Die vergessene Armee

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06.06.2017 11:58
#1
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In einigen Foren wird gerade heftig um diesen Film der schwedischen Regisseurin diskutiert.

Auch ein ehemaliger Offizier der Grenztruppen kommt hier zu Wort.

Ich kenne eine Reihe der Protagonisten persönlich. Bei manchem kann ich aber nur den Kopf schütteln. Hätten sie mal den Mund gehalten.

Na ja seht selber:

http://urplay.se/program/198307-vart-forlorade-ddr

Gruß


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06.06.2017 12:18
#2
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Thema gibt es schon, siehe hier:
Die vergessene Armee - Trailer 1 - Deutsch

bernd

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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06.06.2017 16:18 (zuletzt bearbeitet: 06.06.2017 16:19)
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#3
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( gelöscht )

die Gespenster der Vergangenheit sind hier aufgetreten. Besonders bemerkenswert fand ich die Erkenntnis des DDR Grenzoffiziers, wie ihm beim Studium der Stasiakte die Augen aufgingen, welche Aktivitäten das SED Monster MfS entwickelte, um ihn, seine Frau und seine Umgebung auszuforschen.
Aber das sind ja alles nur Erfindung der DDR Gegner wie Hubertus Knabe und andere, ist ja alles nicht wahr


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06.06.2017 22:44
avatar  mibau83
#4
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habe mir den film mal in gänze angeschaut.
sind ein paar forenbekannte gesichter dabei, unter anderen ein aktueller admin dieses forums.

übrigends stammt die filmemacherin aus dänemark.


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07.06.2017 01:00
avatar  coff
#5
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Det här programmet får på grund av upphovsrätt bara visas i Sverige.
Det verkar som du inte är i Sverige. Är du det? Försök igen.

Ausserhalb Schwedens nicht anzeigbar...

"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten." ( Johann Wolfgang von Goethe )


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07.06.2017 06:12
avatar  mibau83
#6
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auf " försök igen " klicken.


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07.06.2017 10:21
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#7
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Zitat von Gert im Beitrag #3
die Gespenster der Vergangenheit sind hier aufgetreten. Besonders bemerkenswert fand ich die Erkenntnis des DDR Grenzoffiziers, wie ihm beim Studium der Stasiakte die Augen aufgingen, welche Aktivitäten das SED Monster MfS entwickelte, um ihn, seine Frau und seine Umgebung auszuforschen.
Aber das sind ja alles nur Erfindung der DDR Gegner wie Hubertus Knabe und andere, ist ja alles nicht wahr


Das ist doch hier schon umfassend thematisiert worden, was soll jetzt nicht wahr sein?


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07.06.2017 10:45
#8
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Man kann zumindest leise Zweifel an der Machart anmelden. Selbstverständlich studiert ein ehemaliger Grenzoffizier zum ersten Mal seine Stasiakte und zufällig ist das Fernsehen dabei.
Wahlhausener

Signatur gelöscht...


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07.06.2017 10:54
avatar  Alfred
#9
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Ich frage mich, was der Film bringen soll ? Alles bunt und quer gemischt. Mal MfS, dann Grenztruppen, dann Akten des MfS, dann Fallschirmjäger, ein Auftritt zum 8.Mai ....

Ich glaube die Autorin hat sich selbst verstrickt und wusste am Ende nicht mehr, was der Film bringen sollte.

Es wäre schön, wenn sich mal jemand äußern könnte, der an diesem Machwerk mitgemacht hat.


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07.06.2017 11:25
#10
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Zitat von Beethoven im Beitrag #1
In einigen Foren wird gerade heftig um diesen Film der schwedischen Regisseurin diskutiert.




In einem der Foren wurde das Thema zum abkühlen für ein paar Tage geschlossen.

bernd

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07.06.2017 13:09
#11
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Zitat von Alfred im Beitrag #9
Ich frage mich, was der Film bringen soll ? Alles bunt und quer gemischt. Mal MfS, dann Grenztruppen, dann Akten des MfS, dann Fallschirmjäger, ein Auftritt zum 8.Mai ....

Ich glaube die Autorin hat sich selbst verstrickt und wusste am Ende nicht mehr, was der Film bringen sollte.

(...).

