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#21

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 01:35
von andyman | 3.368 Beiträge | 7835 Punkte
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Grenzen haben auch mit der Achtung und dem Respekt zu tun.Ich respektiere des Nachbars Grund und Boden auch wenn nur ein kleiner Zaun als Abgrenzung steht.Ein Zaun sagt mir,bis hierher und nicht weiter,leider gibt es zu viele die das nie gelernt haben.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


IM Kressin, Rainer-Maria Rohloff und Fello haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#22

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 09:59
von Hanum83 | 9.343 Beiträge | 18677 Punkte
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Vor 34 Jahren war die innerdeutsche Grenze für mich noch etwas imaginäres, als ich dann direkt an sie gestellt wurde war das für mich beeindruckend, ja, so sieht eine von Menschen gezogene harsche Abgrenzung aus.
Nach kurzer Zeit wich die Beeindruckung der Gewohnheit, so ist der Mensch eben.


Das einzige Grün dem ich etwas abgewinnen kann ist das Suppengrün.
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 10:04
von Freienhagener | 8.951 Beiträge | 23894 Punkte
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Mein erster Blick am Kanten galt dem Westen, mit dem Gedanken, ob das Gras dort wohl blau sein könnte.
Naja, ich war neugierig auf eine fremde Welt und selbstverständlich nicht verwundert, daß zumindest die Natur nicht anders aussah.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#24

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 12:36
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12857 Punkte
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Der Rainer mal ne schöne Geschichte gelesen. Muss so in der tiefsten Vorzeit gespielt haben, die Handlung. wo selbst der Wald oder die dichten X Wälder vor der eigenen Hütte noch was bedrohliches hatten.

Zieht also Einer los, mit nen Riesensack voll eigenem Kram,mit Schlitten, im Sommer oder wars Winter, das Zeugs an kreativ Eigenerschafften will Er gut umtauschen, gegen was Nützliches, weil Er denn so meint bei sich, da hinter dem Wald, den Wäldern könnte doch Einer, eine Sippe ähnlich seiner Sippe wohnen.

Was der neugierige Kerl da erlebt, auf seiner Erkundungstour, das ist richtig gut beschrieben. Zu der Zeit gabs ja noch keine Grenzen.Weil wohl Mensch noch neugierig war, und ne, bestimmt nicht naiv und gutmütig, eher gesund vorsichtig vor dem unbekannten Fremden.

Und dann wusste Mensch noch, wie nützlich ein Lagerfeuer sein kann. Die junge Generation von Heute und entschuldigt ist ja leider schon zu blöd, mal in einem Ofen ein ordentliches Feuer hinzubekommen.Übrigens keine guten Aussichten fürs Überleben in eventuell später bitterkalten Eis- Zeiten.

Gute Frage und das passt doch hierher....." Warum erschuf man eigentlich später Grenzen" Eventuell weil man gemerkt hatte, das der Fremde da doch nicht so ne humane Seele wie man selber war...ist?

Rainer-Maria und einen guten Sonntag allen ins Forum


Grenzläufer, krelle und 13.08.Sojus haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 12:56
von Grenzläufer | 4.747 Beiträge | 19937 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #24


(....)

Warum erschuf man eigentlich später Grenzen" Eventuell weil man gemerkt hatte, das der Fremde da doch nicht so ne humane Seele wie man selber war...ist?

Rainer-Maria und einen guten Sonntag allen ins Forum



Fremde sind genauso friedlich bzw. nicht friedlich wie Einheimische.
Nur wenn eine Ideologie dazu kommt, sei es eine totalitär-politische oder eine totalitär-religiöse, ist es mit der Friedlichkeit vorbei.

Welche unsägliche Auswirkungen eine totalitäre politische Ideologie hat, haben wir vor 80 Jahren erlebt und die Welt erfährt heutzutage wie aggressiv religiöser Fundamentalismus sein kann und immer war.


Das ist der Jammer dieser Welt,
Dass all die Dummheit der Millionen
Den wenigen, deren Geist erhellt,
Den Weisen wird zu Dornenkronen;
Dass sich der Massen Unverstand
Frech an des Genius Schwingen heftet,
Ihr zerrt aus seinem hohen Land,
Bis er zu Boden sinkt entkräftet.
Kurt Eisner
Rainer-Maria Rohloff, krelle, IM Kressin und 13.08.Sojus haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#26

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 19:09
von Freienhagener | 8.951 Beiträge | 23894 Punkte
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Die Frage von Rainer bezog sich auf die Vergangenheit.

