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#81

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 20:34
von Gert | 14.247 Beiträge | 7899 Punkte
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Zitat von 94 im Beitrag #78
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #74
...Aber wir sollten beim eigentlichen Thema bleiben.
Sin'mer doch. Denn wie erklärts man einem Kind wenn dieses fragt: 'Papa (bzw. Opa, Onkel o.ä.), warum rauchst Du?'

P.S. da nehm ich dann doch lieber die Frage 'Hättest Du geschossen?'


und ? hättest du ? Ach ja vergass fast, dass du Befehle erteilen konntest


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#82

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 20:43
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Ganz ehrlich? ... ich weiß es nicht, wirklich. Warscheinlich würde ich dann was vom Weinhold und vielleicht auch vom Gartenschläger oder vom Furrer erzählen und vielleicht auch wie klein ein Mensch auf zweihundert Meter auf dem Korn einer AK ist, je nach Alter und Interesse des Wichtels ebend. Und würde vielleicht auch oder eher sicher ihm erzählen das es der Traum eines jeden Grenzers war mit weißen Handschuhen zur goldenen Schicht zu gehen. Doch jetzt leicht oT: Den Befehl zum Schießen nun erteilte ich halbjährlich einmal auf dem TÜP denn dieser Kelch (Aufsichtshabender) wollte an mir nun garnicht vorübergehen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.08.2017 20:44 | nach oben springen

#83

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 20:49
von Gert | 14.247 Beiträge | 7899 Punkte
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Zitat von 94 im Beitrag #82
Ganz ehrlich? ... ich weiß es nicht, wirklich. Warscheinlich würde ich dann was vom Weinhold und vielleicht auch vom Gartenschläger oder vom Furrer erzählen und vielleicht auch wie klein ein Mensch auf zweihundert Meter auf dem Korn einer AK ist, je nach Alter und Interesse des Wichtels ebend. Und würde vielleicht auch oder eher sicher ihm erzählen das es der Traum eines jeden Grenzers war mit weißen Handschuhen zur goldenen Schicht zu gehen. Doch jetzt leicht oT: Den Befehl zum Schießen nun erteilte ich halbjährlich einmal auf dem TÜP denn dieser Kelch (Aufsichtshabender) wollte an mir nun garnicht vorübergehen.


mir ging es ähnlich, fürchtete mich vor dem Augenblick der Entscheidung. Geschossen hätte ich, aber ob ich getroffen hätte ? Wir waren zum Scharfschießen stets in Prora/Rügen. Ich habe mir keine große Mühe gegeben, gute Schießergebnisse zu erzielen, mal so vorsorglich, wenn du verstehst, was ich meine

P.S kleine Anekdote. Ich bin Linkshänder und so habe ich ohne nachzudenken die Kaschi links angelegt , auf Dauerfeuer eingerichtet um bewegliche Ziele zu bekämpfen. Also, beim ersten Feuerstoß haut mir der Spanngriff der Waffe gegen den Wangenknochen, sodass mir vor Schreck die Waffe aus der Hand fiel. Ist glücklicherweise nichts passiert, aber der Maat, der das beaufsichtigte, bekam einen gehörigen Schreck und ich natürlich einen Rüffel.


zuletzt bearbeitet 09.08.2017 20:54 | nach oben springen

#84

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 20:54
von Pit 59 | 12.456 Beiträge | 11906 Punkte
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Ich habe mir keine große Mühe gegeben, gute Schießergebnisse zu erzielen, mal so vorsorglich, wenn du verstehst, was ich meine

Gert,die hätten Dir schon nachgewiessen was man als Postenpaar mit der kalaschnikow modern auf z.b. 200m treffen kann und was nicht.Aber Heute alles Spekulation.

P.S.manche haben sogar in den Rücken getroffen,und das beim Freundwärtslaufen



Gert, Grenzläufer, Hapedi, andyman und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#85

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 21:02
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Die SS (Schützenschnur) hättest bei mir trotzdem bekommen. So schei... konnte ein Grundwehrdiener garnicht schießen das mans mit dem spitzen Bleistift für den sozialistischen Wettbewerb 'geradebiegen' konnte. Und ein Treffer war nur eine von mehreren Möglichkeiten eine Scheibe auf dem TÜP umfallen zu lassen, da kümmerte sich einer der Uffze auf dem Turm schon drum. Na wie auch immer, zum Thema Grenzdienst. Das mit dem Vorbeischießen wäre wohl eine Option gewesen, die (unbeantwortbare) Frage ist ob man auch die Nerven dazu gehabt hät. Auch einer der Gründe warum ich oft und gern mit Hund auf Streife war, im Fall des Falles hätte der Spruch nicht gelautet 'Halt! Grenzposten, stehenbleiben oder ich schieße' sondern '... ich setze den Diensthund ein!.'


