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#81

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 09:17
von Kalubke | 3.254 Beiträge | 3816 Punkte
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Zitat von B208 im Beitrag #79
Karl Eduard VON Schnitzler ,
auch so ein spezieller Fall .

Besitzer und Fahrer eines Kfz mit Stern vom Klassenfeind aus der BRD .

oder

das Sortiment von Westprodukten in Läden die nur einem ganz bestimmten Genossenkreis zugänglich waren

oder

1A Produkte für den Klassenfeind und die B und C Ware für die eigenen Bürger .






Diese Doppelmoral (Privilegierung von Parteimitgliedern) war eine der erste Maßnahmen, die Lenin nach der Oktoberrevolution eingeführt hat, mit der Begründung, dass körperliche Erschöpfung die Arbeiterklasse führungslos macht. Daher sei heroische Selbstaufopferung übertrieben und eine Sonderverpflegung (damals gings im Gegensatz zu heute hauptsächlich ums Essen) für die Parteimitglieder notwendig.

Das Problem ist, dass anscheined der Mensch per se nach Vorteilen und Privilegien, wenn es sein muss auf Kosten anderer, strebt und dies auch heute in den unterschiedlichsten Schattierungen und Spielarten zum Tragen kommt. Wegen solcher Vorteile strebte damals auch eine große Anzehl von Mitläufern und Opportunisten danach, in die SED aufgenommen zu werden. Nach der Wende hatten viele von ihnen nicht die geringsten Skrupel, ihre Mitbürger mit "Glücksrittergeschäften" über den Tisch zu ziehen. In einem Fall aus meiner Bekanntschaft z.B. gings um das Aufschwatzen von Schrottimmobilien. Drahtzieher waren ehem. höhere Parteifunktionäre in Kooperation mit ehem. MfS-Offizieren und zwielichtigen Geschäftemachern (Anwälte und Notare) aus dem Westen..

Gruß Kalubke


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.03.2017 09:26 | nach oben springen

#82

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 09:24
von Alfred | 8.367 Beiträge | 6541 Punkte
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Zitat von B208 im Beitrag #79
Karl Eduard VON Schnitzler ,
auch so ein spezieller Fall .

Besitzer und Fahrer eines Kfz mit Stern vom Klassenfeind aus der BRD .

oder

das Sortiment von Westprodukten in Läden die nur einem ganz bestimmten Genossenkreis zugänglich waren

oder

1A Produkte für den Klassenfeind und die B und C Ware für die eigenen Bürger .






Hast Du Schnitzler mit dem Auto gesehen ? Mir ist Schnitzler mehrfach begegnet, einen Mercedes hat er in diesen Fällen nie genutzt.


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#83

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 09:36
von Ebro | 2.242 Beiträge | 10227 Punkte
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Ist mir doch schon wieder viel zu pauschal, die Aussage von der Privilegierung der Parteimitglieder.
Wieviel Parteimitglieder gab es denn, dann waren ja eine Menge von DDR-Bürgern privilegiert, so wie Du es verstehst und darstellst.


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#84

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 09:50
von damals wars (gelöscht)
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Hatte Schnitzler nicht einen Borgward?
Na gut, aus Borgward wurde ja später Mercedes!
Eigenen Angaben zufolge fuhr er Trabant, und später,
er aus gesundheitlichen Gründen, er kam nicht mehr in den Trabbi,
Lada Samara! Außerden gibt es ja das Foto als Panzerfahrer.


zuletzt bearbeitet 15.03.2017 10:02 | nach oben springen

#85

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 09:57
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Zitat von Ebro im Beitrag #83
Ist mir doch schon wieder viel zu pauschal, die Aussage von der Privilegierung der Parteimitglieder.
Wieviel Parteimitglieder gab es denn, dann waren ja eine Menge von DDR-Bürgern privilegiert, so wie Du es verstehst und darstellst.


Wenn ich mich nicht irre waren es so um die 2 Millionen,nur wenn man Anfang der 90er jemand gefragt hat ob er dabei war kam immer "Ich doch nicht,Niemals"
So ungefähr wie nach 45,war auch keiner in der NSDAP.


IM Kressin und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#86

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 10:01
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Zitat von Kalubke im Beitrag #81
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Diese Doppelmoral (Privilegierung von Parteimitgliedern) war eine der erste Maßnahmen, die Lenin nach der Oktoberrevolution eingeführt hat, mit der Begründung, dass körperliche Erschöpfung die Arbeiterklasse führungslos macht. Daher sei heroische Selbstaufopferung übertrieben und eine Sonderverpflegung (damals gings im Gegensatz zu heute hauptsächlich ums Essen) für die Parteimitglieder notwendig.
Gruß Kalubke


"Stimmt! Lenin sah ja, wie all die anderen Führer der russischen Revolution aus wie olle Helmut, man sieht ja auf den Fotos
russischen Revolution die ganze schwergewichtige Clique der Kommunisten!"
Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten!


