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#1

Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 10.05.2017 21:24
von Schlutup | 5.308 Beiträge | 11858 Punkte
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Hallo,
wie sah es eigentlich mit der Schwarzarbeit in der DDR aus?
War diese verboten und wer kontrollierte das?

Gruß



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#2

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 10.05.2017 21:37
von Schlutup | 5.308 Beiträge | 11858 Punkte
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Feierabendbrigaden in der DDR Staatlich geförderte Schwarzarbeit
"Einen Pfusch machen" oder "pfuschen gehen" waren feststehende Begriffe im Wortschatz der DDR. Jeder wusste, was damit gemeint ist. Und natürlich wusste auch jeder, was unter einer Feierabendbrigade zu verstehen ist. Beides gehörte nämlich untrennbar zusammen: Der "Pfusch" und die Feierabendbrigade.
http://www.mdr.de/heute-im-osten/feierabendbrigaden104.html



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#3

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 10.05.2017 21:42
von bürger der ddr | 7.856 Beiträge | 29421 Punkte
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"Schwarzarbeit" war ein wichtiger Faktor in der DDR. Ich habe an PKW geschraubt und mit einem Kumpel auch lackiert. Heute würde ich meine Gesundheit nicht mehr so leichtfertig auf das Spiel setzen, lackieren ohne Absaugung....
Von der Qualität (Farbnebel) will ich gar nicht reden, trotzdem Aufträge ohne Ende.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


Schlutup, Ährenkranz und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#4

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 10.05.2017 21:53
von EX BO | 351 Beiträge | 1430 Punkte
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Ihr seht einfach zuviel "schwarz"gabs damals inne DDR, gibs heute im vereinfachten old Germany und wird auch immer so sein,eine Hand waescht die andere,zwei das Gesicht und schopn ist die Weste weiss.
Was mich nur immer ein bissle wundert,das man meint, etwa 300 Mrd. Euro gehen durch Schwarzarbeit verloren,nunja und trotzdem beschaeftigt man reichlich Zeitarbeit zum Sklavenlohn,verkackt das Rentensysthem,dabei liegt die Kohle in Massen auf der Strasse....
Irgendwatt passt da nich so richtich zusammen.Gruebel Gruebel Gruebel....
Gruessli EX BO


Ährenkranz hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 10.05.2017 22:50
von DoreHolm | 9.052 Beiträge | 7022 Punkte
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Also an ein regelrechtes Verbot von Schwarzarbeit kann ich mich nicht erinnern. Ich vermute, vielfach wurde es stillschweigend geduldet, wurde doch dadurch ein Bevölkerungsbedarf gedeckt, der staatlicherseits nicht zu befriedigen gewesen wäre. Verfolgt wurde es wohl erst, wenn es von jemanden übertrieben wurde oder dabei Volkseigentum vorher geklaut war. Z.B. erinnere ich mich an einen Fall, der damals in der Zeitung stand, wo jemand in großem Stil schrottreife PKWs aufkaufte, diese wieder aufmotzte und weiterverkaufte. Natürlich alles ohne Steuern zu zahlen, da dafür kein Gewerbe vorlag und wo er die ganzen Ersatzteile her hatte stand auch in den Sternen.



Ährenkranz, Heckenhaus und Wahlhausener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#6

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 10.05.2017 22:55
von Freienhagener | 7.627 Beiträge | 17128 Punkte
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Das umgangssprachliche Wort dafür war "Pfuschen" - entgegengesetzt der sonst üblichen Bedeutung. D.h. dabei wurde keine schlechte Arbeit gemacht.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Ährenkranz und schulzi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#7

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 00:14
von Ährenkranz | 1.105 Beiträge | 1963 Punkte
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Ein Verbot der Schwarzarbeit kenne ich auch nicht.
In unserem Dorf gab es eine Maurerbrigade, bestehend aus 4 Mann, die in ihrer Freizeit so manches Einfamilienhaus "hochgezogen" hat.
Ein gelernter Maurer war nicht dabei.

