Sozialistische Doppelmoral und bürgerliche Ethik

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14.03.2017 18:31
avatar  Alfred
#46
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #43
Eines der besten Beispiele für Doppelmoral sozialistischem Muster war Schalck-Golodkowski schon, einer Riege von Wasser
predigenden DDR-Oberen angehören und nach der Wende im Nobelort Rottach-Egern seinen Lebensabend verbringen.

Vom gelernten Bäcker mit Anstand und Moral zu solch einer Karriere ? Niemals.
.


Jetzt musst Du mir mal erklären, warum Schalck nicht in Bayern leben sollte. Er lebte in Berlin ordentlich und er lebte in Bayern ordentlich. Man kann ev. die Frage aufwerfen, warum dies so war und wie dies alles finanziert wurde. Aber dies werden wir wohl in absehbarer Zeit nie 100 % erfahren.

Ich kann mich noch sehr gut an die Hexenjagd 1989 erinnern, die gegen ihn lief. Ob seine Reaktion - sich in die BRD - abzusetzen richtig war, ist eine ganz andere Sache.


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14.03.2017 18:46
#47
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"Hexenjagd" sagt man bei ungerechtfertigter Verfolgung. Wenn schon die Finanzierung zu hinterfragen ist.......

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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14.03.2017 18:53
avatar  Alfred
#48
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Hallo,

ich gehe mal davon aus, dass ich mich mit der Problematik etwas auskenne. Schalck wurde 1989 / 90 für alles möglich verantwortlich gemacht. Ob dies wirklich den Tatsachen entsprach interessierte damals kaum jemanden. Was blieb denn von den Anschuldigungen übrig ?


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14.03.2017 19:08
avatar  Kalubke
#49
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Also irgendwie wurde das ganze Thema schon im Ansatz verkorkst. Der Ausgangspunkt war eigentlich in einem anderen thread meine Antwort auf den Beitrag von Hanum, in dem ich die sozialistische Doppelmoral als pendant zur bürgerlichen ansprach.

Also müsste dieser thread eigentlich überschrieben sein mit: "sozialistische und bürgerliche Doppelmoral". Die Frage ist natürlich ob sich die user hier überhaupt so tiefgehend mit gesellschaftlichen Wertesystemen auseinandersetzen wollen. Das kann durchaus unbequem werden.

Gruß Kalubke


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14.03.2017 19:09
#50
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Alfred, aß Du ihn als Unschuldslamm hinstellst, ist klar. Die übliche Reaktion Ehemaliger beim Thema MfS - längst gewohnt und kein Aufreger mehr.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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14.03.2017 19:15
avatar  Alfred
#51
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Wo stelle ich Schalck denn entsprechend dar.

Auch bei Schalck würde wieder der gesamte Bereich Lügenpresse oder entsprechendes greifen. Schlack wurde damals für alles mögliche und unmöglich verantwortlich gemacht. Vergessen wurde immer , das für Geschäfte immer 2 Seiten notwendig sind. In fast allen Fällen wurde Schalck als Seite der DDR aufgeführt, wo aber blieb die Seite der BRD ?

In der BRD waren und dürften auch heute einige sehr froh sein, das einiges aus den Geschäften nicht an die Öffentlichkeit kam bzw. gekommen ist.


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14.03.2017 19:29
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#52
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( gelöscht )

Kressin schrieb doch im Anfangstext:

"Aus diesem Grund habe ich mich im Forum einmal angemeldet. Die sozialistische Doppelmoral, isoliert einzig und allein mit Blick auf Grenzangelegenheiten,
ist weiter gegenwärtig. Ist nicht weiter schlimm, jedermann darf glauben, was er möchte, heute gehört, wie der ehemalige BP Wulff formulierte, „auch der Islam“
zu Deutschland.

Ich beantwortete neben Verschiedenem die Frage eines Users, der auch eine Internetseite betreibt, zur Dislozierung der Zollverwaltung, im Internet war hierzu
tatsächlich so gut wie nichts zu finden.

