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#21

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 01:35
von andyman | 2.803 Beiträge | 4674 Punkte
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Grenzen haben auch mit der Achtung und dem Respekt zu tun.Ich respektiere des Nachbars Grund und Boden auch wenn nur ein kleiner Zaun als Abgrenzung steht.Ein Zaun sagt mir,bis hierher und nicht weiter,leider gibt es zu viele die das nie gelernt haben.
Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius


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#22

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 09:59
von Hanum83 | 8.615 Beiträge | 15225 Punkte
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Vor 34 Jahren war die innerdeutsche Grenze für mich noch etwas imaginäres, als ich dann direkt an sie gestellt wurde war das für mich beeindruckend, ja, so sieht eine von Menschen gezogene harsche Abgrenzung aus.
Nach kurzer Zeit wich die Beeindruckung der Gewohnheit, so ist der Mensch eben.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


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#23

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 10:04
von Freienhagener | 7.611 Beiträge | 17029 Punkte
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Mein erster Blick am Kanten galt dem Westen, mit dem Gedanken, ob das Gras dort wohl blau sein könnte.
Naja, ich war neugierig auf eine fremde Welt und selbstverständlich nicht verwundert, daß zumindest die Natur nicht anders aussah.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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#24

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 12:36
von Rainer-Maria Rohloff | 4.217 Beiträge | 12754 Punkte
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Der Rainer mal ne schöne Geschichte gelesen. Muss so in der tiefsten Vorzeit gespielt haben, die Handlung. wo selbst der Wald oder die dichten X Wälder vor der eigenen Hütte noch was bedrohliches hatten.

Zieht also Einer los, mit nen Riesensack voll eigenem Kram,mit Schlitten, im Sommer oder wars Winter, das Zeugs an kreativ Eigenerschafften will Er gut umtauschen, gegen was Nützliches, weil Er denn so meint bei sich, da hinter dem Wald, den Wäldern könnte doch Einer, eine Sippe ähnlich seiner Sippe wohnen.

Was der neugierige Kerl da erlebt, auf seiner Erkundungstour, das ist richtig gut beschrieben. Zu der Zeit gabs ja noch keine Grenzen.Weil wohl Mensch noch neugierig war, und ne, bestimmt nicht naiv und gutmütig, eher gesund vorsichtig vor dem unbekannten Fremden.

Und dann wusste Mensch noch, wie nützlich ein Lagerfeuer sein kann. Die junge Generation von Heute und entschuldigt ist ja leider schon zu blöd, mal in einem Ofen ein ordentliches Feuer hinzubekommen.Übrigens keine guten Aussichten fürs Überleben in eventuell später bitterkalten Eis- Zeiten.

Gute Frage und das passt doch hierher....." Warum erschuf man eigentlich später Grenzen" Eventuell weil man gemerkt hatte, das der Fremde da doch nicht so ne humane Seele wie man selber war...ist?

Rainer-Maria und einen guten Sonntag allen ins Forum



Grenzläufer und krelle haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 12:56
von Grenzläufer | 3.620 Beiträge | 12158 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #24


(....)

Warum erschuf man eigentlich später Grenzen" Eventuell weil man gemerkt hatte, das der Fremde da doch nicht so ne humane Seele wie man selber war...ist?

Rainer-Maria und einen guten Sonntag allen ins Forum



Fremde sind genauso friedlich bzw. nicht friedlich wie Einheimische.
Nur wenn eine Ideologie dazu kommt, sei es eine totalitär-politische oder eine totalitär-religiöse, ist es mit der Friedlichkeit vorbei.

Welche unsägliche Auswirkungen eine totalitäre politische Ideologie hat, haben wir vor 80 Jahren erlebt und die Welt erfährt heutzutage wie aggressiv religiöser Fundamentalismus sein kann und immer war.


Rainer-Maria Rohloff, krelle, bürger der ddr und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#26

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 19:09
von Freienhagener | 7.611 Beiträge | 17029 Punkte
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Die Frage von Rainer bezog sich auf die Vergangenheit.

Da war es schon sinnvoll, sich vor den Barbaren zu schützen, die keinerlei Rücksicht kannten, vom Säugling bis zum Greis.

In der Neuzeit, nach dem 2. WK, gab es erstmals diese friedlichen Nachbarn und deswegen die offenen Grenzen in Europa.

Aber mit der "Flüchtlings"krise kam diese alte Sache zurück. Aggressive Parallelgesellschaften hat man aber früher nicht zugelassen.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Rainer-Maria Rohloff, IM Kressin, bürger der ddr und Stefan 14 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 29.01.2017 22:54
von krelle | 343 Beiträge | 7297 Punkte
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DANK für Eure Antworten zu dem von mir erstellten "Thread"; ich habe mich darüber gefreut.

Eine "Sache", die mir generell am Herzen liegt und die nur am Rande mit dem "Thema" zu tun hat:
Ob es wirklich „gut“ ist, sich hier – und sonst wo im „Web“ politisch zu „outen“, ist eine Frage, die ihre Berechtigung hat und auf die man „so“ oder „so“ antworten kann/sollte.
Was „richtig“ oder „falsch“ ist, liegt im Blickfeld des jeweiligen Betrachters. Sich dazu äußern zu können, ist eine ganz wichtige "Sache". Ich bin sehr dankbar für diese vielen Möglichkeiten, die wir haben bzw. nutzen können.
„Gut“ oder “böse“ gibt es vielleicht so viel oder wenig wie schwarz oder weiß.
Fakt ist: Es gibt DICH, es gibt MICH, es gibt UNS
Und ich habe festgestellt /“gelernt“: es gibt Leute, die die gleichen politischen Ansichten wie ich haben (und die dennoch die größten „Ärsche“ sind!) und wirkliche Freunde, die „Ansichten“ hegen, welche eigentlich vollkommen „konträr“ der meinen sind.
Ich möchte eigentlich nur „sagen“:
Was wirklich „richtig“ oder „falsch“ ist, werden wir Menschen im HIER und JETZT vielleicht nicht erfahren.
Umso wichtiger ist es, einander die Hände zu reichen – in gegenseitigem Respekt!