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Ehli und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#86

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 21:02
von linamax | 2.643 Beiträge | 3123 Punkte
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Zu 84 Und die werden hier im Forum noch gefeiert .


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#87

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 21:30
von Ebro | 1.619 Beiträge | 4602 Punkte
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Von Wem, und wo dokumentiert??



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#88

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 21:31
von damals wars (gelöscht)
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Nicht provozieren lassen!


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#89

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 21:59
von Lutze | 9.502 Beiträge | 7585 Punkte
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Die Sendung mit der Maus würde ich mir mit dem Kind gemeinsam anschauen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#90

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 22:08
von bürger der ddr | 8.122 Beiträge | 31525 Punkte
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Zitat von Gert im Beitrag #70
Zitat von Fred.S. im Beitrag #66
#62 ein guter bis sehr guter Beitrag, josy, zu den Kindern möchte ich aber hinzufügen.
Ich sah sie als sie klein waren mit ihren Idealen, die Eltern Hartz IV. Sie wurden größer, sollten lernen und da fing es oft schon an, ihre Frage: WARUM
Lehre hingeschmissen und selbst wenn sie erfolgreich beendet wurde, steht der junge Mensch da: Hartz IV.
Bei mir mehrere Großfamilien mit 5 bis 8 Kinder. Die Kleinen sehen was aus ihren Bruder geworden ist, der heute auf der Straße in einer Clique umherlungert mit 20, 22 Jahren. Wenn sie mit ihren schweren Schultaschen losgehen und ich sage: .. nun lernt mal schön ..., schauen sie mich an und erwidern:
... warum Fred, wofür, es mir doch genauso wie mein Bruder wird ergehen ... Und ich stehe da und weiß keine Antwort darauf. Denn der Kleine hat ja Recht, Hartz IV,
ist auch seine Zukunft. Ich möchte aber betonen, das trifft nicht für alle Kinder nun zu. Von den 100 in mein Umfeld aber auf 80. Fred


dazu kann ich auch etwas sagen. Meine Frau arbeitete als Lehrerin und war zeitweise auch mit solchen Problemkindern befasst. Das sind Erbhöfe, Hartz IV wird heute regelrecht vererbt. Wenn sie die Eltern besuchte, konnte man schon am Umfeld erkennen warum es so war. Die Schnapsflasche und Zigaretten standen immer bereit auf dem Wohnzimmertisch, die TVs mit den entsprechenden Programmen liefen auch, die Eltern im dazugehörigen Outfit und in der entsprechenden Tonlage im Gespräch mit der Lehrerin. Das wird sich nie ändern, diese jungen Leute werden das wieder an die nächste Generation weitergeben.
Hier im Rheinland sind Tausende Lehrstellen unbesetzt, die Firmen bekommen einfach keinen Nachwuchs mehr. Und die , die eine Lehrstelle haben, müssen motiviert an die Sache herangehen, dann werden sie auch als Geselle übernommen. Die Luschen landen bei der Agentur, aber da kennen sie sich ja meistens gut aus, dank entsprechender "Vorbildung".



Jetzt bin ich etwas platt, ich muß Dir leider recht geben....

Das Bild der H4 Empfänger hat sich geändert. H4 ist seit 2005 auf dem Schirm, damals hat es noch Menschen betroffen die aus den verschiedensten Gründen keine Chance hatten.
Doch dies Bild hat sich geändert, heute haben wir es mit einer "neuen H4 Generation" zu tun. Doch ich lehne H4 nach wie vor ab, H4 ist ein Instrument für soziale Willkür.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#91

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 22:28
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Zu 88 Das sagt der richtige .


bürger der ddr hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#92

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 22:30
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Man kann seinen Kindern auch wenn sie schon älter sind noch was ohne viel Worte erklähren




hapedi


Mein Profil ist nach besten Wissen und Gewissen erstellt . Ehrlich


Fred.S. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#93

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 22:33
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Das ist mal eine Ansage .


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#94

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 09.08.2017 22:53
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Zitat von 94 im Beitrag #85
Die SS (Schützenschnur) hättest bei mir trotzdem bekommen. So schei... konnte ein Grundwehrdiener garnicht schießen das mans mit dem spitzen Bleistift für den sozialistischen Wettbewerb 'geradebiegen' konnte. Und ein Treffer war nur eine von mehreren Möglichkeiten eine Scheibe auf dem TÜP umfallen zu lassen, da kümmerte sich einer der Uffze auf dem Turm schon drum. Na wie auch immer, zum Thema Grenzdienst. Das mit dem Vorbeischießen wäre wohl eine Option gewesen, die (unbeantwortbare) Frage ist ob man auch die Nerven dazu gehabt hät. Auch einer der Gründe warum ich oft und gern mit Hund auf Streife war, im Fall des Falles hätte der Spruch nicht gelautet 'Halt! Grenzposten, stehenbleiben oder ich schieße' sondern '... ich setze den Diensthund ein!.'