Da war es schon sinnvoll, sich vor den Barbaren zu schützen, die keinerlei Rücksicht kannten, vom Säugling bis zum Greis.

In der Neuzeit, nach dem 2. WK, gab es erstmals diese friedlichen Nachbarn und deswegen die offenen Grenzen in Europa.

Aber mit der "Flüchtlings"krise kam diese alte Sache zurück. Aggressive Parallelgesellschaften hat man aber früher nicht zugelassen.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Rainer-Maria Rohloff, IM Kressin, Stefan 14 und 13.08.Sojus haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 22:54
von krelle | 496 Beiträge | 10955 Punkte
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DANK für Eure Antworten zu dem von mir erstellten "Thread"; ich habe mich darüber gefreut.

Eine "Sache", die mir generell am Herzen liegt und die nur am Rande mit dem "Thema" zu tun hat:
Ob es wirklich „gut“ ist, sich hier – und sonst wo im „Web“ politisch zu „outen“, ist eine Frage, die ihre Berechtigung hat und auf die man „so“ oder „so“ antworten kann/sollte.
Was „richtig“ oder „falsch“ ist, liegt im Blickfeld des jeweiligen Betrachters. Sich dazu äußern zu können, ist eine ganz wichtige "Sache". Ich bin sehr dankbar für diese vielen Möglichkeiten, die wir haben bzw. nutzen können.
„Gut“ oder “böse“ gibt es vielleicht so viel oder wenig wie schwarz oder weiß.
Fakt ist: Es gibt DICH, es gibt MICH, es gibt UNS
Und ich habe festgestellt /“gelernt“: es gibt Leute, die die gleichen politischen Ansichten wie ich haben (und die dennoch die größten „Ärsche“ sind!) und wirkliche Freunde, die „Ansichten“ hegen, welche eigentlich vollkommen „konträr“ der meinen sind.
Ich möchte eigentlich nur „sagen“:
Was wirklich „richtig“ oder „falsch“ ist, werden wir Menschen im HIER und JETZT vielleicht nicht erfahren.
Umso wichtiger ist es, einander die Hände zu reichen – in gegenseitigem Respekt!


Hanum83, Pitti53, Damals87, Büdinger, IM Kressin, Rainer-Maria Rohloff, Stefan 14 und 13.08.Sojus haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#28

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 30.01.2017 08:54
von IM Kressin | 1.947 Beiträge | 28553 Punkte
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Zitat von krelle im Beitrag #27
Ob es wirklich „gut“ ist, sich hier – und sonst wo im „Web“ politisch zu „outen“


Jeder User vertritt seine Sichtweisen und Überzeugungen.

Das ist unabdingbar, für jedes Forum, noch dazu wenn es sich mit Geschichte, hier im Besonderen mit der

DDR-Grenze, deren Organen und westlichem Konterpart befasst.

Es wäre völlig kontraproduktiv, wenn Teilnehmer nur auf Risikovermeidung bedacht, Meinungen nicht ungezwungen

vertreten bzw. darstellen können.


So ein „Eiapopeia“ gespielter Harmonie, Einheitsbrei und Reglementierungen, sind nicht das, was ich mit einem

Geschichtsforum verknüpfe.


Die DDR-Grenze, um wieder auf Deinen Themenstrang zu kommen, mit Todesautomaten, Minenfeldern usw. war unmenschlich.

Ich schreibe das in Kenntnis der Tatsache, dass bei dieser Einlassung einigen Leuten der Kamm schwillt.


Sie werden es ertragen und ich kann andere Standpunkte verknusen.

Offene Grenzen funktionieren in gleichen Gesellschaftssystemen.


Wir haben das nachvollziehen können durch Einsätze an internationalen Grenzen.

In der DDR war es deplatziert, sich politisch zu outen, welchen Weg das vereinigte Deutschland unternimmt in

Gleichartigkeit und Meinungsbildung wird sich in der Zukunft erweisen.


Im Widerstreit der Meinungen bleibe ich dem Forum verbunden.


Es grüßt Euch

Kressin


***********************************************************************************************************************************************************************************
"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!

