Wie erkläre ich es einem Kind?

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09.08.2017 22:28
avatar  linamax
#91
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Zu 88 Das sagt der richtige .


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09.08.2017 22:30
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#92
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Man kann seinen Kindern auch wenn sie schon älter sind noch was ohne viel Worte erklähren




hapedi


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09.08.2017 22:33
avatar  linamax
#93
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Das ist mal eine Ansage .


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09.08.2017 22:53
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#94
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Zitat von 94 im Beitrag #85
Die SS (Schützenschnur) hättest bei mir trotzdem bekommen. So schei... konnte ein Grundwehrdiener garnicht schießen das mans mit dem spitzen Bleistift für den sozialistischen Wettbewerb 'geradebiegen' konnte. Und ein Treffer war nur eine von mehreren Möglichkeiten eine Scheibe auf dem TÜP umfallen zu lassen, da kümmerte sich einer der Uffze auf dem Turm schon drum. Na wie auch immer, zum Thema Grenzdienst. Das mit dem Vorbeischießen wäre wohl eine Option gewesen, die (unbeantwortbare) Frage ist ob man auch die Nerven dazu gehabt hät. Auch einer der Gründe warum ich oft und gern mit Hund auf Streife war, im Fall des Falles hätte der Spruch nicht gelautet 'Halt! Grenzposten, stehenbleiben oder ich schieße' sondern '... ich setze den Diensthund ein!.'


ja das ist die (glücklicherweise ) unbeantwortete Frage. Ich konnte und kann auch heute noch nicht 100% sagen, ob ich in dieser Situation die Nerven behalten könnte so zu handeln. Ich schrieb es an anderer Stelle, das ich als Postenführer mit meinem Posten einen Flüchtling gestellt und festgenommen habe. Das lief aber nahezu schulbuchmäßig ab, kein Widerstand, keine Gewalt, nichts. Die Macht des Faktischen, der Blick in unsere "Geschützrohre " überzeugten ihn und ich war sehr froh,. dass es so glatt ablief.


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10.08.2017 00:06
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#95
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #56
Und warum beknusperst du da so vehement einen der nicht viel jünger ist als du selber?
Auf 5 Jährchen kann man getroßt kack...
Wenn das der Gert machen würde wär es ja verständlich, aber du als fast Hintenübergefallen-Uffz., zwei Jährchen später geboren hättest du mit Ach und Krach gerade mal so ein Jährchen voll bekommen bei den GT und wärst wahrscheinlich heulend nach Hause gefahren.


nicht zu dieser zeit, Hanum,
für das jährchen wäre ich dankbarer gewesen, dass wurde von mir bereits mehrfach sinngemäß erwähnt.
doch egal, es gab kein hätte, wäre, könnte
und bei dir? erst mit zwanzig gezogen und dass als gwd'ler?

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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10.08.2017 00:11
#96
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #21
Die Motivation ist kein Thema - wenn es keine Motivation gab.
Diese Frage stellten nach der Wende auch Wessis, die sich einbildeten, wir wären alles freiwillige Parteigenossen gewesen an der Grenze. Und sie erhielten dieselbe Antwort wie die Kinder: Ich war unfreiwillig dort.
Die Folgefrage nach der Verweigerung lasse ich abblitzen.
Die "Helden" aus dem Westen wären auch ganz brav gewesen - vor allem die Karrieristen.
Das sind in jeder Gesellschaft dieselben (wie sich nach 1945 und nach 1989 zeigte).
Aber wie bereits gesagt: Berufssoldaten und Offiziere müssen sich rechtfertigen. D.h. sie haben es schwerer mit den Erklärungen.


