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#1

Vorstellung - Leben an der Grenze

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.08.2017 00:18
von Ziegenhals | 1 Beitrag | 40 Punkte
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Hallo zusammen!
Zunächst einmal ein paar Worte zu meiner ersten "Berührung" mit der Grenze, die meine Kindheit wohl mehr prägte, als ich es damals dachte.

In den 70/80ern in Potsdam aufgewachsen, erschien mir die Grenze wie ein allgegenwäriges mystisches Tier, dass die Stadt belagerte, als ein Ort hinter dem etwas war, dem man besser nicht zu nah kam. Kein Wunder, endeten doch viele Straßen und Wege abrupt in einer Gegend, in die man nur mit besonderem Ausweis kam, wo Männer in Uniform herumliefen. Was dahinter war, konnte ich mir nicht so richtig vorstellen. Das hieß "West-Berlin", fast wie ein Stadtteil von dem Berlin mit dem Fernsehturm und dem Tierpark, in das man nur über Umwege kam, per "Sputnik" (Reichsbahn) oder Straße über Schönefeld, wo auch der Flughafen war. Zweieinhalb Stunden - bei günstiger Bahnverbindung!

Erst als wir nach Babelsberg umzogen wurde die Grenze plötzlich zum greifen nah. Meine Schule war nur ca. 300 m Luftlinie von der Grenze entfernt und hatte den Namen "Jörgen Schmidtchen", eines getöteten Grenzsoldaten. Natürlich hatte unsere Schule eine Traditionsecke mit Fotos und Lebensdaten von ihm, aber interessiert hat sich dafür prakisch niemand. Dafür wohnte fast die Hälfte meiner neuen Klassenkameraden im sog. "Sperrgebiet", in dass man ab dem 14. Lebensjahr nur mit Passierschein kam, denn dann hatte jeder seinen ersten Personalausweis, in den die entsprechenden Vermerke kamen. Ins Grenzgebiet kamen also nur die anderen, was ich irgendwie ungerecht fand, weil es mir als etwas besonderes vorkam.

Im realen Leben führte es im Grenzgebiet zu so absurden Situationen, dass die eine Seite der Karl-Marx-Straße noch frei zugänglich, der dem Griebnitzsee zugewandte Fußweg jedoch eigentlich schon Sperrgebiet war. An dieser Stelle stehen fast nur große Villen von Industriellen und Ufa-Stars aus der Vorkriegszeit, die damals Seegrundstücke mit direktem Zugang zum Wasser waren. Zur DDR-Zeit lagen dort jedoch keine privaten Boote am Ufer, sondern schnitt der Grenzstreifen mit Stacheldraht, Grenzzäunen, Kolonnenweg und Wachtürmen die Seeseite der Grundstücke ab. Aus dem Fenster einer Klassenkameradin konnte ich mir die ganzen Grenzanlagen einmal genau ansehen. Erschreckend, was da alles aufgeboten wurde, um uns vor dem angeblichen Feind da drüben schützen zu können!

Das Frappierendste war aber, was auf der anderen Seeseite in nur 100 m Entfernung zu sehen war: In kleinen Buchten lagen im Sommer Boote mit Westberlinern, die sich dem städtischen Trubel entzogen, auf Decken teils FKK sonnten, picknickten, grillten und v.a. alles andere als zu uns rüber wollten. Für die Grenzer waren die vielen weiblichen Nackedeis sicherlich eine echte Herausforderung und die Feldstecher auf den B-Türmen bestimmt häufig im Einsatz...

Die Grenzer patroulierten zu Fuß jedoch nicht nur zwischen den Grenzzäunen, sondern auch auf den Straßen der Umgebung, meist parallel zum Sperrgebiet, manche machten wohl aus Neugierde mal einen Umweg über die Nebenstraßen. Einige waren übermütig und haben ihre Kaschi (Kalaschnikow) einfach mal so durchgerissen um uns Jugendliche zu beeindrucken. Das war sicherlich nicht erlaubt. Aber vielleicht eine der wenigen Grenzer-Freuden, ein paar 14-16-Jährige zu erschrecken, die abends an ihrem Cliquentreff auf der Straße herumstanden.

