Fahnenflucht Grenzsoldaten

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01.05.2011 22:01
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#76
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Zitat von EK 82/2

nachtrag zum argument von wosch:
warum sollte ein grenzsoldat absichtlich daneben schießen wenn er zwar genau wußte dafür nach schwedt zu gehen aber nicht genau wußte ob der flüchtling bewaffnet ist und nicht daneben schießen wird?solchen blödsinn können nur ungediente denken,jeder militärischer bereich ist wie damals und heute sperrzone und eine wache der bundeswehr bräuchte keine waffen wenn sie diesen bereich mit danebenschießen bewachen sollte.armee ist ebend kein zivildienst und jedes kind weis das man in solchen bereichen nicht eindringen darf.
gruß EK 82/2




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@EK82/2, Diese Frage laß Dir doch mal von den Grenzern beantworten, die absichtlich daneben geschossen hatten, bzw. von Denen die vorgaben daß sie daneben geschossen hätten! Was Du hier als "Blödsinn" bezeichnest hat es in der Realität tatsächlich gegeben und Deine Vergleiche mit den "Militärischen Bereichen" und "Sperrzonen" sind doch nicht ernst zu nehmen. Es besteht schon ein Unterschied darin wofür man erschossen werden kann, auch wenn das Ergebnis auf´s Gleiche heraus kommt!!!
Alleine dafür daß man auf Flüchtlinge schießen sollte ist es legitim gewesen sich diesem Dienst durch die Fahnenflucht zu entziehen, natürlich nicht aus der Sicht eines "überzeugten" Genossen, der linientreu daran glaubte daß ein Republikflüchtling in jedem Falle nur ein "gefährlicher" Verbrecher sein konnte.
Schönen Gruß aus Kassel.


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01.05.2011 22:30 (zuletzt bearbeitet: 01.05.2011 22:59)
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@wosch
deine auffassung kenne ich.beziehe dich besser auf die äußerung von mir das niemand gezwungen wurde an der grenze dienst zu tun.ich bezog mich zur fahnenflucht auf ein geplantes vorhaben wenn sich jemand bewust zur grenze ziehen läßt um dadurch einer fluchterleichterung zu erhoffen.fakt bleibt das fahnenflucht in jedem staat eine straftat bedeutet und da ein soldat der fahnenflüchtig wird, ich es sogar als legitim ansehe ihn zu vernichten.begründung:er hat eine waffe und würde mich auch vernichten,in dieser situation ist es ein angreifender feind.zu zivilflüchtlingen habe ich heute eine meinung wie geschrieben.aber du hast nie gedient und kennst den wald nachts nicht,trotzdem redest du wie einer der jahre erfahrungen hat.verwechsel die kinderschnipseljagt nicht mit sperrbezirken und es gibt gar keinen unterschied warum man (du schreibst,erschossen wird).sperrbereich ist sperrbereich.jeder soldat darf davon ausgehen das verletzer dieses bereiches nicht blumen bringen wollen,sondern alle hindernisse inklusive soldaten auf ihrem weg vernichten werden.ok,die zeit ist vorbei,nun gibt es ja immer noch eine grenze an der im jahr ca.500 menschen sterben,verwende deine energie nun besser gegen die usa grenze zu mexico.da haste neue arbeit,ach entschuldige,ich vergas das man usa ja nicht behelligen darf.naja habe mal mut,ein mal in deinem leben um eine heutige todesgrenze zu beenden.
ich gehe nicht davon aus das du andere ansichten verstehst,dazu gehört wissen und kein blinder hass.

