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#21

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 22:59
von passport | 3.202 Beiträge | 2319 Punkte
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Zitat von Ehli im Beitrag #18
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #17
Zitat von Ehli im Beitrag #16
Ereignisort war die Clara-Zetkin-Str., zwischen den Gebäuden "Intercontrol" und "VEB Deutsche Schallplatte".
An der kurzen Hinterlandsmauer befanden sich die Hundelaufanlagen.Der Bereich zum Reichstag-Brandenburger Tor war so gut ausgeleuchtet,das man keinen Suchscheinwerfer brauchte.
Am Brandenburger Tor waren keine Grenztruppen,es gab auch keine Hafträume,das wäre mir neu.
Nenne doch bitte mal die Quelle.
Ehli

Am Brandenburger Tor war das "Informationszentrum Brandenburger Tor", eine Dienststelle der Grenztruppen unter der Leitung von OSL Günter Ganßauge. Und bewacht wurde das Brandenburger Tor auch von Angehörigen der Grenztruppen, von wem denn sonst? Ich war dort an der Sperre und habe sie persönlich gesehen herumlaufen. Ich würde meine Mannschaftsgrade, aber in Offiziersuniformen, aber sicher bin ich mir nicht mehr. Keine FDA! Wahrscheinlich aus optischen Gründen wegen der Touristen.
In den Seitenflügeln waren die Aufenthaltsräume der Grenztruppen, das Informationszentrum (und ich denke die Zugänge nach oben zur Quadriga). Bestimmt gab es eine Möglichkeit, vorläufig festgenommene Personen kurzfristig unterzubringen
https://www.bing.com/maps?v=2&cp=srkf65j...tte&form=LMLTCC
Theo

Dort standen die Kräfte der GÜST,nicht die einfachen Fußlatscher der GR.
Uns war es verboten den Platz vor dem Tor zu überqueren bzw. durch das Tor zu laufen.
mal so viel dazu,von einen der es erlebt hat.



@Ehli


Was für Kräfte einer Güst sollen denn das gewesen sein? Oder meinst Du Angehörige einer Sik der GT?



passport


zuletzt bearbeitet 28.01.2017 23:01 | nach oben springen

#22

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 23:02
von kretschigerd | 15 Beiträge | 30 Punkte
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Eventuell erhoffe ich von anderen Zeitzeugen noch ergänzende Infos zum Ereignis, vieleicht auch von der ehem. Westberliner Seite. Auch ich bin verwundert über 0 Infos aus der damaligen Westberliner Presse, oder den anderen Medien. Es war ja eigentlich die "Hochzeit" deskalten Krieges.



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#23

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 23:31
von GZB1 | 3.459 Beiträge | 665 Punkte
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Zitat
...Plötzlich gleißende Scheinwerferbestrahlung von überallher, Leuchtspurmunition erhellte zusätzlich die Nacht. Sirenen, Gebrüll und Durcheinanderrennen von Posten, Postenführern der vermutlich beiden Türme, von Offizieren usw.! Das Gebrüll der Posten, halt stehenbleiben, sonst machen wir von der Schusswaffe Gebrauch! Wüste Beschimpfungen bis hin zu Fäkalausdrücken und Tritte hagelte es für diese nunmehr, hilflos und verängstigt am Boden liegende Person, die nur noch versuchte das Gesicht zu schützen. Erster Aufenthalt folgte im Postenturm, anschließend wartete einer der Hafträume im Brandenburger Tor selbst....



Wow, klingt echt dramatisch.

Spiegel oder doch Blöd-Zeitung?


Pitti53 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#24

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 28.01.2017 23:56
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #20
Wenn Du hier von einer Flucht berichten willst, wäre das sehr interessant.
So ein kryptischer Flickenteppich aus halben Fakten und Details ist mir aber zu anstrengend zum Verfolgen. Was möchtest Du hier eigentlich?


Bin momentan beim verfolgen des Themas auch bisschen in der Zwickmühle, weil, was ist an der Geschichte dran und was nur vom "hören - sagen"?
Eine sicher unvollständige Suche im weiten WWW verlief negativ! Vielleicht können ja die "Berliner" hierzu etwas sagen, oder?

