Eurer Ausgang während der Dienstzeit in einer GK ...

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24.02.2017 21:42
#16
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Hallo Leute !
Als ich 1979 in der GK Heinersdorf in Berlin war hatten wir auch nur eine Kneipe im Ort . Dort konnte man damals so so schöne große Schnitzel essen .
Es war auch alles so preiswert , bis heraus kam das der Kneiper das Fleisch für die Kneipe von der Freibank bezog . Wobei ich mit Freibankfleisch kein
Problem hatte ,das wurde manchmal besser untersucht als im normalen Schlachthof . Unser Standortbereich ging bis nach Teltow aber bestimmte Lokale
waren für uns Grenzerlein gesperrt , es gab immer wieder mal Kloppereien mit den NVA Leuten . Durch meinen Dienst in der Küche kam ich sowieso
immer an ein Fläschen Schanaps . Es gab ja genug Lieferanten (Bäckerfahrer , Fleisch und Wurstkutscher und und und ) In Ausgang ist man eigentlich
nur gegangen um mal andere Gesichter zu sehen.

Viele Grüße
der küchenbulle


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24.02.2017 23:02
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#17
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #2
Durscht auf ein Bierchen?
Wenn nach Dienst auf Abend fiel und keine A-Gruppe auf dem 18 Uhr im Flur hängenden Postenplan stand, einfach zum UvD und ins Ausgangsbuch eingeschrieben und so wie du warst, halt in K2, die 300 Meter in die Bierstube, mehr war es in Hanum nicht, Gaststätte wäre da ein verwegenener Ausdruck.
Spätestens um 12 bist du wieder eingelaufen in die GK, wenns viertel eins war, wars auch nicht schlimm, sinnlos besoffen hast du dich da nicht, halt paar gepflegte Bierchen und diverse Karten- u. Würfelspiele mit den Männers vom Dorf.
Huch, Gruppenausgang am Kanten, Gott, die armen Jungs im Harz.
Nun wundern mich die vs-Erzählungen nicht mehr

Aber vorsichtshalber konkretisiere ich mal ehe mir wieder ein Loch in den Bauch gefragt wird, das ging bei uns so weil wegen dem Sicherungssysthem ganz selten du mal abends frei hattest und keine A-Gruppe, maximal 2 mal im Monat, mit Glück.
Ach so, wenn man mal was anders sehen wollte wie Hanum, konnte man auch aus dem Sperrstreifen raus nach Jübar, war ein etwas größeres Dorf wo auch mal ab und an Tanzveranstaltungen waren, Hin- u. Rückweg zusammen allerdings 10 Kilometer und da haben wir uns das untereinander so geplant das doch ein Grüppchen von mindestens 3 Mann zusammenkam, erstens zum Tanz alleine ist blöd und die Schlagkraft in Gruppe ist etwas höher, in Jübar konnte man, im Gegensatz zu Hanum, die Grenzer nicht so richtig leiden.
So in der Rückschau muss ich wirklich sagen, in Richtung Sackstand hatten wir am Kanten so gut wie nichts, war wirklich lange Leine, im ersten halben Jahr gelegentlich noch ein wenig Revierputz, aber ab E war der Job Grenzsoldat der schlechteste nicht, von der langen Weile mal abgesehen, kein Rumgescheuche oder Versuche dich zu El Knollo zu machen.


das stellst du dir nur se verwegen vor, Hanum,
doch man bewegten uns, nach der belehrung, sehr frei und offen in schierke. jeder machte das wonach ihm war und aus ner gruppe entwickelten sich lose grüppchen oder eben auch einzelne. es ging jeder seinen weg und manch einer wurde eben geteilt.
schierke war, rein von den möglichkeiten gesehen, eher überoptimal.

hast du noch mehr erinnerungen bezüglich des erweiterten ausgangs, außerhalb des grenzgebietes?
für gwd'ler war dies, zu meiner zeit, fast unmöglich.

