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#21

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.02.2017 22:03
von Ebro | 1.504 Beiträge | 3740 Punkte
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Zur Erklärung, es war kein Vorgang, sondern nur die normale Nachfrage der VP, (denn die waren für Reisebescheide zuständig, das MfS konnte nur Einspruch einlegen), da habe ich damals noch als HIM meinen positiven Vers geschrieben.
Es hat die Sache aufgrund persönliche Bekanntschaft sicher beschleunigt.
Der Grund war wohl damals die schwere Erkrankung des Onkels.
Und wie gesagt, was mit Geld oder so-keine Ahnung mehr.



andyman und franka.polaris haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#22

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 17.02.2017 23:23
von Gert | 14.079 Beiträge | 6992 Punkte
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Zitat von mibau83 im Beitrag #20
Zitat von franka.polaris im Beitrag #1

hat jemand von Euch mal gehört, dass jemand, der schon von der DDR geflüchtet war wieder zurück in die DDR geflüchtet ist, damit niemand die eigentliche Fluch bemerkt?



im oktober 1965 flüchteten zwei leutnante der gk stedtlingen/ gr-3 nach bayern. einer von beiden ging unmittelbar danach wieder zurück, in der hoffnung das seine flucht nicht bemerkt worden ist. er wurde einen monat später zu 2 jahren "schwedt" verurteilt.

zum anderen leutnant, erich schmidt, gibt es hier was zu lesen.
http://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Das-D...rich/index.html


das Ergebnis einfach grauenhaft, wie Menschen und Familien zerstört wurden.


