Dienstzeiten

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19.07.2017 18:17
avatar  Ratze
#1
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Moin
Ich habe gesucht und nichts hierzu gefunden. Ich hoffe, ich habe die richtigen Fragen gestellt.
Beim BGS konnte man sich auf 2,4,8,12 Jahre verpflichten. Ging nicht immer, aber insgesamt gab es diese Möglichkeiten. Wenn man eine entsprechende Stelle hatte, konnte man auch einen lebenslangen Dienst antreten. Mit 27 Jahren (zu meiner Zeit) unter Planstelle.
Wie war das bei der Grenztruppe?


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19.07.2017 18:37 (zuletzt bearbeitet: 19.07.2017 18:37)
#2
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Bei den DDR-GT gab es bekannlich Berufsunteroffiziere für 10 Jahre und Berufsoffiziere für 25 Jahre als die Hauptkategorien.

Meines Wissens war nach 25 Jahren meist Schluß mit dem höchsten Dienstgrad Oberstleutnant. Generäle dienten als Ausnahme länger.

"Zehnender" konnten sich aber durchaus "Nachschlag" holen, wenn sie sich ein Zivilleben nicht wünschten.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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19.07.2017 18:41
avatar  Alfred
#3
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #2
Bei den DDR-GT gab es bekannlich Berufsunteroffiziere für 10 Jahre und Berufsoffiziere für 25 Jahre als die Hauptkategorien.

Meines Wissens war nach 25 Jahren meist Schluß mit dem höchsten Dienstgrad Oberstleutnant. Generäle dienten als Ausnahme länger.

"Zehnender" konnten sich aber durchaus "Nachschlag" holen, wenn sie sich ein Zivilleben nicht wünschten.


Wenn nach 25 Jahren mit Dienstgrad Oberstleutnant schluss war, wie konnte man denn dann Oberst oder mehr werden ?


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19.07.2017 18:42 (zuletzt bearbeitet: 19.07.2017 18:46)
#4
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Danke für den Hinweis. Oberst ist richtig.

Darüber hinaus gab es eine Kategorie über den 25-Jährigen, verbunden z. B. mit einem Studium in Moskau.

Erlebt habe ich nur die Obersten (ggf. weniger), die nach 25 Jahren in den zivilen Bereich wechselten. Übrigens dort mit guten Posten versorgt, wie auch die Zehnjährigen.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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19.07.2017 18:46
avatar  Alfred
#5
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Es gab Personen, die waren mit weniger als 25 Dienstjahren General.


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19.07.2017 18:47
#6
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Ausnahmen bestätigen die Regel.............. und auf die Regel dürfte Ratze aus sein.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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19.07.2017 19:07
#7
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@Ratze
Grundwehrdienst: 18 Monate (ohne Verpflichtung)
Soldat auf Zeit (Uffz auf Zeit): 3 Jahre bei Marine 4 Jahre
Berufssoldat (Berufsunteroffizier): mindestens 10 Jahre, option auf 15 Jahre war möglich.
Fähnriche: mindestens 15 Jahre, option auf 25 Jahre möglich.
Offiziere (Offz. auf Zeit): 3 Jahre, Berufsoffiziere mindestens 25 Jahre.

Nicht jeder Offz. war nach 25 Jahren Oberst, kam auf die Planstelle an. Die meisten sind als Major oder Hauptmann abgegangen.

Lebenskunst ist - "Im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen"

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19.07.2017 19:34
avatar  Fred.S.
#8
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#1 Hallo Ratze,
Ich war zuerst 1965 im GWD, kurz vor der Entlassung Herbst 1966, habe ich mich für drei Jahre verpflichtet. 1967 die Verpflichtung auf 6 Jahre erhöht und 1968 auf 10 Jahre, wurde am 01.04.68 als Berufssoldat anerkannt. Und 1970 habe ich mich zu 20 Jahre verpflichtet, wovon 18Jahre ich davon geleistet habe. Ich habe es immer meinen Kommandeur gesagt und damit war es. Tage später beim Zugführer das fertige Schreiben dazu unterschrieben.
Ratze, ich habe das aber mich nie vor den Ablauf einer Dienstzeit zur nächsten Verpflichtet. Mitten in der einen wie bei den 3 und 6 Jahren und bei den 10 Jahren. Es hatte mir gefallen, dem Alten das gesagt, möchte länger bleiben und er leitete das dann in die Wege. Fred S.


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19.07.2017 20:20
#9
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Hallo zweedi04,

meiner Erinnerung nach war die Dienstzeit von OAZ 4 Jahre ( 1 Jahr OHS und 3 Jahre Truppe )

Gruß bdidi30b


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19.07.2017 20:23
avatar  Ratze
#10
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Moin
Da möchte ich noch mal weiter fragen.
Was war denn am Dienstende?
Wurde den Angehörigen der Truppe Jobs angeboten, gab es Umschulungsmassnahmen oder Überbrückungsgelder?
Nach 25 Jahren in der Truppe konnte man doch in seinem erlernten Beruf nichts mehr werden, wenn jemand direkt von der Schule kam, war man Anfänger, auch nicht lustig!
Beim BGS war das klar geregelt! Angebote, Fortbildung und Überbrückungsgelder.


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19.07.2017 20:23 (zuletzt bearbeitet: 19.07.2017 20:24)
avatar  Ratze
#11
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Moin
Doppelt


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19.07.2017 20:32
avatar  mibau83
#12
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ich habe in der weitläufigen verwandschaft den ehemaligen kommandeur der 11.grenzbrigade meiningen, letzter dienstgrad oberst, er war zum schluß im stab grenzkommando süd in erfurt.
nach seinen ausscheiden war er sicherheitsinspektor im fleischkombinat erfurt.


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19.07.2017 20:39
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#13
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( gelöscht )

Also gerade die dreiender und zehner waren auch bei anderen Dienststellen gefragt....Zoll, Volkspolizei, MfS usw.


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19.07.2017 20:41
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#14
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( gelöscht )

Ich blieb als UaZ Angehöriger meines Betriebes, das galt meines Wissens auch für alle Grundwehrdienstleistenden. Zum Ende der Dienstzeit rannten einen die Behörden "die Türe ein" um einen zu werben. Ein Versorgungsschein war daher nicht notwendig! Es gab in der DDR einen absoluten Arbeitskräftemangel!


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19.07.2017 20:43
avatar  Fred.S.
#15
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#10 ich war vorher bei der Deutschen Post _ DDR _ und als der Abschied nahnte von der Grenze nach 18 Jahrenn, dort angefragt und sofort wieder eingestellt. Fred S.


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