Vorstellung Forscherin

17.05.2017 14:32
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#1
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Guten Tag!

Dann will ich mich mal vorstellen :-) Ich bin weiblich, war zu Wendezeiten gerade mal ein Teenager, und bin in Westdeutschland aufgewachsen. Inzwischen lebe ich schon seit vielen Jahren in England und arbeite in der medienwissenschaftlichen Forschung. Seit fast ebenso vielen Jahren beschaeftigt mich die Darstellung von Geschichte in verschiedenen Medien, also z.B. in Spiel- und Dokumentarfilmen, in verschiedenen literarischen Genres, und seit neuestem v.a. in digitalen Medien.

Ich stehe ganz am Anfang eines Projekts, dass sich mit interaktiver Geschichtsdarstellung beschaeftigt: also genau mit dem, was hier von vielen Forumsteilnehmern getan wird. Augenzeugenberichte, die eigene Geschichte erzaehlen, private Erinnerung im Wechselspiel mit oeffentlichen Darstellungen...

Auch privat habe ich ein sehr grosses Interesse an Geschichte, schon seit meiner Kindheit. Mein Mann kommt aus einem der ehemaligen Ostblockstaaten und war bei der dortigen Wende Anfang 20, und so gibt es immer wieder sehr interessante Unterschiede in unseren Erinnerungen, unserer Interpretation der Vergangenheit und auch der heutigen Politk.

Ich hoffe, es stoert hier niemanden, dass ich hier sozusagen zu Studienzwecken hineinschaue. Wer sich fuer meine Arbeit interessiert, kann gerne Fragen stellen. :-)

Forscherin


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17.05.2017 14:36
avatar  TOMMI
#2
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Willkommen, @Forscherin , ich hoffe Du findest hier reichlich von dem, was Du suchst und viel Erfolg bei Deiner Tätigkeit.


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17.05.2017 17:28
#3
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Tach oder moin moin,

guck Dir das Projekt mal an:

Vorstellung PragerExil

Ist evtl. interessant für Dich.

MfG Berlin


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17.05.2017 17:49
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#4
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Vielen Dank fuer das freundliche Willkommen, und fuer den Tipp, @Berlin3321. Auf das Projekt bin ich beim Stoebern im Forum schon gestossen. Sehr sehr spannend!


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17.05.2017 17:57
#5
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Ja, dass fand ich auch.

Ich hätte dazu ja noch ´ne Idee aber der Prager Exil, hmm, der scheint davon nicht angetan.

MfG Berlin

Edit:Rechtschreibung


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17.05.2017 18:14
avatar  Kalubke
#6
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Willkommen @Forscherin,

was sind die Ziele Deines Projektes?

Analysen der Themenstrukturen?
Art und Weise der Kommunkation (sachlich, Disput, böser Streit)?
Zusammensetzung der Forum-DDR-Grenze-community?
Analysen der Interessenlagen und Aktivitäten der verschiedenen User?
oder so ähnlich...??

Gruß Kalubke


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17.05.2017 18:22
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#7
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Hallo @Kalubke,
Puh, das sind natuerlich komplexe Fragen... grob gesagt geht es mir v.a. darum, wie die digitale Welt die Erinnerungsprozesse veraendert. Wie es also heutzutage verstaerkt moeglich ist, dass die oeffentliche Erinnerungskultur (Feiertage, Denkmaeler, Gedenkstaetten, wissenschaftliche Buecher...) mit der eigenen, privaten Erinnerung (kritisch) abgeglichen wird, und wie sich diese beiden "Erinnerungsformen" (oeffentlich - privat) gegenseitig beeinflussen.

Es geht mir also hier weniger um konkrete Inhalte oder die Weise, wie diskutiert wird. Sondern eher die Strukturen, die dieser (und anderen) Webseiten zugrunde liegen. Was ist ihr Ziel? Wie stellen sie sich dar? Inwiefern sind sie vernetzt, und mit wem (z.B. mit Organisationen ausserhalb des Netzes, mit Institutionen etc). Was ist ihre Motivation (verstehen sie sich als "Aufklaerung" gegen falsche Darstellungen? Als Ergaenzung zur "offiziellen" Lesart der Geschichte?)
So ungefaehr.


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17.05.2017 19:39
avatar  Kalubke
#8
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Ich denke Ergänzungen und auch das Aufzeigen von Widersprüchen zu ofiziellen Lesarten..., da ist in diesem Forum schon einiges eingebracht worden. Zum Beispiel die Aussage von Krenz in seinem Buch Herbst '89, dass alle Befehle für eine geordnete Grenzöffnung am 10.November 1989 bereits vorbereitet gewesen seien und nur die Ungeduld der Bürger der Grund war, dass das einen Abend davor so chaotisch ablief. Aus den Beiträgen von Zeitzeugen in diesem thread ging klar hervor, dass nichts vorbereitet gewesen war und Osl Harald Jäger auch am 10.11.1989 hätte selbst entscheiden müssen.

Gruß Kalubke


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17.05.2017 19:54
avatar  Lutze
#9
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Zitat von Kalubke im Beitrag #8
Ich denke Ergänzungen und auch das Aufzeigen von Widersprüchen zu ofiziellen Lesarten..., da ist in diesem Forum schon einiges eingebracht worden. Zum Beispiel die Aussage von Krenz in seinem Buch Herbst '89, dass alle Befehle für eine geordnete Grenzöffnung am 10.November 1989 bereits vorbereitet gewesen seien und nur die Ungeduld der Bürger der Grund war, dass das einen Abend davor so chaotisch ablief. Aus den Beiträgen von Zeitzeugen in diesem thread ging klar hervor, dass nichts vorbereitet gewesen war und Osl Harald Jäger auch am 10.11.1989 hätte selbst entscheiden müssen.

Gruß Kalubke


Was blieb ihn auch anderes übrig,bei den ganzen Massen,
wenn auch nur ein einziger Schuss dort am Grenzübergang gefallen wäre,
der wäre gelyncht worden,
auch von mir ein herzliches Willkommen @Forscherin
Lutze


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17.05.2017 20:03
avatar  Kalubke
#10
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Na ja, es geht darum, dass Krenz in seinem Buch so ein ganz klein wenig an der Wahrhrit vorbei geschrieben hat, weil er damals nicht als "master of disaster" dastehen wollte. Du weißt doch: "Niemand hat die Absicht.......einen Flughafen zu bauen."

Gruß Kalubke


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17.05.2017 20:13
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#11
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( gelöscht )

Jaja... Egon hatt nen Plan,ich weiss es nicht mehr genau,aber in irgend einer Sendung des DDR Fernsehens hat der Typ...nur einmal das Wortgebilde der chinesischen Loesung in den Mund genommen(nicht das er damit gedroht hat,aber gesagt hat der Mann das)...das weiss ich genau....
Ab diesem Moment..war mehr als Misstrauen vorhanden....
Ja, waere nur ein einziger Schuss gefallen,das Thema hatten wir hier schon,waeren die Laternen voll gewesen......Gut...das es letztendlich nicht dazu kam....
Mann sollte wissen wenn man am Ende ist...

Gruesse und willkommen im Forum
EX BO


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18.05.2017 01:15
avatar  andyman
#12
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Hallo und willkommen im Forum.
Lgandyman


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