Cambrino und Harzwanderer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.02.2017 00:26
von Cambrino | 776 Beiträge | 4247 Punkte
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Hallo mibau83, da ist dieser Ltn. nach der Rückkehr mit den 2 Jahren aber noch billig davon gekommen, manch ein Anderer bekam sehr viel höhere Strafen. Die meisten schreiben hier von so harmlosen Behandlungen der Rückkehrer und das man sie mit offenen Armen empfangen hat. Leider sah die Wirklichkeit doch ganz anders aus. Ich habe es in meiner Familie 1958 selbst erlebt. Ich war an der Grenze und im Mai 1958 gerade auf der Uffz. Schule in Dingelstedt, als ich von meiner Mutter einen Brief bekam, in dem stand, daß meine gerade 17 Jahre gewordene Schwester über Westberlin in die BRD geflüchtet ist. Habe diesen Brief meinem Polit Offz. gezeigt. Der sagte nur ist in Ordnung und legte den Brief zu meiner Akte. Meine Eltern bekamen dann einen Brief von meiner Schwester und fragte nach einer Arbeitserlaubnis, weil Sie ja noch minderjährig ist. Den Antwortbrief meiner Eltern hat meine Schwester bekommen aber die Arbeitserlaubnis hat man dem Brief auf dem Postweg entnommen. Im Feb.1959 also knapp ein Jahr nach ihrer Flucht bekamen meine Eltern einen Brief aus Giesen (BRD) von einem Krankenhaus. Man schrieb, meine Schwester sie krank, nervlich am Ende und habe Heimweh und es währe wohl besser, daß man sie ins Elternhaus zurück hole. Auf Grund dieses Briefes bekam mein Vater vom VPKA Prenzlau die Genehmigung meine Schwester von Giesen ab zu holen und noch 5 Tage für Verwandtenbesuche ( zwei Wochen vorher war eine Reise zur goldenen Hochzeit des Bruders von meinem Vater abgelehnt worden ). Bei der Rückkehr des Vaters mit meiner Schwester über den Kontrollpunkt Eisenach wurden Sie dort eine ganze Nacht fest gehalten. Meine Schwester sollte in dieses Aufnahmelager. Mein Vater sagte nein, meine Tochter ist mir vom Krankenpersonal in Giesen übergeben worden und das VPKA hat mir erlaubt, Sie von Giesen ins Elternhaus zurück zu holen. Nach der langen Nacht an dem Kontrollpunkt konnten beide dann doch nach Hause bei Prenzlau fahren. Ankunft an einem Samstag, ich war auch gerade auf Wochenendurlaub zu hause. Am Montag Vormittag kam Besuch, ein PKW , zwei Herren in zivil holten meine Schwester ab und sagten, es währen noch einige Fragen zu klären und sie ist bald wieder zurück, es brauch Niemand mit kommen und es ist auch kein Platz mehr im Auto. Kein Haftbefehl, es war Feb. und im Mai wurde meine Schwester erst 18 Jahre alt, also minderjährig. Bis zum Abend war meine Schwester noch nicht zu Hause. Am nächsten Morgen fuhr mein Vater nach Prenzlau zum VPKA, dort ist sie nicht gewesen, fragen Sie mal nebenan im Gerichtsgebäude, dort war sie auch nicht, fragen sie noch mal im VPKA, im VPKA nun, ja sie war Gestern mal hier und wurde von der NVA Prenzlau abgeholt. Bei der NVA in Prenzlau wollte man meinen Vater nicht rein lassen, aber nun verlangte mein Vater den Polit Offz., dieser kam auch nach einer Weile und erklärte, mein Vater solle nicht weiter suchen, meine Schwester ist schon in Berlin Hohenschönhausen und der Militärstaatsanwalt würde sich in der nächsten Zeit melden. Meine Schwester hatte vor ihrer Flucht ca. 1 oder 1 1/2 Jahre als zivile Schreibkraft bei der NVA Prenzlau gearbeitet. Einige Zeit später meldete sich der Militärstaatsanwalt und bestätigte die Untersuchungshaft meiner Schwester und in den nächsten X? Wochen ist kein Besuch erlaubt.Von meiner Dienststelle aus habe ich Briefe geschrieben an den Minister des Inneren und an den Armee Gen. W. Stoph wegen ohne Haftbefehl eine Minderjährige aus Elternhaus abgeholt und in Untersuchungshaft genommen. Da meldete sich wieder der Militärstaatsanwalt und schrieb, ein Besuchsantrag ist weiterhin nicht möglich, meine Schwester wird in kürze nach Cottbus verlegt. 3Tage später ein neuer Brief vom Militärstaatsanwalt, meine Schwester wird nicht nach Cottbus verlegt, sondern dem zivilen Bezirksgericht Neubrandenburg übergeben. Dort fand dann auch im September 1959 eine Gerichtsverhandlung unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Nur die Eltern durften anwesend sein. Ankläger war ein Militärstaatsanwalt und der forderte wegen Republikflucht und verraten von Dienst und Staatsgeheimnissen 6-8 Jahre Haft. Ob meine Schwester einen Verteidiger hatte, weiß ich nicht. Das Gericht berücksichtigte, das sie bei ihrer Rückkehr auch noch nicht 18 Jahre alt war und verurteilte meine Schwester zu 3 Jahre und 6 Monate Gefängnis. Davon mußte sie volle 3 Jahre in einem Gefängnis in der Nähe von Gera absitzen. Und ein Leutnant der doch viel mehr Dienst und Staatsgeheimnisse verraten konnte, bekam nur 2 Jahre ? . Also, auch so hat man Rückkehrer in der DDR behandelt.
Aber ein altes Sprichwort heißt ja, "die kleinen hängt man und die großen läßt man laufen".


Gruß Cambrino


zuletzt bearbeitet 20.02.2017 01:59 | nach oben springen

#24

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.02.2017 16:16
von franka.polaris | 9 Beiträge | 91 Punkte
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#25

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.02.2017 16:19
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Vielen Dank Mibau, Ebro und Cambrino!!!
Das sind die Fälle, wonach ich suche.



Cambrino hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.02.2017 16:36 | nach oben springen

#26

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.02.2017 17:40
von LO-Wahnsinn | 3.974 Beiträge | 4054 Punkte
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Und was sind die Beweggründe für die Suche?

Zum Thema Geld Erbe, ein Bekannter erbte.
Wenn ich mich recht erinnere, konnte er über das Geld verfügen, auch -eventuell nur in Teilen- über DM.
Ich weiss es nicht mehr ganz genau, aber er fuhr dann auch einen Golf der sicher per Genex abgewickelt wurde.

Das Erbe aus Kanada, bzw. die Summe vom Verkauf, war sicher nicht verloren.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
94 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 18.02.2017 17:54
von der Anderdenkende (gelöscht)
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Wenn ich mir Cambrinos Beitrag durchlese, dann weiß ich wieder, warum ich die Menschen nicht mag! Da wird mir ko...übel!
@Cambrino, ist nicht gegen Dich gerichtet, ich schätze Deine Beiträge sehr!


