Geheime Waffen - Die Minenproduktion der DDR

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14.04.2017 14:41
#16
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #15
Zitat von Lutze im Beitrag #8
Ganz merkwürdig kommt auch eine Schussverletzung in dieser Dokumentation zur Sprache,
Ein-und Austritt einer Gewehrkugel seitlich des Oberkörpers ohne das die Arme verletzt werden,
auf einen längst gestellten Flüchtling mit erhobenen Armen wird noch geschossen?
für mich glatter Mord
Lutze


Ja, das ist möglich.

Aber der angesprochene Beitrag ist so a bisserl mit das Pfeffer im Film. Erzählung vom Hörensagen!!!


02:55
Schmauch- und Pulverspuren an der Kleidung.
Nun das geht nur bei einem aufgesetzten Schuss bzw. Schuss aus unmittelbarer Nähe (max. 15 - 20cm Abstand)

"Mobility, Vigilance, Justice"

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14.04.2017 14:45
#17
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #14
Zitat von Schlutup im Beitrag #4
Moin,
gleich am Anfang sieht man, wie die Soldaten den Kopf senken, wenn sie die Minen scharf machen.
Das hätte wohl auch nicht viel geholfen.



Vor dem Verlegen wurde bei der PMN (Mine auf dem Foto) auf Kommando der Sicherungsstift gezogen.
Sieht man auch recht deutlich im Film.
Diese wurden anschleißend eingesammelt und auf Vollzähligkeit überprüft.
Die PMN wurde durch einen eingebauten Mechanismus, spätestens nach 20min scharf.
Verlegt wurde im Gruppenrahmen.


Die Zahl 33 000 kursiert ja seit dem Gutachten in den Medien.
Interesant zum Ende hin, die Aussage, wie diese Zahl wohl Zustande gekommen ist.

Weitere Aussage:
Man Experimentierte angeblich schon in den 50er und Anfang der 60er Jahre.
Seltsam, seltsam!
Hm, als erste wurden die POMS-2 verlegt. Erst in 1962 folgte die Holzkastenmine PMD-6 als Minentyp.

Also wenn man genau hinhört, was da so erzählt wird, Kopfkratz.

Bei 26.24:
750 Splitterminen auf 250 Metern.
In einer komplett ausgebauten Anlage waren insgesamt 750 Minen in 3 ML vorhanden.
Länge 5 km.

150er Schritt wegen der Minenfelder.
Ein Minenfeld konnte zw. 60 bis 180 m lang sein. Teil einer Gesamtanlage
Dichte 1 bis 5
Auf einem Meter lagen, je nach Breite des Minenfeldes 1 bis 5 Minen.
Bei Dichte 5, Breite der Minensperre, 5m. Verlegt auf 0m, 0,2m, 0,4m, 0,6m, 0,8m, dann 1m, 1,2m,. 1,4m, und so weiter


Die andere DDR-Entwicklung einer Mine, neben der PPM-2, die PMP-71 wird im ganzen Beitrag nicht erwähnt.

"Mobility, Vigilance, Justice"

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16.04.2017 23:00
#18
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Danke für den Tipp. Den Beitrag habe ich mir gerade in der Mediathek angeschaut.
Überrascht war als ich in diesem Film Aufnahmen sah, die ich aufgenommen hatte.
Dem MDR hatte ich keine Genehmigung gegeben sie zu senden.

Gruß Dieter


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17.04.2017 08:31
#19
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Zitat von exDieter1945 im Beitrag #18
Danke für den Tipp. Den Beitrag habe ich mir gerade in der Mediathek angeschaut.
Überrascht war als ich in diesem Film Aufnahmen sah, die ich aufgenommen hatte.
Dem MDR hatte ich keine Genehmigung gegeben sie zu senden.

Gruß Dieter


Welche Aufnahmen aus dem Beitrag (Zeitfenster) sind denn von Dir?

"Mobility, Vigilance, Justice"

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17.04.2017 08:38
avatar  Pit 59
#20
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Zitat von exDieter1945 im Beitrag #18
Danke für den Tipp. Den Beitrag habe ich mir gerade in der Mediathek angeschaut.
Überrascht war als ich in diesem Film Aufnahmen sah, die ich aufgenommen hatte.
Dem MDR hatte ich keine Genehmigung gegeben sie zu senden.

Gruß Dieter


Na dann Dieter,auf gehts, Vertragsstrafe oder so was ähnliches


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17.04.2017 12:25
#21
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@Pit 59, das verrechnen wir. Er hatte sicher auch keine Drehgenehmigung.

Signatur gelöscht...


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17.04.2017 13:19
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#22
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( gelöscht )

Wo sind jetzt jetzt die DDR Nostaldiker mit ihren Meinungen ?


