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#1

Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 10.03.2017 07:48
von Schlutup | 5.311 Beiträge | 11946 Punkte
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#2

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 10.03.2017 10:49
von eisenringtheo | 10.426 Beiträge | 4789 Punkte
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Die erste Hälfte betrifft die Bunker der Schweiz.
Mehr zum Reduit. Den Kampf hätte man aus den Bergen geführt, das bevölkerungsreiche Mittelland einfach geopfert.


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zuletzt bearbeitet 10.03.2017 10:56 | nach oben springen

#3

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 10.03.2017 18:53
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12850 Punkte
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War Einer, Eine mal in diesem Bunkerkomplex in Frauenwald/Thüringen?Mal ehrlich Leute und ich bin mal drin gewesen, und darin sollte Einer, Eine einen Atomschlag zu Zeiten des Kalten Krieges überleben wollen, sollen? Nicht wirklich, so meine Denke.Da wäre mindestens nach ner Woche genau so der Tod eingezogen, wie außerhalb im Gelände ...so wieder meine Denke. Mir wird da heute viel zu viel Aufhebens drum gemacht, also um eine Sache, die sinngemäß eigentlich ein damaliger Witz war. Und das betrifft wohl alle Anlagen in damals BRD und DDR.

Ich tippe eher heute drauf, der angebliche Grusel ums Damalige ist ne Sache mit der sich richtig wunderbar Geld verdienen lässt.

Rainer-Maria



Klauspeter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#4

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 10.03.2017 19:01
von Alfred | 7.927 Beiträge | 4088 Punkte
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Mann / Frau kann nur staunen.

Man gewinnt den Eindruck, als wären entsprechende Führungsstellen in der BRD als Ausflugslokale dargestellt. Das entsprechende Einrichtungen der Geheimhaltung unterlagen war keine Eigenheit der DDR.



Damals87, Signalobermaat und Klauspeter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 11.03.2017 12:35
von Klauspeter | 1.283 Beiträge | 1880 Punkte
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Vor einiger Zeit habe ich mir mal den Bunker Kossa-Solichau angesehen.
https://www.google.de/search?client=oper...=UTF-8&oe=UTF-8

Der Eintrittspreis für die 3 Anlagen war beachtlich. Auf einen zu bezahlenden Imbiss bestehend aus einer Bockwurst und einem Wodka habe ich verzichtet,
Ansonsten war ich enttäuscht.
In der Eingangszone ein alter grauer und verdreckter PKW Trabant (kein Kübel); ein Alter Wassertranspüort-Anhänger und ein uraltes Flak - Geschütz.

Die Innenräume des Bunkers:
Mein 1.Eindruck - unbedingt mal Staubwischen!
2. Eindruck: Der Bunker wurde irgendwann mal leergeräumt. Hineingeräumt wurde billiger NVA-Mist.Da waren Unmengen Regulierungs-Flaggensätze - wahrscheinlich für die Generale und Obristen des MB-III, jede Menge alte Truppenschutzmasken und ähnlicher Krimskrams. Alte Telefone, alte NVA-Broschüren, eine halbleere Politmaterialkiste (PMK) und ähnliches.

Eine Führungsstelle des MB-III - ich weiß nicht, was sich die Nachwende-Einrichter dieses Bunkers da gedacht haben.
Naja, für Lieschen Müller reicht es als antikommunistisches Gruselkabinett...



Signalobermaat, Rainer-Maria Rohloff und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.03.2017 12:36 | nach oben springen

#6

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 11.03.2017 12:40
von Freienhagener | 7.724 Beiträge | 17644 Punkte
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Gut versteckt jedenfalls und selbstverständlich.
Aber da war ein Kommandoraum mit Elektronik, jedenfalls vor Jahren.

Mich überraschte die Enge (vorher war ich auf dem Obersalzberg - Der rein räumliche Vergleich sei erlaubt).


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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#7

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 11.03.2017 13:52
von Kalubke | 3.122 Beiträge | 3169 Punkte
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #5
Vor einiger Zeit habe ich mir mal den Bunker Kossa-Solichau angesehen.
https://www.google.de/search?client=oper...=UTF-8&oe=UTF-8

Der Eintrittspreis für die 3 Anlagen war beachtlich. Auf einen zu bezahlenden Imbiss bestehend aus einer Bockwurst und einem Wodka habe ich verzichtet,
Ansonsten war ich enttäuscht.
In der Eingangszone ein alter grauer und verdreckter PKW Trabant (kein Kübel); ein Alter Wassertranspüort-Anhänger und ein uraltes Flak - Geschütz.