Cambrino hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.02.2017 17:56 | nach oben springen

#28

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2017 11:32
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Hatten sich nicht die zwei Goldpickel-Grenzer auch im Westen verlaufen und sind dann reumütig in den Schoß des Sozialismus zurückgekehrt?
Das war für mich auch der traurige Witz schlechthin, die Fußlatscher jahrelang aufstacheln und dann selber klettern mit Rückfahrtschein, die Dingrische.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


Gert und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.02.2017 11:36 | nach oben springen

#29

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2017 11:39
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #28
Hatten sich nicht die zwei Goldpickel-Grenzer auch im Westen verlaufen und sind dann reumütig in den Schoß des Sozialismus zurückgekehrt?
Das war für mich auch der traurige Witz schlechthin, die Fußlatscher jahrelang aufstacheln und dann selber klettern mit Rückfahrtschein, die Dingrische.



oh, was bedeutet das rot mark?


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#30

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2017 11:50
von Gert | 14.079 Beiträge | 6992 Punkte
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Zitat von Cambrino im Beitrag #23
Hallo mibau83, da ist dieser Ltn. nach der Rückkehr mit den 2 Jahren aber noch billig davon gekommen, manch ein Anderer bekam sehr viel höhere Strafen. Die meisten hier schreiben hier von so harmlosen Behandlungen der Rückkehrer und das man sie mit offenen Armen empfangen hat. Leider sah die Wirklichkeit doch ganz anders aus. Ich habe es in meiner Familie 1958 selbst erlebt. Ich war an der Grenze und im Mai 1958 gerade auf der Uffz. Schule in Dingelstedt, als ich von meiner Mutter einen Brief bekam, in dem stand, daß meine gerade 17 Jahre gewordene Schwester über Westberlin in die BRD geflüchtet ist. Habe diesen Brief meinem Polit Offz. gezeigt. Der sagte nur ist in Ordnung und legte den Brief zu meiner Akte. Meine Eltern bekamen dann einen Brief von meiner Schwester und fragte nach einer Arbeitserlaubnis, weil Sie ja noch minderjährig ist. Den Antwortbrief meiner Eltern hat meine Schwester bekommen aber die Arbeitserlaubnis hat man dem Brief auf dem Postweg entnommen. Im Feb.1959 also knapp ein Jahr nach ihrer Flucht bekamen meine Eltern einen Brief aus Giesen (BRD) von einem Krankenhaus. Man schrieb, meine Schwester sie krank, nervlich am Ende und habe Heimweh und es währe wohl besser, daß man sie ins Elternhaus zurück hole. Auf Grund dieses Briefes bekam mein Vater vom VPKA Prenzlau die Genehmigung meine Schwester von Giesen ab zu holen und noch 5 Tage für Verwandtenbesuche ( zwei Wochen vorher war eine Reise zur goldenen Hochzeit des Bruders von meinem Vater abgelehnt worden ). Bei der Rückkehr des Vaters mit meiner Schwester über den Kontrollpunkt Eisenach wurden Sie dort eine ganze Nacht fest gehalten. Meine Schwester sollte in dieses Aufnahmelager. Mein Vater sagte nein, meine Tochter ist mir vom Krankenpersonal in Giesen übergeben worden und das VPKA hat mir erlaubt, Sie von Giesen ins Elternhaus zurück zu holen. Nach der langen Nacht an dem Kontrollpunkt konnten beide dann doch nach Hause bei Prenzlau fahren. Ankunft an einem Samstag, ich war auch gerade auf Wochenendurlaub zu hause. Am Montag Vormittag kam Besuch, ein PKW , zwei Herren in zivil holten meine Schwester ab und sagten, es währen noch einige Fragen zu klären und sie ist bald wieder zurück, es brauch Niemand mit kommen und es ist auch kein Platz mehr im Auto. Kein Haftbefehl, es war Feb. und im Mai wurde meine Schwester erst 18 Jahre alt, also minderjährig. Bis zum Abend war meine Schwester noch nicht zu Hause. Am nächsten Morgen fuhr mein Vater nach Prenzlau zum VPKA, dort ist sie nicht gewesen, fragen Sie mal nebenan im Gerichtsgebäude, dort war sie auch nicht, fragen sie noch mal im VPKA, im VPKA nun, ja sie war Gestern mal hier und wurde von der NVA Prenzlau abgeholt. Bei der NVA in Prenzlau wollte man meinen Vater nicht rein lassen, aber nun verlangte mein Vater den Polit Offz., dieser kam auch nach einer Weile und erklärte, mein Vater solle nicht weiter suchen, meine Schwester ist schon in Berlin Hohenschönhausen und der Militärstaatsanwalt würde sich in der nächsten Zeit melden. Meine Schwester hatte vor ihrer Flucht ca. 1 oder 1 1/2 Jahre als zivile Schreibkraft bei der NVA Prenzlau gearbeitet. Einige Zeit später meldete sich der Militärstaatsanwalt und bestätigte die Untersuchungshaft meiner Schwester und in den nächsten X? Wochen ist kein Besuch erlaubt.Von meiner Dienststelle aus habe ich Briefe geschrieben an den Minister des Inneren und an den Armee Gen. W. Stoph wegen ohne Haftbefehl eine Minderjährige aus Elternhaus abgeholt und in Untersuchungshaft genommen. Da meldete sich wieder der Militärstaatsanwalt und schrieb, ein Besuchsantrag ist weiterhin nicht möglich, meine Schwester wird in kürze nach Cottbus verlegt. 3Tage später ein neuer Brief vom Militärstaatsanwalt, meine Schwester wird nicht nach Cottbus verlegt, sondern dem zivilen Bezirksgericht Neubrandenburg übergeben. Dort fand dann auch im September 1959 eine Gerichtsverhandlung unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Nur die Eltern durften anwesend sein. Ankläger war ein Militärstaatsanwalt und der forderte wegen Republikflucht und verraten von Dienst und Staatsgeheimnissen 6-8 Jahre Haft. Ob meine Schwester einen Verteidiger hatte, weiß ich nicht. Das Gericht berücksichtigte, das sie bei ihrer Rückkehr auch noch nicht 18 Jahre alt war und verurteilte meine Schwester zu 3 Jahre und 6 Monate Gefängnis. Davon mußte sie volle 3 Jahre in einem Gefängnis in der Nähe von Gera absitzen. Und ein Leutnant der doch viel mehr Dienst und Staatsgeheimnisse verraten konnte, bekam nur 2 Jahre ? . Also, auch so hat man Rückkehrer in der DDR behandelt.
Aber ein altes Sprichwort heißt ja, "die kleinen hängt man und die großen läßt man laufen".