***********************************************************************************************************************************************************************************

Zitat von DoreHolm im Beitrag Das bumsfidele DDR-Verteidigungsministerium
"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei und wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei" .
***********************************************************************************************************************************************************************************


Grenzläufer, krelle, Heckenhaus, andyman, Stefan 14 und 13.08.Sojus haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 30.01.2017 09:54
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Grenzen sind ein wichtiger Aspekt in unserem Leben. Eine Grenze zwischen verschiedenen Staaten hilft die Souveränität der Staaten zu gewährleisten. Solange es Staaten gibt, mit unterschiedlichen Gesetzgebungen, mit unterschiedlichem Steuerrecht und Sozialrecht (nur ein paar Beispiele) solange sind auch Grenzen nötig. Eine Grenze muß nicht etwas "schlechtes" bedeuten, nein sie ist auch eine Notwendigkeit um Errungenschaften zu schützen. Die Merkel hat eigentlich nur deshalb so leichtes Spiel mit ihrer "Grenzöffnung", da der Begriff Grenze für uns Deutsche einen sehr negativen Beigeschmack hat. Nur sollten wir bei dem begriff Grenze nicht nur emotional reagieren, sondern auch die Sachzwänge berücksichtigen.
"Unsere" Grenze diente zur Einschränkung deutscher Bürger welche in zwei grundverschiedenen Staaten lebten und die Besonderheit, beide Staaten hatten ein deutsches Volk. Diese geschichtliche Besonderheit darf man nicht emotional auf die heutige Situation übertragen, heute ist das deutsche Volk in einem Staat vereint. Dabei spielt es erst einmal keine Rolle ob dieser Staat das "hohe C" für die deutschen Bürger ist. Fest steht, wir brauchen eine sichere Außengrenze, insbesondere da die EU Außengrenze für die einzelnen Staaten keine Sicherheit darstellt. Wir brauchen die Grenze zum Schutz unserer Errungenschaften, unserer Kultur und unserer freizügigen Lebensweise. Leider ist das so, man muß manchmal "Freizügigkeit" durch "Abgrenzung" schützen. Das spiegelt sich auch im Sprachgebrauch wieder, z.B. "man muß jemanden Grenzen setzen".

Doch heute wird der Begriff Grenze durch unsere "rosa-pink-grünen Gutmenschen" moralisch abgewertet, der falsche Ansatz, ohne Grenzen hätten wir hier schon lange eine "türkische Demokratie".


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 30.01.2017 11:19
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@IM Kressin , es gab eine Zeit, da habe ich die Grenze zur BRD als notwendig empfunden und auch meinen "Frieden" mit der Art der Grenzsicherung gemacht.
Heute denke ich da anders, mag die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten (auf Grund der gesell. Unterschiede) notwendig gewesen sein, so war doch die Art der Sicherung nicht angebracht die eigenen Bürger zu halten.
Wenn man solche massiven Eingriffe nötig hat um einen Teil des Volkes zu halten, "dann ist etwas faul im Staate Dänemark" (frei nach Shakespeare). Menschen die sich in ihrem Staat wohl fühlen, entwickeln wohl selten den Drang unter Einsatz ihres lebens diesen zu verlassen. Hier ist der fehler, Menschen sollte man halten ohne Zwang....
Die Besonderheit, die gemeinsame Nation spielte da ja auch noch eine Rolle. Eine Staatsgrenze macht für mich nur Sinn im Schutz nach außen.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 17.05.2019 12:58
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hallo,
habe nach themen gesucht, wo folgende bilder evtl. hingehören, welche euch vielleicht interessieren.(ebayfund)
man sieht wo die deutschen schon mal als "grenzer" auftraten.
viel spaß,
klaus


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 17.05.2019 16:39
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Zitat von bürger der ddr im Beitrag #30
@IM Kressin , es gab eine Zeit, da habe ich die Grenze zur BRD als notwendig empfunden und auch meinen "Frieden" mit der Art der Grenzsicherung gemacht.
Heute denke ich da anders, mag die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten (auf Grund der gesell. Unterschiede) notwendig gewesen sein, so war doch die Art der Sicherung nicht angebracht die eigenen Bürger zu halten.
Wenn man solche massiven Eingriffe nötig hat um einen Teil des Volkes zu halten, "dann ist etwas faul im Staate Dänemark" (frei nach Shakespeare). Menschen die sich in ihrem Staat wohl fühlen, entwickeln wohl selten den Drang unter Einsatz ihres lebens diesen zu verlassen. Hier ist der fehler, Menschen sollte man halten ohne Zwang....
Die Besonderheit, die gemeinsame Nation spielte da ja auch noch eine Rolle. Eine Staatsgrenze macht für mich nur Sinn im Schutz nach außen.


