Dienstzeiten

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19.07.2017 20:52
#16
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Hallo Ratze,

mein Vater ist nach 27,5 Jahren als Major aus dem aktiven Dienst in die Reserve versetzt worden, und auf Grund der
Qalifikation ( Offiziere hatten eine Abschluss als Ingenieurökonom ) als Ökonomische Direktor einer Medizinischen Einrichtung
eingestellt worden.
Übrigens, was viele von uns jüngeren nicht wissen, in den ersten Jahren der Grenzpolizei wurde das Dienstjahr auf
Grund der hohen Belastung doppelt gezählt.
Daher die o.g. Dienstzeit.

bdidi30b


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19.07.2017 21:04
avatar  Ratze
#17
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Moin @bdidi30b in welcher Zeit war denn die Belastung so hoch? 52 - 60 oder die erstredn Jahre nach Aufstellung?


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19.07.2017 21:08
#18
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Hallo Ratze,

da muss ich am WE mal den Koffer mit den geerbten Unterlagen öffnen und nachsehen.
Leider ist mein Vater 2002 schon verstorben.

Gruß bdidi30b


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19.07.2017 22:39 (zuletzt bearbeitet: 19.07.2017 22:43)
#19
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Zitat von damals wars im Beitrag #14
.......................Zum Ende der Dienstzeit rannten einen die Behörden "die Türe ein" um einen zu werben. Ein Versorgungsschein war daher nicht notwendig! Es gab in der DDR einen absoluten Arbeitskräftemangel!

Einen, ja ...... aber nicht allen.
Das muß gesagt werden.

Was machte Dich denn so interessant für die?

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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19.07.2017 22:45
avatar  der 39.
#20
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Zu #16
Das stimmt so nicht.
Förderungsverordnung vom 24.01.1963 Ein Vorläufer existierte auch und in den 80er Jahren eine Überarbeitung. Die FV erhöhte die anzurechnende Dienstzeit nur geringfügig.
Auf meine Dienstzeit wurden 2 Jahre und 15 Tage angerechnet, ( 25.10.1948 bis 30.09.1963)


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19.07.2017 22:47
avatar  ( gelöscht )
#21
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( gelöscht )

zu # 19

zitat : Was machte Dich denn so interessant für die?


Vielleicht wars der Gartenverein , die Leute zum Unkraut zupfen gesucht haben

hapedi


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19.07.2017 22:48
avatar  mibau83
#22
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abv hat mal kurz angefragt, zwecks polizei, war aber danach gegessen.

der zoll war etwas hartnäckiger! drei anwerbegespräche, mit probstzella wurde geködert, aber erstmal wartha in aussicht gestellt.

berufe in uniform waren aber nach meinen grundwehrdienst nicht in meiner lebensplanung!


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19.07.2017 22:49
avatar  der 39.
#23
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Nachtrag. Die Divisionskommandeure hatten das Recht, beim Ausscheiden der Offiziere ein bestimmtes Kontingent zum Sonderstudium zu delegieren, ich gehörte damals zu den Glücklichen.


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19.07.2017 23:24
avatar  vs1400
#24
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Zitat von zweedi04 im Beitrag #7
@Ratze
Grundwehrdienst: 18 Monate (ohne Verpflichtung)
Soldat auf Zeit (Uffz auf Zeit): 3 Jahre bei Marine 4 Jahre
Berufssoldat (Berufsunteroffizier): mindestens 10 Jahre, option auf 15 Jahre war möglich.
Fähnriche: mindestens 15 Jahre, option auf 25 Jahre möglich.
Offiziere (Offz. auf Zeit): 3 Jahre, Berufsoffiziere mindestens 25 Jahre.

Nicht jeder Offz. war nach 25 Jahren Oberst, kam auf die Planstelle an. Die meisten sind als Major oder Hauptmann abgegangen.


bepo ( 3 jahre) und fsj - saz ( 4 jahre)

oaz ( 4 jahre)

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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20.07.2017 07:09
avatar  Ratze
#25
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fsj (?) freiwilliges soziales Jahr wird das kaum heißen, ich komme nicht drauf, was hieß das damals?


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20.07.2017 07:15 (zuletzt bearbeitet: 20.07.2017 07:15)
avatar  marc
#26
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Zitat
oaz ( 4 jahre)

gruß vs


Ab 1985, davor 3 Jahre.


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20.07.2017 09:41
avatar  Pitti53
#27
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Zitat von Ratze im Beitrag #25
fsj (?) freiwilliges soziales Jahr wird das kaum heißen, ich komme nicht drauf, was hieß das damals?


Fallschirmjäger


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20.07.2017 11:14
avatar  Ratze
#28
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Auf die Lösung wäre ich nie gekommen. Danke


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20.07.2017 12:44
avatar  ( gelöscht )
#29
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( gelöscht )

Eigentlich gab es immer Vergünstigungen für "Länger Dienende", so war bekannt das bei Studienwunsch und ähnlichen Bestrebungen schon mal der Hinweis kam:
"wer unserer Gesellschaft etwas bietet (mit Hinweis auf längere Dienstzeit), der kann auch von der Gesellschaft etwas erwarten"

So wurde ohne rechtliche Grundlage schon eine Art "Förderprogramm" etabliert. Während meiner Dienstzeit unterschieden sich die Soldaten auf Zeit (Uffz. mit 3 Jahren) in zwei Kategorien. Auf der einen Seite die ihre Verpflichtung bereuten und sehnsüchtig den EK nach schauten und auf der anderen Seite die Karrieristen die wußten "warum sie sich das antaten". Da war die Hoffnung auf Studium (meist im Fachschulbereich oder Meisterabschluß). Die waren bei den Soldaten seeehr beliebt......
Es gab schon mal die seltene Situation das man einen 3 -Ender trösten mußte, das war fast schon Mitleid. Da gab es auch noch welche mit Charakter die mit den Karrieristen nicht konnten und ständig zwischen den Fronten standen.
Mit den Berufssoldaten 25 Jahre, habe ich keine schlechten Erfahrungen gemacht, die hatten sich "die Hörner abgestoßen" und für die war das Alltag und man wollte das eigene Berufsleben nicht kompilizieren.

Nach der Entlassung aus dem aktiven Dienst z.B. nach 25 Jahren, da wurde schon ein Pöstchen gefunden. Beliebt waren da auch Ämter und Behörden, sei es als Sachbearbeiter oder Sicherheitsinspektor. Man mußte ja die "Jungs" absichern, denn im Berufsleben mit oft über 40-50 Jahren ohne Erfahrungen, ohne Praxis und vieles aus den erlernten Berufen nicht mehr aktuell, da sah es schon schlecht aus.


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20.07.2017 12:51
avatar  94
#30
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94

Zitat von marc im Beitrag #26

Zitat
oaz ( 4 jahre)
Ab 1985, davor 3 Jahre.

Sicher?
Nach meinem Kenntnisstand ab '83. Das eine Jahr mehr war als Ausgleich für das ebenfalls zu diesem Zeitpunkt um ein Jahr verlängerte Studium der 25ender 'angedacht'.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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