Nun, als Pfusch möchte ich diese Arbeiten nicht unbedingt bezeichnen, aber einige Wände von den Zimmern waren ganz schön schief...,wir merkten das erst nach der Wende, als wir die Decke mit Brettern selbst angerichtet haben.
Jedes einzelne Brett mußte genau dem Wandanschluß angepasst und dementsprechend einzeln bearbeitet werden.
Das waren einige Stunden, die da zusammengekommen sind.

Natürlich wurden diese Bauten vorher genehmigt und auch nach Abschluß der Arbeiten besichtigt und abgenommen.

Die Innenarbeiten erfolgten vorrangig von den Eigentümern selbst.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
zuletzt bearbeitet 11.05.2017 08:50 | nach oben springen

#8

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 06:23
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #5
Also an ein regelrechtes Verbot von Schwarzarbeit kann ich mich nicht erinnern. Ich vermute, vielfach wurde es stillschweigend geduldet, wurde doch dadurch ein Bevölkerungsbedarf gedeckt, der staatlicherseits nicht zu befriedigen gewesen wäre. Verfolgt wurde es wohl erst, wenn es von jemanden übertrieben wurde oder dabei Volkseigentum vorher geklaut war. Z.B. erinnere ich mich an einen Fall, der damals in der Zeitung stand, wo jemand in großem Stil schrottreife PKWs aufkaufte, diese wieder aufmotzte und weiterverkaufte. Natürlich alles ohne Steuern zu zahlen, da dafür kein Gewerbe vorlag und wo er die ganzen Ersatzteile her hatte stand auch in den Sternen.


Wir hatten eine offizielle Feierabendbrigade auf die Beine gestellt, gab ja genug zu tun und als ein ordentlicher sozialistischer Bürger bin ich zum Rat des Kreises getrabt um nachzufragen wie wir das steuerlich regeln sollten, da wurde ich angeguckt als käme ich vom anderen Stern, wahrscheinlich war ich der erste der dort so ein Anliegen vorgetragen hat
Also Fazit, man wollte gar keine Steuern aus "Schwarz"-Arbeit.
Mit dem anderen Amt, der staatlichen Bauaufsicht, arbeiteten wir gut zusammen, unsere "Schwarz"-Bauten wurden da ordentlich abgenommen wie es sich gehört.
Durch die sonderbare Steuerung der Baukapizäten kamen der örtliche Privat-Maurermeister und die PGH "Aufbau" mit der Abarbeitung von Aufträgen für die Gemeinde und Betrieben ja sowieso nicht nach, der VEB Kreisbaubetrieb widmete sich ja schon der Großplatte, also blieb für den Privatsektor eigentlich nur die Feierabendbrigade.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


IM Kressin, Ährenkranz und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.05.2017 06:39 | nach oben springen

#9

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 07:10
von Pit 59 | 12.452 Beiträge | 11884 Punkte
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In der "Normalen" Arbeitszeit nicht verausgaben,es gibt nach Feierabend noch genügend zu tun.An diesen Slogan haben sich einige gehalten



Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 08:29
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Nach Feierabend bedeutete nicht unbedingt Schwarzarbeit.
So gab es ein Gesetzblatt zur Feierabendprojektierung.

Wenn Sonderkunden der Energieversorgung z. B. einen neuen Anschluß wollten und keine Kapazitäten zur Planung frei waren, dann schlossen wir auf dieser gesetzlichen Basis mit dieser Firma einen Vertrag zur Feierabendprojektierung.
Im Prinzip waren wir dabei wie Selbständige.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Ährenkranz und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.05.2017 08:31 | nach oben springen

#11

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 10:29
von Heckenhaus | 8.717 Beiträge | 18212 Punkte
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"Nach Feierabend" war völlig normal, niemand nannte das "Schwarzarbeit".
Ich möchte nicht genau wissen, in wievielen Wohnungen im Umkreis der Schönhauser Allee ich gemeinsam mit einem Kollegen
meine zweite Schicht gefahren habe. Damals noch mit Leimfarbe abwaschen, Leimfarbe streichen von klapprigen Haushaltsleitern
aus Holz aus,, Tapeten mit Rand verarbeiten, Streifenmuster, einfaches oder Versatzmuster, Fußböden lackieren ect.pp.
So mancher Abend und unzählige Samstage gingen da drauf, und niemand mußte Angst haben, daß der Nachbar ein Anscheißer ist
und den Zoll ruft.
Schwarzarbeit war allgegenwärtig, ganz offiziell, und wurde nicht verfolgt wie heute.