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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24.02.2017 23:29
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#18
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Zitat von küchenbulle im Beitrag #16
Hallo Leute !
Als ich 1979 in der GK Heinersdorf in Berlin war hatten wir auch nur eine Kneipe im Ort . Dort konnte man damals so so schöne große Schnitzel essen .
Es war auch alles so preiswert , bis heraus kam das der Kneiper das Fleisch für die Kneipe von der Freibank bezog . Wobei ich mit Freibankfleisch kein
Problem hatte ,das wurde manchmal besser untersucht als im normalen Schlachthof . Unser Standortbereich ging bis nach Teltow aber bestimmte Lokale
waren für uns Grenzerlein gesperrt , es gab immer wieder mal Kloppereien mit den NVA Leuten . Durch meinen Dienst in der Küche kam ich sowieso
immer an ein Fläschen Schanaps . Es gab ja genug Lieferanten (Bäckerfahrer , Fleisch und Wurstkutscher und und und ) In Ausgang ist man eigentlich
nur gegangen um mal andere Gesichter zu sehen.


Viele Grüße
der küchenbulle


dies mag bei einigen wohl so gewesen sein, küchenbulle,
doch ich wollte zb. mal etwas anders zwischen den zähnen haben und dass war eben nicht nur ne bockwurscht.
ich hab gwd'ler erlebt die zum ausgang nur eine örtlich gute konditorei besuchten und dass war dann besser wie ein gutes essen, für sie.

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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24.02.2017 23:30 (zuletzt bearbeitet: 24.02.2017 23:34)
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Zitat von vs1400 im Beitrag #17
Zitat von Hanum83 im Beitrag #2
Durscht auf ein Bierchen?
Wenn nach Dienst auf Abend fiel und keine A-Gruppe auf dem 18 Uhr im Flur hängenden Postenplan stand, einfach zum UvD und ins Ausgangsbuch eingeschrieben und so wie du warst, halt in K2, die 300 Meter in die Bierstube, mehr war es in Hanum nicht, Gaststätte wäre da ein verwegenener Ausdruck.
Spätestens um 12 bist du wieder eingelaufen in die GK, wenns viertel eins war, wars auch nicht schlimm, sinnlos besoffen hast du dich da nicht, halt paar gepflegte Bierchen und diverse Karten- u. Würfelspiele mit den Männers vom Dorf.
Huch, Gruppenausgang am Kanten, Gott, die armen Jungs im Harz.
Nun wundern mich die vs-Erzählungen nicht mehr

Aber vorsichtshalber konkretisiere ich mal ehe mir wieder ein Loch in den Bauch gefragt wird, das ging bei uns so weil wegen dem Sicherungssysthem ganz selten du mal abends frei hattest und keine A-Gruppe, maximal 2 mal im Monat, mit Glück.
Ach so, wenn man mal was anders sehen wollte wie Hanum, konnte man auch aus dem Sperrstreifen raus nach Jübar, war ein etwas größeres Dorf wo auch mal ab und an Tanzveranstaltungen waren, Hin- u. Rückweg zusammen allerdings 10 Kilometer und da haben wir uns das untereinander so geplant das doch ein Grüppchen von mindestens 3 Mann zusammenkam, erstens zum Tanz alleine ist blöd und die Schlagkraft in Gruppe ist etwas höher, in Jübar konnte man, im Gegensatz zu Hanum, die Grenzer nicht so richtig leiden.
So in der Rückschau muss ich wirklich sagen, in Richtung Sackstand hatten wir am Kanten so gut wie nichts, war wirklich lange Leine, im ersten halben Jahr gelegentlich noch ein wenig Revierputz, aber ab E war der Job Grenzsoldat der schlechteste nicht, von der langen Weile mal abgesehen, kein Rumgescheuche oder Versuche dich zu El Knollo zu machen.


das stellst du dir nur se verwegen vor, Hanum,
doch man bewegten uns, nach der belehrung, sehr frei und offen in schierke. jeder machte das wonach ihm war und aus ner gruppe entwickelten sich lose grüppchen oder eben auch einzelne. es ging jeder seinen weg und manch einer wurde eben geteilt.
schierke war, rein von den möglichkeiten gesehen, eher überoptimal.

