Wahl in den Niederlanden (15.03.2017)

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16.03.2017 13:47 (zuletzt bearbeitet: 16.03.2017 13:51)
#31
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Das Dilemma ist, daß eine wiedergewählte Regierung, die bisher Probleme nicht gelöst hat, nach der Wahl weiter macht wie bisher.

Und massive Probleme wird Keiner abstreiten wollen.

Ein untaugliches "weiterer so" droht auch uns.
Selbst halbherzige Vorwahlaktivitäten werden danach wieder einschlafen.
Und dann kann sonstwas passieren: Merkel sitzt das wie gewohnt aus oder Schulz verschärft das noch.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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16.03.2017 13:52 (zuletzt bearbeitet: 16.03.2017 13:53)
#32
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Die Regierung wurde nicht wieder gewählt, Rutte muss sich neue Koalitionspartner suchen.


Was mich wundert, im niederländischen Paralament sitzen jetzt drei Abgeordnete der Partei DENK.
Diese Partei steht Erdogan sehr nahe.

Kein Aufschrei in unseren besorgten Medien, kaum Meldungen.


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16.03.2017 13:55
#33
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Die regierende Partei schon, und darauf kommt es an.

Bei uns wäre es eine regierende oder mitregierende Partei, wenn man so will.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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16.03.2017 18:11
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#34
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Ein Schmierentheater zwischen den Niederlanden und der Türkei? Oder Erdogan als unfreiwilliger Wahlhelfer für Mark Rutte? Ein Tag nach der Wahl in den Niederlanden geht man zum rückgratlosen, politischen Alltagsgeschäft zurück und bewegt sich wieder auf Kuschelkurs. Wer hätte das gedacht? Das „Aufbegehren“ gegen die Türkei war offenbar nur auf Stimmenfang ausgelegt, wie so oft in der Politik, hat es auch geklappt. Das sollte den Wählern in Deutschland eine klare Warnung sein, damit sie nicht hinters Licht geführt werden, nach dem Motto: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!
Solch eine Aussage einen Tag nach der Wahl ist schon impertinent, hat aber angeblich nichts mit der Wahl zu tun, passiert rein zufällig, ein Schelm wer da Böses denkt:
[…] Die Partei des niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte schlägt nach dem für sie positiven Ausgang der Parlamentswahl wieder versöhnlichere Töne gegenüber der Türkei an. „Wir würden die Spannungen gerne abbauen“, sagte Verteidigungsministerin Jeanine Hennis-Plasschaert am Mittwochabend in Den Haag.
Es sei alles andere als sinnvoll, so weiter zu machen wie in den vergangenen Tagen. Hennis-Plasschaert spielte damit auf den Streit um Auftritte türkischer Regierungspolitiker in den Niederlanden an, der zuletzt zu einer schweren Krise in den Beziehungen beider Länder geführt hatte.
Rutte war zuletzt vorgeworfen worden, den Streit eskaliert zu haben, um keine Wählerstimmen an die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders zu verlieren. Hennis-Plasschaert wies solche Vermutungen am Mittwochabend zurück. „Wir mussten eine rote Linie ziehen“, sagte sie. „Das hatte nichts mit den Wahlen zu tun.“ […] Quelle: Focus Online vom 16.03.2017

Ehli
Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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16.03.2017 18:33
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#35
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Zitat von Grenzläufer im Beitrag #28

Zitat
Absender: damals wars, Heute 10:10
Angesichts seine Anspruch Ministerpräsident zu werden, total gescheitert!

wer...Wulf Gallert? Wurde der etwa nicht Ministerpräsident?

>>>Wulf Gallert: Der ewige Verlierer
Die Linke strotzt in Sachsen-Anhalt vor Kraft, aber es nützt ihr nichts.
(...)
Wulf Gallert von der Linkspartei will auf den Chefsessel der Staatskanzlei. Es ist der dritte Versuch des 52-Jährigen, bei einer Landtagswahl Ministerpräsident zu werden. 2011 und 2006 hatte der ehemalige DDR-Staatsbürgerkunde-Lehrer schon mal versucht, seine Linkspartei mit der SPD zu verbünden. Doch jedes Mal knickten die Sozialdemokraten kurz vor der Wahl ein und bekannten sich zur CDU. Mit ihr war die Mehrheit sicher. Eine Schmach für die Linke, die bei Wahlen in ostdeutschen Ländern oft den zweiten Platz hinter der CDU errang.
Mit dem Linksbündnis könnte es diesmal klappen, sagt Gallert. (...)<<<
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2...kampf-verlierer

Hat es geklappt Hubert?