Gruß Cambrino


vielen Dank für diesen auf seine Art interessanten Bericht. Der von dir berichtete Inhalt ist jedoch aus meiner Sicht einfach abstoßend . Mir fallen anhand dieses Berichtes immer wiederkehrende Eigenschaften der DDR Führung ein, die da sind: beschissen-kleinkariert, gehässig, neidisch, bösartig, rachsüchtig, herrisch, also insgesamt moralisch höchst fragwürdig dieser sogenannte Sozialismus.


Kimble, Lutze, lhsecurity und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2017 12:02
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Zitat von Gert im Beitrag #29
Zitat von Hanum83 im Beitrag #28
Hatten sich nicht die zwei Goldpickel-Grenzer auch im Westen verlaufen und sind dann reumütig in den Schoß des Sozialismus zurückgekehrt?
Das war für mich auch der traurige Witz schlechthin, die Fußlatscher jahrelang aufstacheln und dann selber klettern mit Rückfahrtschein, die Dingrische.



oh, was bedeutet das rot mark?


Ist ein mundartlicher Ausdruck für einen negativen Menschen.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2017 13:25
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Ein großes Dankeschön an deinen Beitrag @Cambrino,
wie ging es nach der Haftverbüßung deiner Schwester weiter?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#33

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2017 13:43
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #28
Hatten sich nicht die zwei Goldpickel-Grenzer auch im Westen verlaufen und sind dann reumütig in den Schoß des Sozialismus zurückgekehrt?



osl rauschenbach und osl mann.