Bei späterer Gelegenheit schrieb der gleiche User „vom Friedensdienst an Minenfeldern“. Aus dieser Optik hatte ich das noch gar nicht betrachtet. Im Großen
und Ganzen schwadronierte man so in der Ehemaligen. Die SED musste das Verschanzen und Abriegeln mit Todesautomaten und Minen auf irgendeine Weise
verkaufen und das Gehirn vernebeln.

Der Klassenfeind, gegen den dieser Grenzwall im eigentlichen Sinne errichtet war, konnte bis zum Zaun schlurfen, dann war Schluss. Unzählige Male habe ich
Besucher, Touristen, Bundesbürger, die sich in Richtung Zaun bewegten oder sich dort befanden, zurückbeordert. Dem Himmel sei Dank, wurde nie jemand
verletzt. Die Bilanz in umgekehrter Richtung ist mörderisch und fatal.
Wirklich nur eigenes Verschulden?
Textauszug ende

Ich musste erstmal weil nur 10. KlassenPOS Abschluss der DDR nach "dislozieren" schauen und fand darunter"verlegen:versetzen:verrenken." Also betreibt so der User oben im Text eine Internetseite zur "verrenkung, versetzen, verlegen" der alten Zollverwaltung vom Kressin.Eine komische Wortwahl aber egal? So weit, so gut, ich denke, ich habe das richtig so.....wenn nicht, berichtigt mich.

Jetzt kommt der damalige Klassenfeind ins Spiel(in dem weiteren Text) und da fällt mir als Exgrenzer sofort das Feindbild ein.Damals Bundeswehr, BGS plus ZGD, plus alle drei Alliierten so Amis, Franzosen, Engländer.

Gut, es gab auch junge Kerle so Exgrenzer, die hatten keins,(bsp. Hanum) ich hatte eins. Für mich war als junger Pionier, davon zeitweise auch mal Minenschrauber klar, der Feind steht hinterm Zaun. Und nicht davor, im eigenen Land.Den habe ich ehrlich gesagt garnicht gesehen. Nennt es naiv, gut, war ich naiv, kann ich heute wunderbar mit leben.

Weil, das schrieb ich auch schon in hunderten Texten. Ich hatte zu Grenzerzeiten eigentlich ganz andere Probleme. Die abendliche Briefe(die notwendige Zeit dafür) an meine junge Frau und das ich sonst ganz gut zurecht kam. Der Minenschrauberkram zum Bsp. war nur so ne Sache von ganz normaler Pionier-Arbeit....das die Tage bis zum Heimgang möglichst schnell rumgingen.

Zurück zum Klassenfeind. Das war somit der Kressin, der B208, deren richtig fette Busenfreunde die Amis. Für den, die Kerle war das ganze Zeugs, der ...die sollten nur kommen, dann hätte es ordentlich bumm gemacht.So meine damalige Denke.

In #19 schrieb ich von der Wechselwirkung...."was kommt ...was.kam denn eigentlich von was?" Deswegen weiter im damaligen Feindbild und da warf mir mal ein User sinngemäß vor..."du hast ja ne echte Meise mit deinem Vietnamtrauma"

Ich erklär das also mal siehe vorher im Text mit die Busenfreunde(Amis) vom Kressin, dem B208....also das waren deren fetten militärischen Bündniss-Freunde und deren Freunde mordeten in Vietnam ohne Ende, nur muss man das irgendwie nicht gesehen haben, da drüben oder wollte es vielleicht nicht sehen?

Und wenn ich somit nen guten Freund habe, der diese ganze Scheiße da damals in Vietnam verzappte, dann müsste ich doch zumindest meinem Freund in den Arm fallen. Im Gegenteil so unsere Brüder und Schwestern West, gemacht hat man NIX, nicht so viel. Bis dann der Nordvietnamese das Ganze mit nem Sieg beendete, wars 1975?

Worauf wollte ich eigentlich hinaus? Ach ja, das damalige Feindbild von DDR-Seite wars.Das ganz oben im Text. War das nun so falsch? Weil, was deren fetten Freunde da in Vietnam veranstaltet haben, hatten, das hätte genauso schnell genau an dieser damaligen Grenze blutige Wirklichkeit wären können? Oder doch nicht?