hast du noch mehr erinnerungen bezüglich des erweiterten ausgangs, außerhalb des grenzgebietes?
für gwd'ler war dies, zu meiner zeit, fast unmöglich.

gruß vs



Tja, wir sind ja bei Ausgang, eventuell passt es ja.
Gaaaanz selten mal kam auch von der FüSt der Befehl das wir nach der festen Turmschicht nicht den üblichen 4 Kilometerweg in die GK durch den Abschnitt nehmen am frühen Morgen so um vier, sondern durchs Tor raus außen rum, etwas länger , so 5 Kilometer als Hinterlandsstreife.
Ganz unangenehm, im Schutzstreifen fühltest du dich ja geschützt, draußen im Finsteren, nee du.
Der Sperrstreifen war ja nicht eingezäunt wie eine Viehkoppel, wenn man Wege nahm außen konntest du auch mal ganz draußen sein auch im Grenzdienst im Hinterland, Gackels werden das wissen.
Also ich will sagen, mal zum Ausgang raus aus dem Sperrstreifen, wo sollte da das Problem sein?
Ihr wart wohl so Grenzer die wie an der Perlenschnur aufgefädelt standen, verteilt und eingesammelt mit W50?


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24.02.2017 23:59
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#20
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[quote="Hanum83"|p601080]
Tja, wir sind ja bei Ausgang, eventuell passt es ja.
Gaaaanz selten mal kam auch von der FüSt der Befehl das wir nach der festen Turmschicht nicht den üblichen 4 Kilometerweg in die GK durch den Abschnitt nehmen am frühen Morgen so um vier, sondern durchs Tor raus außen rum, etwas länger , so 5 Kilometer als Hinterlandsstreife.
Ganz unangenehm, im Schutzstreifen fühltest du dich ja geschützt, draußen im Finsteren, nee du.
Der Sperrstreifen war ja nicht eingezäunt wie eine Viehkoppel, wenn man Wege nahm außen konntest du auch mal ganz draußen sein auch im Grenzdienst im Hinterland, Gackels werden das wissen.
Also ich will sagen, mal zum Ausgang raus aus dem Sperrstreifen, wo sollte da das Problem sein?
Ihr wart wohl so Grenzer die wie an der Perlenschnur aufgefädelt standen, verteilt und eingesammelt mit W50?
[
/quote]

nein, Hanum,
es passt nicht und ich würde gern beim thema bleiben.

ein verlängerter ausgang, zu meiner zeit, musste beim zf beantragt werden und er konnte entweder örtlich, auf die zeit der dauer des ausgangs oder auch auf örtlichkeiten, außerhalb des grenzgebietes beantragt werden.

aus jeder örtlichkeit, in schierke, wurde per pedes gehandelt. ausnahmen gab es nur, wenn unsere gk die mpi stelen musste.
dann gab es nen abgesprochenen fahrdienst, inoffiziell.

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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25.02.2017 00:10
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Bei der PIK in Wüstheuterode wurden wir mit dem W50 nach Heiligenstadt gekarrt, der Ausgang im Ort war gar nicht erwünscht.....


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25.02.2017 00:27 (zuletzt bearbeitet: 25.02.2017 23:23)
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #15
Zitat von Cambrino im Beitrag #12
Zitat von thomas 48 im Beitrag #8
Der Wilder Ernst war in Eisenach sehr berüchtigt.
warum, weiß ich nicht
tho