Meine Eltern waren erst nach dem Mauerbau nach Potsdam gezogen und kannten die Stadt nicht anders als einseitig abgeschnitten. Alte Potsdamer erzählten jedoch manchmal von der Zeit vor dem Mauerbau, als man mit der S-Bahn einfach in einer Stunde zum Alexanderplatz fahren konnte. Für mich unfassbar: Einfach so, direkt ab dem Bahnhof Babelsberg!? Bis 1990 endeten für uns DDR-Bürger dort alle Züge (auch "Ferkeltaxe" genannte auberginfarbene Triebwagen) hier. Die Gleise verliefen jedoch schnurstraks gerade weiter in Richtung Westen (Grenzbahnhof Griebnitzsee), den ich damals jedoch nie zu sehen bekam. Das Leben der Potsdamer schien merkwürdig abgeschnitten, obwohl es auf der anderen Seite doch offensichtlich Leben gab. So konnte man aus den Fenstern der oberen Etage meiner Schule täglich die Müllwagen auf die Deponie auf der Westberliner Seite fahren sehen. Das andere Ufer war für uns jedoch weiter entfernt als der Strand der Ostsee oder das Schwarze Meer.

Meine Eltern waren beide nicht in der Partei und so wurde zuhause offen über die Probleme und Beschränkungen gesprochen, die ein Leben in der DDR mit sich brachte. Irgendwann wird auch einem jungen Menschen ganz klar was es bedeutet, in welche Richtung die Spitzen der Zäune gebogen sind. Dass diese ganze und ständig wiederholte Rhetorik von dem angeblichen "Schutzwall gegen den Westen" so offensichtlich erlogen war, hat mich schon damals schockiert und lässt mich am Geisteszustand der politisch Verantwortlichen noch heute zweifeln.

Ohne Zweifel hat es in der DDR auch viel Gutes und Erhaltenswertes gegeben. Wer das eigene Volk jedoch so lange einpfercht und ihm noch suggeriert, das wäre zu seinem Schutz und im ureigensten Interesse eines jeden Bürgers, der hat auch nicht verstanden, was dann im Sommer 1989 geschah. Für mich war der Todesstoß für die SED-Herrschaft - und somit das Ende der DDR - mit einem Satz besiegelt: "Wir weinen ihnen keine Träne nach!", sagte Erich Honecker über die tausende junger Menschen, die in den überfüllten Zügen aus der Prager Botschaft in den Westen fuhren. Spätestens dann muss es eigentlich auch der letzte Funktionär verstanden haben, dass dieses System am Ende war, als man die junge Generation quasi als Vaterlandsverräter bezeichnete und hinauswarf.

In jenem Sommer saß ich auch ein einem Zug - aber Richtung Berlin. Ich kam mit einem Kumpel von einem Zelt-Urlaub am Schwarzen Meer in Bulgarien zurück, der drei Tage später an die Grenze gezogen wurde. Nur wenige Wochen später sollte er jene Massenflucht über die "grüne Grenze" in Richtung Prager Botschaft stoppen helfen, die für den politischen Wandel sicherlich genauso wichtig war wie die Montagsdemonstrationen in Leipzig. Mann war ich da froh, nicht an der Grenze stehen zu müssen! Mitte Oktober, als im ganzen Land die Bürger schon in Bewegung waren, kam mein Einberufungsbefehl. Für mich zum Glück zur 2. Nachrichtenbrigade nach Niederlehme-Ziegenhals.

Fortsetzung demnächst.



zuletzt bearbeitet 11.08.2017 08:31 | nach oben springen

#2

RE: Vorstellung - Leben an der Grenze

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.08.2017 01:18
von andyman | 2.808 Beiträge | 4693 Punkte
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Hallo und willkommen im Forum.Deine Vorstellung ließt sich gut,jedenfalls für mich,muß aber auch nicht für jeden hier zutreffen.Man ließt sich sicher.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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#3

RE: Vorstellung - Leben an der Grenze

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.08.2017 07:03
von berlin3321 | 3.463 Beiträge | 3868 Punkte
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Tach....

Interessante Vorstellung....

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...


Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker, ...


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#4

RE: Vorstellung - Leben an der Grenze

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 11.08.2017 08:27
von Harsberg | 4.079 Beiträge | 4246 Punkte
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Dann auch willkommen von mir.

Zitat
Alte Potsdamer erzählten jedoch manchmal von der Zeit vor dem Mauerbau, als man mit der S-Bahn einfach in einer Stunde zum Alexanderplatz fahren konnte.



Ich habe das als Kind auch noch erleben dürfen. Wenn wir mit unseren Eltern in Berlin Verwandte besuchten, sind auch oft nach Potsdam so mit der S-Bahn gefahren.