Jetzt kommt bestimmt gleich der Erste mit den damaligen "Nebenkriegsschauplätzen"....so, die hätten wohl nie Europa erreicht.
Und der Zweite mit der UdSSR und Afghanistan. Nur, da war ich von der Grenze lange schon wieder Zuhause.

Rainer-Maria also, wo war jetzt gleich nochmal die Doppelmoral?


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14.03.2017 19:43 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2017 19:45)
#53
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Wieder mal machen die Taten der Gegenseite die der DDR nicht besser.
Aber nochmals: Alfred, ich verstehe Deine prinzipielle Haltung, nichts auf das MfS kommen zu lassen.

Doch auch im MfS wird nur eine Minderheit über Schalk Bescheid gewußt haben und folglich heute Bescheid wissen, nämlich nur seine Leute und keiner mehr als nötig.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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14.03.2017 19:55
avatar  ( gelöscht )
#54
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Nur, auch ein Schalk wäre ohne seinen fetten Freunde im Westen nie der Schalk geworden, der Ihm heute unterstellt wird.

Rainer-Maria denn nichts geschieht...geschah ohne Wechselwirkung.


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14.03.2017 20:05 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2017 20:05)
#55
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Ja und? Das macht ihn keinesfalls besser.

Vom Normalbürger wurde ja auch anderes erwartet (wodurch wir wieder bei der Themenüberschrift sind).

Aber in der Hinsicht tust Du ihm unrecht: Er handelte generell nicht aus persönlichem Antrieb, sondern im höchsten Auftrag.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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14.03.2017 20:06 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2017 20:08)
avatar  GKUS64
#56
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"Jetzt kommt der damalige Klassenfeind ins Spiel(in dem weiteren Text) und da fällt mir als Exgrenzer sofort das Feindbild ein.Damals Bundeswehr, BGS plus ZGD, plus alle drei Alliierten so Amis, Franzosen, Engländer.
Gut, es gab auch junge Kerle so Exgrenzer, die hatten keins,(bsp. Hanum) ich hatte eins. Für mich war als junger Pionier, davon zeitweise auch mal Minenschrauber klar, der Feind steht hinterm Zaun. Und nicht davor, im eigenen Land.Den habe ich ehrlich gesagt garnicht gesehen. Nennt es naiv, gut, war ich naiv, kann ich heute wunderbar mit leben. " Vom @ Rainer-Maria Rohloff in #52

Nee also Rainer, diese Naivität kann ich mir bei dir überhaupt nicht vorstellen! Also ca. 90% der Grenzer wussten doch warum sie am Kanten stehen mussten. Von hinten kam der "Feind" bzw. der, der unsere Demokratsche verlassen wollte!
Vorn habe ich nie einen Feind gesehen, ich dachte immer: "Warum bin ich bloß im falschen Teil Deutschlands geboren?" Und so dachten 80 bis 90 % der DDR-Bürger!
Gesagt habe ich das natürlich damals den Kommandierenden nicht. Und nun sind wir auch bei mir wieder bei der Doppelmoral oder war das eine Schutzmoral?
Das war ja schon in der Schule, in der Lehre und beim Studium so: dort wurde der gesetzmäßige Sozialismus/Kommunismus als unsere Meinung dargestellt und zu Hause und unter Freunden wurden die wahren Gedanken geäußert. Aber wem erzähle ich das? Du hast mich mit dem oben Genannten doch den Kopf etwas schütteln lassen!


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14.03.2017 20:24 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2017 20:26)
#57
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Darüber würde ich mir gar keine Gedanken machen @GKUS64 , denn die wehrpflichtigen Grenzer hat @IM Kressin in seinem Eröffnungsbeitrag ausdrücklich bei der Betrachtung des Wertewandels der letzten 70 Jahre im Osten Deutschlands ausgeschlossen:

Für den Fall, das etwas rausgepickt wird, was nicht drin steht: Ich beziehe mich auf die Doppelzüngigkeit und Heuchelei der SED und deren Friedensdienst an Minenfeldern, nicht auf die zur Wehrpflicht einberufenen Grenzer.

