Fluchtversuche über die grüne Grenze, von Frauen?

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21.03.2018 22:25
#76
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Zitat von S51 im Beitrag #72
Beide hatten zwar Waffen in Form von Messern und Handbeilen dabei aber keinerlei Versuch unternommen, diese einzusetzen.

Frage mich was sie mit Messern und Handbeilen anfangen wollten?
Gut ein Messer kann man bei so einen Abenteuer immer gebrauchen, aber nicht unbedingt als Waffe.
Haben die gedacht, die Grenztruppen laufen da mit nem Flitzbogen rum?

Démerde-toi !


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21.03.2018 23:28
avatar  vs1400
#77
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bedingt konnten derartige gegenstände auch eine waffe sein, Blitz_Blank_Kalle
und darüber musst du doch bestimmt nicht aufgeklärt werden,
oder?

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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22.03.2018 06:36
#78
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Zitat von vs1400 im Beitrag #77
bedingt konnten derartige gegenstände auch eine waffe sein, Blitz_Blank_Kalle
und darüber musst du doch bestimmt nicht aufgeklärt werden,
oder?

Ja, natürlich kann man auch nen Knüppel als Waffe einsetzen. Nur die beiden scheinen jetzt nicht unbedingt die Nerven oder die Ausbildung gehabt zu haben, um mit nen Messer oder Beil auf ein oder zwei (richtig-)bewaffnete Grenzsoldaten loszugehen.

Na ja, ich kenne den Fall nur vom Lesen und will mir da kein Vorurteil bilden. Auf jeden Fall haben sie ja ihren Selbstmord miteingeplant, was ja nun schon wieder fast professionell klingt. Auch wenn das Leben nach der Strafe weitergegangen wäre...

Démerde-toi !


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22.03.2018 07:36
avatar  Lutze
#79
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Die Strafe wäre sicherlich nicht unter 3 Jahre gewesen,diese zum Beispiel in
Hoheneck abzureißen.......
dann eher doch Selbstmord
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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22.03.2018 08:31 (zuletzt bearbeitet: 22.03.2018 08:31)
#80
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RE: Fluchtversuche über die grüne Grenze, von Frauen? • Absender: Lutze, Heute 07:36
quote Diesen Beitrag zitieren


Die Strafe wäre sicherlich nicht unter 3 Jahre gewesen,diese zum Beispiel in
Hoheneck abzureißen.......
dann eher doch Selbstmord
Lutze


Was is´n das für´n Unsinn ? Warum nehmen sich da nicht alle Knackis das Leben ? Und die, die Hoheneck oder auch Bautzen "überlebt" haben, frag mal die, ob ihnen im Nachhinein betrachtet der Tod lieber gewesen wäre als diese sicherlich sehr harten Jahre, nach denen dann doch die Freiheit wiederkehrte. Entweder durch Auslösung durch den Westen oder irgendwo in der Produktion wie Millionen Normalbürger auch. Frag mal die User hier, die wegen GV eingesessen haben.


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22.03.2018 08:57
avatar  vs1400
#81
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Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #78

Ja, natürlich kann man auch nen Knüppel als Waffe einsetzen. Nur die beiden scheinen jetzt nicht unbedingt die Nerven oder die Ausbildung gehabt zu haben, um mit nen Messer oder Beil auf ein oder zwei (richtig-)bewaffnete Grenzsoldaten loszugehen.

Na ja, ich kenne den Fall nur vom Lesen und will mir da kein Vorurteil bilden. Auf jeden Fall haben sie ja ihren Selbstmord miteingeplant, was ja nun schon wieder fast professionell klingt. Auch wenn das Leben nach der Strafe weitergegangen wäre...


wovon man natürlich nicht ausgehen konnte, Blitz_Blank_Kalle
und dass wirst du ganz gut beurteilen können.