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#34

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2017 21:07
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Ich glaube, die Gründe der Rückehr in die DDR waren genau so verschieden, wie für das Verlassen der DDR.Natürlich jene, die aus Hass oder Ablehnung des DDR Staates gegangen sind, hat die DDR nicht wieder gesehen.
Es gab aber auch die Abenteuerlust,die Verführung von dem goldenen Westen,Liebesbeziehungen,Verwandschaftliche Bindungen,u, v. mehr, die zu einerRF führten.
Nicht immer gelang es allen, die mit falschen Vorstellungen abgehauen sind bzw, auch legal übersiedelt wurdemn dort Fuß zu fassendort Fuß zu fassen
Zwei Beispiele:
1.Ein weiblicher IM von mir sehr attraktiv( einziges Kind ihrer Eltern )in Berlin wh. Zielstellung, Blickfeldarbeit. Kontakte zu WB Personen,Ausländern usw.die sich möglicherweise mit gegen die DDR gerichteter Tätigkeit befassen.Genau das passierte, sie lernt einen Westberliner kennen,mit gutem Kontakt zu einer bekannten Schleuserorg.Was nicht geplant war,sie verliebt sich, was ja rein menschlich ist, nur sie informierte mich nicht.Sie wurde ohne
Probleme rübergeschleust, ohne jemanden zu informieren.Es wurde vorher darüber allgemein geredet,für sie unverbindlich,er wollte es unbedingt.Sie wurde vor vollendete Tatsachen gestellt, alles organisiert,einsteigen, es geht los.Einfach eine Kurzschlußreaktion, aus Neugierde, ein bißchen Abenteuerlust , ein bißchen Liebe usw. Das Finanzielle regelte der Freund vorher.
Ich fiel aus aus allen Wolken,ihre Eltern auch, die ich dann informierte.Für die Eltern gab es nur eine Lösung, das Kind muß zurück.
Begünstigend für die Rückkehr war, daß der Westen nun auf einmal nicht mehr so golden war,Probleme mit ihrem Freund , wenn man täglich zusammen ist,sieht die Welt anders aus, als wenn ein Westbeliner sich nur für Stunden in der DDR aufhält und daß sie die Kosten der Schleusung 20000DM selbst tragen sollte,wovon vorher auch keine Rede war, es kam einiges zusammen, was sie sich so vorher nicht vorgestellt hatte, weil es auch nicht langfristig organisiert war, sondern eine Nacht und Nebel Geschichte.
Sie hatte ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Eltern,eigenes sehr gut gelegenes Grundstück, materiell verwöhntes Kind.
Generell wurde in den Fällen des ungesetzlichen Verlassens über die Eltern geprüft, welche Möglichkeiten der Rückführung gegeben sind.
Auch die straffreie Rückkehr, war wichtig, das das über die Staatsanwaltschaft geklärt werden mußte,denn bei jeder RF wurde erst einmal ein EV § 213 eingeleitet.
Aus op. Sicht war für uns natürlich die Aufklärung wichtig, wie war der Verlauf der Schleusung, welche Org.,wer war beteiligt, um Wiederholungsfälle auszuschließen. Also das zog sich alles ein paar Wochen hin. Es gab eine Reiher op. Maßnahmen und Überprüfungen einschließlich technischer Art ehe der T. Rückführung anlaufen konnte.Post. und telef. Verbindung zwischen Eltern und Tochter wurden organisiert und vieles mehr.
Der Vater fuhr zum vereinbarten T.nach WB und kam mit der Tochter an der festgelegten GÜST am nächsten Tag zurück.
Ende gut alles gut,durch die durch uns gewonnenen Informationen, war die Schleusertruppe auf längere Sicht erst einmal kalt gestellt.
Für mich zwischendurch auch etwas unangenehm,da es sich um einen IM gehandelt hat kamen natürlch ein paar schlaue Kontrolleure, die dann meine Trefftätigkeit und Akten kontrollierten und wieso soetwas ohne meine Kenntnis möglich war und und...
Ein Glück, daß meine Aktenführung i.O.war und man mir keine Schlamperei oder Fehler nachweisen konnte.
Es ist wie überall, wenn erst einmal eswas passiert, sind alle schlauer.
Die Zusammenarbeit wurde natürlich eingestellt.
Es gab noch ein Zivilverfahren wegen der 20.000,denn sie hatte sich zwischenzeitlich überreden lassen und das auch schriftlich gemacht,die Summe zu bezahlen.
Auf Grund von Fristüberschreitung der WB Seite, wurde das Verfahren eingestellt.Glück gehabt.
Das 2. Beispiel,Übersiedlung einer Liebesbeziehung.
Der Freund wurde als Antragsteller übersiedelt und kurze Zeit später folgte der Antrag der Freundin Übersiedlung zwecks Eheschließung.
Das Prozedere zog sich über 2 Jahre hin.Der Freund war ein Taugenichts schon in der DDR .Er hatte es drüben zu keiner vernünftigen Tätigkeit gebracht, also was da alles von staatlicherseite und auch von den Eltern geredet wurde, damit sie hierbleibt, alles vergebens.
Sie heirateten hier,sie zog rüber und dann dauerte es nicht lange, bis das Heimweh kam. Er hatte keine Arbeit und somit auch kein Geld.Die Wohnungseinrichtung mehr als spartanisch,als Dekoration Bierbüchsen.Er kümmerte sich nicht sehr um sie. Das alles kam natürlich erst nach vielen Wochen und Monaten ans Tageslicht, da sie sich geschämt hat,ihren Eltern die Situation zu schildern.
Nach ca. 2 Jahren war sie jedenfalls wieder hier und hat von hier die Scheidung eingereicht.
Nun muß man aber auch sagen, die Mehrzahl derer die gingen, blieben im Westen, ob immer glücklich weiß ich nicht.
Aber ich denke mal, wer arbeitswillig und bereit war noch einmal von vorn und auch unten anzufangen,hat es auch geschafft.
Aber in meinen Beispielen waren zwei Frauen mit starken familiären Beziehungen zu Eltern, Geschwistern zu ihrer Heimat und einer zerstörten Illusion, die letztendlich das dominierende für die Rückkehr waren.