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17.04.2017 13:26
avatar  ( gelöscht )
#23
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( gelöscht )

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #14
Zitat von Schlutup im Beitrag #4
Moin,
gleich am Anfang sieht man, wie die Soldaten den Kopf senken, wenn sie die Minen scharf machen.
Das hätte wohl auch nicht viel geholfen.



Vor dem Verlegen wurde bei der PMN (Mine auf dem Foto) auf Kommando der Sicherungsstift gezogen.
Sieht man auch recht deutlich im Film.
Diese wurden anschleißend eingesammelt und auf Vollzähligkeit überprüft.
Die PMN wurde durch einen eingebauten Mechanismus, spätestens nach 20min scharf.
Verlegt wurde im Gruppenrahmen.


Die Zahl 33 000 kursiert ja seit dem Gutachten in den Medien.
Interesant zum Ende hin, die Aussage, wie diese Zahl wohl Zustande gekommen ist.

Weitere Aussage:
Man Experimentierte angeblich schon in den 50er und Anfang der 60er Jahre.
Seltsam, seltsam!
Hm, als erste wurden die POMS-2 verlegt. Erst in 1962 folgte die Holzkastenmine PMD-6 als Minentyp.

Also wenn man genau hinhört, was da so erzählt wird, Kopfkratz.

Bei 26.24:
750 Splitterminen auf 250 Metern.
In einer komplett ausgebauten Anlage waren insgesamt 750 Minen in 3 ML vorhanden.
Länge 5 km.

150er Schritt wegen der Minenfelder.
Ein Minenfeld konnte zw. 60 bis 180 m lang sein. Teil einer Gesamtanlage
Dichte 1 bis 5
Auf einem Meter lagen, je nach Breite des Minenfeldes 1 bis 5 Minen.
Bei Dichte 5, Breite der Minensperre, 5m. Verlegt auf 0m, 0,2m, 0,4m, 0,6m, 0,8m, dann 1m, 1,2m,. 1,4m, und so weiter


da wird mir jetzt noch schlecht, wenn ich die Zahlen von @Thunderhorse lese. Über ein solches vermintes Gebiet bin ich 1965 gelaufen und es ist mir nichts passiert
@Thunderhorse, ist es richtig, dass die Minenreihen so versetzt gelegt wurden, dass im Winkel von etwa 45 Grad man das Minenfeld in der gesamten Breite passieren konnte , ohne dass eine hoch ging, man quasi eine Gasse zwischen den Minen betreten hat ?
So hat es unser damaliger Fluchtkamerad und Guide unserer Fluchtgruppe erklärt. So haben wir dann das Minenfeld auch so passiert, ohne jeden Zwischenfall. Oder es waren gar keine Minen verlegt ?? Aber unsere Guide war bis ein halbes Jahr vor unserer Flucht dort als Uffz im Genzdienst tätig und er sprach davon, dass es Minen gibt
Überquerung der DL fand nahe dem nördlichsten Grenzstein Bayerns ca. 1 - 2 km nordwestlich der Ortschaft Melpers- Fluchtrichtung Fladungen-Oberfladungen statt-


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17.04.2017 13:33
#24
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Ohne Thunderhorse vorgreifen zu wollen, bei 2 und 3 Reihen sollte das so sein, bei 5 Reihen war wieder `"Schwenk" drin. D.h; man wäre bei 45° auf Reihe 4 oder 5 getroffen (getreten).

So sah es in dem Verlegeplan aus.

MfG Berlin

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Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !

Ein Holder geht durch dick und dünn...

Der Holder auf dem Acker, der kleine Racker schlägt sich wirklich wacker....

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17.04.2017 13:54
#25
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Zitat von Gert im Beitrag #23
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #14
[
Vor dem Verlegen wurde bei der PMN (Mine auf dem Foto) auf Kommando der Sicherungsstift gezogen.
Sieht man auch recht deutlich im Film.
Diese wurden anschleißend eingesammelt und auf Vollzähligkeit überprüft.
Die PMN wurde durch einen eingebauten Mechanismus, spätestens nach 20min scharf.
Verlegt wurde im Gruppenrahmen.


Die Zahl 33 000 kursiert ja seit dem Gutachten in den Medien.
Interesant zum Ende hin, die Aussage, wie diese Zahl wohl Zustande gekommen ist.

Weitere Aussage:
Man Experimentierte angeblich schon in den 50er und Anfang der 60er Jahre.
Seltsam, seltsam!
Hm, als erste wurden die POMS-2 verlegt. Erst in 1962 folgte die Holzkastenmine PMD-6 als Minentyp.

Also wenn man genau hinhört, was da so erzählt wird, Kopfkratz.

Bei 26.24:
750 Splitterminen auf 250 Metern.
In einer komplett ausgebauten Anlage waren insgesamt 750 Minen in 3 ML vorhanden.
Länge 5 km.