@Freienhagener
Ich lese deine Beiträge immer gerne, hier möchte ich aber eine kurze Anmerkung machen..
Du darfst eins nicht vergessen, kaum ein "Wessi" war über die Vorgänge an der Grenze informiert. So war es auch mir -trotz Verwandschaft in der DDR und regelmäßigen Besuchen- unbekannt, dass zum Grenzdienst auch junge Männer unfreiwillig eingezogen worden sind.
Ich habe die Genossen an der Grenzübergängen in Marienborn, Wartha oder Drewitz erleben dürfen, stramm gedrillte übereifrige Beamte, die ihren Dienst 110%
ausgeführt haben.....preußisches DDR-Pflichtbewusstsein durch und durch. Für mich waren es Grenzsoldaten, erst nach der Wiedervereinigung erfuhr ich, dass diese Genossen alle von der Staatssicherheit waren. Es war eine abartige und widerliche Grenze und eine solche Grenze funktioniert im ganzen auch nur, wenn man genügend Mitläufer besitzt.
Aber im Mitlaufen waren die Deutschen -vor allen Dingen wenn es um Ideologien geht- ja schon immer besonders "gut".
Das hatte auch nichts mit unterschiedlichen Gesellschaftsystemen zu tun, die Grenzabfertigung zwischen Österreich und Ungarn war wesentlich "geschmeidiger".

Zitat:
>>Die "Helden" aus dem Westen wären auch ganz brav gewesen - vor allem die Karrieristen. Das sind in jeder Gesellschaft dieselben (wie sich nach 1945 und nach 1989 zeigte). Aber wie bereits gesagt: Berufssoldaten und Offiziere müssen sich rechtfertigen. D.h. sie haben es schwerer mit den Erklärungen<<

Das ist ganz sicher so, Karrieristen hat es schon immer gegeben. Ansonsten ist aber alles miteinander nicht vergleichbar. Wir waren gegen Ende des kalten Krieges bei der Bundeswehr eine reine Abiturientenkompanie. In der Schule gelernt, alles zu hinterfragen und bis zur Erschöpfung zu diskutieren und dann zum Militär.
Gab es einen Befehl wurde erst darüber debattiert, ob er sinnvoll ist oder nicht, ein Abtraum für jeden Vorgesetzen. In der DDR hätten uns die Unteroffiziere sicherlich
ganz schnell in die Schranken gewiesen. Bei der Bundeswehr war das nicht möglich. Gezielte und gut formulierte Beschwerdebriefe mehrerer Soldaten an den damaligen Wehrbeauftragten Willi Weiskirch in Bonn reichten aus und schon wurde unserer Kompaniechef zu den Zuständen in seinem Laden befragt.
Er bestellte dann seine Unteroffiziere zum Gespräch.

Das ist der Jammer dieser Welt,
Dass all die Dummheit der Millionen
Den wenigen, deren Geist erhellt,
Den Weisen wird zu Dornenkronen;
Dass sich der Massen Unverstand
Frech an des Genius Schwingen heftet,
Ihr zerrt aus seinem hohen Land,
Bis er zu Boden sinkt entkräftet.
Kurt Eisner


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10.08.2017 06:35
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#97
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Ja, die Argumente der Grünen haben ganze Generationen der Wehrpflichtigen durchdrungen. Lieber rot als Tot!


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10.08.2017 10:03 (zuletzt bearbeitet: 10.08.2017 10:05)
#98
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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #96
Zitat von Freienhagener im Beitrag #21
Die Motivation ist kein Thema - wenn es keine Motivation gab.
Diese Frage stellten nach der Wende auch Wessis, die sich einbildeten, wir wären alles freiwillige Parteigenossen gewesen an der Grenze. Und sie erhielten dieselbe Antwort wie die Kinder: Ich war unfreiwillig dort.
Die Folgefrage nach der Verweigerung lasse ich abblitzen.
Die "Helden" aus dem Westen wären auch ganz brav gewesen - vor allem die Karrieristen.
Das sind in jeder Gesellschaft dieselben (wie sich nach 1945 und nach 1989 zeigte).
Aber wie bereits gesagt: Berufssoldaten und Offiziere müssen sich rechtfertigen. D.h. sie haben es schwerer mit den Erklärungen.