Und, hat er die Konsequenzen daraus gezogen.
Da Du Geschichten immer nur halb erzählst, mache ich das für Dich!
Ja, er ist zurück getreten, wie bei Demokraten üblich.
Beim gescheiterten MP in der Niederlande eher nicht zu erwarten, oder?


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16.03.2017 18:48
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#36
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Zitat von damals wars im Beitrag #35

Beim gescheiterten MP in den Niederlanden eher nicht zu erwarten, oder?


Wer ist denn gescheitert ? Hab ich da was verpaßt ?
.


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16.03.2017 20:18 (zuletzt bearbeitet: 16.03.2017 21:12)
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#37
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Zitat von damals wars im Beitrag #35

Und, hat er die Konsequenzen daraus gezogen.
Da Du Geschichten immer nur halb erzählst, mache ich das für Dich!
Ja, er ist zurück getreten, wie bei Demokraten üblich.
Beim gescheiterten MP in der Niederlande eher nicht zu erwarten, oder?


Brexit und Trump haben ausgerechnet bei Dir die Messlatte ganz schön hoch gelegt, was?!

Ich finde es aber gut, dass Du mal auf eine Dir gestellte Frage eingegangen bist!


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16.03.2017 20:35
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#38
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Die Wahlentscheidung der 13 Millionen Männecken ist auf jeden Fall mal eines nicht, die euphorisch gefeierte Europäische Richtungsweisung, die kommt tatsächlich erst im April mit der Frankreich-Wahl, da darf man gespannt sein.
In Holland hat auf der Zielgerade ein Unpopulist mächtig populistisch gepunktet, was wohl bei paar Wählern Eindruck hinterlassen hat.


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17.03.2017 07:16 (zuletzt bearbeitet: 17.03.2017 07:17)
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#39
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Da fragt man sich doch, was hat der wahre Populist falsch gemacht?
Frauke weiß es: "Die Bürger wollen eine klare Ansage, aber sie fürchten sich vor einem harten Ton.“
https://www.welt.de/politik/ausland/arti...elegen-hat.html
Ja, sie fürchten sich vor Schießbefehl, Mauern und Stacheldraht an Grenzen!


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17.03.2017 07:27
avatar  TOMMI
#40
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Zitat
Zitat Ja, sie fürchten sich vor Schießbefehl, Mauern und Stacheldraht an Grenzen!

Dafür war mal eine andere Partei zuständig, jene, die immer Recht hatte......

EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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17.03.2017 07:53
avatar  Pit 59
#41
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Genau Tommi,mit so einer Aussage kann man sich schön zum Hans-Ewald machen


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17.03.2017 09:51
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#42
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Ich finde die Ungarn fürchten sich nicht vor dem Stacheldraht an ihrer Grenze, die fürchten sich mehr vor dem "Kulturbereicherer" der die Grenze überwinden will!


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17.03.2017 13:42 (zuletzt bearbeitet: 17.03.2017 13:42)
avatar  Tobeck
#43
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Auf diese verquerte Logik, dass Stimmenzugewinne Verluste sein sollen und umgekehrt, muss man erst mal kommen. Ob nun 13 % oder 16 % oder 23 % für Wilders ist ohnehin egal, denn der Unterschied hätte wohl kaum etwas an der zukünftigen Regierung geändert.


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17.03.2017 13:57 (zuletzt bearbeitet: 17.03.2017 14:04)
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#44
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Wilders PVV hat mit 20 Sitzen im Parlament jetzt ein Drittel mehr als vorher (+5)
Ruttes VVD hat mit 33 Sitzen ein Fünftel weniger als vorher (-8)
Die Sitzdifferenz zwischen der PVV und der VVD - also den beiden jetzt stärksten Parteien - betrug vorher 26, liegt jetzt bei 13 und hat sich damit halbiert.

Wilders hätte durchaus stärker abschneiden können. Was Medien und Politiker sich jetzt allerdings herbeiphantasieren, von wegen "pro-europäischer Wahl" und "Niederlage für Wilders", ist hanebüchene Schönrederei eines Negativtrends der Altparteien und EU-Beführworter.

Auch wenn Le Pen letztlich wahrscheinlich im zweiten Wahlgang unterliegt: dass es überhaupt mittlerweile soweit kommt, bezeugt die starke Erosion des politischen Establishments und das Stärkerwerden alternativer politischer Ansätze.


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17.03.2017 14:11
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#45
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Na gut, als Verbeugung vor den Jubelperser, die Umfragen hat er Haushoch gewonnen!
Aber dann hatte er das Volk gegen sich!


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