100 Jahre Russische Revolutionen 1917 - 2017

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23.02.2017 18:42
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#16
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Du bist so gut in Geschichte buschgespenst, ich dagegen habe selten in der Schule aufgepasst. Mach du das bitte mal mit dem "Dazwischen". Danke im voraus.

Rainer-Maria


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23.02.2017 18:42
#17
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der war auch noch dabei,....wäre am 9.februar 130 jahre jung geworden wassili tschapajew mfg.


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23.02.2017 18:50
#18
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #16
Du bist so gut in Geschichte buschgespenst, ich dagegen habe selten in der Schule aufgepasst. Mach du das bitte mal mit dem "Dazwischen". Danke im voraus.

Rainer-Maria

Die Menschewiken
https://de.wikipedia.org/wiki/Februarrevolution_1917
https://de.wikipedia.org/wiki/Menschewiki


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23.02.2017 18:54
#19
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Februarrevolution (1917)

Mit der Februarrevolution 1917, also im ersten Weltkrieg, dankt der Zar ab und Russland wird zur Republik. Doch der politisch Linken geht dieser Schritt nicht weit genug.

VERLUSTREICHER KRIEG

Russland befindet sich im ersten Weltkrieg. Zwar herrscht 1914 noch eine recht patriotische Stimmung, aber schon ein Jahr später kommt der militärische Vorstoß in den Westen zum stehen. Es handelt sich seitdem um einen sehr verlustreichen Krieg, ganze 1,8 Millionen Soldaten sind zu diesem Zeitpunkt kampfunfähig, Kriegsgefangene oder tot. Die Neurekrutierung findet äußerst unprofessionell statt, es mangelt an einer richtigen Ausbildung und Waffen.

KATASTROPHALE VERSORGUNGSLAGE

Die Wirtschaft war auf den verlustreichen Krieg nicht eingestellt. Kurzfristige Versorgungsengpässe konnte man zwar durch die Umstellung auf militärische Produktion lösen, langfristig litt aber vor allem die zivile Bevölkerung an Nahrungsknappheit. Anders als in den Vereinigten Staaten verschlechterten sich die Lebensbedingungen im Winter 1916 / 1917 enorm.

VOM ZARENTUM ZUR REPUBLIK

Schon ab 1915 wurde für durchgreifende Reformen protestiert mit dem Ziel, eine vertrauenswürdige Regierung zu erlangen. Die Proteste blieben unerhöhrt, bis 1917 der Aufstand hungernder Frauen in Petrograd den Stein ins Rollen brachten und ein Generalstreik entstand. Der letzte Versuch des Zaren Ende Februar, die Aufstände mittels Waffengewalt nieder zu strecken, misslangen – so dankte er ab und Russland wurde zur Republik.

DOPPELHERRSCHAFT – PROVISORISCHE REGIERUNG UND SOWJETS

Nach der Revolution musste zur Aufrechterhaltung der Ordnung eine provisorische Regierung geschaffen werden. Um jedoch den Rückhalt der revolutionären Massen nicht zu verlieren, einigte man sich gemeinsam mit den Sowjets (die ihrerseits wegen fehlender administrativer Kenntnisse nicht hätten alleine regieren können) auf eine Doppelherrschaft. Reformen sollten die Ziele der Revolution durchsetzen, so wurden bürgerliche Grundrechte geschaffen , die Privilegien einzelner Stände aufgehoben und Nationalitäten und Religionen gleichgestellt.
Es kam jedoch zu Anfeindungen durch die extremen politischen Lager: Während die politisch Rechte den Rückgang zum Zarentum forderte, zielte die politisch Linke auf eine sozialistische Revolution ab, die der bürgerlichen folgen sollte (vergleiche hierzu Lenins Aprilthesen).

