Grenzkompanie Ecklingerode

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17.04.2017 19:03
#1
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hallo,war von 1981 bis 1983 in der Kompanie Ecklingerode ( Grenzregiment Heiligenstadt ) als Unteroffizier eingesetzt. Gibt es da noch Zeitzeugen ?
Habe fast hautnah miterleben müssen, was nach der Tötung von Fähnrich Braun so alles an der Grenze passiert ist. Ebenso würde mich interessieren,
ob es noch Hinweise gibt, über 2 Soldaten, die in diesem Zeitraum die Flucht in die BRD gelungen war. Es handelte sich dabei um eine Motorradstreife, die nachts auf Streife verschwunden sind.
Wenn sich jemand erinnern kann, wäre das toll.
p.s. 1983 hatten wir einen neuen Leutnant im Grenzabschnitt, den nannten wir nur den Lagenprinz, weil der bei jeder Wildsau Grenzalarm ausgelöst hat.
viele Grüße


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17.04.2017 19:53
#2
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Sei herzlich willkommen hier im Forum.
Da hast du ja einiges erlebt in deiner Dienstzeit.

Gruß zweedie04

Lebenskunst ist - "Im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen"


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17.04.2017 20:34
#3
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danke für die Antwort. Einiges war schon los.Die Staatssicherheit war auch immer präsent. Ecklingerode war durch den unübersichtlichen Grenzverlauf immer gefährdet, BGS und britische Rheinarmee waren unsere regelmäßigen Beobachter. Habe alles gut überstanden, will aber diese Erfahrungen nicht missen.
viele Grüße


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17.04.2017 20:38 (zuletzt bearbeitet: 17.04.2017 20:39)
#4
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Moin Moin,
viel spaß hier

schau mal hier, nicht diese Flucht mit der Kradstreife aber,
Flucht eines GT-Angehörigen 1982? im Bereich BGS-Duderstadt (2)

Ist euer KC abgehauen?


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17.04.2017 20:48
#5
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hallo,
kc ist bei uns nicht abgehauen, die waren alle tiefrot.
viele Grüße


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12.01.2018 17:48
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#6
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Ich war von 1983-1985 im Bataillonsstab Klettenberg als Sanitätsunteroffizier tätig. 1984 war in Ecklingerode ein Sommer/Sportfest der Zivilangestellten der Kompanie auf dem örtlichen Sportplatz. Ich habe da die "medizinische Absicherung" machen dürfen. Plötzlich wurde ich abgerufen in den "Handlungsraum", da sich ein Unfall ereignet hatte. Ein Postenpaar auf Wartung der Leuchtsignalanlage. Ein Abschussgerät hatte geklemmt und der Soldat hat sich die Leuchtmunition in den Bauch geschossen. Offener Bauch. Der Gefreite und ich haben den Soldaten auf Trage in meinen LO geladen und ihn, befehlswidrig, nach Worbis in das nächste mir bekannte Krankenhaus gefahren. Das nächste befohlene Krankenhaus lag erheblich weiter weg. Blöderweise war es das katholische in Worbis. Glücklicherweise hat der Chefarzt damals bescheinigt, dass der Soldat einen weiteren Transport nicht überlebt hätte. Ich habe nur erfahren, dass der Soldat überlebt hat. Weiß irgendwer von diesem Vorfall? Vielleicht kann mir irgendwer etwas dazu berichten. Ich würde mich freuen. Meine emailadresse ist thomasgoltz@t-online.de. Vielen Dank!


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12.01.2018 18:02
#7
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Hallo Sani,
welches "befohlene" KH war denn das ?
KH gab es auch in Bleicherode und Nordhausen zb.

VG H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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12.01.2018 20:08 (zuletzt bearbeitet: 12.01.2018 20:19)
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#8
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Das weiss ich leider nicht mehr. Ich wollte einfach nur zum nächsten mir bekannten OP. Das gab auch ordentlich Ärger. Befehlsverweigerung...
War wohl irgendein Vertragskrankenhaus der GT. Google mal die Entfernungen nach Bleicherode oder Nordhausen. Das hätte er nicht überlebt.


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12.01.2018 20:27
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#9
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Kann nur St.Vincenzkrankenhaus in Heiligenstadt gewesen sein


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12.01.2018 20:34
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#10
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weißt nun was darüber?


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12.01.2018 20:37
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#11
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Nein aber wäre nach Worbis das nächstgelegene KH gewesen.


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12.01.2018 20:47
#12
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hallo, das war das St.Vincent in Heiligenstadt, war zu meiner Zeit auch selbst dort gewesen. Waren alles Top Ärzte, gute Versorgung.


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12.01.2018 22:33
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#13
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Ich wusste, dass es das nächste ist. Das war komplett von der westdeutschen Kirche finanziert. Geräte Siemens usw. Naja, wie auch immer, dachte jemand kann sich noch an den Soldaten erinnern und mir seinen Namen nennen. Würde gern wissen, wie es ihm ergangen ist. Ich glaube sogar, gehört zu haben, er war dann mit einer Schwester der Intensivstation verlobt.


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13.01.2018 05:53
#14
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Entschuldige bitte, klar von Ecklingerode aus kommt nur Worbis oder Heiligenstadt in frage.
ich war jetzt bei Klettenberg, sorry.

H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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13.01.2018 15:49
avatar  Rolli
#15
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Hallo Jürgen, ich war von Frühjahr 83 bis Herbst 85 als Waffenuffz. in Ecklingerrode. Gruss Roland


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