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#61

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 25.05.2017 20:02
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Der war gut buschgespenst..."Begründe das jetzt bitte". Ich versuche es einmal mit..."die DDR-Organe beanspruchten einfach nicht einen Anteil von dem Bargeld, was Handwerker neben seiner Berufstätigkeit in Feierabendarbeit verdiente(ausgehandelt hatte)"

Demzufolge, wo kein Kläger so Staat DDR, gabs keinen Täter(Schwarzarbeiter), und keinen Richter(wieder Organ der DDR).

Rainer-Maria



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#62

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 26.05.2017 09:48
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12851 Punkte
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Könnten wir das dann fortsetzen buschgespenst? Wie siehst du das...wie wird das hier allgemein gesehen mit der damaligen "steuerlichen Nullerhebung" was die Feierabendsachen betraf. Oder wollte doch einer Geld..."seinen Anteil", vom DDR-Staat?

Rainer-Maria



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#63

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 26.05.2017 10:01
von Freienhagener | 7.777 Beiträge | 17948 Punkte
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Das "Volkseigentum" war doch so abstrakt, daß es Keiner ernst genommen hat.

Damals waren keine Steuern und keine behindernde Bürokratie auf Feierabendarbeiten sinnvoll, da Mangel an Kapazitäten bestand: Die Handwerker wurden nicht kaputt gemacht, sondern entlastet.
Im Gegenteil: Der Bürger war raffgierigen Ausnutzern des Mangels nicht völlig ausgeliefert.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


zuletzt bearbeitet 26.05.2017 10:02 | nach oben springen

#64

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 26.05.2017 10:11
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12851 Punkte
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Äh Freienhagener, unter "raffgierigen Ausnutzern" des Mangels verstehe ich den Begriff des Schieber/Schiebertum. Wäre das soweit korrekt?

Rainer-Maria



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#65

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 26.05.2017 11:30
von Freienhagener | 7.777 Beiträge | 17948 Punkte
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Mann, Rainer. Schon vergessen?

Der Handwerker war König in der Mangelwirtschaft. Dadurch gab es schwarze Schafe, welche ihre Möglichkeiten ausnutzen. Die raffiniertesten verlangten sogar Devisen fürs alsbaldige Handeln.

Das "Anfüttern" war so Gewohnheit geworden, daß die Bürger sogar in absurden Situationen Trinkgeld zahlten.
Meiner Einer wechselte als Jungfacharbeiter für das Energiekombinat turnusmäßig Gaszähler aus. Das war ganz allein unsere Sache und wir mußten die Abnehmer deswegen stören.
Trotzdem gab es reflexartig Trinkgeld.

"Schwarzarbeit" brachte einen gewissen Ausgleich. Dabei begegnete man dem Kunden auf Augenhöhe

Und Schieberware war zu unserer Zeit doch längst abgelöst durch "Bückware" unterm Ladentisch.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


zuletzt bearbeitet 26.05.2017 11:45 | nach oben springen

#66

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 26.05.2017 11:53
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12851 Punkte
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MmmmFreienhagener, Devisen für Handwerksleistungen bot mancher Kunde erst am Tag der Bezahlung an, weil er wohl a) genug davon hatte durch Westverwandtschaft und b) auch dachte so meine Denke heute, er kann durch die Gaubelei(diese Umtauschsätze) bissel was sparen.

Aber das war meine persönliche Erfahrung, wenn du eben einmal an Einen geraten bist, der wohl noch extra über Genex eingekauft hatte. Davon gab es nicht Zuviele.

Auch waren die Zeiten anders siehe das mit dem Trinkgeld. Einfach nur die damaligen DDR-Zeiten mal zurückholen und ja, da tischte Kunde Frühstück und Mittag auf, das war damals so normal,ganz im Gegensatz zu heute, wo Bauarbeiter seine Knifften(Brote/Stullen) und den lauwarmen Kaffee vorne in seinem zugemüllten VW Transporter zu sich nimmt.

Diese verknickerten Baufirmen von heute kennen ja nicht mal mehr nen gemütlichen Bauwagen, wo Bauarbeiter mal ordentlich die Beine austrecken kann verdammt und .....

Schau sie dir doch an was da heute auf dem Bau malocht. Da sieht der Großteil schon aus wie der eigene Großvater...nur sind die Kerle erst um die 50/55 oder gar jünger?