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#87

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 11:36
von Klauspeter | 1.373 Beiträge | 2760 Punkte
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Zitat von B208 im Beitrag #79

...
oder
1A Produkte für den Klassenfeind und die B und C Ware für die eigenen Bürger .




.Und wer kaufte denn die "Waren", die A-Schalck-Golodkowski "einsammelte"?
Wußten die Einkäufer tatsächlich nicht, was ihnen da von wem angeboten wurde?

Deutsch-deutsche Doppelmoral?
Aber hier soll es ja nur um DDR-Doppelmoral gehen und nicht um Kunstgegenstände die zwecks Devisenbeschaffung über die Grenze in die BRD gingen ...



[/quote]


"Setzten wir uns an die Stelle anderer Personen, so würden Eifersucht und Haß wegfallen, die wir so oft gegen sie empfinden."
( Johann Wolfgang von Goethe)
zuletzt bearbeitet 15.03.2017 11:39 | nach oben springen

#88

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 11:48
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Zitat von Ebro im Beitrag #83
Ist mir doch schon wieder viel zu pauschal, die Aussage von der Privilegierung der Parteimitglieder.
Wieviel Parteimitglieder gab es denn, dann waren ja eine Menge von DDR-Bürgern privilegiert, so wie Du es verstehst und darstellst.


Du kannst die Zahlen ruhig nennen: 2 Mio SED-Mitglieder !! D. h. jeder 8. DDR-Bürger hatte die Chance ein wenig mehr vom Kuchen abzubekommen. Ein Telefonanschluss oder ein schöner Ferienplatz oder Karten für begehrte Kultur- und Sportveranstaltungen für die sich der gewöhnliche Ossi ohne Parteianschluss damals vergeblich die Beine in den Bauch stehen musste und und und ... waren für so manchen sicher kein schlechter Anreiz.

Gruß Kalubke


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.03.2017 12:05 | nach oben springen

#89

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 11:56
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #87
Zitat von B208 im Beitrag #79

...
oder
1A Produkte für den Klassenfeind und die B und C Ware für die eigenen Bürger .




.Und wer kaufte denn die "Waren", die A-Schalck-Golodkowski "einsammelte"?
Wußten die Einkäufer tatsächlich nicht, was ihnen da von wem angeboten wurde?

Deutsch-deutsche Doppelmoral?
Aber hier soll es ja nur um DDR-Doppelmoral gehen und nicht um Kunstgegenstände die zwecks Devisenbeschaffung über die Grenze in die BRD gingen ...




[/quote]

"pecunia non olet" ...das ist eine Doppelmoral die sogar bis in die Römerzeit zurückgeht. Es ist ja auch niemals die eigene Moral fragwürdig, sondern immer die der Anderen.

Nein!! Hier soll es nicht nur um DDR-Doppelmoral gehen.

Gruß Kalubke


Klauspeter hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.03.2017 11:59 | nach oben springen

#90

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 12:17
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Zitat von Kalubke im Beitrag #88
Zitat von Ebro im Beitrag #83
Ist mir doch schon wieder viel zu pauschal, die Aussage von der Privilegierung der Parteimitglieder.
Wieviel Parteimitglieder gab es denn, dann waren ja eine Menge von DDR-Bürgern privilegiert, so wie Du es verstehst und darstellst.


Du kannst die Zahlen ruhig nennen: 2 Mio SED-Mitglieder !! D. h. jeder 8. DDR-Bürger hatte die Chance ein wenig mehr vom Kuchen abzubekommen. Ein Telefonanschluss oder ein schöner Ferienplatz oder Karten für begehrte Kultur- und Sportveranstaltungen für die sich der gewöhnliche Ossi ohne Parteianschluss damals vergeblich die Beine in den Bauch stehen musste und und und ... waren für so manchen sicher kein schlechter Anreiz.

Gruß Kalubke
Zitat von Kalubke im Beitrag #88
Zitat von Ebro im Beitrag #83
Ist mir doch schon wieder viel zu pauschal, die Aussage von der Privilegierung der Parteimitglieder.
Wieviel Parteimitglieder gab es denn, dann waren ja eine Menge von DDR-Bürgern privilegiert, so wie Du es verstehst und darstellst.


Du kannst die Zahlen ruhig nennen: 2 Mio SED-Mitglieder !! D. h. jeder 8. DDR-Bürger hatte die Chance ein wenig mehr vom Kuchen abzubekommen. Ein Telefonanschluss oder ein schöner Ferienplatz oder Karten für begehrte Kultur- und Sportveranstaltungen für die sich der gewöhnliche Ossi ohne Parteianschluss damals vergeblich die Beine in den Bauch stehen musste und und und ... waren für so manchen sicher kein schlechter Anreiz.

