Brandenburger Tor

28.01.2017 16:21
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#1
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Hallo
Ist jemandem bekannt in welchem Jahr und Monat sich im Keller des Brandenburger Tors Schweißer und Betonarbeiten abspielen? Müsste zwischen 1987 und 1989 gegessen sein.Habe mit einem Multicar den Beton geliefert weiss aber nicht mehr genau wann. Vielleicht könnt ihr mir Helfen. Suche Bilder davon.

Danke


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28.01.2017 17:43
#2
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habe ich schon mal gelesen


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28.01.2017 20:14
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#3
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Zitat von IHB im Beitrag #1
Hallo
Ist jemandem bekannt in welchem Jahr und Monat sich im Keller des Brandenburger Tors Schweißer und Betonarbeiten abspielen? Müsste zwischen 1987 und 1989 gegessen sein.Habe mit einem Multicar den Beton geliefert weiss aber nicht mehr genau wann. Vielleicht könnt ihr mir Helfen. Suche Bilder davon.

Danke

Eventuell hängt es damit zu sammen
Das Baumaterial vom Brandenburger Tor ist Sandstein.
Ursprünglich wurde das Brandenburger Tor aus Sandstein aus dem Elbsandsteingebirge in Sachsen errichtet.
Infolge der Zerstörung der Bausubstanz durch Bombardierungen im 2. Weltkrieg oder den natürlichen Vorgang der Verwitterung, wurde der Elbsandstein teilweise ersetzt. Untersuchungen am Sandstein des Brandenburger Tores belegen 14 verschiedene Sandsteine unterschiedlicher Herkunft, die verbaut wurden. Abhängig vom Ort der Gewinnung des Sandsteins unterscheiden sich diese hinsichtlich Farbe, Porenvolumen, Korngröße der Gemengteile und den Gemengteilen selber.
Ehli

Ich habe es mir nicht ausgesucht, ein Ossi zu sein....
Ich hatte einfach Glück!

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28.01.2017 20:47
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#4
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Kurz vor der Wende hat die DDR das Tor restauriert und dabei den Sandstein mit nicht geeigneter Farbe gestrichen und durch chemische Reaktion beschädigt. Das musste dann kurz danach alles wieder entfernt und nochmal richtig gemacht werden. Der oberste Ost-Denkmalpfleger für das Tor hatte wohl fachlich keinen blassen Schimmer.


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28.01.2017 21:06
#5
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #4
Kurz vor der Wende hat die DDR das Tor restauriert und dabei den Sandstein mit nicht geeigneter Farbe gestrichen und durch chemische Reaktion beschädigt. Das musste dann kurz danach alles wieder entfernt und nochmal richtig gemacht werden. Der oberste Ost-Denkmalpfleger für das Tor hatte wohl fachlich keinen blassen Schimmer.

[/gruen

[gruen]Grün:]
Das muß nicht unbedingt so sein. Es wäre nicht der einzige Fall, bei dem der Rat von Fachleuten durch Behörden und Politiker ignoriert wurde und, aus welchen Gründen auch immer, hier politische Vorgaben oder Kostengründe eine Rolle gespielt haben. Ich halte es für möglich, daß geeignete Anstriche teuer und jede Menge NSW-Importprodukte enthielten, an denen gespart werden mußte. Das sieht man immer mal wieder, wenn Bürokraten und Buchhalter über Sachfragen entscheiden.


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28.01.2017 21:17 (zuletzt bearbeitet: 28.01.2017 21:17)
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#6
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Der Typ hat sich damals in der Presse hinterher dazu geäußert. Er war wohl kein Fachmann, eher ein Stümper und ist dann auch abgesetzt worden.


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28.01.2017 21:21
#7
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Auch interessant:

Und traben gen Osten
Legenden zur Fahrrichtung der Quadriga

Da war sie wieder, die Legende, die seit über hundert Jahren, wie von Geisterhand regiert, herumschwirrt in den Köpfen der Menschen, und keine Wissenschaft und keine Publizistik werden sie je totbekommen. Letztere übrigens mischt derzeit kräftig mit.