Ich denke nicht. Sie lässt die ehemaligen NVA Angehörigen erzählen und besucht die Versammlungen. Offenbar ist der Abwehrreflex gegenüber einer Reporterin aus dem Ausland nicht so stark. Selbst die finstere Mine von @Weichmolch heitert sich etwas auf
Im Text unter dem Link steht
Viele, die in der NVA gedient haben, halten die Erinnerung daran aufrecht, obschon die DDR nicht mehr existiert.
Warum tragen sie die alten Uniformen, singen Lieder und klammern sich immer noch an die Symbole und Zeremonien von damals?
Hören Sie wie ehemalige Soldaten von ihrem Militärdienst in der DDR erzählen und nehmen sie an ihren Versammlungen teil, mit welchen sie alte militärische Traditionen hoch halten.


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07.06.2017 13:37
#12
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"Wir tragen die roten Spiegel" ist ein Lied des MfS Wachregimentes, was soll dieses Lied in einem Dokumentationsfilm über die NVA?
Es ist eben ein Mix aus MfS, NVA und sonstwas...

Ein Geldgeber für den Film soll u.a. der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien....

...

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07.06.2017 13:44
avatar  ( gelöscht )
#13
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( gelöscht )

Zitat von Alfred im Beitrag #9
Ich frage mich, was der Film bringen soll ? Alles bunt und quer gemischt. Mal MfS, dann Grenztruppen, dann Akten des MfS, dann Fallschirmjäger, ein Auftritt zum 8.Mai ....

Ich glaube die Autorin hat sich selbst verstrickt und wusste am Ende nicht mehr, was der Film bringen sollte.

Es wäre schön, wenn sich mal jemand äußern könnte, der an diesem Machwerk mitgemacht hat.


@Alfred sehr selten bin ich deiner Meinung aber dieses Mal 100 % . Ich empfinde den Faden des Films auch sehr sprunghaft und durcheinander. Kein gelungenes Werk


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07.06.2017 14:56
avatar  ( gelöscht )
#14
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( gelöscht )

Zu den "künstlerischen" Ansprüchen dieses Filmes ist ja schon viel gesagt worden und dazu will ich mich gar nicht äussern.

Wenn ich allerdings die Szenen sehe, in denen erwachsene, in mehr oder weniger originalen FDU gewandete Männer und Frauen "Gefechtsalarm" spielen oder das Verhalten beim Kommando "Rührt Euch" üben - ja, dann kriege ich irgendwie eine Gänsehaut und es läuft mir kalt den Rücken runter. Das gleiche passiert mir, wenn das Fahnenkommando in voller Montur nach dem Radetzky-Marsch in den Saal einrückt. Ich kann für diese Dinge wenig bis gar kein Verständnis entwickeln und das liegt sicher nicht nur daran, dass ich ja eigentlich nie ein "richtiger" Militär gewesen bin. Dabei habe ich überhaupt nichts gegen Traditionspflege - ob das aber in der Uniform einer nicht mehr exestenten Armee passieren muss - irgendwie finde ich das schon ein bißchen albern.
Nun mag mancher einwenden, dass ja auch historische Schlachten, z.B. der Befreiungskriege regelmäßig nachgestellt werden (Schlacht bei Großbeeren von 1813). Ich meine, dass das zwei unterschiedliche Dinge sind, insbesondere auch schon aus der Tatsache heraus, dass die handelnden Personen in dem vorliegendem Film die Akteure von 1989 sind und sie keine Szenen "nachspielen".

Das gleiche gilt für mich für die Aktionen im Treptower Park von Berlin. Ich würde da meinen Kranz lieber in zivil niederlegen.
Aber gut, offensichtlich sind die militärischen Traditionen aus der DDR-Zeit bei diesen Leuten so tief verwurzelt, dass sie sebst 25 Jahre nach dem Ende der NVA nicht davon lassen können und unabhängig davon, dass ich dazu eine eigene Meinung habe halte ich es dann schon mit dem "Alten Fritz" - jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden.

Genauso albern finde ich allerdings auch die Reaktion der staatlichen Organe, die dann bei "Weichmolch" morgens vor 6.00 Uhr mit gezogenen Waffen vor der Tür stehen.
Weis eigentlich jemand, wie das im Film gezeigte Gerichtsverfahren konkret ausgegangen ist? Einen Freispruch gabs ja nicht, eine richtige Strafe wohl auch nicht. Was gabs dann?


andy


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07.06.2017 15:22
avatar  icke46
#15
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