Die Innenräume des Bunkers:
Mein 1.Eindruck - unbedingt mal Staubwischen!
2. Eindruck: Der Bunker wurde irgendwann mal leergeräumt. Hineingeräumt wurde billiger NVA-Mist.Da waren Unmengen Regulierungs-Flaggensätze - wahrscheinlich für die Generale und Obristen des MB-III, jede Menge alte Truppenschutzmasken und ähnlicher Krimskrams. Alte Telefone, alte NVA-Broschüren, eine halbleere Politmaterialkiste (PMK) und ähnliches.

Eine Führungsstelle des MB-III - ich weiß nicht, was sich die Nachwende-Einrichter dieses Bunkers da gedacht haben.
Naja, für Lieschen Müller reicht es als antikommunistisches Gruselkabinett...



Ist das die Anlage im Waldgebiet "Tiglitz"?



Weiß jemand zufällig wo die Ausweichführungsstelle des MB V war?

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 11.03.2017 13:54 | nach oben springen

#8

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 11.03.2017 14:20
von eisenringtheo | 10.426 Beiträge | 4789 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #3
(...)

Ich tippe eher heute drauf, der angebliche Grusel ums Damalige ist ne Sache mit der sich richtig wunderbar Geld verdienen lässt.

Rainer-Maria

"Bunkertourismus" eben. Der zieht: Das Bunkerhotel im Gotthard "La Claustra"

Ist aber sehr sehr teuer
Theo


Rainer-Maria Rohloff hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 11.03.2017 15:58
von LO-Wahnsinn | 3.982 Beiträge | 4200 Punkte
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Die meisten Bunker stammen doch eh aus NS Zeit und/oder noch davor.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
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#10

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 12.03.2017 15:38
von B Man | 292 Beiträge | 649 Punkte
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Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #9
Die meisten Bunker stammen doch eh aus NS Zeit und/oder noch davor.


Eher nicht.

Allein von den Afüst ( Ausweichführungstellen ) der Bezirksregierungen wie in Frauenwald habe ich eine Liste von fast 30 Stück.
Diese hatten eine Nutzfläche um die meist etwa 800 m²

Von den Anlagen wie in Kossa gab es in der DDR 3 Stück.
Die wiederum aus 7 Einzelbunkern in Fertigteilbauweise bestanden.

Die Anlage in Kossa ist schon etwas besonderes und die wirklich interessanten Sachen gibt es nur bei der Führung zu sehen.
Der Funkbunker mit den Fahrzeugstellplätzen wo gleich mehrere LKW hereinpassen ist schon gewaltig.

Das bunte Sammelsurium in dem einen Bunker aus Ostalgie und DDR Folklore hat man gemacht um auch mal nicht Bunkerfans etwas für das Museum zu begeistern.

Etwas Horror oder dick auftragen muss man wahrscheinlich schon um normale Leute dahin zu bekommen.
So ein Bunker ist ja bis auf die Technik Räume nicht anderes wie ein Fensterloses Bürogebäude.
Da ist ja normal auch nicht so viel drin wie in Frauenwald.

Im Prinzip war die halbe DDR unterkellert.
Einzelne kleine Bauwerke sind oft nicht sehr spektakulär, aber alle zusammen auf einer Karte sieht schon interessant aus.

Ob es was genutzt hätte ?
Keine Ahnung.
Aber viel Geld hat es gekostet.


Gruss Andreas
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#11

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 12.03.2017 16:06
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Zitat von B Man im Beitrag #10
(...)So ein Bunker ist ja bis auf die Technik Räume nicht anderes wie ein Fensterloses Bürogebäude.
Da ist ja normal auch nicht so viel drin wie in Frauenwald.
(...)


Schon nicht ganz. Da es oft sehr feucht ist, laufen Ventilatoren und Heizungen, so dass es entweder zu trocken oder zu feucht, zu warm oder zu kalt ist. Die Geräusche nerven vor allem beim Schlafen. Man verliert schon nach wenigen Tagen das Gefühl für Tag und Nacht und kann eine Art "Lagerkoller" kriegen. Im normalen Dienst ist das noch einigermassen erträglich, da es ja nach Dienstplan geht. Im Verteidigungsfall wäre man ein seinem Bunker gefangen auf unbestimmte Zeit immer auf einen Angriff wartend. Ganz so gesund ist das nicht.
Theo, eingeteilt gewesen bei der Festungsartillerie am Gotthard. Ohne diese Bunker je von innen gesehen zu haben. Diese waren geheim und wurden von zur Geheimhaltung Militärpersonen gewartet, den Festungswächtern. Im Verteidigungsfall wären diese Stellungen bezogen worden, geübt wurde in Friedenszeiten in Übungsbunkern oder im freien Feld. Die ganze Schweiz ist unterlöchert wie ein Schweizer Käse
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_..._in_der_Schweiz


