Verlassene Orte Teil 121 Der alte DDR Kindergarten

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30.05.2017 19:15
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#16
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Sagt mal Männer und Frauen, kennt ihr noch die Stöckchenspiele. Kommt Stöckchen nicht von stecken...in was reinstecken? Nein, doch nicht in die Nase, die Ohren....und wichtig war ja immer diese Neugierde, auf eben den Anderen.Stellt euch das mal heute vor? Junge Eltern und eventuell Oma und Opa würden hyperventilieren, dabei war es nur kindlliche Neugierde.

Rainer-Maria also die kleine Moni zeigte mir alles. Sie war so schön unkompliziert, sogar anfassen war voll drin.


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17.08.2017 15:24
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#17
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Ferkel!


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17.08.2017 17:51
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#18
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Sag mal Schlutup in #1 mit diesem:

"Moin,
ich hab keine Erinnerungen mehr an meinen Kindergarten."
textauszug ende

Logisch, weil, ihr Wessis wusstet doch garnicht, was ein Kindergarten überhaupt ist? Ihr habt doch unter Garantie tagsüber an Mutters Rockzipfel gehangen und Vatern hat gearbeitet. Und dann kam der Alte und Muttern hatte schon geputzt und geflimmert und aufgeräumt und ....Kuchen und Kaffee stand schon da...und Muttern hatte ihr schönstes Kleid an.....oder wars doch anders?

Rainer-Maria weil Schlutup, bis 1975 oder so gabs doch bei Euch in OldBRD das frauendiskriminierende Gesetz, das der Ehemann seiner Frau "Die Erlaubniss zum Arbeiten(eben zur finanziellen Eigenständigkeit) geben konnte....musste Er aber nicht"


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17.08.2017 18:17
#19
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Kennt ihr noch die Kinderspiele
Sackhüpfen und Eierlaufen?
Hat unser Lehrer oder Pionierleiter am Kindertag vorgeschlagen.
Wenn heute ein Lehrer dies vorschlägt, wird er gleich als Kinderschänder verdächtigt.


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17.08.2017 18:20
#20
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #18
Ihr habt doch unter Garantie tagsüber an Mutters Rockzipfel gehangen und Vatern hat gearbeitet. Und dann kam der Alte und Muttern hatte schon geputzt und geflimmert und aufgeräumt und ....Kuchen und Kaffee stand schon da...

Das war durchaus auch in der DDR lange Zeit üblich.
Meine Schwester und ich haben nie einen Kindergarten besucht, weil Mutter zu Hause war. Erst Ende der 60-er Jahre, da war auch meine Schwester
über zehn Jahre alt, suchte sich Mutter eine Halbtagsstelle.
Anderen Familien erging es oft nicht anders.
Natürlich gab es bis zu dieser Zeit keine Urlaubsreise und auch kein Auto, trotzdem waren wir zufrieden.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
.Die geistige Blindheit breitet sich weiter aus: Immer mehr sehen nur noch, was ihnen ins Auge springt.
.E.Ferstl

.

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17.08.2017 18:26
#21
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Wenn ich mich recht enstsinne, mein Kindergartenbesuch war von 1970 bis 1973, gab es ein Mädchen in unserer Gruppe die wurde erst immer so gegen halb neun gebracht. Die Mutter arbeite nicht oder nur zeitweise. Das war in den 1970er Jahren aber wohl schon die Ausnahme.


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17.08.2017 18:28
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#22
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Meine Frau Heckenhaus kennt das auch noch...in Leipzig. Vatern war Polizist und Muttern Näherin(wohl mehr privat) also war sie Susanne öfters bei der Oma. Aber gut, das waren Ausnahmen und wohl auch den jeweiligen Jahrzehnten (Fuffziger, Sechsziger Jahre) der DDR geschuldet.

Rainer-Maria


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17.08.2017 18:29 (zuletzt bearbeitet: 17.08.2017 18:30)
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#23
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"ihr Wessis wusstet doch garnicht, was ein Kindergarten überhaupt ist? Ihr habt doch unter Garantie tagsüber an Mutters Rockzipfel gehangen und Vatern hat gearbeitet. Und dann kam der Alte und Muttern hatte schon geputzt und geflimmert und aufgeräumt und ....Kuchen und Kaffee stand schon da...und Muttern hatte ihr schönstes Kleid an.....oder wars doch anders?"

Ja das hatte schon etwas. Jedenfalls besser als die Wänster halb sechs morgens aus dem Bett zu zerren und abends nach der Kleche und Einkauf abgehechelt nach Haus hetzen
und dann den Haushalt zu schmeißen.


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17.08.2017 18:38
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#24
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Köstlich mucker, "wie wir den alten Klassenkampf wieder anfachen", und ne, meine Frau ging zwar um 6.30 Uhr unsere Tochter in den Kindergarten um die Ecke schaffen und fing um 7.00Uhr in ihrem VEB gegenüber an. Der Rainer auch...in seinem VEB. Übrigens heute, da trifft genau das wieder zu was du da gerade getextet hast,....so eine meiner Töchter.

Rainer-Maria


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17.08.2017 19:58
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#25
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Um das mal weiter richtig ...nennt es etwas hinterfotzig anzutreiben, (für Ost und West) gerade weil mir der reale Alltag damals recht wichtig erscheint um als sinngemäß Schüler von heute das nachvollziehen zu können. Also ich selber ging mit sowas von Widerwillen in die Kindergrippe. Das war das vor dem Kindergarten weil unsere Mutter eben so um Sechse herum losmachte und um Sieben in ihrem Betrieb sein musste.

Unsere Oma(wohnte drei Strassen um die Ecke) kümmerte sich somit um uns Geschwister. Der Kindergarten dann selber war auf Grund von zwei drei Freunden, der Gemeinschaft halt weniger anstrengend. Sehe ich heute meine Enkelinnen weiß ich, denen tat das gut, der Kindergarten, und ja, auch da gab es Zeiten, wo Kind halt "durchmusste", wie ich damals.

Rainer-Maria der nichts davon hält, Kinder(im Kindergartenalter) nur Zuhause......zu halten.


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17.08.2017 20:00
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#26
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"Übrigens heute, da trifft genau das wieder zu was du da gerade getextet hast,....so eine meiner Töchter."


Stimmt! Aber heute liegt das womöglich eher an dem Mangel an Kita Plätzen.
Übrigens ga es bei uns auch so ein paar Stifte die nicht in den Kindergarten kamen. Die waren irgenwie immer bissel die Sonderlinge.
Mit dem Teilen von Schnongsern oder Schokolade hatten die es auch nicht so.


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18.08.2017 18:29
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#27
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Sagt mal ihr Wessis(und nehmt es bitte sanft, das schöne Wort) ....der Kindergarten damals vor 1990 bei Euch, wer war denn da der Träger, der Finanzier sozusagen? Kommune, der Staat, die katholische Kirche, freie Träger, gar Caritas oder....?

Rainer-Maria


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18.08.2017 22:07
avatar  Hanum83
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War wohl wie heute wo wir Wossis sind.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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