Hanum83, Pitti53, Damals87, Büdinger, IM Kressin, Rainer-Maria Rohloff und Stefan 14 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#28

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 30.01.2017 08:54
von IM Kressin | 1.771 Beiträge | 23183 Punkte
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Zitat von krelle im Beitrag #27
Ob es wirklich „gut“ ist, sich hier – und sonst wo im „Web“ politisch zu „outen“


Jeder User vertritt seine Sichtweisen und Überzeugungen.

Das ist unabdingbar, für jedes Forum, noch dazu wenn es sich mit Geschichte, hier im Besonderen mit der

DDR-Grenze, deren Organen und westlichem Konterpart befasst.

Es wäre völlig kontraproduktiv, wenn Teilnehmer nur auf Risikovermeidung bedacht, Meinungen nicht ungezwungen

vertreten bzw. darstellen können.


So ein „Eiapopeia“ gespielter Harmonie, Einheitsbrei und Reglementierungen, sind nicht das, was ich mit einem

Geschichtsforum verknüpfe.


Die DDR-Grenze, um wieder auf Deinen Themenstrang zu kommen, mit Todesautomaten, Minenfeldern usw. war unmenschlich.

Ich schreibe das in Kenntnis der Tatsache, dass bei dieser Einlassung einigen Leuten der Kamm schwillt.


Sie werden es ertragen und ich kann andere Standpunkte verknusen.

Offene Grenzen funktionieren in gleichen Gesellschaftssystemen.


Wir haben das nachvollziehen können durch Einsätze an internationalen Grenzen.

In der DDR war es deplatziert, sich politisch zu outen, welchen Weg das vereinigte Deutschland unternimmt in

Gleichartigkeit und Meinungsbildung wird sich in der Zukunft erweisen.


Im Widerstreit der Meinungen bleibe ich dem Forum verbunden.


Es grüßt Euch

Kressin


"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!

"Wo ein Genosse ist, da ist die Partei, wo ein Genosse und eine Genossin ist, da ist die Hurerei" geklaut bei DoreHolm
Grenzläufer, bürger der ddr, krelle, Heckenhaus, andyman und Stefan 14 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 30.01.2017 09:54
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Grenzen sind ein wichtiger Aspekt in unserem Leben. Eine Grenze zwischen verschiedenen Staaten hilft die Souveränität der Staaten zu gewährleisten. Solange es Staaten gibt, mit unterschiedlichen Gesetzgebungen, mit unterschiedlichem Steuerrecht und Sozialrecht (nur ein paar Beispiele) solange sind auch Grenzen nötig. Eine Grenze muß nicht etwas "schlechtes" bedeuten, nein sie ist auch eine Notwendigkeit um Errungenschaften zu schützen. Die Merkel hat eigentlich nur deshalb so leichtes Spiel mit ihrer "Grenzöffnung", da der Begriff Grenze für uns Deutsche einen sehr negativen Beigeschmack hat. Nur sollten wir bei dem begriff Grenze nicht nur emotional reagieren, sondern auch die Sachzwänge berücksichtigen.
"Unsere" Grenze diente zur Einschränkung deutscher Bürger welche in zwei grundverschiedenen Staaten lebten und die Besonderheit, beide Staaten hatten ein deutsches Volk. Diese geschichtliche Besonderheit darf man nicht emotional auf die heutige Situation übertragen, heute ist das deutsche Volk in einem Staat vereint. Dabei spielt es erst einmal keine Rolle ob dieser Staat das "hohe C" für die deutschen Bürger ist. Fest steht, wir brauchen eine sichere Außengrenze, insbesondere da die EU Außengrenze für die einzelnen Staaten keine Sicherheit darstellt. Wir brauchen die Grenze zum Schutz unserer Errungenschaften, unserer Kultur und unserer freizügigen Lebensweise. Leider ist das so, man muß manchmal "Freizügigkeit" durch "Abgrenzung" schützen. Das spiegelt sich auch im Sprachgebrauch wieder, z.B. "man muß jemanden Grenzen setzen".

Doch heute wird der Begriff Grenze durch unsere "rosa-pink-grünen Gutmenschen" moralisch abgewertet, der falsche Ansatz, ohne Grenzen hätten wir hier schon lange eine "türkische Demokratie".


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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#30

RE: Was Grenzen wirklich sind

in Die Grenze,Die Teilung,geteilte Familien 30.01.2017 11:19
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@IM Kressin , es gab eine Zeit, da habe ich die Grenze zur BRD als notwendig empfunden und auch meinen "Frieden" mit der Art der Grenzsicherung gemacht.
Heute denke ich da anders, mag die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten (auf Grund der gesell. Unterschiede) notwendig gewesen sein, so war doch die Art der Sicherung nicht angebracht die eigenen Bürger zu halten.
Wenn man solche massiven Eingriffe nötig hat um einen Teil des Volkes zu halten, "dann ist etwas faul im Staate Dänemark" (frei nach Shakespeare). Menschen die sich in ihrem Staat wohl fühlen, entwickeln wohl selten den Drang unter Einsatz ihres lebens diesen zu verlassen. Hier ist der fehler, Menschen sollte man halten ohne Zwang....
Die Besonderheit, die gemeinsame Nation spielte da ja auch noch eine Rolle. Eine Staatsgrenze macht für mich nur Sinn im Schutz nach außen.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


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