Einen Tag vor Weihnachten schrieb die taz auf Seite 1, wohl auch etwas benommen vom allgemeinen Taumel: „Noch ist die Quadriga oben drauf. Und noch steht sie falsch herum. Nach der letzten Renovierung hatten die Sowjets die westlichen Alliierten ausgetrickst und sie mit Fahrtziel Osten obenauf gesetzt.“

Noch hat die taz einige aufmerksame Leser – vielleicht nicht allumfassend informierte, doch beharrlich kritische. Ein Ralph aus West-Berlin meldete sich im neuen Jahr zu Wort und erklärte auf der Leserbriefseite unter der Überschrift „Drehwurm“, doch im Stil einer Gegenerklärung:

„In Eurem Artikel verbreitet auch Ihr eine beliebte Falschmeldung aus dem Kalten Krieg. Ihr behauptet, daß die Quadriga auf dem Brandenburger Tor von den Sowjets gedreht wurde. Das ist falsch. Richtig ist, daß die Quadriga schon immer in dieser Richtung stand, weil sie den Einzug in das alte Berlin symbolisieren sollte. Und das war nun mal im heutigen Ost-Berlin. Ich bitte Euch, das mal endgültig richtigzustellen.“

http://www.zeit.de/1990/04/und-traben-ge...komplettansicht

...

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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28.01.2017 22:48
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#8
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Am 17. Juni 1953 wurde die rote Fahne runtergeholt und durch schwarz-rot-gold ersetzt.



Quelle:
http://www.jugendopposition.de/fileadmin...Fo_20276_01.jpg


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29.01.2017 08:02 (zuletzt bearbeitet: 29.01.2017 08:03)
#9
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #4
Kurz vor der Wende hat die DDR das Tor restauriert und dabei den Sandstein mit nicht geeigneter Farbe gestrichen und durch chemische Reaktion beschädigt. Das musste dann kurz danach alles wieder entfernt und nochmal richtig gemacht werden. Der oberste Ost-Denkmalpfleger für das Tor hatte wohl fachlich keinen blassen Schimmer.

Wie geht so eine Sandsteinsanierung im Detail vor sich?

http://www.panoramio.com/photo/32806638


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29.01.2017 08:33 (zuletzt bearbeitet: 29.01.2017 08:36)
#10
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Größere Sandsteinflächen sehr leicht mit einem Hochdruckreiniger reinigen.
Tiefengrund, Haftgrund und dichter Reparaturmörtel stören das Feuchteverhalten des Steins und sollten vermieden werden.

Ideal für die Sanierung ist mit Sand in der passenden Farbe angemischter Kalkmörtel.
Damit das Saniermaterial auch in größeren Löchern hält, erfolgt die Einbringung mehrlagig, ein Edelstahlstift sorgt für noch mehr Halt.
Das Ersatzmaterial sollte im ausgehärteten Zustand die gleichen Festigkeitseigenschaften besitzen wie das Originalgestein.
Schlussbehandlung mit einem hydrophoben Anstrich.

Wobei die Ausführung der Arbeiten von einer Fachfirma, mit Referenzen, ausgeführt werden sollten

=============================================================================================
Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!

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29.01.2017 13:12 (zuletzt bearbeitet: 29.01.2017 13:13)
avatar  marc
#11
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Unkenntnisse über die Sanierung von Sandstein-Baudenkmälern scheinen kein Privileg von DDR-Denkmalschützern gewesen zu sein:

"...Die Schäden am Charlottenburger Tor sind weitaus größer als erwartet. Die Oberfläche des weichen Tuffsteins löst sich von den Säulen und Wänden. Dahinter ist der Stein feucht, weil Jahrzehnte lang Regenwasser an vielen Stellen ungehindert eindringen konnte. "Mit diesen Schäden haben wir nicht gerechnet", sagt Restaurator Stefan Grell von der Firma Caro Restaurierung und Technologie GmbH. Offenbar wurde das Tor zwischen 1968 und 1970 unsachgemäß saniert, haben die Restauratoren bei ihren Untersuchungen festgestellt. "Hier haben Leute gearbeitet, die von Steinsanierung keine Ahnung hatten", sagt Grell. Mit diesen Problemen hat nun die Stiftung Denkmalschutz Berlin zu kämpfen, die die Sanierung des hundert Jahre alten Charlottenburger Tores nahe dem S-Bahnhof Tiergarten ermöglicht...."

http://www.berliner-zeitung.de/feuchtigk...aniert-15756106


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29.01.2017 17:43
avatar  Icke
#12
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Zu deiner ersten Frage die Personaldokumente wurden nur mit einer Liste abgeglichen ob du auch derjenige bist der angemeldet war .Sie wurden nicht fotografiert von den Grenztruppen wurde dort weder fotografiert noch Videos erstellt fotografiert wurde nur In Richtung Westen und das auch nur vom B turm


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