Moskwitschka

Was soll ich tun, wenn mich jemand beleidigt oder versucht zu provozieren?

Wenn jemand mit einem Geschenk an Dich herantritt, Du es nicht annimmst, wem gehört dann das Geschenk?

Dem. Überbringer

Genauso ist es bei Neid, Mißgunst und Beschimpfungen. Sie gehören dem, der sie Dir bringt.


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14.03.2017 20:34 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2017 20:36)
avatar  Hanum83
#58
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #52
Kressin schrieb doch im Anfangstext:

"Aus diesem Grund habe ich mich im Forum einmal angemeldet. Die sozialistische Doppelmoral, isoliert einzig und allein mit Blick auf Grenzangelegenheiten,
ist weiter gegenwärtig. Ist nicht weiter schlimm, jedermann darf glauben, was er möchte, heute gehört, wie der ehemalige BP Wulff formulierte, „auch der Islam“
zu Deutschland.

Ich beantwortete neben Verschiedenem die Frage eines Users, der auch eine Internetseite betreibt, zur Dislozierung der Zollverwaltung, im Internet war hierzu
tatsächlich so gut wie nichts zu finden.

Bei späterer Gelegenheit schrieb der gleiche User „vom Friedensdienst an Minenfeldern“. Aus dieser Optik hatte ich das noch gar nicht betrachtet. Im Großen
und Ganzen schwadronierte man so in der Ehemaligen. Die SED musste das Verschanzen und Abriegeln mit Todesautomaten und Minen auf irgendeine Weise
verkaufen und das Gehirn vernebeln.

Der Klassenfeind, gegen den dieser Grenzwall im eigentlichen Sinne errichtet war, konnte bis zum Zaun schlurfen, dann war Schluss. Unzählige Male habe ich
Besucher, Touristen, Bundesbürger, die sich in Richtung Zaun bewegten oder sich dort befanden, zurückbeordert. Dem Himmel sei Dank, wurde nie jemand
verletzt. Die Bilanz in umgekehrter Richtung ist mörderisch und fatal.
Wirklich nur eigenes Verschulden?
Textauszug ende

Ich musste erstmal weil nur 10. KlassenPOS Abschluss der DDR nach "dislozieren" schauen und fand darunter"verlegen:versetzen:verrenken." Also betreibt so der User oben im Text eine Internetseite zur "verrenkung, versetzen, verlegen" der alten Zollverwaltung vom Kressin.Eine komische Wortwahl aber egal? So weit, so gut, ich denke, ich habe das richtig so.....wenn nicht, berichtigt mich.

Jetzt kommt der damalige Klassenfeind ins Spiel(in dem weiteren Text) und da fällt mir als Exgrenzer sofort das Feindbild ein.Damals Bundeswehr, BGS plus ZGD, plus alle drei Alliierten so Amis, Franzosen, Engländer.

Gut, es gab auch junge Kerle so Exgrenzer, die hatten keins,(bsp. Hanum) ich hatte eins. Für mich war als junger Pionier, davon zeitweise auch mal Minenschrauber klar, der Feind steht hinterm Zaun. Und nicht davor, im eigenen Land.Den habe ich ehrlich gesagt garnicht gesehen. Nennt es naiv, gut, war ich naiv, kann ich heute wunderbar mit leben.

Weil, das schrieb ich auch schon in hunderten Texten. Ich hatte zu Grenzerzeiten eigentlich ganz andere Probleme. Die abendliche Briefe(die notwendige Zeit dafür) an meine junge Frau und das ich sonst ganz gut zurecht kam. Der Minenschrauberkram zum Bsp. war nur so ne Sache von ganz normaler Pionier-Arbeit....das die Tage bis zum Heimgang möglichst schnell rumgingen.

Zurück zum Klassenfeind. Das war somit der Kressin, der B208, deren richtig fette Busenfreunde die Amis. Für den, die Kerle war das ganze Zeugs, der ...die sollten nur kommen, dann hätte es ordentlich bumm gemacht.So meine damalige Denke.