Kalubke und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#12

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 12.03.2017 16:13
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MfS-Bunker Dittersdorfer Höhe
Deckname "Tanne"

Mehr habe ich dazu im Moment nicht gefunden
http://dl2aro.rc-oberweissbach.de/cms/bu...-marx-stadt.php

bernd


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)
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#13

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 12.03.2017 17:54
von B Man | 292 Beiträge | 649 Punkte
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #11
Zitat von B Man im Beitrag #10
(...)So ein Bunker ist ja bis auf die Technik Räume nicht anderes wie ein Fensterloses Bürogebäude.
Da ist ja normal auch nicht so viel drin wie in Frauenwald.
(...)


Schon nicht ganz. Da es oft sehr feucht ist, laufen Ventilatoren und Heizungen, so dass es entweder zu trocken oder zu feucht, zu warm oder zu kalt ist.



Das macht es eben auch schwierig und teuer solche Anlagen als Museum zu betreiben.


Und gemeint war das der Besucher in den Arbeitsräumen eben nicht viel zu gucken hat weil da normal nicht viel drin ist.
Also kommt da dann etwas Deko rein.

Im Betrieb oder bei Übungen mussten die Militärischen Bunkeranlagen übrigens wegen der vielen Menschen drin und der Funktechnik gekühlt werden.
Die Russen hatten da zum Teil riesige Wärmetauscher verbaut.


Gruss Andreas
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#14

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 12.03.2017 18:07
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Vor einigen Jahren habe ich mal das Festungsmuseum Reuenthal besichtigt.
Fazit: also wer mal dorthin kommt, sollte sich das nicht endgehen lassen.
schon sehenswert !

VG H.



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#15

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 12.03.2017 20:28
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Auch bei uns gab es einen Bunker der Kreiseinsatzleitung als Ausweichführungsstelle. Das Aussengelände war als Wasserwirtschaftliche Anlage gekennzeichnet. Im Objekt gab es einen Hausmeister. Das Objekt war alarmgesichert. Der Alarm lief im VPKA auf. Durch den ODH wurde bei Alarmauslösung sofort ein Funkstreifenwagen zum Einsatz gebracht. Die Besatzung musste dazu die Mpi empfangen.
das Objekt war nach Erreichen nur äußerlich zu sichern und auf Spuren zu kontrollieren. Die Innenkontrolle hat dann der Hausmeister durchgeführt. Dieser wohnte im nahegelegenen Dorf.
Irgendwann war der Hausmeister einmal nicht zu erreichen und ein Mitarbeiter der KD des MfS kam zur Innenkontrolle. Dieser Mitarbeiter hat mich als Streifenführer dannn aufgefordert der Innenkontrolle beizuwohnen. War schon verwunderlich was es zu sehen gab. Aggregateraum, Sanitärräume, großer Raum mit Karten an den Wänden, Schlafräume und und und.
Beim nächsten Frühdienst musste ich mit dem Kollegen zum Leiter Schutzpolizei. Anwesend noch der SC das VPKA, ein Mitarbeiter der Kd des MfS und ein Mitarbeiter der SED-Kreisleitung.
Uns wurde die Wichtigkeit des Objektes erklärt und wir mussten eine Verschwiegenheitserklärung (oder so ähnlich) unterschreiben. Wir durften also mit niemandem über das gesehene reden.
Mein Kollege, der nicht mit im Bunker war, meinte dann im Gespräch so beiläufig, "soll ich das Objekt mal aufzeichnen". Da sind den Herrren bald die Augen rausgefallen. Er hat dann erklärt, dass er vor seinem Dienst bei der VP beim BMK-Ost war und an der "wasserwirtschaftlichen Anlage" mitgebaut hat.
2000 war das Objekt noch mal im Gespräch, es war da nicht mehr verschlossen. Dort wurde eine Frauenleiche gefunden.

http://www.untergrund-brandenburg.de/gal...KEL-Brandenburg

http://www.berliner-zeitung.de/landgeric...ewalt--16569648



Rainer-Maria Rohloff, Kalubke, B Man und Altmark01 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 13.03.2017 00:24
von Kalubke | 3.122 Beiträge | 3169 Punkte
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Wenn man das liest, wozu harmlos erscheinende unter uns lebende Mitmenschen fähig sind, dann kann man wirklich den Glauben an das Gute im Menschen verlieren.