ja das ist die (glücklicherweise ) unbeantwortete Frage. Ich konnte und kann auch heute noch nicht 100% sagen, ob ich in dieser Situation die Nerven behalten könnte so zu handeln. Ich schrieb es an anderer Stelle, das ich als Postenführer mit meinem Posten einen Flüchtling gestellt und festgenommen habe. Das lief aber nahezu schulbuchmäßig ab, kein Widerstand, keine Gewalt, nichts. Die Macht des Faktischen, der Blick in unsere "Geschützrohre " überzeugten ihn und ich war sehr froh,. dass es so glatt ablief.


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#95

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 10.08.2017 00:06
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #56
Und warum beknusperst du da so vehement einen der nicht viel jünger ist als du selber?
Auf 5 Jährchen kann man getroßt kack...
Wenn das der Gert machen würde wär es ja verständlich, aber du als fast Hintenübergefallen-Uffz., zwei Jährchen später geboren hättest du mit Ach und Krach gerade mal so ein Jährchen voll bekommen bei den GT und wärst wahrscheinlich heulend nach Hause gefahren.


nicht zu dieser zeit, Hanum,
für das jährchen wäre ich dankbarer gewesen, dass wurde von mir bereits mehrfach sinngemäß erwähnt.
doch egal, es gab kein hätte, wäre, könnte
und bei dir? erst mit zwanzig gezogen und dass als gwd'ler?

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#96

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 10.08.2017 00:11
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #21
Die Motivation ist kein Thema - wenn es keine Motivation gab.
Diese Frage stellten nach der Wende auch Wessis, die sich einbildeten, wir wären alles freiwillige Parteigenossen gewesen an der Grenze. Und sie erhielten dieselbe Antwort wie die Kinder: Ich war unfreiwillig dort.
Die Folgefrage nach der Verweigerung lasse ich abblitzen.
Die "Helden" aus dem Westen wären auch ganz brav gewesen - vor allem die Karrieristen.
Das sind in jeder Gesellschaft dieselben (wie sich nach 1945 und nach 1989 zeigte).
Aber wie bereits gesagt: Berufssoldaten und Offiziere müssen sich rechtfertigen. D.h. sie haben es schwerer mit den Erklärungen.


@Freienhagener
Ich lese deine Beiträge immer gerne, hier möchte ich aber eine kurze Anmerkung machen..
Du darfst eins nicht vergessen, kaum ein "Wessi" war über die Vorgänge an der Grenze informiert. So war es auch mir -trotz Verwandschaft in der DDR und regelmäßigen Besuchen- unbekannt, dass zum Grenzdienst auch junge Männer unfreiwillig eingezogen worden sind.
Ich habe die Genossen an der Grenzübergängen in Marienborn, Wartha oder Drewitz erleben dürfen, stramm gedrillte übereifrige Beamte, die ihren Dienst 110%
ausgeführt haben.....preußisches DDR-Pflichtbewusstsein durch und durch. Für mich waren es Grenzsoldaten, erst nach der Wiedervereinigung erfuhr ich, dass diese Genossen alle von der Staatssicherheit waren. Es war eine abartige und widerliche Grenze und eine solche Grenze funktioniert im ganzen auch nur, wenn man genügend Mitläufer besitzt.
Aber im Mitlaufen waren die Deutschen -vor allen Dingen wenn es um Ideologien geht- ja schon immer besonders "gut".
Das hatte auch nichts mit unterschiedlichen Gesellschaftsystemen zu tun, die Grenzabfertigung zwischen Österreich und Ungarn war wesentlich "geschmeidiger".

Zitat:
>>Die "Helden" aus dem Westen wären auch ganz brav gewesen - vor allem die Karrieristen. Das sind in jeder Gesellschaft dieselben (wie sich nach 1945 und nach 1989 zeigte). Aber wie bereits gesagt: Berufssoldaten und Offiziere müssen sich rechtfertigen. D.h. sie haben es schwerer mit den Erklärungen<<

Das ist ganz sicher so, Karrieristen hat es schon immer gegeben. Ansonsten ist aber alles miteinander nicht vergleichbar. Wir waren gegen Ende des kalten Krieges bei der Bundeswehr eine reine Abiturientenkompanie. In der Schule gelernt, alles zu hinterfragen und bis zur Erschöpfung zu diskutieren und dann zum Militär.
Gab es einen Befehl wurde erst darüber debattiert, ob er sinnvoll ist oder nicht, ein Abtraum für jeden Vorgesetzen. In der DDR hätten uns die Unteroffiziere sicherlich
ganz schnell in die Schranken gewiesen. Bei der Bundeswehr war das nicht möglich. Gezielte und gut formulierte Beschwerdebriefe mehrerer Soldaten an den damaligen Wehrbeauftragten Willi Weiskirch in Bonn reichten aus und schon wurde unserer Kompaniechef zu den Zuständen in seinem Laden befragt.
Er bestellte dann seine Unteroffiziere zum Gespräch.