Hallo Thomas 48, ich war ja 1956, 3 1/2 Monate zur Grundausbildung in Eisenach. Nach 4 Wochen der erste Ausgang, Gruppenausgang auf Probe hieß es. Es gab keine Beanstandungen und dann gab es Einzelausgang am Wochenende. Samstag glaube ab 17 bis 23 Uhr und Sonntags ab Mittag bis 22 Uhr. Vorne am Eingang in der Wache hing an der Wand eine Liste der für die Grenzer verbotenen 12 Gaststätten, darunter auch das Jugendklubhaus. Es war immer eine Kontrollstreife unterwegs die diese Anordnungen kontrolierte. In der Öffentlichkeit mußte die Anzugsordnung streng eingehalten werden, also Mütze auf, Koppel umgeschnallt, alle Knöpfe der Jacke und der Haken am Kragen mußten zu sein. Wer erwischt wurde, wo dieses zu beanstanden war, wurde die Ausgangskarte abgenommen, die Uhrzeit auf die Karte geschrieben und man bekam genau 30 min. Zeit sich an der Eingangswache zu melden. Einer hatte es mal nicht in den 30 min. geschafft, kam 3 min. zu spät und bekam dann am Montag beim Morgenapell 1 Tag Arrest. Ja die Anzugsordnung war damals auch eine andere als wie später bei den Grenztruppen.


Gruß Cambrino


Wart ihr damals nicht Freiwillige?
Nicht falsch verstehen, aber wer tut sich freiwillig so etwas an?




Ja Hanum83, wir waren damals Freiwillige aber um eine strenge Grundausbildung kamen wir auch nicht drum herum. Danach an der Grenze ging es aber sehr locker zu. Frühscht, Spätschicht und Nachtschicht. Einen Tag in der Woche frei. Allgemein 8 Stundendienst, Sanni, Hundeführer 4 Stunden Außendienst, B-Kradfahrer, Furier und Funker 2-4 Stunden Außendienst mit einem Offz. Kontrollstreife (Postenkontrolle und K10 Kontrolle). Die Offz. machten glaube ich nur 2-3 Stunden Außendienst wenn nichts Besonderes an lag. Uffz. 6 Stunden Außendienst. Neben dem Jahresurlaub gab es 1 mal im viertel Jahr Wochenendurlaub von Freitags nach Dienst bis Montags zum Dienst. Wer sehr lange Fahrzeit hatte oder mehr als 400 km hatte, bekam noch für An-und Abreise extra einen Tag dazu. Unser Ausgangsbereich war eigentlich nicht begrenzt, die Hauptsache, zum richtigen Zeitpunkt wieder zurück zu sein. Allgemein gab es täglich Ausgang ab 17 Uhr bis 1 Uhr für die Frühschicht, eine Gruppe (Uffz.mit seiner Gruppe) war jeweils als Alarmgruppe und hatte dann keinen Ausgang. Wenn jemand Vormittags oder Nachmittags wohin wollte um Besorgungen zu machen, meldete sich beim Spieß ab für eine bestimmte Zeit. Längerdienende (ab 3 Jahre) hatten wenn es der Dienstplan erlaubte und es nichts Besonderes gab, täglich Ausgang bis Wecken oder bis Dienstbeginn bei Frühschicht. Als Längerdienender konnte ich auch noch nach der Spätschicht ausgehen, einfach beim OVD abmelden, auf das Motorrad gesetzt und weg war ich. Ausgangskarten oder etwas Ähnliches kannten wir nicht. Längerdienende hatten auch für den Ausgang Zivilgenehmigung, die Zivilkleidung hatten wir auf dem Zimmer im Schrank. Ich fuhr die letzten Jahre im Ausgang immer zum Kreiskrankenhaus Oschersleben ins Schwestern-Wohnheim, dort hatte ich meine Freundin später meine Verlobte, Gaststätten mochte ich nicht so gerne. Die Gr.Komp. Caroline war nicht eingezäunt nur an der Zufahrt ein Schlagbaum der meist auch noch offen war. Es war immer ein Wachposten am Objekt draußen. So war es zu meiner Zeit bis 1961 auf der Gr. Komp. Caroline.

Gruß Cambrino


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25.02.2017 13:47 (zuletzt bearbeitet: 25.02.2017 13:56)
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#23
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Was ist ein verlängerter Ausgang?
Ich weiß mit dem Begriff wirklich nichts anzufangen.
Wenn wir am Kanten mal zum Tanz sind war ja sowieso um 12 Polizeistunde in der DDR üblich, also Ende der Veranstaltung.
Mit Rückweg waren wir dann so gegen 1/halb 2 wieder "daheim".
Irgendwas extra mussten wir da nicht beantragen.