Oder ist es vielleicht sogar seine eigene Geschichte selber und er sucht und sucht und sucht und findet vielleicht keinen Frieden mit der Vergangenheit.
Ich möchte das Thema nicht anzweifeln, aber ... irgend wie beschleicht mich ein komisches Gefühl !
Wobei um diese Zeit (Mitternacht, zappeduster und sau kalt), kann man schon mal leicht zweifeln, oder?

Na dann, euch allen noch ein schönes Wochenende, ich genieße da lieber mal einen guten Glenfiddich!

Prost, euer Grenzfuchs


Wer mit dem Strom schwimmt, wird nie die Quelle sehen!

GT der DDR, 1972-1975, GKS Süd -> GR-10 "Ernst Grube", II. Bat. Göttengrün / 8.GK Juchhöh - Uffz. - FW. d. Res.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#25

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 02:41
von Kalubke | 3.181 Beiträge | 3480 Punkte
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M. E. war das BBT ein so genannter "besonderer Raum" der Grenzsicherung. Besonders heikle Abschnitte, wie z.B. auch Klein Glienicke bei Potsdam und die Stubenrauchstraße in Potsdam-Babelsberg wurden so eingestuft. Die hatten einen eignen Kommandeur.

Auch war das MfS mit dem sog. "Zentralen operativen Fernsehen" (ZOFF) am BBT präsent, d.h. es waren wie z.B. auch am Alexanderplatz Videokameras installiert, die permanent Live-Aufnahmen wahrscheinlich per Richtfunk über den Funkmessturm Birkholzaue in ein in Zusammenarbeit der HA III mit dem MdI in Blumberg betriebenes Lagezentrum sendeten.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 30.01.2017 18:00 | nach oben springen

#26

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 10:03
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Zitat von Lutze im Beitrag #14
Im Brandenburger Tor gab es Hafträume?
Lutze


bis1970 gab es keine im BBT. Es gab einen im Führungspunkt in der Akademie der Künste. In dem am 2. Oktober 1971 Dieter Beilig erschossen
wurde.

EK70



Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 10:23
von Blitz_Blank_Kalle | 1.028 Beiträge | 2931 Punkte
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Kenne mich zwar im/am damaligen BBT nicht aus, aber wofür sollte es dort Haft (oder wohl besser Verwahrräume) gegeben haben?
Wenn jemand festgenommen wurde ging es nach Durchsuchung und nem relativ kurzem Verhör normalerweise gleich weiter zu dem zuständigen Organ (MfS).

Jedenfalls kenne ich das so von anderen gescheiterten Fluchtversuchen, sowohl aus eigenem Erleben, als auch vom Hörensagen.

Kann natürlich sein, dass das am BBT anders ablief.


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#28

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 11:03
von eisenringtheo | 10.465 Beiträge | 4978 Punkte
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Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #27
Kenne mich zwar im/am damaligen BBT nicht aus, aber wofür sollte es dort Haft (oder wohl besser Verwahrräume) gegeben haben?
Wenn jemand festgenommen wurde ging es nach Durchsuchung und nem relativ kurzem Verhör normalerweise gleich weiter zu dem zuständigen Organ (MfS).

Jedenfalls kenne ich das so von anderen gescheiterten Fluchtversuchen, sowohl aus eigenem Erleben, als auch vom Hörensagen.

Kann natürlich sein, dass das am BBT anders ablief.

Wegen der vielen Touristen auf beiden Seiten brauchte der Abtransport wohl länger als sonst an der Grenze, weil alles geschützt vor fremden Blicken geschehen musste und keine auffälligen Fahrzeugbewegungen statffinden durften.
Das wäre für mich eine mögliche Erklärung für einen Verwahrraum.


EK 70 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 12:04
von Lutze | 9.510 Beiträge | 7619 Punkte
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Unauffällige Fahrzeugbewegungen?
andererseits war das Brandenburger Tor bei Dunkelheit gut ausgeleuchtet (Peitschenlampen???),
da ist doch eine versuchte Grenzflucht von westliche Seite besser zu beobachten
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#30

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 12:21
von diefenbaker | 737 Beiträge | 611 Punkte
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Zitat von kretschigerd im Beitrag #11
...
Leuchtspurmunition erhellte zusätzlich die Nacht. ...