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
Frank-NRW und Niederlausitzer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Vorstellung - Leben an der Grenze

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.08.2017 00:00
von vs1400 | 3.804 Beiträge | 7339 Punkte
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Zitat von Ziegenhals im Beitrag #1
Hallo zusammen!
Zunächst einmal ein paar Worte zu meiner ersten "Berührung" mit der Grenze, die meine Kindheit wohl mehr prägte, als ich es damals dachte.

In den 70/80ern in Potsdam aufgewachsen, erschien mir die Grenze wie ein allgegenwäriges mystisches Tier, dass die Stadt belagerte, als ein Ort hinter dem etwas war, dem man besser nicht zu nah kam. Kein Wunder, endeten doch viele Straßen und Wege abrupt in einer Gegend, in die man nur mit besonderem Ausweis kam, wo Männer in Uniform herumliefen. Was dahinter war, konnte ich mir nicht so richtig vorstellen. Das hieß "West-Berlin", fast wie ein Stadtteil von dem Berlin mit dem Fernsehturm und dem Tierpark, in das man nur über Umwege kam, per "Sputnik" (Reichsbahn) oder Straße über Schönefeld, wo auch der Flughafen war. Zweieinhalb Stunden - bei günstiger Bahnverbindung!

Erst als wir nach Babelsberg umzogen wurde die Grenze plötzlich zum greifen nah. Meine Schule war nur ca. 300 m Luftlinie von der Grenze entfernt und hatte den Namen "Jörgen Schmidtchen", eines getöteten Grenzsoldaten. Natürlich hatte unsere Schule eine Traditionsecke mit Fotos und Lebensdaten von ihm, aber interessiert hat sich dafür prakisch niemand. Dafür wohnte fast die Hälfte meiner neuen Klassenkameraden im sog. "Sperrgebiet", in dass man ab dem 14. Lebensjahr nur mit Passierschein kam, denn dann hatte jeder seinen ersten Personalausweis, in den die entsprechenden Vermerke kamen. Ins Grenzgebiet kamen also nur die anderen, was ich irgendwie ungerecht fand, weil es mir als etwas besonderes vorkam.

Im realen Leben führte es im Grenzgebiet zu so absurden Situationen, dass die eine Seite der Karl-Marx-Straße noch frei zugänglich, der dem Griebnitzsee zugewandte Fußweg jedoch eigentlich schon Sperrgebiet war. An dieser Stelle stehen fast nur große Villen von Industriellen und Ufa-Stars aus der Vorkriegszeit, die damals Seegrundstücke mit direktem Zugang zum Wasser waren. Zur DDR-Zeit lagen dort jedoch keine privaten Boote am Ufer, sondern schnitt der Grenzstreifen mit Stacheldraht, Grenzzäunen, Kolonnenweg und Wachtürmen die Seeseite der Grundstücke ab. Aus dem Fenster einer Klassenkameradin konnte ich mir die ganzen Grenzanlagen einmal genau ansehen. Erschreckend, was da alles aufgeboten wurde, um uns vor dem angeblichen Feind da drüben schützen zu können!

Das Frappierendste war aber, was auf der anderen Seeseite in nur 100 m Entfernung zu sehen war: In kleinen Buchten lagen im Sommer Boote mit Westberlinern, die sich dem städtischen Trubel entzogen, auf Decken teils FKK sonnten, picknickten, grillten und v.a. alles andere als zu uns rüber wollten. Für die Grenzer waren die vielen weiblichen Nackedeis sicherlich eine echte Herausforderung und die Feldstecher auf den B-Türmen bestimmt häufig im Einsatz...

Die Grenzer patroulierten zu Fuß jedoch nicht nur zwischen den Grenzzäunen, sondern auch auf den Straßen der Umgebung, meist parallel zum Sperrgebiet, manche machten wohl aus Neugierde mal einen Umweg über die Nebenstraßen. Einige waren übermütig und haben ihre Kaschi (Kalaschnikow) einfach mal so durchgerissen um uns Jugendliche zu beeindrucken. Das war sicherlich nicht erlaubt. Aber vielleicht eine der wenigen Grenzer-Freuden, ein paar 14-16-Jährige zu erschrecken, die abends an ihrem Cliquentreff auf der Straße herumstanden.