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#97

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 10.08.2017 06:35
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Ja, die Argumente der Grünen haben ganze Generationen der Wehrpflichtigen durchdrungen. Lieber rot als Tot!


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#98

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 10.08.2017 10:03
von Freienhagener | 7.776 Beiträge | 17941 Punkte
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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #96
Zitat von Freienhagener im Beitrag #21
Die Motivation ist kein Thema - wenn es keine Motivation gab.
Diese Frage stellten nach der Wende auch Wessis, die sich einbildeten, wir wären alles freiwillige Parteigenossen gewesen an der Grenze. Und sie erhielten dieselbe Antwort wie die Kinder: Ich war unfreiwillig dort.
Die Folgefrage nach der Verweigerung lasse ich abblitzen.
Die "Helden" aus dem Westen wären auch ganz brav gewesen - vor allem die Karrieristen.
Das sind in jeder Gesellschaft dieselben (wie sich nach 1945 und nach 1989 zeigte).
Aber wie bereits gesagt: Berufssoldaten und Offiziere müssen sich rechtfertigen. D.h. sie haben es schwerer mit den Erklärungen.


@Freienhagener
Ich lese deine Beiträge immer gerne, hier möchte ich aber eine kurze Anmerkung machen..
Du darfst eins nicht vergessen, kaum ein "Wessi" war über die Vorgänge an der Grenze informiert. So war es auch mir -trotz Verwandschaft in der DDR und regelmäßigen Besuchen- unbekannt, dass zum Grenzdienst auch junge Männer unfreiwillig eingezogen worden sind.
Ich habe die Genossen an der Grenzübergängen in Marienborn, Wartha oder Drewitz erleben dürfen, stramm gedrillte übereifrige Beamte, die ihren Dienst 110%
ausgeführt haben.....preußisches DDR-Pflichtbewusstsein durch und durch. Für mich waren es Grenzsoldaten, erst nach der Wiedervereinigung erfuhr ich, dass diese Genossen alle von der Staatssicherheit waren. Es war eine abartige und widerliche Grenze und eine solche Grenze funktioniert im ganzen auch nur, wenn man genügend Mitläufer besitzt.
Aber im Mitlaufen waren die Deutschen -vor allen Dingen wenn es um Ideologien geht- ja schon immer besonders "gut".
Das hatte auch nichts mit unterschiedlichen Gesellschaftsystemen zu tun, die Grenzabfertigung zwischen Österreich und Ungarn war wesentlich "geschmeidiger".



Aber genau das habe ich gemeint, mich nur drastisch ausgedrückt:
Unsere Kinder und Enkel stehen dem so fern, wie früher der Bundesbürger.
Und Du hast erklärt warum der Bundesbürger den verstörenden Eindruck hatte.

Mein Fazit:
Unterschiedliches Engagement (GWD und dann Zivilberuf oder lange Berufssoldat/Berufsoffizier, gar bei der Stasi) macht das Erklären gegenüber den Nachgeborenen unterschiedlich schwierig.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


IM Kressin und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.08.2017 10:05 | nach oben springen

#99

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 10.08.2017 10:22
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Zitat von damals wars im Beitrag #97
Ja, die Argumente der Grünen haben ganze Generationen der Wehrpflichtigen durchdrungen. Lieber rot als Tot!


Die "Argumente" von Rot-Grün haben 1999 auch dazu geführt, dass die Luftwaffe erstmals seit 1945 wieder eine Stadt angriff.

Wer aufoktroyierte Verträge nicht unterschreibt, wird bombardiert - so einfach ist das auch für Rot-Grün


This world is only free for the individuals who don't challenge the status quo. The ones who threaten the powers that be understand how shackled we are.
But we will fight, and we will win

Lauren Southern
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#100

RE: Wie erkläre ich es einem Kind?

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 10.08.2017 10:26
von Grenzläufer | 3.756 Beiträge | 13201 Punkte
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Zitat von damals wars im Beitrag #97
Ja, die Argumente der Grünen haben ganze Generationen der Wehrpflichtigen durchdrungen. Lieber rot als Tot!


Dieser Spruch stammt nicht von den Grünen sondern vom Hummer. @damals wars
Vollständig lautet dieser Satz:
Lieber rot als tot, sagte der Hummer, bevor er in den Kochtopf kam.


http://archiv2.fes.de/objekt_start.fau?p...akate&ref=39525

Eine Lebensweisheit für Hummer und Menschen.


zuletzt bearbeitet 10.08.2017 10:27 | nach oben springen


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