In #19 schrieb ich von der Wechselwirkung...."was kommt ...was.kam denn eigentlich von was?" Deswegen weiter im damaligen Feindbild und da warf mir mal ein User sinngemäß vor..."du hast ja ne echte Meise mit deinem Vietnamtrauma"

Ich erklär das also mal siehe vorher im Text mit die Busenfreunde(Amis) vom Kressin, dem B208....also das waren deren fetten militärischen Bündniss-Freunde und deren Freunde mordeten in Vietnam ohne Ende, nur muss man das irgendwie nicht gesehen haben, da drüben oder wollte es vielleicht nicht sehen?

Und wenn ich somit nen guten Freund habe, der diese ganze Scheiße da damals in Vietnam verzappte, dann müsste ich doch zumindest meinem Freund in den Arm fallen. Im Gegenteil so unsere Brüder und Schwestern West, gemacht hat man NIX, nicht so viel. Bis dann der Nordvietnamese das Ganze mit nem Sieg beendete, wars 1975?

Worauf wollte ich eigentlich hinaus? Ach ja, das damalige Feindbild von DDR-Seite wars.Das ganz oben im Text. War das nun so falsch? Weil, was deren fetten Freunde da in Vietnam veranstaltet haben, hatten, das hätte genauso schnell genau an dieser damaligen Grenze blutige Wirklichkeit wären können? Oder doch nicht?

Jetzt kommt bestimmt gleich der Erste mit den damaligen "Nebenkriegsschauplätzen"....so, die hätten wohl nie Europa erreicht.
Und der Zweite mit der UdSSR und Afghanistan. Nur, da war ich von der Grenze lange schon wieder Zuhause.

Rainer-Maria also, wo war jetzt gleich nochmal die Doppelmoral?


So richtig ein Feindbild hatte ich nicht, da kann ich dir zustimmen, trotzdem hab ich schon gewusst was ich dort mache, vor allem war mir die Schutzrichtung klar wohl im Gegensatz zu dir.
Also das wir da standen um das Schlechte aus dem Westen abzuhalten hat wohl nur der letzte Gläubige an die AK (Aktuelle Kamera, nicht Avtomat Kalaschnikow) geglaubt.
Den Arbeitskräfteschwund unterbinden war das Ziel und ich glaub das wussten, außer paar Ausnahmen wie du ,fast alle.

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Wer nichts weiß muss alles glauben.

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14.03.2017 20:39 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2017 20:44)
#59
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Zitat von maxhelmut im Beitrag #41
was hast Du mit der DDR zu tun ????


Hier werden ja richtige Grundsatzfragen in den Raum gestellt. Du meinst doch nicht etwa, dass einer, der kein Bio - DDR Bürger war, nicht die Goldene Regel der Ethik https://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel beherzigt? Also auch nicht der thread - Eröffner?

Moskwitschka

Was soll ich tun, wenn mich jemand beleidigt oder versucht zu provozieren?

Wenn jemand mit einem Geschenk an Dich herantritt, Du es nicht annimmst, wem gehört dann das Geschenk?

Dem. Überbringer

Genauso ist es bei Neid, Mißgunst und Beschimpfungen. Sie gehören dem, der sie Dir bringt.


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14.03.2017 20:45
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#60
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Zitat von 94 im Beitrag #21

Zitat von Marienborn89
Dass sozialistische Doppelmoral tatsächlich systemimmanent ist, dafür gibt es in der Tat Argumente.
...
Der Anspruch, humanistisch zu sein bei gleichzeitigem harten, autoritären Zwang der Menschen in ein Gesellschaftssystem unter einer ideologischen Glocke.
Schöner Ansatz, und zusammen mit dem Bild von GKUS64 bringt er mich zu folgender Assoziation:

Die Katze stand ja in der Farm der Tiere für die Diebe im Gesetz, na und von da isses für mich gedanklich nicht weit zu den Pridurki aus dem Archipel von Solshenizyn. Doch nun halt, ich bin gerad garnicht sicher ob vom Threaderöffner ein Gedankenaustausch in dieser Richtung gewollt ist?



Der Ansatz klingt interessant. Vielleicht kannst Du ihn noch etwas weiter erläutern?


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