gruß EK 82/2


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02.05.2011 12:06
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Zitat von EK 82/2
@wosch
deine auffassung kenne ich.beziehe dich besser auf die äußerung von mir das niemand gezwungen wurde an der grenze dienst zu tun.ich bezog mich zur fahnenflucht auf ein geplantes vorhaben wenn sich jemand bewust zur grenze ziehen läßt um dadurch einer fluchterleichterung zu erhoffen.fakt bleibt das fahnenflucht in jedem staat eine straftat bedeutet und da ein soldat der fahnenflüchtig wird, ich es sogar als legitim ansehe ihn zu vernichten.begründung:er hat eine waffe und würde mich auch vernichten,in dieser situation ist es ein angreifender feind.zu zivilflüchtlingen habe ich heute eine meinung wie geschrieben.aber du hast nie gedient und kennst den wald nachts nicht,trotzdem redest du wie einer der jahre erfahrungen hat.verwechsel die kinderschnipseljagt nicht mit sperrbezirken und es gibt gar keinen unterschied warum man (du schreibst,erschossen wird).sperrbereich ist sperrbereich.jeder soldat darf davon ausgehen das verletzer dieses bereiches nicht blumen bringen wollen,sondern alle hindernisse inklusive soldaten auf ihrem weg vernichten werden.ok,die zeit ist vorbei,nun gibt es ja immer noch eine grenze an der im jahr ca.500 menschen sterben,verwende deine energie nun besser gegen die usa grenze zu mexico.da haste neue arbeit,ach entschuldige,ich vergas das man usa ja nicht behelligen darf.naja habe mal mut,ein mal in deinem leben um eine heutige todesgrenze zu beenden.
ich gehe nicht davon aus das du andere ansichten verstehst,dazu gehört wissen und kein blinder hass.

gruß EK 82/2



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Hallo EK82/2!
Nun laß das mal wieder mit dem Mythos dert "Freiwilligkeit" bei der NVA und speziell bei den Grenztruppen. Neben dieser gab es auch noch eine "zwangsweise" Freiwilligkeit und nicht jeder der zu der Truppe gezogen wurde hatte den "Ar..h" in der Hose, mutig zu sein und auf die geforderte Bereitschaft auf Flüchtlinge zu schießen, mit NEIN zu antworten. Über die Beweggründe einer Fahnenflucht zu urteilen steht weder Dir noch mir zu, sie sind ganz alleine die Angelegenheit der betroffenen Person, Du kannst darüber denken wie Du möchtest, aber den "lieben Gott" spielen solltest Du Dir verkneifen. Ein Unrechtsstaat muß es sich gefallen lassen, daß ihm auch seine "Prätorianer" davonlaufen wenn sie sich am Unrecht nicht mitschuldig machen wollen!
Ich mag ja nie gedient haben, aber wie man mir "freiwillig" meine Verpflichtung zur NVA "abgepreßt" hatte, die ursächlich der Grund für meine Flucht war, habe ich auch nach 50 Jahren nicht vergessen, daran wird auch Dein Vorwurf des "Blinden Hasses" nichts ändern, der immer dann ins Feld geführt wird wenn man nicht weiter weiß und nur diffamieren möchte.
Dein Hinweis auf die Grenze "Mexico-USA" ist sowas von OT, denn wir reden in diesem Forum und in diesem Thread über Vergangenes aus Zeiten des Bestehens der DDR, außerdem gehen dort die Bewegungen der Grenzgänger in eine ganz andere Richtung, sie sind damit mit den Fluchten aus der DDR überhaupt nicht zu vergleichen denn in der BRD waren die Flüchtlinge aus dem anderen Teil Deutschlands IMMER willkommen.
"Sperrbereich" ist "Sperrbereich", das kann ich so nicht stehen lassen, es ist schon ein Unterschied ob man einen Sperrbereich erichtet um völkerrechtswidrig Menschen am Verlassen eines Landes hindern , oder ob man sich vor unerwünschtem Besuch (zB:.:von Einbrechern) schützen well!!
Ich bin froh, daß ich nicht so ein Verständnis habe wie Du, damit kann ich sehr gut leben!
Schönen Gruß aus Kassel.


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02.05.2011 12:22
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das niemand gezwungen wurde an der grenze dienst zu tun.@EK82/2

Stimmt so nicht ganz.Ich war Mot-Schütze gemustert,und bis zum Tag der Einberufung bin ich auch davon ausgegangen.Nix wars mit Mot-Schütze,Aufpassen das meine Landsleute nicht abhauen.