150er Schritt wegen der Minenfelder.
Ein Minenfeld konnte zw. 60 bis 180 m lang sein. Teil einer Gesamtanlage
Dichte 1 bis 5
Auf einem Meter lagen, je nach Breite des Minenfeldes 1 bis 5 Minen.
Bei Dichte 5, Breite der Minensperre, 5m. Verlegt auf 0m, 0,2m, 0,4m, 0,6m, 0,8m, dann 1m, 1,2m,. 1,4m, und so weiter


da wird mir jetzt noch schlecht, wenn ich die Zahlen von @Thunderhorse lese. Über ein solches vermintes Gebiet bin ich 1965 gelaufen und es ist mir nichts passiert
@Thunderhorse, ist es richtig, dass die Minenreihen so versetzt gelegt wurden, dass im Winkel von etwa 45 Grad man das Minenfeld in der gesamten Breite passieren konnte , ohne dass eine hoch ging, man quasi eine Gasse zwischen den Minen betreten hat ?
So hat es unser damaliger Fluchtkamerad und Guide unserer Fluchtgruppe erklärt. So haben wir dann das Minenfeld auch so passiert, ohne jeden Zwischenfall. Oder es waren gar keine Minen verlegt ?? Aber unsere Guide war bis ein halbes Jahr vor unserer Flucht dort als Uffz im Genzdienst tätig und er sprach davon, dass es Minen gibt
Überquerung der DL fand nahe dem nördlichsten Grenzstein Bayerns ca. 1 - 2 km nordwestlich der Ortschaft Melpers- Fluchtrichtung Fladungen-Oberfladungen statt-


Zu Deiner Zeit Dichte 1, max. 2. Also auf 1m alle 0,5m eine Mine.

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17.04.2017 14:32
#26
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #25
[quote="Gert"|p610723

150er Schritt wegen der Minenfelder.
Ein Minenfeld konnte zw. 60 bis 180 m lang sein. Teil einer Gesamtanlage
Dichte 1 bis 5
Auf einem Meter lagen, je nach Breite des Minenfeldes 1 bis 5 Minen.
Bei Dichte 5, Breite der Minensperre, 5m. Verlegt auf 0m, 0,2m, 0,4m, 0,6m, 0,8m, dann 1m, 1,2m,. 1,4m, und so weiter


da wird mir jetzt noch schlecht, wenn ich die Zahlen von @Thunderhorse lese. Über ein solches vermintes Gebiet bin ich 1965 gelaufen und es ist mir nichts passiert
@Thunderhorse, ist es richtig, dass die Minenreihen so versetzt gelegt wurden, dass im Winkel von etwa 45 Grad man das Minenfeld in der gesamten Breite passieren konnte , ohne dass eine hoch ging, man quasi eine Gasse zwischen den Minen betreten hat ?
So hat es unser damaliger Fluchtkamerad und Guide unserer Fluchtgruppe erklärt. So haben wir dann das Minenfeld auch so passiert, ohne jeden Zwischenfall. Oder es waren gar keine Minen verlegt ?? Aber unsere Guide war bis ein halbes Jahr vor unserer Flucht dort als Uffz im Genzdienst tätig und er sprach davon, dass es Minen gibt
Überquerung der DL fand nahe dem nördlichsten Grenzstein Bayerns ca. 1 - 2 km nordwestlich der Ortschaft Melpers- Fluchtrichtung Fladungen-Oberfladungen statt-[/quote]

Zu Deiner Zeit Dichte 1, max. 2. Also auf 1m alle 0,5m eine Mine.
[/quote]

Da Du ja anscheinend im hinteren Streubogen die damalige DL überquert hast, dort lagen keine Minen.

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17.04.2017 14:33
#27
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Zitat von Thunderhorse im Beitrag #19
Zitat von exDieter1945 im Beitrag #18
Danke für den Tipp. Den Beitrag habe ich mir gerade in der Mediathek angeschaut.
Überrascht war als ich in diesem Film Aufnahmen sah, die ich aufgenommen hatte.
Dem MDR hatte ich keine Genehmigung gegeben sie zu senden.

Gruß Dieter


Welche Aufnahmen aus dem Beitrag (Zeitfenster) sind denn von Dir?


Also mich interessiert es schon, welche Teile von Dir da eingeflossen sind!

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17.04.2017 14:48
avatar  mibau83
#28
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dürfte sich um aufnahmen handeln, die er nach den gartenschlägerabbauten gefilmt hat.

ich würde meinen bei minute 0:50, 20:42, 21:12, 21:33, 22:00 und 25:17


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17.04.2017 23:45
#29
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Insgesamt ca. 30 Sekunden stammen aus meinen Gartenschläger- Film.
Ca. bei 20:41 / 21:10 / 22:00 und 25:17.


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17.04.2017 23:51
avatar  vs1400
#30
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und nun?

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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