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25.02.2017 13:51
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#24
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Normal war bis 00.oo Uhr und verlängert war eben bis 06.oo Uhr oder Dienstbeginn am nächsten Tag !


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25.02.2017 13:59 (zuletzt bearbeitet: 25.02.2017 14:27)
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Zitat von Fritze im Beitrag #24
Normal war bis 00.oo Uhr und verlängert war eben bis 06.oo Uhr oder Dienstbeginn am nächsten Tag !



Okay, bis 6 Uhr, brauchte keiner, zu vö... gabs in der Ecke eh nix, falls doch mal konnte man auch vor 12 kurz im Busch verschwinden
Dienstmäßig hatten wir den Achter-Rythmus immer 4 Stunden versetzt, also 08/16 und 12/20 z.B., wenn du also zu Bier warst musstest du eventuell um 8 oder um 12 wieder raus, bis 6 rumtreiben in der Nacht fiel da sowieso aus.


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25.02.2017 16:26
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#26
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Zitat von vs1400 im Beitrag #20


...wenn unsere gk die mpi stelen musste...




"Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten." ( Johann Wolfgang von Goethe )


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25.02.2017 16:39
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#27
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Zitat von coff im Beitrag #26
Zitat von vs1400 im Beitrag #20


...wenn unsere gk die mpi stelen musste...






Vielleicht waren sie 89 auch schon knapp die Mpi


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25.02.2017 22:52 (zuletzt bearbeitet: 25.02.2017 22:53)
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#28
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94

Zitat von Hanum83 im Beitrag #2
... Spätestens um 12 bist du wieder eingelaufen in die GK, wenns viertel eins war, wars auch nicht schlimm, ...

Na da war's ja echt locker bei Euch. Wegen überfälliger Ausgänger wurde in andern Kompanien auch schonmal Grenzalarm ausgelöst. In Vitze gabs Ausgang nur bis 23.45, hatte der KC mal so 'befohlen'. Damit auch ja Punkt 0hundert die Vollzähligkeit der Ausgänger dem Bataillons-DHO gemeldet werden konnten. In die Dorfkneipe gings zu Fuß. Hatte diese geschlossen, wimre an zwei Tagen, gings per LO nach Horschlitt oder Gospenroda.
Grundsätzlich, also nicht nur in Vitze, gabs Ausgang nur im Standortbereich. Und das war meist das Grenzgebiet. Für alles drüberraus Urlaubsschein oder Dienstauftrag. Sonst war's eine UE.

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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25.02.2017 23:01
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#29
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #23
Was ist ein verlängerter Ausgang?
Ich weiß mit dem Begriff wirklich nichts anzufangen.
Wenn wir am Kanten mal zum Tanz sind war ja sowieso um 12 Polizeistunde in der DDR üblich, also Ende der Veranstaltung.
Mit Rückweg waren wir dann so gegen 1/halb 2 wieder "daheim".
Irgendwas extra mussten wir da nicht beantragen.


in #20 hab ich versucht es dir zu erklären.

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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25.02.2017 23:24
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Zum Ausgang hab ich auch noch ein kleines Erlebnis. Geschah in Palingen,hatten Ausgang und haben uns mächtig einen hinter der Birne gekippt im Dorfkrug.Nur der Rückweg in die Kompanie war etwas lang. Es gab zwei Wege die zu GK führten, einer auf direkten Wege und der andere war so ein Seitenweg der von den Weg abging der direkt zu Grenze führte. Ein EK und ich als Resi nahmen natürlich den längeren Weg, weil das Rohr noch nicht leer war. Auf jeden Fall kurz vor der GK hörten wir den Ochsen, als wir rein kamen--stand schon der A-Zug auf den Hof. Da muss wohl einer von den Ausgängern gesagt haben, das wir den Weg Richtung Grenze genommen haben. Auf jeden Fall muss das so gegen 0.30 Uhr wohl gewesen sein. Mir war es egal,hatte ja als Resi länger Ausgang. Aber der EK, galt schon als überfällig. Für den hat es nur ein Du Du gegeben und das war es auch schon.


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