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02.05.2011 13:28 (zuletzt bearbeitet: 02.05.2011 13:46)
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Zitat von EK 82/2

warum sollte ein grenzsoldat absichtlich daneben schießen wenn er zwar genau wußte dafür nach schwedt zu gehen?...........................................................solchen blödsinn können nur ungediente denken......................
gruß EK 82/2



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Ich versuch es mal so einfach zu erklären, daß es auch ein 10jähriger verstehen sollte: Er schoß daneben, weil er den Flüchtenden nicht verletzen bzw. töten wollte, er wollte damit nicht "Herr über Leben und Tod" spielen. Ob er dabei an Schwedt gedacht hatte? Ich glaube nicht. In dem Moment siegte das "Gute" in ihm und er wird sich auch im Nachhinein keine Vorwürfe machen brauchen. Ich habe mir mal sagen lassen, daß es nicht so einfach ist mit so einer "negativen" Hypothek, wie einen Todesschuß, zu leben.
Vielleicht äußert sich mal ein "Betroffener"? Wenn nicht, wird Der auch seinen "Gründe" haben.
Schönen Gruß aus Kassel.


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02.05.2011 13:45
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#81
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Zitat von Pit 59
das niemand gezwungen wurde an der grenze dienst zu tun.@EK82/2

Stimmt so nicht ganz.Ich war Mot-Schütze gemustert,und bis zum Tag der Einberufung bin ich auch davon ausgegangen.Nix wars mit Mot-Schütze,Aufpassen das meine Landsleute nicht abhauen.


Kann ich Dir nur Recht geben war für die Pioniere gemustert . Rest ist bekannt. Gruß Jürgen


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02.05.2011 20:44
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#82
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Zitat von don71

Zitat von Pit 59
das niemand gezwungen wurde an der grenze dienst zu tun.@EK82/2

Stimmt so nicht ganz.Ich war Mot-Schütze gemustert,und bis zum Tag der Einberufung bin ich auch davon ausgegangen.Nix wars mit Mot-Schütze,Aufpassen das meine Landsleute nicht abhauen.


Kann ich Dir nur Recht geben war für die Pioniere gemustert . Rest ist bekannt. Gruß Jürgen



Auch bei mir lief es so ab,wurde als Mot-Schütze/KFZ-Einheit gemustert und bin aber doch an dieser Sch..ß Latte gelandet.
Und ich schrieb es schon einmal.
Zur Musterung habe ich mich unmissverständlich dahingehend geäußert,dass ich nicht am "Antifaschistischen Schutzwall" meinen Armeedienst ableisten möchte.
Dies wurde von den zuständigen "Organen" zwar nicht gerade wohlwollend zur Kenntnis genommen,(um mich mal noch höflich auszudrücken),doch zum Schluß wurde gesagt,dass diese meine Einstellung/Meinung berücksichtigt wird.
Das Ende ist bekannt.......Pustekuchen war's gewesen.
Warum nur wurde man dann doch an den Zaun gestellt?
Man(n) könnte ja fast denken, dass die keine Leute mehr hatten,die diesen "ehrenvollen Dienst "an der Grenze absolvieren wollten.
Haben zu viele nein gesagt? Und warum wurde man doch dort hin gestellt?
Eigentlich waren doch solche "Ablehner" potentielle Risikofaktoren an der Grenze,oder?

Gruß ek40


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02.05.2011 20:54
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Zitat von ek40

Zitat von don71

Zitat von Pit 59
das niemand gezwungen wurde an der grenze dienst zu tun.@EK82/2

Stimmt so nicht ganz.Ich war Mot-Schütze gemustert,und bis zum Tag der Einberufung bin ich auch davon ausgegangen.Nix wars mit Mot-Schütze,Aufpassen das meine Landsleute nicht abhauen.