Klingt fast wie Stalingrad.
Wenn man aus der Leuchtspurmunition ein oder zwei Leuchtkugeln macht, kann ich mir vorstellen, dass auf der Westseite der Vorgang nicht im Detail wahrgenommen wurde.

Gruss Wolfgang



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#31

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 14:38
von Icke | 107 Beiträge | 46 Punkte
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Das ist auch meine lieblings Passage in dem Tatsachenbericht


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#32

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 15:08
von eisenringtheo | 10.465 Beiträge | 4978 Punkte
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Zitat von Lutze im Beitrag #29
Unauffällige Fahrzeugbewegungen?
andererseits war das Brandenburger Tor bei Dunkelheit gut ausgeleuchtet (Peitschenlampen???),
da ist doch eine versuchte Grenzflucht von westliche Seite besser zu beobachten
Lutze

Ganz viele Lampen, in der Mitte einige dekorative, aber sonst Flutlicht!! Auf der Westseite etwa das gleiche.
Gleichzeitig gab es viele Strahler, die das Tor und die Quadriga beleuchteten.

http://www.drehscheibe-online.de/foren/r...,6650991,page=2

...
Ich dachte eher an den Abtransport des Grenzverletzers. Denn es war damit zu rechnen, dass nach einem Ereignis die Aufmerksamkeit sehr schnell gross wurde.


Lutze und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 15:11
von marc | 1.081 Beiträge | 1513 Punkte
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Gabs vom Führungspunkt BBT keinen "Notausgang" durch die AdK?










http://www.adk.de/de/projekte/mauersprin...erspringer1.htm



Lutze, EK 70, Grenzläufer, Sonne und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.01.2017 15:19 | nach oben springen

#34

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 16:48
von Ehli | 3.177 Beiträge | 17112 Punkte
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# 21
narürlich SIK der GT
Ehli


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
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#35

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 17:58
von kretschigerd | 15 Beiträge | 30 Punkte
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Eventuell erhoffe ich von anderen Zeitzeugen noch ergänzende Infos zum Ereignis, vielleicht auch von der ehem. Westberliner Seite. Auch ich bin verwundert über 0 Infos aus der damaligen Westberliner Presse, oder den anderen Medien. Es war ja eigentlich die "Hochzeit" des kalten Krieges.


Ich danke allen, die hier offen zum Thema gepostet haben. Ich bin wie schon in meiner Vorstellung erwähnt Heimatforscher. So habe ich auch von diesem gescheiterten Fluchtversuch am BBT erfahren. Ich habe versucht auf diesem Wege von den "Experten" etwas mehr zu erfahren. Aber wie die Bilder ja zeigen, es gab Hafträume am BBT!

Also mein Dank nochmals, vielleicht ergibt sich noch etwas?
Ich habe ja schon von neuen Fragen zu den ersten Jahren der DDR Geschichte. Es geht um bis heute nahezu unaufgeklärte Ereignisse. Vielleicht gibt es auch über dieses Forum Neuigkeiten?

Euch einen schönen Sonntag noch!!!



Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 18:05
von Icke | 107 Beiträge | 46 Punkte
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Direkt im Brandenburger Tor gab es keine Zellen es gab Zellen in der Führungsstelle des Grenzabschnittes und diese befand sich in der ADK.Auch wenn sich dieser Grenzabschnitt direkt in der Mitte Berlins befindet war der Publikumsverkehr zu dieser Uhrzeit sehr überschaubar .Auch ist genau die beschriebene Flucht Stelle von der west Seite aus kaum oder gar nicht einzusehen gewesen.


EK 70 und Ehli haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 18:46
von EK 70 | 286 Beiträge | 452 Punkte
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[quote=kretschigerd|p594155]Hallo Interessierte!

heute nun einige Details zur versuchten Republikflucht im Februar 1980!