Dann drehe ich die Kausalkette mal um und behaupte, daß die Grenze zum viel breiter aufgeteilten Wohlstand der Vorwendebundesbürger geführt hat.
Die Drohkulisse der „Vergleichs– Arbeiterklasse“ im Osten hat Hartz 4, Jobsplitting zur Einsparung von Sozialabgaben und Steuern, Niedriglohnhorror u.a. flächendeckenden Attacken auf die westdeutsche Arbeiterehre durch die Politik noch verhindern können (bitte nicht verwechseln mit einzelnen Unternehmensentscheidungen zum Arbeitsplatzabbau und Rationalisierungen....die sind nicht mit dem vorauseilenden Kadavergehorsam der Schröderpolitik vergleichbar!)

Solche Spielchen hätten die sich verkniffen, wenn auch nur um Schnitzler & Co. kein Propagandafutter zu verabreichen, womöglich würde es ohne den neuen Osten sogar die Steinkohlesubventionen noch geben.
Mag sein, daß solche Statements nicht gut ankommen, aber es geht ja hier nicht ums Punkte sammeln sondern um persönliche Sichtweisen zum historischen Niedergang des einst so erfolgreichen reinen Kapitalismusmodells zu kommunizieren.
Diese politischen Signale haben vermutlich auch zur Reduzierung des patriotischen Einkaufsverhaltens geführt, sonst würde es vielleicht noch eine Affinität zu „made in Germany“ geben.
Nein, die Grenze war o.k. bis zuletzt.
Wenn ein Fluß gefährlich werden kann, muß man auch den Damm in Kauf nehmen.
Heute ist das im Prinzip egal, da den meisten hier sowieso schon das Wasser bis zum Hals steht.
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auch heute noch mein Haus lieber hinter dem Damm bauen als am Flußufer.
Die Schaufenster, die ich vor der Wende mal für ein paar Tage in Hamburg bewundern konnte, reichten jedenfalls nicht aus um die alte Freiheit gegen die neue tauschen zu wollen.


Ehli, Pitti53, Büdinger, DoreHolm und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 17.05.2019 17:49
von DoreHolm | 10.640 Beiträge | 16395 Punkte
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #32
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #30
@IM Kressin , es gab eine Zeit, da habe ich die Grenze zur BRD als notwendig empfunden und auch meinen "Frieden" mit der Art der Grenzsicherung gemacht.
Heute denke ich da anders, mag die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten (auf Grund der gesell. Unterschiede) notwendig gewesen sein, so war doch die Art der Sicherung nicht angebracht die eigenen Bürger zu halten.
Wenn man solche massiven Eingriffe nötig hat um einen Teil des Volkes zu halten, "dann ist etwas faul im Staate Dänemark" (frei nach Shakespeare). Menschen die sich in ihrem Staat wohl fühlen, entwickeln wohl selten den Drang unter Einsatz ihres lebens diesen zu verlassen. Hier ist der fehler, Menschen sollte man halten ohne Zwang....
Die Besonderheit, die gemeinsame Nation spielte da ja auch noch eine Rolle. Eine Staatsgrenze macht für mich nur Sinn im Schutz nach außen.


Dann drehe ich die Kausalkette mal um und behaupte, daß die Grenze zum viel breiter aufgeteilten Wohlstand der Vorwendebundesbürger geführt hat.
Die Drohkulisse der „Vergleichs– Arbeiterklasse“ im Osten hat Hartz 4, Jobsplitting zur Einsparung von Sozialabgaben und Steuern, Niedriglohnhorror u.a. flächendeckenden Attacken auf die westdeutsche Arbeiterehre durch die Politik noch verhindern können (bitte nicht verwechseln mit einzelnen Unternehmensentscheidungen zum Arbeitsplatzabbau und Rationalisierungen....die sind nicht mit dem vorauseilenden Kadavergehorsam der Schröderpolitik vergleichbar!)

Solche Spielchen hätten die sich verkniffen, wenn auch nur um Schnitzler & Co. kein Propagandafutter zu verabreichen, womöglich würde es ohne den neuen Osten sogar die Steinkohlesubventionen noch geben.