Kann ich Dir nur Recht geben war für die Pioniere gemustert . Rest ist bekannt. Gruß Jürgen



Auch bei mir lief es so ab,wurde als Mot-Schütze/KFZ-Einheit gemustert und bin aber doch an dieser Sch..ß Latte gelandet.
Und ich schrieb es schon einmal.
Zur Musterung habe ich mich unmissverständlich dahingehend geäußert,dass ich nicht am "Antifaschistischen Schutzwall" meinen Armeedienst ableisten möchte.
Dies wurde von den zuständigen "Organen" zwar nicht gerade wohlwollend zur Kenntnis genommen,(um mich mal noch höflich auszudrücken),doch zum Schluß wurde gesagt,dass diese meine Einstellung/Meinung berücksichtigt wird.
Das Ende ist bekannt.......Pustekuchen war's gewesen.
Warum nur wurde man dann doch an den Zaun gestellt?
Man(n) könnte ja fast denken, dass die keine Leute mehr hatten,die diesen "ehrenvollen Dienst "an der Grenze absolvieren wollten.
Haben zu viele nein gesagt? Und warum wurde man doch dort hin gestellt?
Eigentlich waren doch solche "Ablehner" potentielle Risikofaktoren an der Grenze,oder?

Gruß ek40



Ja ek 40 wir werden es sehen wenn wir unsere Akte in den Händen halten aber das kann dauern. Gruß Jürgen


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02.05.2011 20:59
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Ihr stellt nun aber nicht gleich einen Antrag auf Opferrente? Einer von euch die Frage nach dem Waffeneinsatz mit NEIN beantwortet? Alles klar...


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02.05.2011 21:04
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Ist das Hohn, @Feliks?


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02.05.2011 21:06
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Zitat von Feliks D.
Ihr stellt nun aber nicht gleich einen Antrag auf Opferrente? Einer von euch die Frage nach dem Waffeneinsatz mit NEIN beantwortet? Alles klar...


Opferrente brauch ich nicht Witzbold. 1968 wurden ich nach Waffeneinsatz nicht gefragt. Gruß Jürgen


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02.05.2011 21:09 (zuletzt bearbeitet: 02.05.2011 21:10)
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94

Eher die Realität @Huf, mir ist keine Grundwehrdiener bekannt, der nach einer negativen Erstaussprache zwischen die Zäune durfte. Und wehe dem Vorgesetzten, der Erstaussprachen oder überhaupt den B44 links liegen ließ. Da konnte der sonst so väterliche Hptm. der V2000 aber so was von ungemütlich werden. Ich spreche jetzt mal für Mitte/Ende 80er, warscheinlich waren'se da schon aus Erfahrung klug geworden *wink*

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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02.05.2011 21:11
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Zitat von Feliks D.
Ihr stellt nun aber nicht gleich einen Antrag auf Opferrente? Einer von euch die Frage nach dem Waffeneinsatz mit NEIN beantwortet? Alles klar...


Dir scheint ja immer alles klar zu sein...............Berufserfahrung?
Lies noch mal richtig von Anfang an,für was man gemustert wurde und wo man letztendlich landete.
Das mit dem Antrag auf Opferrente ist ne Klasse Idee,werde gleich mal @don konsultieren.


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02.05.2011 21:18
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Zitat von 94
Eher die Realität @Huf, mir ist keine Grundwehrdiener bekannt, der nach einer negativen Erstaussprache zwischen die Zäune durfte. Und wehe dem Vorgesetzten, der Erstaussprachen oder überhaupt den B44 links liegen ließ. Da konnte der sonst so väterliche Hptm. der V2000 aber so was von ungemütlich werden. Ich spreche jetzt mal für Mitte/Ende 80er, warscheinlich waren'se da schon aus Erfahrung klug geworden *wink*


Realität ist auch, dass ich eben "durfte"....und nicht nur ich.
Realität im Herbst 81'.


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02.05.2011 21:20
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Mir wurde bei der Erstbefragung die skurrile Frage gestellt, ob ich auch auf meine Eltern oder Geschwister schießen würde, wenn sie als Grenzverletzer tätig wären und ich habe bestimmt nicht "Ja" gesagt.

VN_Rut

GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle

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