Wo hast Du denn diese Geschichten her.
Ferienplätze wurden fast immer vom FDGB vergeben. Eintrittskarten gab es über den Kulturonkel im Betrieb oder man musste sich anstellen. Ich habe nicht einmal Karten für Sportereignisse von der Partei bekommen, ich war noch nicht mal Mitglied bei Dynamo.

Gruß Kalubke


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#91

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 12:17
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Zitat von damals wars im Beitrag #86
Zitat von Kalubke im Beitrag #81
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Diese Doppelmoral (Privilegierung von Parteimitgliedern) war eine der erste Maßnahmen, die Lenin nach der Oktoberrevolution eingeführt hat, mit der Begründung, dass körperliche Erschöpfung die Arbeiterklasse führungslos macht. Daher sei heroische Selbstaufopferung übertrieben und eine Sonderverpflegung (damals gings im Gegensatz zu heute hauptsächlich ums Essen) für die Parteimitglieder notwendig.
Gruß Kalubke


"Stimmt! Lenin sah ja, wie all die anderen Führer der russischen Revolution aus wie olle Helmut, man sieht ja auf den Fotos
russischen Revolution die ganze schwergewichtige Clique der Kommunisten!"
Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten!


Satt zu essen war damals in Russland ein Privileg, denn auch nach der Oktoberrevolution sind da noch ein Haufen Leute durch den zeitweiligen Zusammenbruch der Wirtschaft nach der Machtübernahme einfach verhungert. Es gab Hungerrevolten, die von Lenin und der Roten Garde gnadenlos niedergeschlagen wurden. Im Alter hatte er anscheinend dann doch Zweifel an seiner bisherigen Politik: "Es scheint. ich habe mich vor den Arbeitern Russlands sehr schuldig gemacht."

Gruß Kalubke


zuletzt bearbeitet 15.03.2017 12:19 | nach oben springen

#92

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 12:28
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Zitat von Alfred im Beitrag #90
Zitat von Kalubke im Beitrag #88
Zitat von Ebro im Beitrag #83
Ist mir doch schon wieder viel zu pauschal, die Aussage von der Privilegierung der Parteimitglieder.
Wieviel Parteimitglieder gab es denn, dann waren ja eine Menge von DDR-Bürgern privilegiert, so wie Du es verstehst und darstellst.


Du kannst die Zahlen ruhig nennen: 2 Mio SED-Mitglieder !! D. h. jeder 8. DDR-Bürger hatte die Chance ein wenig mehr vom Kuchen abzubekommen. Ein Telefonanschluss oder ein schöner Ferienplatz oder Karten für begehrte Kultur- und Sportveranstaltungen für die sich der gewöhnliche Ossi ohne Parteianschluss damals vergeblich die Beine in den Bauch stehen musste und und und ... waren für so manchen sicher kein schlechter Anreiz.

Gruß Kalubke
Zitat von Kalubke im Beitrag #88
Zitat von Ebro im Beitrag #83
Ist mir doch schon wieder viel zu pauschal, die Aussage von der Privilegierung der Parteimitglieder.
Wieviel Parteimitglieder gab es denn, dann waren ja eine Menge von DDR-Bürgern privilegiert, so wie Du es verstehst und darstellst.


Du kannst die Zahlen ruhig nennen: 2 Mio SED-Mitglieder !! D. h. jeder 8. DDR-Bürger hatte die Chance ein wenig mehr vom Kuchen abzubekommen. Ein Telefonanschluss oder ein schöner Ferienplatz oder Karten für begehrte Kultur- und Sportveranstaltungen für die sich der gewöhnliche Ossi ohne Parteianschluss damals vergeblich die Beine in den Bauch stehen musste und und und ... waren für so manchen sicher kein schlechter Anreiz.

Wo hast Du denn diese Geschichten her.
Ferienplätze wurden fast immer vom FDGB vergeben. Eintrittskarten gab es über den Kulturonkel im Betrieb oder man musste sich anstellen. Ich habe nicht einmal Karten für Sportereignisse von der Partei bekommen, ich war noch nicht mal Mitglied bei Dynamo.

Gruß Kalubke



Lieber Alfred, das habe ich zufällig selbst erlebt.