Mag sein, daß solche Statements nicht gut ankommen, aber es geht ja hier nicht ums Punkte sammeln sondern um persönliche Sichtweisen zum historischen Niedergang des einst so erfolgreichen reinen Kapitalismusmodells zu kommunizieren.
Diese politischen Signale haben vermutlich auch zur Reduzierung des patriotischen Einkaufsverhaltens geführt, sonst würde es vielleicht noch eine Affinität zu „made in Germany“ geben.
Nein, die Grenze war o.k. bis zuletzt.
Wenn ein Fluß gefährlich werden kann, muß man auch den Damm in Kauf nehmen.
Heute ist das im Prinzip egal, da den meisten hier sowieso schon das Wasser bis zum Hals steht.
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auch heute noch mein Haus lieber hinter dem Damm bauen als am Flußufer.
Die Schaufenster, die ich vor der Wende mal für ein paar Tage in Hamburg bewundern konnte, reichten jedenfalls nicht aus um die alte Freiheit gegen die neue tauschen zu wollen.


Das sehe ich ebenso und nicht nur aus rein subjektiven Gründen. Es haben damals bereits die bundesdeutschen Gewerkschaftsführer gesagt und die müssen es wissen, daß damals als dritter, unsichtbarer Verhandlungspartner immer die DDR-Sozialpolitik mit am Tisch gesessen hat. Klar, daß das manchen nicht gefällt und abgestritten ist, aber es war nun mal so. Ist ja auch logisch. Der Westen hat es ja umgekehrt ebenso gemacht, die Schokoladenseiten präsentiert, wieviel Geld verdient wird, mit der Reklame, den politischen Sendungen, die vorrangig an unsere Bürger gerichtet waren. Geht doch vielen im Privaten auch so. Der Nachbar hat etwas, was ich auch gern hätte, mir aber nicht leisten kann, obwohl mein Haushaltsbudget etwa gleich ist. Dafür habe ich etwas, was der Nachbar nicht hat und neidisch darauf ist. Man kann den Neid verdrängen, nach außen cool tun, aber tief im Innersten nagt er dennoch ein bischen. Liegt wohl in der Art des Menschen. Eine Mieterin in unserem Haus, engagierte Christin, sagte mir nach der Wende eben genau das, wie es auch die Gewerkschaften gesehen haben und von dieser Frau hatte ich es am wenigsten erwartet. Diese subjektiven Wirkungsweisen waren vielleicht auch der grund, warum die DDR-Führung bis zum Schluss an einem im Verhältnis zum Leistungsvermögen Übermaß an Sozialmaßnahmen festgehalten hat. Der letzte spürbare Pluspunkt wäre dann weg gewesen.
Zum letzten Satz bin ich geteilter Meinung, ob die Grenze bis zum Schluss notwendig gewesen wäre. Als es absehbar war, daß die DDR es nicht schaffen wird, wieder Anschluss zu finden und das war schon einige Jahre vorher, wäre eine schrittweise Öffnung nach Westen durch Regierungsentscheidungen besser gewesen als die nur wenige Jahre später erfolgte erzwungen und chaotische ad hoc-Öffnung. Die Verhandlungsposition wäre besser gewesen, insbesondere um für den DDR-Bürger wichtige Regelungen berücksichtigt zu wissen.


Ehli, Pitti53, 13.08.Sojus, Hackel39, passport und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.05.2019 18:01 | nach oben springen

#34

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 17.05.2019 21:01
von Hackel39 | 4.046 Beiträge | 5624 Punkte
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Für Hechte zwischen 45 und 50 cm entscheiden Grenzen über Leben und Tod.
Während sie in Sachsen– Anhalt ein Mindestmaß von 50 cm haben https://schonzeiten.de/schonzeiten-fisch...n-mindestmasse/ sind die Thüringer bereits bei 45 cm fällig, falls sie in der Unstrut bei Memleben die Landesgrenze überschreiten https://schonzeiten.de/schonzeiten-fisch...n-mindestmasse/.
Ich will damit nur sagen wie bescheuert Grenzen auch sein können und es sie nur gibt weil selbst ernannte Revierförster aus selbst ernannten Regierungsparteien der jeweiligen Bundesländer keinen anderen Spielplatz für ihr Berufsleben gefunden haben.
Gestern stand ich übrigens 1,5 h im Helmstedt, weil die benachbarte Bundesbahndirektion Hannover den Anschlußfahrplan für Niedersachsen nicht gebacken bekam.
Für Behörden, die sich an dieser ekelhaften Kleinstaaterei erfreuen und ums Verrecken daran festhalten würde ich Mindestmaße und Schonzeiten aufheben.
Die propagieren die Einheit und leben das Gegenteil, weil es um ihre überwiegend blödsinnigen und überflüssigen Verwaltungsjobs geht.
Das Land braucht definitiv mehr Hechte, die Verbuttung mit Gartenzwergen in Ärmelschonern ist unerträglich.
Weg mit den Bundesländergrenzen !