@Freienhagener
Ich lese deine Beiträge immer gerne, hier möchte ich aber eine kurze Anmerkung machen..
Du darfst eins nicht vergessen, kaum ein "Wessi" war über die Vorgänge an der Grenze informiert. So war es auch mir -trotz Verwandschaft in der DDR und regelmäßigen Besuchen- unbekannt, dass zum Grenzdienst auch junge Männer unfreiwillig eingezogen worden sind.
Ich habe die Genossen an der Grenzübergängen in Marienborn, Wartha oder Drewitz erleben dürfen, stramm gedrillte übereifrige Beamte, die ihren Dienst 110%
ausgeführt haben.....preußisches DDR-Pflichtbewusstsein durch und durch. Für mich waren es Grenzsoldaten, erst nach der Wiedervereinigung erfuhr ich, dass diese Genossen alle von der Staatssicherheit waren. Es war eine abartige und widerliche Grenze und eine solche Grenze funktioniert im ganzen auch nur, wenn man genügend Mitläufer besitzt.
Aber im Mitlaufen waren die Deutschen -vor allen Dingen wenn es um Ideologien geht- ja schon immer besonders "gut".
Das hatte auch nichts mit unterschiedlichen Gesellschaftsystemen zu tun, die Grenzabfertigung zwischen Österreich und Ungarn war wesentlich "geschmeidiger".



Aber genau das habe ich gemeint, mich nur drastisch ausgedrückt:
Unsere Kinder und Enkel stehen dem so fern, wie früher der Bundesbürger.
Und Du hast erklärt warum der Bundesbürger den verstörenden Eindruck hatte.

Mein Fazit:
Unterschiedliches Engagement (GWD und dann Zivilberuf oder lange Berufssoldat/Berufsoffizier, gar bei der Stasi) macht das Erklären gegenüber den Nachgeborenen unterschiedlich schwierig.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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10.08.2017 10:22
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#99
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Zitat von damals wars im Beitrag #97
Ja, die Argumente der Grünen haben ganze Generationen der Wehrpflichtigen durchdrungen. Lieber rot als Tot!


Die "Argumente" von Rot-Grün haben 1999 auch dazu geführt, dass die Luftwaffe erstmals seit 1945 wieder eine Stadt angriff.

Wer aufoktroyierte Verträge nicht unterschreibt, wird bombardiert - so einfach ist das auch für Rot-Grün


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10.08.2017 10:26 (zuletzt bearbeitet: 10.08.2017 10:27)
#100
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Zitat von damals wars im Beitrag #97
Ja, die Argumente der Grünen haben ganze Generationen der Wehrpflichtigen durchdrungen. Lieber rot als Tot!


Dieser Spruch stammt nicht von den Grünen sondern vom Hummer. @damals wars
Vollständig lautet dieser Satz:
Lieber rot als tot, sagte der Hummer, bevor er in den Kochtopf kam.


http://archiv2.fes.de/objekt_start.fau?p...akate&ref=39525

Eine Lebensweisheit für Hummer und Menschen.

Das ist der Jammer dieser Welt,
Dass all die Dummheit der Millionen
Den wenigen, deren Geist erhellt,
Den Weisen wird zu Dornenkronen;
Dass sich der Massen Unverstand
Frech an des Genius Schwingen heftet,
Ihr zerrt aus seinem hohen Land,
Bis er zu Boden sinkt entkräftet.
Kurt Eisner


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10.08.2017 10:32
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#101
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Zitat von Marienborn89 im Beitrag #99
Zitat von damals wars im Beitrag #97
Ja, die Argumente der Grünen haben ganze Generationen der Wehrpflichtigen durchdrungen. Lieber rot als Tot!


Die "Argumente" von Rot-Grün haben 1999 auch dazu geführt, dass die Luftwaffe erstmals seit 1945 wieder eine Stadt angriff.

Wer aufoktroyierte Verträge nicht unterschreibt, wird bombardiert - so einfach ist das auch für Rot-Grün


Das Wort aufoktroyieren ist eigentlich ein Pleonasmus, das heißt die Vorsilbe ist hier überflüssig. Schon das Wort oktroyieren bedeutet so viel wie auferlegen, ...

"Klugschei... modus" aus


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10.08.2017 10:51
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#102
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Zitat von Gert im Beitrag #101


Das Wort aufoktroyieren ist eigentlich ein Pleonasmus, das heißt die Vorsilbe ist hier überflüssig. Schon das Wort oktroyieren bedeutet so viel wie auferlegen, ...

