Die streng geheimen Bunker der DDR

  • Seite 2 von 2
13.03.2017 00:24
avatar  Kalubke
#16
avatar

Wenn man das liest, wozu harmlos erscheinende unter uns lebende Mitmenschen fähig sind, dann kann man wirklich den Glauben an das Gute im Menschen verlieren.

Gruß Kalubke


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2017 13:16 (zuletzt bearbeitet: 29.03.2017 13:18)
avatar  ( gelöscht )
#17
avatar
( gelöscht )

Hallo, wieso geopfert, weder ein "Deutsches Reich" noch Britisch-amerikanische Allierte hätten wohl die Schweizerbürger ausgeplündert oder getötet?
Die hätten die organisatorische Last ein Besatzungsregime zu unterhalten und zu verteidigen, nicht aber den militärischen Gewinn des freien Alpentransit!

Z.B. die recht sanfte Besatzung Dänemarks brachte den Transitweg für Erz aus Schweden, das "lohnte" für die deutsche Kriegs(volks)wirtschaft.

Gruß


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2017 15:57
#18
avatar

Zitat von SET800 im Beitrag #17
Hallo, wieso geopfert, weder ein "Deutsches Reich" noch Britisch-amerikanische Allierte hätten wohl die Schweizerbürger ausgeplündert oder getötet?
Die hätten die organisatorische Last ein Besatzungsregime zu unterhalten und zu verteidigen, nicht aber den militärischen Gewinn des freien Alpentransit!
(...)
Gruß

Das war die Idee hinter dem Rückzug der Armee in die Berge (Reduit). Der Nutzen einer Eroberung der Schweiz sollte den Feinden geringer erscheinen als der damit verbundene Schaden.
Das Hauptproblem der Schweiz war die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern, da die Schweiz praktisch keine Rohstoffe hat. Das Deutsche Reich hatte das Problem, dass sie nach den vielen und teuren Arbeitsbeschaffungsprogrammen kurz vor dem Krieg praktisch pleite war und nach Kriegsbeginn mit der Reichsmark im Ausland nichts mehr zu kriegen war. Da half die Schweiz 1940 mit einem Kredit aus, der später dann auf eine Milliarde Franken erhöht wurde. Mit den guten "Fränkli"
konnte Deutschland im neutralen Ausland kriegswichtige Güter einkaufen. Aus diesen Gründen war die Eroberung der Schweiz wohl kein Thema war. Der Kredit wurde mit deutschen Warenlieferungen an die Schweiz verrechnet, teilweise in Gold beglichen; Gold, welches die Reichsbank 1939 noch nicht in ihren Tresoren hatte...
Theo


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2017 17:33
avatar  Kalmus
#19
avatar

Zutritt erlaubt Dieses Werk beschäftigt sich umfassend mit den Bunkeranlagen der ehemaligen DDR. Es beleuchtet den zu dieser Zeit streng geheimen Bereich »Spezialbauwesen« in allen seinen architektonischen und nutzungstechnischen Spielarten. Auf rund 200 Seiten werden die wichtigsten und größten Bunkerkomplexe der Bereiche Nationaler Verteidigungsrat und der Ministerien für Nationale Verteidigung, für Staatssicherheit und des Inneren vorgestellt; außerdem Bauten der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Über 120 Farb- und 90 Schwarz-Weiß-Fotos, 60 Lagepläne, Grundriss-, Schnitt- und Ansichtszeichnungen vervollständigen die für den Leser leicht verständlich aufbereitete und übersichtlich geordnete Dokumentation. Beispielhaft werden 48 Schutzbautypen näher erläutert und damit die Entwicklung bis 1989 dargestellt. Sämtliche Zeichnungen wurden aufwändig rekonstruiert. Sie sind deshalb besonders interessant, weil sie auf ehemals streng geheimgehaltenen Plänen und Baubeschreibungen beruhen. Ein wertvoller Beitrag zur jüngsten deutschen Geschichte


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2017 19:25
avatar  ( gelöscht )
#20
avatar
( gelöscht )

Was ich bei diesen Atombunkern nicht verstehe: Was hätte man gemacht, wenn wirklich Atomkrieg war und man dann irgendwann wieder raus muss? Ob 2 Wochen, Monate oder Jahre, irgendwann muss man ja raus. Und wohin dann? Das ist doch am Ende eine Falle oder direkt ein Grab, wenn man so will. Und natürlich das erste Ziel in einem Konflikt, vorher aufklärbar und in allen Ziellisten.
Die einzige Lösung ist sofort in ein Flugzeug und weit weg abbauen, nicht in so einen Keller steigen.


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2017 21:01 (zuletzt bearbeitet: 29.03.2017 21:01)
#21
avatar

Stimmt zwar.

Aber das gemeine Volk sollte unter den Tisch kriechen und eine Aktentasche über den Kopf halten. Da schien solch ein Bunker wohl eine tolle Lösung zu sein.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


 Antworten

 Beitrag melden
29.03.2017 21:38
#22
avatar

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #20
Was ich bei diesen Atombunkern nicht verstehe: Was hätte man gemacht, wenn wirklich Atomkrieg war und man dann irgendwann wieder raus muss? (...).
(...).

Dafür gibt es Schutzanzüge, damit holt man aus atomsicheren Lebensmittelbunkern Nahrung und Wasser. Und muss natürlich hoffen, dass es bald zu einem Waffenstillstand kommt und man in ein nichtverseuchtes Gebiet umgesiedelt wird.
Aber wie schon erwähnt, diese Bunker sind nicht mehr zeitgemäss. Panzerbrechende Uranmunition zerstört die härtesten Bunker. Deshalb sind die Bunker nicht mehr in Betrieb und neue werden keine mehr gebaut.
Theo


 Antworten

 Beitrag melden
02.04.2017 10:16
avatar  Kalmus
#23
avatar

Das gab es auch für die andere Seite:
Als sich der Kalte Krieg zwischen den Machtblöcken verfestigte, wurden die Forderungen nach einem umfassenden Zivilschutz in Westdeutschland drängender. Das führte zu einer zum Teil noch heute im Verborgenen existierenden Infrastruktur, zu Bunkern und Schutzbauten, über die nur wenig bekannt ist. Diese Dokumentation befasst sich umfassend mit den damaligen Strukturen und Maßnahmen der Zivilen Verteidigung und des Zivilschutzes. Christoph Lubbes Buch widmet sich vor allem den Schutzbauten und Strukturen von Land, Bezirksregierungen, Städten und Kreisen – mit Bunkerfotos, einst geheimen Plänen und Akten, die ein spannendes und weitgehend unbekanntes Stück westdeutscher Nachkriegsgeschichte enthüllen


 Antworten

 Beitrag melden
02.04.2017 12:45
avatar  ( gelöscht )
#24
avatar
( gelöscht )

Naja, das sind diese paar umgebauten Parkhäuser und U-Bahnhöfe. Da möchte ich nicht untertauchen müssen. Dafür kriegte man damals einen Zuschuss zu den Baukosten.
Das einzige Land, was für die normale Zivilbevölkerung ernsthaften Schutz hat(te) war die Schweiz.


 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!