Rainer-Maria



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#67

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 26.05.2017 12:08
von Freienhagener | 7.777 Beiträge | 17948 Punkte
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Ich bin an niemanden geraten, habe Deine Frage beantwortet.
(Ich schreib doch nicht aus Ärger)
Schwarzarbeit war jedenfalls ein gewisser, wenn auch unzureichender Ausgleich für diese Erscheinungen.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Rainer-Maria Rohloff und Pappentod haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.05.2017 12:12 | nach oben springen

#68

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 27.05.2017 09:54
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Auch Feierabendbrigaden waren überlastet, da ich ein relativ guter Organisator war, lag die Auftragskoordination bei mir.
Die Leute klingelten bei mir und trugen ihr Anliegen vor und ich schaute mal was sich terminlich machen ließ, das Auftragsbuch war aber gut gefüllt.
Dann musste man natürlich Prioritäten setzen, die Datsche vom HO-Kaufhallenchef z.B. bekam Prioritätsstufe 1, es erschlossen sich ja so ganz neue Einkaufswelten


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


schulzi, Rainer-Maria Rohloff, Oss`n und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#69

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 27.05.2017 20:37
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Was machen wir denn nun mit der "Schwarzarbeit" in der DDR. Korrekt oder doch eher völlig falscher Begriff? Und wenn ja, welcher wäre besser, korrekter?

Rainer-Maria



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#70

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 27.05.2017 20:42
von Ehli | 3.174 Beiträge | 17093 Punkte
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Schau sie dir doch an was da heute auf dem Bau malocht. Da sieht der Großteil schon aus wie der eigene Großvater...nur sind die Kerle erst um die 50/55 oder gar jünger?

Rainer-Maria

Aber die Sprache verstehst Du doch hoffentlich?


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
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#71

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 27.05.2017 20:47
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #69
Was machen wir denn nun mit der "Schwarzarbeit" in der DDR. Korrekt oder doch eher völlig falscher Begriff? Und wenn ja, welcher wäre besser, korrekter?

Rainer-Maria


Wie wäre es mit staatlich geförderter Schwarzarbeit, damals in der DDR...?

bernd


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)
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#72

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 27.05.2017 20:54
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Ehli in #70. Was ist so falsch an meiner Aussage oder ne besser, ich bin jetzt echt schwer KP. Was soll das mit der Sprache?

Und buschgespenst ne, bin ich nicht dafür, weil, das ist falsch.

Rainer-Maria



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#73

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 27.05.2017 21:02
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Wieso falsch Rainer-Maria?

Zitat:
Brigadier vor Gericht

Auch wenn keiner so genau kontrollierte, ab und an mussten sich doch Gerichte mit dem Finanzgebaren von Feierabendbrigaden beschäftigen. So erging zum Beispiel einmal Anklage gegen den Brigadier einer Feierabendbrigade, der drei Monate krankgeschrieben war, sich aber rund 2.000 Mark für Arbeitsleistungen in einem Krankenhaus im fraglichen Zeitraum ausgezahlt hatte. Der Brigadier erklärte dem Gericht, dass er täglich zur ambulanten Behandlung in eben jenes Krankenhaus gemusst hätte. Nach der Behandlung hätte er sich stets über den Fortgang der Arbeiten unterrichtet und Tipps und Anregungen gegeben. Er hätte sich nichts vorzuwerfen. Das Gericht verurteilte den Brigadier zur Rückzahlung des Geldes und sprach ihm eine Rüge aus. In einem anderen Fall hatte ein Elektriker für Arbeiten im Rahmen einer Feierabendbrigade knapp 500 Mark in Rechnung gestellt – in der fraglichen Zeit war er allerdings im Urlaub gewesen, am Balaton. Der Angeklagte zeigte sich reuig und zahlte das Geld zurück. So kam er um eine Strafe herum.