"Klugschei... modus" aus


Das hast Du aber schön bei Wiktionary abgeschrieben. aufoktroyieren steht im Duden. Ich gebe aber zu, dass eine Sinndopplung stilistisch unschön ist. "Pleonasmen" kannte ich bislang nur unter dem Ausdruck "Tautologie" - wieder was gelernt. Danke!


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10.08.2017 10:53
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#103
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Zitat von Marienborn89 im Beitrag #102
Zitat von Gert im Beitrag #101


Das Wort aufoktroyieren ist eigentlich ein Pleonasmus, das heißt die Vorsilbe ist hier überflüssig. Schon das Wort oktroyieren bedeutet so viel wie auferlegen, ...

"Klugschei... modus" aus


Das hast Du aber schön bei Wiktionary abgeschrieben. aufoktroyieren steht im Duden. Ich gebe aber zu, dass eine Sinndopplung stilistisch unschön ist. "Pleonasmen" kannte ich bislang nur unter dem Ausdruck "Tautologie" - wieder was gelernt. Danke!


den Text ja, den Sinn kannte ich schon vorher


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10.08.2017 11:23 (zuletzt bearbeitet: 10.08.2017 12:07)
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#104
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@vs1400
Bloß weil man nicht, auch nicht bei den GT bzw. garnicht gedient hat, hat man keinen Bezug zur Grenze und kann nichts dazu erklären, ist also minderwertig?
Dann träum mal schön weiter Deinen Traum als Nullpeiler und Traumtänzer!
Beurteilen kannst Du mich jedenfalls nicht, da Du absolut Null und Nichts von mir und somit über mich weißt!
Ein Gesprächspartner bist Du jedenfalls nicht für mich, da Du unter meinem Niveau bist!


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10.08.2017 11:25 (zuletzt bearbeitet: 10.08.2017 11:26)
avatar  josy95
#105
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Zitat von Gert im Beitrag #103
Zitat von Marienborn89 im Beitrag #102
[quote="Gert"|p628649]

Das Wort aufoktroyieren ist eigentlich ein Pleonasmus, das heißt die Vorsilbe ist hier überflüssig. Schon das Wort oktroyieren bedeutet so viel wie auferlegen, ...

"Klugschei... modus" aus


Das hast Du aber schön bei Wiktionary abgeschrieben. aufoktroyieren steht im Duden. Ich gebe aber zu, dass eine Sinndopplung stilistisch unschön ist. "Pleonasmen" kannte ich bislang nur unter dem Ausdruck "Tautologie" - wieder was gelernt. Danke!


den Text ja, den Sinn kannte ich schon vorherhttp://www.exicose.de/e1.gif ...mal ehrlich!

wer braucht solchen Scheiß von hochtrabenden Fremdwörtern?

Ich kann mich zum Glück immer noch in gepflegtem, verständlichen deutsch ausdrücken und finde die passenden Worte dafür!

Auch was moderate Fäkalausdrücke wie "Scheiß" anbelangt!

All dieser Unfug ist auch ein Thema, was total zum Thread passt - wie erklätre ich (auch diesen Mist) meinem Kind?

Wenn die deutsche Muttersprache, der deutsche Audruck immer mehr mit Fremdbegriffen durchsetzt wird, die teilweise noch nicht einmal einer anderen Sprache zuzuordnen sind?

Schlagwort denglisch!

Aber solche Ausdrucksweisen werden heute zu gerne von den immer mehr werdenen Blendern und Hochstaplern benutzt - oft bin ich der Überzeugung..., irgendwo hat dieses Klientel sowas gehört, plappert es gedankenlos ohne selbt zu wissen,was das Wort, der Begriff im Einzelnen so richtig bedeutet!
Hauptsache, die Krawatte sitzt überkorrekt, der Nadelstreifenanzug ist von Mutti fein gebügelt!

Bei sowas kriege ich eine Krawatte und ich muß mich erheblich zügeln, das mir die Sicherung für Toleranz und Anstand, physische Gewaltlosigkeit nicht durchbrennt!

Darum habe ich mir bei meinem Seelenklempner meine Sicherungen vor Jahren von flink auf träge wechsln lassen!

josy95

Sag niemals nie.
Sagte schon James Bond. Britischer Filmheld


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