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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04.04.2018 23:18
avatar  S51
#82
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S51

Bei einer Personenkontrolle in der Sperrzone/Grenzgebiet war der jeweilige GAK im Hinterland schon sehr angreifbar. Denn das erfolgte auf kürzeste Distanz. Muss man sich im Ablauf vorstellen wie eine einfache Unterhaltung. Auch wenn man auf Angriffe eingestellt war, es wäre immer sehr eng geworden. Messer, angespitzte Schraubendreher als Dolchersatz (bei anderen GV gefunden) und dergleichen wären sehr effektive Waffen gewesen. Hier in dieser Sache waren sie einfach zu überrascht.

GK Nord, GR 20, 7. GK, GAK
VPI B-Lbg. K III


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12.04.2018 20:39
#83
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Mitte der siebziger Jahre wollte die Leipzigerin Sieglinde Bunde mit ihrem ungarischen Freund in der Nähe von Probstzella nach Bayern flüchten. der ungarische Freund hat dies nicht überlebt. Sieglinde Bunde verlor den Unterschenkel. Nach der Haft wurde ihr die Ausreise gestattet. Sie durfte auch zu Besuch in die DDR reisen, allerdings unter der Prämisse, dass sie nicht in Westdeutschland politisch engagiert. Im Gegenteil : Sieglinde Bunde ist heutzutage noch aktiv.


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12.04.2018 21:23
avatar  mibau83
#84
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dieser vorfall war 1973 im abschnitt der gk spechtsbrunn (10 gk./III.gb probstzella /gr-15 sonneberg struktur 1971-1985), im bereich zwischen dritter wiese und skilift tettau.

die frau stammt aus grimma.
die eltern von frau bunde waren gegen diese beziehung und bei dem ungarischen freund lief der arbeitsvertrag in der ddr aus. als ausweg wurde eine flucht gen westen ersonnen.


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21.10.2020 19:30
avatar  Mobaaga
#85
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Hallo,
ich war von 1972 - 1975 GR 15, III. GB, 12. GK Probstzella und kann mich noch an den Vorfall erinnern, wir haben ja täglich aktuelle Ereignisse im
Zusammenhang mit der Staatsgrenze der DDR zur Auswertung bekommen, unter anderem auch Fahndungen nach Straftätern, die natürlich, wenn sie bereits flüchtig waren und eine hohe Haftstrafe zu erwarten hatten, auch mit dem Gedanken gespielt haben, die DDR illegal zu verlassen, so dass daraus auch geplante Grendzverletzungen entstehen konnten, was eine Gefährdung darstellte und somit eine verstärkte Grenzsicherung erforderte.
Wenn jemand von damals hier unterwegs ist, kann er sich ja mal melden...
Ich würde mich freuen!


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29.10.2020 21:36
avatar  mibau83
#86
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wenn ich das mal kurz überblicke, ist aus der angegebenen zeit keiner hier angemeldet.

es gab vor vielen jahren hier mal einen admin/fairteammitglied, der zur selben zeit wie sieglinde bunde im kreiskrankenhaus in gräfenthal lag. mußte auf seine op warten, da bei frau bunde der unterschenkel amputiert wurde.

bleib mal standhaft hier!

seit 2010 gibt es jedes jahr im mai und im oktober grenzertreffen im bereich des gb probstzella. falls interesse besteht kannst du mich anschreiben.


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30.10.2020 04:16
#87
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Ah ja.

Frau Bunde bzw ihr Freund hatten also eine hohe Haftstrafe in der DDR zu erwarten? Waren zur Fahndung ausgeschrieben?

Der Freund kam allem Anschein nach ums Leben, aufgrund der Verletzung von Frau Bunde gehe ich von einem Minenfeld aus?

Dann sieht es nach Deinen bisherigen Post's so aus das die Dame doch irgendwie "verdient" die Verletzungen erlitt?

MfG Berlin

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Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...

Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker....

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30.10.2020 06:26
#88
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Manches wurde hier schon zigmal behandelt.
https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-...azlo/index.html

"Mobility, Vigilance, Justice"

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