Das Ereignis fand am 28.02.1980 in der Zeit zwischen 20.30 und 22.00 Uhr seinen Verlauf. Ereignisort war die Clara-Zetkin-Str., zwischen den Gebäuden "Intercontrol" und "VEB Deutsche Schallplatte". Nach Überwinden der Vorsicherungsmauer (3,50 cm hoch) bewegte sich der Grenzverletzer (Sprachgebrauch DDR) in Richtung Brandenburger Tor! Mir sind auch die Gründe für das Scheitern des Fluchtversuches bekannt. Es war nicht der besonderen Wachsamkeit der dortigen Grenzposten geschuldet, das der Fluchtversuch erfolglos blieb. Es waren einfach die Gegebenheiten vor Ort, so das die Person selbst eine schwerwiegende Entscheidung treffen mußte. Er trat später aufrecht gehend in den Lichtschein einer Peitschenlampe, da er allein nicht mehr zurück konnte.

Euch ein schönes Wochenende!!!!

Vielleicht hat hier doch noch jemand Erinnerungen und kann etwas dazu beitragen?


Nach Überwinden der Vorsicherungsmauer (3,50 cm hoch) natürlich 3,50 Meter hoch!

EK 70



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#38

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 18:56
von kretschigerd | 15 Beiträge | 30 Punkte
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Zitat von Icke im Beitrag #36
Direkt im Brandenburger Tor gab es keine Zellen es gab Zellen in der Führungsstelle des Grenzabschnittes und diese befand sich in der ADK. Auch wenn sich dieser Grenzabschnitt direkt in der Mitte Berlins befindet war der Publikumsverkehr zu dieser Uhrzeit sehr überschaubar .Auch ist genau die beschriebene Flucht Stelle von der west Seite aus kaum oder gar nicht einzusehen gewesen.


vielleicht ist hier durchaus Nachhilfe für mich möglich? Was bedeutet z.B. die Abkürzung ADK?
Ich war nie Grenzer und kenne mich daher mit diesen Abkürzungen nicht aus.

danke!



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#39

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 18:59
von Büdinger | 2.039 Beiträge | 4764 Punkte
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... ADK = Akademie der Künste ...


.

Ich finde Menschen faszinierend, die meinen mich zu kennen.
Manchmal drängt es mich sie zu fragen, ob sie mir ein bisschen was über mich erzählen können ...

Ich übernehme die Verantwortung für alles, was ich sage, aber niemals für das, was andere verstehen!

.


Grenzläufer und kretschigerd haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#40

RE: versuchter Grenzdurchbruch im Grenzabschnitt Berlin-Mitte

in Vorstellung neuer Zeitzeugen im Forum DDR Grenze 29.01.2017 21:32
von GZB1 | 3.459 Beiträge | 665 Punkte
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Zitat von EK 70 im Beitrag #37
[quote=kretschigerd|p594155]Hallo Interessierte!

heute nun einige Details zur versuchten Republikflucht im Februar 1980!

Das Ereignis fand am 28.02.1980 in der Zeit zwischen 20.30 und 22.00 Uhr seinen Verlauf. Ereignisort war die Clara-Zetkin-Str., zwischen den Gebäuden "Intercontrol" und "VEB Deutsche Schallplatte". Nach Überwinden der Vorsicherungsmauer (3,50 cm hoch) bewegte sich der Grenzverletzer (Sprachgebrauch DDR) in Richtung Brandenburger Tor! Mir sind auch die Gründe für das Scheitern des Fluchtversuches bekannt. Es war nicht der besonderen Wachsamkeit der dortigen Grenzposten geschuldet, das der Fluchtversuch erfolglos blieb. Es waren einfach die Gegebenheiten vor Ort, so das die Person selbst eine schwerwiegende Entscheidung treffen mußte. Er trat später aufrecht gehend in den Lichtschein einer Peitschenlampe, da er allein nicht mehr zurück konnte.

Euch ein schönes Wochenende!!!!

Vielleicht hat hier doch noch jemand Erinnerungen und kann etwas dazu beitragen?


Nach Überwinden der Vorsicherungsmauer (3,50 cm hoch) natürlich 3,50 Meter hoch!

EK 70


.....natürlich 3,50 Meter hoch!


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