13.08.Sojus und Bürger Zett haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#35

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 17.05.2019 21:20
von DoreHolm | 10.640 Beiträge | 16395 Punkte
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[quote="Hackel39"|p710575]Für Hechte zwischen 45 und 50 cm entscheiden Grenzen über Leben und Tod.
Während sie in Sachsen– Anhalt ein Mindestmaß von 50 cm haben https://schonzeiten.de/schonzeiten-fisch...n-mindestmasse/ sind die Thüringer bereits bei 45 cm fällig, falls sie in der Unstrut bei Memleben die Landesgrenze überschreiten https://schonzeiten.de/schonzeiten-fisch...n-mindestmasse/.
Ich will damit nur sagen wie bescheuert Grenzen auch sein können und es sie nur gibt weil selbst ernannte Revierförster aus selbst ernannten Regierungsparteien der jeweiligen Bundesländer keinen anderen Spielplatz für ihr Berufsleben gefunden haben.
Gestern stand ich übrigens 1,5 h im Helmstedt, weil die benachbarte Bundesbahndirektion Hannover den Anschlußfahrplan für Niedersachsen nicht gebacken bekam.
Für Behörden, die sich an dieser ekelhaften Kleinstaaterei erfreuen und ums Verrecken daran festhalten würde ich Mindestmaße und Schonzeiten aufheben.
Die propagieren die Einheit und leben das Gegenteil, weil es um ihre überwiegend blödsinnigen und überflüssigen Verwaltungsjobs geht.
Das Land braucht definitiv mehr Hechte, die Verbuttung mit Gartenzwergen in Ärmelschonern ist unerträglich.
Weg mit den Bundesländergrenzen ![/quote]

Verwaltungszonen wird es schon geben müssen. Es kann nicht jeder Pfortz von Berlin aus geregelt werden. Allerdings deutlich mehr allgemeingültige Standards, auch wenn es sich nur um so simple Dinge wie die Maßigkeit von Anglerfischen geht. Stell Dir vor, ein Beamter aus Berlin soll dann in´s tiefste Bayern fahren, um die Eihaltung der dortigen Anglerbestimmungen zu überprüfen. Sowas kann nur regional erfolgen.
Ich kenne das aus der Goldwäscherei in den Flüssen. In Thüringen hat eine Anglerlobby dafür gesorgt, daß Hobby-Goldwäscher nicht ihrer Tätigkeit nachgehen dürfen, außer in der Grümpen und da nur sehr eingeschränkt (zeitlich und örtlich). Es werden Umweltgründe und Beeinträchtigung der Angler als Gründe angeführt. Im benachbarten Sachsen und Bayern gibt es diese Beschränkungen nicht, so lange niemand die Böschungen untergräbt. Dort sagen die Angler, wo die Goldwäscher tätig sind, fangen wir die dicksten Fische, weil nämlich dadurch auch Würmer rauskommen und die Fische das merken. Wie bei den Saatkrähen, die in Scharen einfallen, wenn die Mähdrescher kommen oder die Bussarde. Also reine Willkürentscheidungen die Verbote und wenig durch Sachargumente unterlegt. Jedem kleinen Untersekretär eines Landes eben sein eigenes kleines Fürstentum, in dem er endlich einmal zeigen kann, was für eine Macht er hat, wenn er im Amt und zu Hause schon nichts zu sagen hat.


zuletzt bearbeitet 17.05.2019 21:23 | nach oben springen

#36

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 20.05.2019 21:27
von Hackel39 | 4.046 Beiträge | 5624 Punkte
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #35
[quote="Hackel39"|p710575]

Verwaltungszonen wird es schon geben müssen. Es kann nicht jeder Pfortz von Berlin aus geregelt werden. Allerdings deutlich mehr allgemeingültige Standards, auch wenn es sich nur um so simple Dinge wie die Maßigkeit von Anglerfischen geht. Stell Dir vor, ein Beamter aus Berlin soll dann in´s tiefste Bayern fahren, um die Eihaltung der dortigen Anglerbestimmungen zu überprüfen. Sowas kann nur regional erfolgen.