SCHEITERN DER PROVISORISCHEN REGIERUNG

Ein schwerwiegender Fehler der provisorischen Regierung war das Fortführen des Kriegs – denn so kam es auch weiterhin zu Versorgungsengpässen. Die Stimmung der Bevölkerung wurde immer schlechter, was der Bolschewiki zugute kam. Schließlich ging die Befehlsgewalt an die Bolschewiki über, die provisorische Regierung war somit gestürzt.

http://www.sowjetunion.info/februarrevolution-1917.html

...

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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23.02.2017 19:16 (zuletzt bearbeitet: 23.02.2017 19:23)
#20
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[quote]Zitat

Zitat von Fritze im Beitrag #8
Freienhagener schrieb: Der Kerensky war ein Linker, sowas wie ein Sozialdemokrat, was damals nichts schlechtes war.

Fritze: Gustav Noske auch !


Das war später.

Der Kerensky war jedenfalls kein Noske.
-----------
zur Zarenzeit :

- Früher berichtete man uns von der "furchbaren" Verbannung der Zarengegner in Sibirien und schwig sich über die sowjetischen Gulags aus.

- Interessanterweise gab es zur Zarenzeit viel weniger Verbannte und die lebten in Sibirien in Selbstverwaltung.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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23.02.2017 19:28
#21
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #13
Fragen wir auch hier im Thema einmal anders herum, so wie bei die Schweden gerade im Thema. Weil, ich lese hier fast nur Negatives, negative Absonderungen, Bewertungen Also war denn nun diese russische Revolution unter dem Lenin ...ne besser formuliert, war denn nun alles an dieser R. "nur sinngemäß Scheiße" für den einfachen Menschen da in dem Land ? Und entschuldigt meine grobe Wortwahl, war somit der Zar vorher das Gelbe Positive vom russischen Gesellschaftsei oder wie? Oder wars doch nicht, so, gehörte der Zar und Anhang besser weg?

Rainer-Maria


Es ist zu Zeiten von Perestroika und Glasnost.
Gorbatschow sitzt im Kreml und weiß nicht weiter.
In dieser Situation meldet sich eine Delegation von Wissenschaftlern an, die ihm berichtet, sie hätten eine Flüssigkeit entwickelt, die Tote wieder zum Leben erwecken kann.

Gorbatschow wartet bis zur Geisterstunde, dann eilt er zum Leninmausoleum und träufelt Lenin die Substanz auf die Stirn. Lenin erwacht und fragt mit Grabesstimme: "Was willst du?" - "Ach, Lenin, ich weiß nicht mehr, wie ich mich verhalten und welche Politik ich einschlagen soll. Bitte, bitte hilf mir!"

"Na gut - bring mir die Zeitungen der letzten 50 Jahre und dann komm in 2 Wochen wieder vorbei. Ich hoffe, dir dann einen Rat geben zu können."

Nach 2 Wochen schleicht sich Gorbatschow nachts wieder zum Mausoleum. Liegt dort an Lenins Stelle ein Zettel: "Bin auf der Aurora. Müssen von vorn anfangen."

....

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23.02.2017 19:54
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#22
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Ach, wir gehen nochmal anders ran. Wir nehmen einfach ein Menschenkind was so um 1917 in Russland geboren wurde. Wenn dieses MK(ich kürz das Mal) jetzt bis so 1989 alles in dieser Sowjetunion erlebt hatte, was würde MK wohl im Nachhinein meinen? Eben über diese 72 Jahre. Etwa...."war alles nur Scheiße(entschuldigt)" Ich denke wohl eher nicht.

Rainer-Maria


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23.02.2017 20:01
#23
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #22
Ach, wir gehen nochmal anders ran. Wir nehmen einfach ein Menschenkind was so um 1917 in Russland geboren wurde. Wenn dieses MK(ich kürz das Mal) jetzt bis so 1989 alles in dieser Sowjetunion erlebt hatte, was würde MK wohl im Nachhinein meinen? Eben über diese 72 Jahre. Etwa...."war alles nur Scheiße(entschuldigt)" Ich denke wohl eher nicht.