Damals87, Klauspeter und franka.polaris haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#35

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2017 21:23
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ist zwar ot vom eingangbeitrag, aber das angeführte beispiel von hanum zu den beiden fahnenfluchten, des regimentskommandeurs vom gr-3 und vom bataillionskommandeur des II.gb/gr-24, spricht bände!!

ehrenhaft entlassen aus den gt und das mfs kümmerte sich noch um den weiteren lebensweg wieder zurück in der ddr!



IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2017 21:25
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Zitat von mibau83 im Beitrag #35
ist zwar ot vom eingangbeitrag, aber das angeführte beispiel von hanum zu den beiden fahnenfluchten, des regimentskommandeurs vom gr-3 und vom bataillionskommandeur des II.gb/gr-24, spricht bände!!

ehrenhaft entlassen aus den gt und das mfs kümmerte sich noch um den weiteren lebensweg wieder zurück in der ddr!




Die wurden tatsächlich ehrenhaft entlassen?
Also zumindest das hätte ich nicht vermutet.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2017 21:31
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zum fall rauschenbach

http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschic...schenbach?p=all

die entlassungsurkunde wurde damals beim interview mit fritz pleitgen noch in die ard kamera gehalten!!



IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

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Über die genauen Hintergründe gibt es im www.nva.forum ellenlange Seiten. Mußt nur mal suchen, @mibau



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#39

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2017 22:45
von mibau83 | 1.410 Beiträge | 2690 Punkte
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danke @Ebro bin dort seit 2009 mitglied.
zugang ist aber momentan etwas schwierig!



zuletzt bearbeitet 19.02.2017 22:47 | nach oben springen

#40

RE: Zurück in die DDR geflüchtet

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 19.02.2017 23:01
von willie | 662 Beiträge | 215 Punkte
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Irgendwie stört mich die Überschrift "Zurück in die DDR geflüchtet"!

Meine Frage :
Mußten denn die Personen, welche zurück in die DDR wollten, flüchten? Lagen denn irgendwelche Haftgründe seitens der Bundesrepublik gegen diese Personen vor?
War denn eine "Flucht" aus der Bundesrepubik in die DDR im rechtlichen Sinn überhaupt möglich?
Vielend Dank für eure Antworten.
Gruß Willie


...Rechtschreibfehler sind die Special Effects meiner Tastatur!...
Gert, Hapedi, ek40, IM Kressin und lhsecurity haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.02.2017 23:05 | nach oben springen


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