Es gab in der DDR einen grenzenlos funktionierenden Angelverein namens DAV, schlimmer noch, jeder konnte überall angeln mit Ausnahme der Produktionsgewässer, niemand mußte so wie heute den Fischereierlaubnisschein des Nachbarbezirks kaufen so wie heute zwischen den Bundesländern üblich.
Das sind Raubfischer in Nadelstreifen, die uns so etwas eingebrockt haben, diese wechselseitige Abzocke ist längst durchschaut, so als würde man mit Ankerleine als Vorfach auf Hecht angeln.
Der Beamte aus Berlin könnte sehr wohl sofort eine Untere Fischereibehörde in Bayern leiten wenn die Fischereigesetze der Länder einheitlich wären, was spricht denn dagegen?
Es sind doch ohnehin alle für die Einheit.
Was man mit dem Wegfall der europäischen Grenzen gekonnt hat ist keinesfalls eindeutig festzumachen, da es einen Unterschied der Perspektiven gibt.
Der rumänische Trucker, dessen zehnjährige Tochter Selbstmord begeht weil sie die Einsamkeit nicht mehr erträgt, da die Mutter in England arbeitet und nur 1x im Jahr heimkommt und er selbst auf der Durchreise alle paar Wochen mal hereinschneit hat eine andere Sichtweise als der Automanager, der seine Produktion nach Györ verlagert, um Kosten zu sparen, da ja die Lieferantentrucks nun nicht mehr eine Woche im Monat an der Zollstation herumlungern müssen.
Grenzen weg– somit auch die Wohlstandgefälle ?
Antwort– Nicht lösbar!
Genauso wie ein festes Klima, einerseits Dauersonne ohne Regen andererseits Dauerregen ohne Sonne alles vernichten würde mit Ausnahme einiger Kakteen bzw. Pilze würde auch der Wegfall der Einkommensunterschiede das Modell zerstören– Bewegung ist Leben.
Das ist keine Werbebotschaft sondern die Analyse, ohne ständig wechselnde Isobaren auf dieser Wirtschaftswetterkarte hätte auch Hackel keine Container mehr auf seinem Zug und könnte vielleicht den ganzen Tag angeln.
Übrigens ist die kürzlich aufgeflammte Diskussion um die Neuordnung des Militärwesens durch den kleinen Oskar (Kevin Kühnert, SPD) zu Lasten der Abschaffung der Bundeswehr in ihrer jetzigen Struktur und zu Gunsten verstärkter europäischer Außengrenzen gar nicht so abwegig, fast schon sympathisch, zumal die Osmanen sowieso schon im Land und sogar in der Truppe fest installiert sind.
https://www.infranken.de/ueberregional/p...rt89930,4231870
Neue Ideen für das alte Europa – Warum nicht ?


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#37

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 21.05.2019 00:25
von bürger der ddr (gelöscht)
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Heute wird doch das Thema "Grenzen" wieder aktueller denn je. Ich meine nicht die "Verwaltungsgrenzen" sondern die vom Themeneröffner gemeinten Staats- und Ländergrenzen. Darüber sollten wir uns einmal Gedanken machen und dies gerade vor der "Europawahl"!


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#38

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 21.05.2019 11:00
von Sperrbrecher | 3.866 Beiträge | 14830 Punkte
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #36

Es gab in der DDR einen grenzenlos funktionierenden Angelverein namens DAV, schlimmer noch, jeder konnte überall angeln mit Ausnahme
der Produktionsgewässer, niemand mußte so wie heute den Fischereierlaubnisschein des Nachbarbezirks kaufen so wie heute zwischen den
Bundesländern üblich.

„Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Anglerschein bestraft werden, jedoch nicht für den illegalen Grenzübertritt
ohne gültigen Reisepass, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.“
- Zitat von Miloš Zeman, dem sozialdemokratischen Staatspräsidenten von Tschechien -.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
Hauptmann, 13.08.Sojus, Grenzläufer, DoreHolm und Wahlhausener haben sich für diesen Beitrag bedankt
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