Gruß Kalubke



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#17

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 29.03.2017 13:16
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Hallo, wieso geopfert, weder ein "Deutsches Reich" noch Britisch-amerikanische Allierte hätten wohl die Schweizerbürger ausgeplündert oder getötet?
Die hätten die organisatorische Last ein Besatzungsregime zu unterhalten und zu verteidigen, nicht aber den militärischen Gewinn des freien Alpentransit!

Z.B. die recht sanfte Besatzung Dänemarks brachte den Transitweg für Erz aus Schweden, das "lohnte" für die deutsche Kriegs(volks)wirtschaft.

Gruß



zuletzt bearbeitet 29.03.2017 13:18 | nach oben springen

#18

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 29.03.2017 15:57
von eisenringtheo | 10.426 Beiträge | 4789 Punkte
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Zitat von SET800 im Beitrag #17
Hallo, wieso geopfert, weder ein "Deutsches Reich" noch Britisch-amerikanische Allierte hätten wohl die Schweizerbürger ausgeplündert oder getötet?
Die hätten die organisatorische Last ein Besatzungsregime zu unterhalten und zu verteidigen, nicht aber den militärischen Gewinn des freien Alpentransit!
(...)
Gruß

Das war die Idee hinter dem Rückzug der Armee in die Berge (Reduit). Der Nutzen einer Eroberung der Schweiz sollte den Feinden geringer erscheinen als der damit verbundene Schaden.
Das Hauptproblem der Schweiz war die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern, da die Schweiz praktisch keine Rohstoffe hat. Das Deutsche Reich hatte das Problem, dass sie nach den vielen und teuren Arbeitsbeschaffungsprogrammen kurz vor dem Krieg praktisch pleite war und nach Kriegsbeginn mit der Reichsmark im Ausland nichts mehr zu kriegen war. Da half die Schweiz 1940 mit einem Kredit aus, der später dann auf eine Milliarde Franken erhöht wurde. Mit den guten "Fränkli"
konnte Deutschland im neutralen Ausland kriegswichtige Güter einkaufen. Aus diesen Gründen war die Eroberung der Schweiz wohl kein Thema war. Der Kredit wurde mit deutschen Warenlieferungen an die Schweiz verrechnet, teilweise in Gold beglichen; Gold, welches die Reichsbank 1939 noch nicht in ihren Tresoren hatte...
Theo


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#19

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 29.03.2017 17:33
von Kalmus | 55 Beiträge | 99 Punkte
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Zutritt erlaubt Dieses Werk beschäftigt sich umfassend mit den Bunkeranlagen der ehemaligen DDR. Es beleuchtet den zu dieser Zeit streng geheimen Bereich »Spezialbauwesen« in allen seinen architektonischen und nutzungstechnischen Spielarten. Auf rund 200 Seiten werden die wichtigsten und größten Bunkerkomplexe der Bereiche Nationaler Verteidigungsrat und der Ministerien für Nationale Verteidigung, für Staatssicherheit und des Inneren vorgestellt; außerdem Bauten der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Über 120 Farb- und 90 Schwarz-Weiß-Fotos, 60 Lagepläne, Grundriss-, Schnitt- und Ansichtszeichnungen vervollständigen die für den Leser leicht verständlich aufbereitete und übersichtlich geordnete Dokumentation. Beispielhaft werden 48 Schutzbautypen näher erläutert und damit die Entwicklung bis 1989 dargestellt. Sämtliche Zeichnungen wurden aufwändig rekonstruiert. Sie sind deshalb besonders interessant, weil sie auf ehemals streng geheimgehaltenen Plänen und Baubeschreibungen beruhen. Ein wertvoller Beitrag zur jüngsten deutschen Geschichte



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#20

RE: Die streng geheimen Bunker der DDR

in vergessene Orte der ehemaligen DDR 29.03.2017 19:25
von Harzwanderer | 4.075 Beiträge | 4322 Punkte
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Was ich bei diesen Atombunkern nicht verstehe: Was hätte man gemacht, wenn wirklich Atomkrieg war und man dann irgendwann wieder raus muss? Ob 2 Wochen, Monate oder Jahre, irgendwann muss man ja raus. Und wohin dann? Das ist doch am Ende eine Falle oder direkt ein Grab, wenn man so will. Und natürlich das erste Ziel in einem Konflikt, vorher aufklärbar und in allen Ziellisten.
Die einzige Lösung ist sofort in ein Flugzeug und weit weg abbauen, nicht in so einen Keller steigen.



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