Grenztruppenwandel Ende 60iger Jahre

05.07.2017 13:17 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2017 10:47)
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#1
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Leider kann ich nicht mehr mit Bildern diehnen da alle meine Bilder durch die Stasi konfiziertwurde und auch in meiner Akte bei der Gaug-Behörde nicht mehr auf zu finden waren. Bis zum 23. August 1968 war ich, obwohl kein Parteimitglied ein treuer Soldat und ich glaube auch ein guter Diensthundestaffelführer. Obwohl, wie ja wohl jeder weis der im Diensthundewesen diehnte wir immer Ausrüstungsdefizite hatten war meine Staffel mit ordentlicher Ausrüstung ausgestattet. Warum ? nun ich bin in einem kleinem uckermärkischem Dorf aufgewachsen obwohl keiner der guten Schüler lernte ich doch bei den Dorfbewohnern einiges, solernte ich beim Schmied, dem Schuster, dem Stellmacher und selbstverständlich den Landwirten ein paar Grundbegriffe die mir halfen die defekte Ausrüstung zu reparieren. Wir haten eine sogen. "Neue Kompanie" der Heizungs -Vorraum wurde ab Januar/Februar 1968 meine Sattler-Werkstatt, das Werkzeug hatte ich aus meinem "Privatwerkzeug-Schatz" mit gebracht. Bei lauter Sattlern, Hundepflegen( 36 DH ) kam ich leider nicht dazu das Sozialistische Wettbewerbsbuch zu führen.Meine Hundestaffel, von der 8./ II / 23 / 5.Brig. /GT-NVA so damals die Kurzbezeichnung hatte aber heile Leinen Geschirre und Halsbänder. Ber der 710 und der 672 wenn ichs richtig erinnere der Kompaniechef und Grenzsicherungsoffizier sowie der (810)Politoffizier das heißt ein Major und zwei Hauptmänner ließen mich stramm stehen. Der Major brüllte förmlich wie ich ihn noch nie erlebt habe imAnhaltiner Hochdeutsch " Unterfeld in meine Dienstjshtre hat mik noch nik einer so wat jetraut" Montag zur Dienstbesprechung will auch das Wettbewerbsbuch der Hunde stafgfel auf diesen Tisch hier haben undklopfte mit dem Zeigefinger derart das ich befürchtete der bphrte ein Loch
Nun ich habe meine Dienstfreien Leute zusammen gerufen die beiden Gefreiten( Bergleute aus Zwickau) bekammen die Anweisung den bergmansschnaps aus der Deckenverkleidung mit in den Sattlerraum ( der auch als Zeitungslager diehnte) mit zu bringen. Unser Dienstfrei Sa/So wurde nun der freien Gestaltung unseres Wettbewerbs-Buchesgewidmet, wasmit steigendem Alkoholspiegel immer frecher wurde. So führten wir wöchentliche Flickstunden mit gleichzeitiger sozialistischerWeiterbildung und InFo durch unser einziges Parteimitglied namens Schwejk. Der dann von mir zur Beförderung zum Gefreiten vorgeschlagen wurde. Bei der Dienstbesprechnung am Montag sagte der Major nachkuzer Durchsicht na warum nich gleich so. am 1. Mai 1969 wurden wir die Hunde staffel als erstes NVA-Kollektiv mit der Medalie "Kollektiv dersozialistischenArbeit" ausgezeichnet.
Am 8.Mai erhielt ich von den sowjetischen Freunden das Abzeichen ( Bester soldat ) . Ja so wars damals ich habe noch mehrsolcher Geschichten muß aber leider los .
also bis irgentwann
Tschüß Euer wolle48


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05.07.2017 13:36 (zuletzt bearbeitet: 05.07.2017 17:55)
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#2
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Welchen Grenztruppenwandel gab es denn in den Ende 160iger Jahre ??? Diese Zeit kenne ich nicht !!!


Cambrino


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05.07.2017 20:19
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#3
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wolle ich lese in deinem Text etwas von Stasi-Akte. Bist du im Anschluss an deinen Grenzdienst als Sacki irgendwann in den Westen geflüchtet, oder eben ausgereist?

Rainer-Maria


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05.07.2017 20:23 (zuletzt bearbeitet: 05.07.2017 20:28)
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#4
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@Rainer-Maria Rohloff hast du auch schon das Profil vom Wolle gelesen
Sollteste mal vorher machen bevor du Fragen hast oder bist du immer noch in Gedanken bei der Lollobrigida

hapedi


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05.07.2017 20:30
#5
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Ist leider sehr schwer zu lesen
thomas


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05.07.2017 20:31
avatar  Ehli
#6
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Rainer-Maria Rohloff
Lesen,Lesen,Lesen,
Er hat doch fast alles in seiner Vorstellung geschrieben.

Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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05.07.2017 20:38 (zuletzt bearbeitet: 05.07.2017 20:41)
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#7
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #5
Ist leider sehr schwer zu lesen
thomas


@thomas 48
kleiner Tip
Wenn du die Taste strg und dann + drückst wird die Schrift größer bei - wieder kleiner
Alles klar

hapedi


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05.07.2017 23:20
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#8
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Willkommen bei uns.
In deiner Vorstellung, bist du gutgläubig zurückgekommen und hast dafür den "Dank" erhalten?


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13.08.2017 04:01
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#9
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Auf Deine Frage Rainer-Maria wegen der Stasi... in meinem Beitrag... ich bin nach diversen Zweifeln nach der sogen. Tschechen Krise 1969 im Juni über die Grenze in den Westen gegangen. Leider war ich so blöd meine damalige Frau nachholen zu wollen im September 1969... Was ich nicht wuste war diese Frau war STASI-Spitzel also IM... man hat mich erwischt ... nachdem ich 8 Monate in Stasi Untersuchungshaft in Berlin Magdalehnenstrasse verbracht habe wurde ich nach meiner Verurteilung zu 10 Jahren wegen Fahnenflucht und sammeln von Nachrichten +3,5 Jahre Nachschlag wegen Versuchtem Menschelhandel nach Bautzen II verlegt. Wo ich dann Einsass , bis zu meiner Entlassung im Rahmen einer Amnesstie im November 1972 und in die Bundesrepoblick abgeschoben wurde.


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13.08.2017 04:04
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#10
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Leider ist dort ein Druckfehler passiert es mu? natürli 1960iger Jahre heißen Wolle48


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13.08.2017 09:27 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2017 09:28)
#11
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Tach....

Du kannst den Betreff doch über die Edit Funktion richtig stellen.

MfG Berlin

Edit: Betreff geändert

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Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...

Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker....

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13.08.2017 09:28 (zuletzt bearbeitet: 13.08.2017 09:28)
#12
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Um mal pingelig zu sein:

1960er Jahre.

Aber eigentlich ist klar, daß das in der Überschrift ein Tippfehler ist.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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