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#12

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 13:14
von küche69 | 446 Beiträge | 80 Punkte
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Hallo zusammen, ja Pfuschen bzw. Schwarzarbeit hab ich auch gemacht, mal wurde bei einem Laubenbau oder einer Garage geholfen auch hab ich Malerarbeiten ausgeführt, da ich ja vom Fach bin. Es wurde so vergütet das es mal Geld gab, meistens gab es zu Essen und zu trinken, man half sich halt und ging zusammen in die Kneipe, wo man nichts bezahlen brauchte, weil der dem man half auch anwesend war. Das es verfolgt wurde daran kann ich mich nicht erinnern. Untereinander wurde geholfen, eine Hand wäscht die andere.

Grüße von Küche69

'Wer nicht mit beiden Augen sieht, wird nie die ganze Wahrheit sehn'!



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#13

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 18:35
von schulzi | 2.189 Beiträge | 2349 Punkte
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Wen ich mich recht erinnere gab es für Feierabendarbeit auch ein Gesetzblatt ich glaube es war die Nr.35 ,der Stundenlohn ging auf die Rechnung und alles andere was Verhandlungssache


Freienhagener und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#14

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 18:37
von Freienhagener | 7.627 Beiträge | 17128 Punkte
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Genau auf dieses Gesetzblatt habe ich mich oben bezogen.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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#15

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 20:44
von Hohenstücken7072 | 39 Beiträge | 160 Punkte
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Hi Hanum83 #8,


Zitat: “...der VEB Kreisbaubetrieb widmete sich ja schon der Großplatte, also blieb für den Privatsektor eigentlich nur die Feierabendbrigade…”.


widmen klingt(so hab ich es zumindest verstanden) nach freiwillig, aber ein VEB Kreisbaubetrieb wurde bilanziert, das heißt dass er die Objekte mit Bausumme und auch das dazu benötigte Material im Rahmen der jährlichen staatlichen Bilanzierung vorgegeben bzw. zugewiesen bekam und da war eben kein Platz für private Bauten für die Bevölkerung. Höchstens mal für besondere Personen?


Gruß


1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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#16

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 20:54
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Hi Freienhagener #10

und für Projektierungen von Privatbauten bei Neu-, Um- oder Anbauten benötigte man zumindest in meiner Gegend nur eine objektgebundene Ausnahmegenehmigung vom Kreisarchitekten.

Gruß


1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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#17

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 21:29
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Über die unproblematischen Rahmenbedingungen haben wir uns keine Gedanken gemacht.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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#18

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 21:33
von Hans55 | 862 Beiträge | 1027 Punkte
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Wir haben am Wochenende manches Haus hochgezogen und geputzt!
Natürlich auch gutes Geld verdient!



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#19

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 21:44
von Pit 59 | 12.452 Beiträge | 11884 Punkte
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Zitat von Hans55 im Beitrag #18
Wir haben am Wochenende manches Haus hochgezogen und geputzt!
Natürlich auch gutes Geld verdient!


Mist,wir haben das meiste in Mark der DDR bekommen



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#20

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 11.05.2017 21:45
von Hohenstücken7072 | 39 Beiträge | 160 Punkte
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Freienhagener,

für Erteilungen von Baugenehmigungen mussten die Projektierungsunterlagen vorher der staatlichen Bauaufsicht zur Prüfung(z.B. Zeichnungen, Statiken, Erläuterungsberichte.. ) vorgelegt werden. Fehlte die Genehmigung des Kreisarchitekten war es ein Schwarzprojekt und wurde so erst gar nicht angenommen.

Gruß


1. Kompanie, MSR 3, Soldat, Gefreiter


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