Staatlich geförderte Schwarzarbeit

"Einen Pfusch machen" oder "pfuschen gehen" waren feststehende Begriffe im Wortschatz der DDR. Jeder wusste, was damit gemeint ist. Und natürlich wusste auch jeder, was unter einer Feierabendbrigade zu verstehen ist. Beides gehörte nämlich untrennbar zusammen: Der "Pfusch" und die Feierabendbrigade.
http://www.mdr.de/heute-im-osten/feierabendbrigaden104.html

bernd


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#74

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 27.05.2017 21:28
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Ne buschgespenst, nicht mit mir. Schon das stört mich an deinem Link, und wenn es so war, dann war das hundertpro falsch.

"Und so kam es schon mal vor, dass die Arbeiter früh zur Schicht in ihren Betrieben erschienen, zum Frühstück aber auf ihre privaten Baustellen verschwanden. Pünktlich zum Feierabend waren sie wieder zurück. Freitag freilich war sowieso nach der Mittagspause Zeit für den Feierabend: "Freitag ab Eins macht jeder seins!"
textauszug ende

Wenn ich Schwarzarbeit richtig deute(heute) bescheise ich den Staat um seine Steuern, Abgaben. Damals, in dieser DDR wollte Staat garnicht erst irgend welche Steuern. Und das ist der feine, aber kleine eben nicht schwarze Unterschied.

Rainer-Maria



Turmwache und 1941ziger haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#75

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 27.05.2017 21:37
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Wiki sagt uns zum Thema:
Zitat:
Schwarzarbeit ist die Ausübung von Dienst- oder Werkleistungen unter Verstoß gegen Steuerrecht, unter Verstoß gegen Sozialversicherungsrecht, unter Umgehung von Mitteilungspflichten gegenüber den Behörden und Sozialträgern oder ohne Gewerbeanmeldung beziehungsweise Eintragung in die Handwerksrolle, obwohl ein Gewerbe oder Handwerk ausgeübt wird.[1] Schwarzarbeit ist Teil der illegalen Schattenwirtschaft...

Du solltest dein Augenmerk auf den letzten Teil richten Rainer-Maria...und dann müssen wir mal noch über das Material reden, welches der Schwarzarbeiter so ......

bernd


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#76

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 27.05.2017 21:47
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Das geht völlig in Ordnung buschgespenst, nahm Handwerker DDR für die Feierabendarbeit das Material aus dem Volkseigentum war das..."ich nenne es mal Gesetzeswidrig" Der Paragraf dafür wäre interessant? Nur eben ohne und Turmwache wird es auch so sehen war es keine Schwarzarbeit....Punkt um und aus.

Rainer-Maria ....und also war es ganz normale Feierabendtätigkeit.



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#77

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 27.05.2017 23:12
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Wer war das nochmal, der damals sagte: "Aus unseren Betrieben ist noch viel mehr rauszuholen" ?



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#78

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 28.05.2017 00:10
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #76
Das geht völlig in Ordnung buschgespenst, nahm Handwerker DDR für die Feierabendarbeit das Material aus dem Volkseigentum war das..."ich nenne es mal Gesetzeswidrig" Der Paragraf dafür wäre interessant? Nur eben ohne und Turmwache wird es auch so sehen war es keine Schwarzarbeit....Punkt um und aus.

Rainer-Maria ....und also war es ganz normale Feierabendtätigkeit.


Das waren deine berühmten Schieber, die haben aus dem VEB-Lager mit dem Plattenwagen das abgezweigte Material zu ihrem Auto geschoben.
Kennst du doch.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


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#79

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 28.05.2017 08:56
von Freienhagener | 7.777 Beiträge | 17948 Punkte
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Mal im Ernst: Schieber klauen nicht, sondern handeln Mangelware. Damals war das Westware über die noch offenen Grenzen. Das haben nur die ganz Alten noch erlebt.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


zuletzt bearbeitet 28.05.2017 18:55 | nach oben springen

#80

RE: Schwarzarbeit in der DDR

in Leben in der DDR 28.05.2017 18:17
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Genau Freienhagener, die Schieber sind ne andere menschliche Klientel. Aber selbst erlebt zu Ende der DDR, und die Geschichte steht hier irgendwo, also dem alten Weib hätte ich schon was gewünscht, aber wie Hanum schrieb musste man ja selber aufpassen, "bei die Umlagerungen".Gut das dies alles Geschichte ist, und die DDR den Geist aufgab, sozusagen ne" volkseigene Amnestie" erfolgte.

Rainer-Maria

Und einen guten Abend allen ins Forum



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