Meine Eltern waren erst nach dem Mauerbau nach Potsdam gezogen und kannten die Stadt nicht anders als einseitig abgeschnitten. Alte Potsdamer erzählten jedoch manchmal von der Zeit vor dem Mauerbau, als man mit der S-Bahn einfach in einer Stunde zum Alexanderplatz fahren konnte. Für mich unfassbar: Einfach so, direkt ab dem Bahnhof Babelsberg!? Bis 1990 endeten für uns DDR-Bürger dort alle Züge (auch "Ferkeltaxe" genannte auberginfarbene Triebwagen) hier. Die Gleise verliefen jedoch schnurstraks gerade weiter in Richtung Westen (Grenzbahnhof Griebnitzsee), den ich damals jedoch nie zu sehen bekam. Das Leben der Potsdamer schien merkwürdig abgeschnitten, obwohl es auf der anderen Seite doch offensichtlich Leben gab. So konnte man aus den Fenstern der oberen Etage meiner Schule täglich die Müllwagen auf die Deponie auf der Westberliner Seite fahren sehen. Das andere Ufer war für uns jedoch weiter entfernt als der Strand der Ostsee oder das Schwarze Meer.

Meine Eltern waren beide nicht in der Partei und so wurde zuhause offen über die Probleme und Beschränkungen gesprochen, die ein Leben in der DDR mit sich brachte. Irgendwann wird auch einem jungen Menschen ganz klar was es bedeutet, in welche Richtung die Spitzen der Zäune gebogen sind. Dass diese ganze und ständig wiederholte Rhetorik von dem angeblichen "Schutzwall gegen den Westen" so offensichtlich erlogen war, hat mich schon damals schockiert und lässt mich am Geisteszustand der politisch Verantwortlichen noch heute zweifeln.

Ohne Zweifel hat es in der DDR auch viel Gutes und Erhaltenswertes gegeben. Wer das eigene Volk jedoch so lange einpfercht und ihm noch suggeriert, das wäre zu seinem Schutz und im ureigensten Interesse eines jeden Bürgers, der hat auch nicht verstanden, was dann im Sommer 1989 geschah. Für mich war der Todesstoß für die SED-Herrschaft - und somit das Ende der DDR - mit einem Satz besiegelt: "Wir weinen ihnen keine Träne nach!", sagte Erich Honecker über die tausende junger Menschen, die in den überfüllten Zügen aus der Prager Botschaft in den Westen fuhren. Spätestens dann muss es eigentlich auch der letzte Funktionär verstanden haben, dass dieses System am Ende war, als man die junge Generation quasi als Vaterlandsverräter bezeichnete und hinauswarf.

In jenem Sommer saß ich auch ein einem Zug - aber Richtung Berlin. Ich kam mit einem Kumpel von einem Zelt-Urlaub am Schwarzen Meer in Bulgarien zurück, der drei Tage später an die Grenze gezogen wurde. Nur wenige Wochen später sollte er jene Massenflucht über die "grüne Grenze" in Richtung Prager Botschaft stoppen helfen, die für den politischen Wandel sicherlich genauso wichtig war wie die Montagsdemonstrationen in Leipzig. Mann war ich da froh, nicht an der Grenze stehen zu müssen! Mitte Oktober, als im ganzen Land die Bürger schon in Bewegung waren, kam mein Einberufungsbefehl. Für mich zum Glück zur 2. Nachrichtenbrigade nach Niederlehme-Ziegenhals.

Fortsetzung demnächst.


du durftest demnach nicht in deiner familie aufwachsen ... ?

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#6

RE: Vorstellung - Leben an der Grenze

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 12.08.2017 07:56
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Schön zu lesende umfangreiche Vorstellung, danke.
Ich hab übrigens verstanden das jemand der 1970 geboren ist, bei seinen Eltern die nach 61 nach Potsdam gezogen sind, aufwachsen konnte.
Freue mich auf die Fortsetzung der lesenswerten Geschichte.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


Rudi66 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.08.2017 07:57 | nach oben springen

#7

RE: Vorstellung - Leben an der Grenze

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 15.08.2017 16:42
von gitarre52 | 201 Beiträge | 391 Punkte
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hallo ziegenhals, und herzlich willkommen hier im forum.
war 1987 selbst in niederlehme ziegenhals zur reserve, bei den nachrichten.
ware ne miese zeit. vielleicht kann man sich ja mal austauschen, über das gelände usw.. obwohl man schon vieles vergessen oder verdrängt hat.
mfg klaus


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