Ich stand im Herbst 1984 oder 1985 eine ganze Nacht lang mit Tausenden von anderen von dem Palast der Republik nach Karten für das SANTANA-Konzert an. Es wurden dann ganze 200 Karten frei verkauft. Nur durch großes Glück hatte ich eine von den 200 erhalten. Der Rest der Wartenden guckte in die Röhre. In dem Konzert saßen dann größtenteils irgendwelche älteren verdienten Aktivisten, Gewerkschafter und Genossenschaftsbauern, denen man ansah, dass die mit der Musik überhaupt nichts anfangen konnten. Über Heino hätten die sich sicher viel mehr gefreut und ich mich garantiert nicht nach Karten angestellt. Die DDR-Kulturfunktionäre hätten ihn doch sicher dazu überreden können, dass er "...schwarz/rot ist die Haselnuss....." singt.

Es wurde bei SANTANA kaum aplaudiert. Eine absolut megapeinliche Nummer damals. Bei Lindenberg 1983 war's genau das gleiche. Das wurde erst kurz vor der Wende bessser, als die FDJ sich traute, große Open Airs zu veranstalten, wie z.B.mit Joe Cocker.

Gruß Kalubke

p.s. Da fällt mir der schöne Heino-Witz von Otto ein: Was ist der Unterschied zwischen Heino und Hämorrhoiden? Heino hängt mir zum Hals raus und die Hämorrhoiden können auch nicht singen.


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zuletzt bearbeitet 15.03.2017 17:40 | nach oben springen

#93

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 12:37
von Alfred | 8.367 Beiträge | 6541 Punkte
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Und das waren dann alles Parteimitglieder....

Ich habe doch geschrieben, dass auch bestimmte Eintrittskarten über die Betriebe gingen. So kenne ich dies und habe dies auch entsprechend genutzt. Heute kann es dir passieren, dass Du auch anstehst und nichts passiert. Da gehen die Karten über die entsprechenden Sponsoren weg.


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#94

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 12:45
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Da kannste einen drauf lassen, Alfred. Vlt waren auch ein paar verdiente Blockflöten mit dabei.

Gruß Kalubke


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#95

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 13:05
von B208 (gelöscht)
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Hast Du Schnitzler mit dem Auto gesehen ? Mir ist Schnitzler mehrfach begegnet, einen Mercedes hat er in diesen Fällen nie genutzt.


@Alfred , das zeigt umso mehr seine Doppelmoral .
Wenn er sogar vor seinen Freunden sein wahres Gesicht vesteckt .
Oder hat er kein Vertrauen zu dir gehabt ?

B208


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zuletzt bearbeitet 15.03.2017 13:07 | nach oben springen

#96

RE: Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 17:49
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12858 Punkte
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Aber der Karl Eduard war doch ein blaublütiger Wessi...damals. Hatte er sich somit der westdeutschen Doppelmoral(Wessi ja schon aber Ossi sein wollen) schuldig gemacht. Oder war da was mit Nudeln...aß er vielleicht lieber Nudel aus der DDR als seinen Ananas aus der Büchse vom Westen?

Rainer-Maria


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#97

RE: Sozialistische Doppelmoral

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 18:58
von 94 | 12.764 Beiträge | 8596 Punkte
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Beeindruckend wie dieser Thread doch noch ins Laufen kommt und ich fragte mich schon was diese Beiträge mit einem schlichten MfG Marder zu bedeuten hätten, Punkteschinderei? Nein, jetzt hat auch das Forum einen Formalismusstreit, so wie die Verflossene in ihren Anfangszeiten ... Formalismus in der DDR

Paßt ja auch zumindest zu einer Hälfte des Themas hier, odär?
Na egal und Nachschreiber aufgepaßt: Den Betreff wieder den eignen Bedürfnissen anpassen!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 15.03.2017 18:59 | nach oben springen

#98

RE: Sozialistische Doppelmoral und der 94.

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 19:32
von GKUS64 | 3.266 Beiträge | 10229 Punkte
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Sind wir hier im Kindergarten oder wie oder was?


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zuletzt bearbeitet 15.03.2017 19:33 | nach oben springen

#99

RE: Sozialistische Doppelmoral

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 19:36
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Na hoffentlich nicht, wobei der Formalismusstreit in den Anfangsjahren könnte in diese Kategorie fallen. Die Führung war sauer das einige als links-fortschrittlich eingeschätzte ehemalige Mitstreiten im Westen blieben und erklärten damit die zu hoch hängenden Trauben für sauer. Auch eine Erscheinungsform dieser Doppelmoral, also so seh ich's.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#100

RE: Sozialistische Doppelmoral

in Mythos DDR und Grenze 15.03.2017 19:46
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"Mit Formalismusstreit wird eine Phase der Kulturdebatte Anfang der 1950er Jahre in der DDR bezeichnet, die, staatlich initiiert, eine klare Abgrenzung der DDR-Kunst vom „westlich-dekadenten Kunstbetrieb“ zum Ziel hatte." aus WIKI

Also ich habe mich an diesem Streit nicht beteiligt. Meine Probleme lagen bei "Magermilch und langen Strümpfen"!


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