang 1935 emigrierte er mit seiner Familie nach England und im gleichen Jahr reiste er weiter in die Türkei von wo er 1946 nach Deutschland zurückkehrte.

Die Spitze der Säuberungen in der SU, auch als Großer Terror bekannt, lag in den Jahren 1936 bis 1938 und da war E. Reuter nachweislich in der Türkei!

------------------------------------
Der Prozess gegen Janka und Harich fand im Jahr 1957 statt und da war Stalin bekanntlich bereits seit 4 Jahre tot .........
Also entsprich deine Behauptung das mit dem Tod von Stalin auch die politisch motivierte Verfolgung von sogenannten Abweichlern und Oppositionellen in der DDR abrupt endete nicht ganz den tatsächlichen Ereignissen .....


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08.09.2017 09:08 (zuletzt bearbeitet: 08.09.2017 09:19)
avatar  Fred.S.
#44
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erschreckt Euch nicht. 397 Seiten Dokument darüber Fred S.

Ach, ob das auch wieder Faschisten geschrieben haben, wie Damals als ich in Unkenntnis das vom Rhein reingesetzt habe weiß ich nicht.

Meckert dann nicht mir rum, sagt es und ich lösche den Beitrag. Mein Ziel heute: Euch eine Freude mit einer Gesamtaufstellung zu bereiten. Wenn das wieder die Faschisten geschrieben das stand nicht dabei.

Dateianhänge
  • finn_speziallager.pdf

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08.09.2017 09:17 (zuletzt bearbeitet: 08.09.2017 19:56)
avatar  Kalubke
#45
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Zitat von Nostalgiker im Beitrag #43
Zitat von Kalubke im Beitrag #41




Der SPD-Funktionär Ernst Reuter z.B. war in den 30er Jahren Gebietskommissar bei den Wolgadeutschen. Als er während der Säuberungen politisch motivierte Todesurteile z.T. wegen Bagatelldelikten unterschreiben sollte, ist er nach Westeuropa geflohen und verbrachte den WK II in Emigration.
..................................................................
Erst nach Stalins Tod war damit Schluss.

Gruß Kalubke


Es war mir absolut unbekannt das Ernst Reuter in den 30ger Jahren "Gebietskommissar" in der Autonomen Sowjetrepublik der Wolgadeutschen war. Liegt wahrscheinlich daran das ich Gerüchten zufolge nur DDR Geschichtsbücher gelesen habe und lese ......
"Gebietskommissar" ist eine NS Bezeichnung für verwaltungstechnisch eingesetzte Beamte in den von den Deutschen besetzten Gebieten und die waren eher NSDAP Mitglied und nicht in der SPD
Und bis in das Gebiet der Wolgadeutschen sind die deutschen Armeen nie gekommen, nur so nebenbei.
Anfang der 30ger Jahre war Ernst Reuter Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg und die liegt bekanntlich in Preussen; heute Sachsen-Anhalt, und nicht an der Wolga. Der Fluß heißt Elbe!
Nach 1933 saß E. Reuter mit Unterbrechung bis Ende 1934 in KZ-Haft und Anfang 1935 emigrierte er mit seiner Familie nach England und im gleichen Jahr reiste er weiter in die Türkei von wo er 1946 nach Deutschland zurückkehrte.

Die Spitze der Säuberungen in der SU, auch als Großer Terror bekannt, lag in den Jahren 1936 bis 1938 und da war E. Reuter nachweislich in der Türkei!

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Der Prozess gegen Janka und Harich fand im Jahr 1957 statt und da war Stalin bekanntlich bereits seit 4 Jahre tot .........
Also entsprich deine Behauptung das mit dem Tod von Stalin auch die politisch motivierte Verfolgung von sogenannten Abweichlern und Oppositionellen in der DDR abrupt endete nicht ganz den tatsächlichen Ereignissen .....


zu Reuter guckst Du hier . Selbst Du kannst noch was dazu lernen.


Ja, O.K. geschenkt, mit dem Tod von Stalin war doch noch nicht ganz Schluss. I. Z. m. der Ungarn-Krise ließ Ulbricht nochmal Köpfe rollen. Janka, ein Verlagsleiter z.B. sollte im Auftrag des damaligen Kulturministers J. R. Becher mit Bechers Wagen samt dem in Westberlin (!!!) ansässigen Privatchauffeur nach Ungarn fahren und einen Intellektuellen der Becher nahe stand (George Lukas?) vor den Wirren der Bürgerkriegsauseinandersetzungen retten. Das wurde Janka später vom MfS als Kollaborationsversuch mit der Konterrevolution angekreidet. Und der ehrenwerte Herr Becher als Initiator rührte keinen Finger für seinen Verlagsleiter Janka, als der in Bautzen verschwand (Quelle Janka: Schwierigkeiten mit der Wahrheit).

So viel mal zum Thema Charakter- und Prinzipienfestigkeit von Politikern.

Gruß Kalubke


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