Rainer-Maria


Ist dein MK männlich oder weiblich Rainer-Maria?

...

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23.02.2017 20:55 (zuletzt bearbeitet: 23.02.2017 21:05)
#24
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Das russische Studio "Lenfilm" möchte einen Leninfilm mit Leonardo di Caprio drehen. Ob das Projekt wohl zustande kommt?

http://consequenceofsound.net/2016/01/le...r-lenin-biopic/
Theo
Edit: Bild verkleinert. (Keine Di Caprio Fans hier im Forum?...)


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23.02.2017 21:01
#25
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Nichts für ungut, gehen die Bilder eventuell noch größer, so Plakatformat?

...

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23.02.2017 23:53
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#26
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #24
Das russische Studio "Lenfilm" möchte einen Leninfilm mit Leonardo di Caprio drehen. Ob das Projekt wohl zustande kommt?

http://consequenceofsound.net/2016/01/le...r-lenin-biopic/
Theo
Edit: Bild verkleinert. (Keine Di Caprio Fans hier im Forum?...)


doch ich, sieht dem Lenin aber sehr ähnlich, dank Photoshop


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24.02.2017 00:25 (zuletzt bearbeitet: 24.02.2017 00:28)
#27
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Man sollte nicht vergessen,wer Russland auf den Weg der Revolution gebracht hat. Es war ein Deutscher

Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn man ganz öffentlich vor dem Historischen Museum im Herzen Moskaus darüber diskutiert, wie man mit den 100 Jahren umgeht



Moskwitschka

Was soll ich tun, wenn mich jemand beleidigt oder versucht zu provozieren?

Wenn jemand mit einem Geschenk an Dich herantritt, Du es nicht annimmst, wem gehört dann das Geschenk?

Dem. Überbringer

Genauso ist es bei Neid, Mißgunst und Beschimpfungen. Sie gehören dem, der sie Dir bringt.


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24.02.2017 02:08 (zuletzt bearbeitet: 24.02.2017 02:58)
#28
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nich zu vergessen.den chef des russischen geheimdienstes zur bekämpfung der konterrevolution felix dscherschinki, ( gründer der tscheka ) ...wurde nur 49 jahre alt , verstorben am 20.juli (da war doch was )... allerdings aber schon 1926 die umstände seines todes sind ungeklärt---------------------- PS.sage nun gute nacht ,dem holger ,hubert,thomas, frank, dem büdiger,und marder....is spät geworden....mfg.


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24.02.2017 06:32
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#29
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Der sieht richtig gut aus, der Leonardo als junger Lenin, also mit dem müsste die Revolution 2018 hier in Deutschland etwas werden. Aber mal ironischer Humor beiseite, ich habe immer was gegen sinngemäß" Lebensverächtlichmacher". weil, das war alles gelebtes, durchlebtes, erlebtes Leben, auch von dem Menschenkind Sowjetmensch da. Mit allen Höhen und Tiefen, in ihrem Sozialismus da, auch wenn der grobe Fehler hatte, es eben nicht wie beim Konsumgeilen westdeutschen MK alles im Laden zu kaufen gab.

Dafür gab es eben andere Sachen die Lebenswert waren und das war gut so. Sehe ich dagegen das gesellschaftliche Gesindel von heute an MK, diesen gelinde gesagt menschlichen Dreck wünschte ich mir schon manchmal die Ordnung und Sicherheit des Sozialismus wieder.

Rainer-Maria

Und einen guten Tag allen ins Forum


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24.02.2017 09:43 (zuletzt bearbeitet: 24.02.2017 09:51)
#30
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Sicherlich meinst Du den Sozialismus der DDR.
Den Unterschied zu den Russen haben wir gerade bei der Armee drastisch bemerkt bei Freundschaftsbesuchen in deren Kasernen und bei den regelmäßigen Fluchten gen Westgrenze.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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