Anwerbung durch MfS, Strafvollzug oder Zoll

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22.12.2016 18:33
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#1
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Bei wem von euch hat man es versucht !
Bei mir war es die JVA Karl-Marx-Stadt.
Ob es damals JVA hieß weis ich gar nicht mehr.
Ich wurde eingeladen und es gab nat. dafür SU.
Die ganze Sache war auch mehr als interessant, aber nicht mein Ding.
Die haben damals schon gedacht, der alte muss in den Knast.
Nö, war nur Spaß.
Mich würden mal weiter "Anwerbungen" interessieren .

Oss`n


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22.12.2016 19:28
avatar  PF75
#2
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bei Rückmeldung im WKK saßen welche vom Zoll und es wurden einige leute zum gespräch dorhin zitiert.
VP versuchte es mitte der 80-iger und Rat des Kreises noch im jahr 88,alles dankend abgelehnt,hatte ja eine Arbeit die mir Freude bereitet hatte und auch ein gutes Umfeld dort.


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22.12.2016 19:36
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#3
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Nach der Rückkehr von der Armee rannten sie bei uns die Tür ein, da ich aber beim Studium war, Fehlanzeige.
Mir wäre es auch nie in den Sinn gekommen, in eine Behörde zu gehen, damals!


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22.12.2016 21:43
#4
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Hallo Leute !

Als ich meinen Personalausweis im VPKA -Bernau im Oktober 1979 abholte wurde ich schon von einem vom Paß+Meldewesen bequatscht .
Dann tauchte bei mir Zuhause die Schutzpolizei (Transitkommando ) verkleidet als weiße Mäuse . Hab mich dann überreden lassen und
begann Februar 1980 den Dienst .Der Dienstgrad war Wachtmeister ,später auf der Polizeischule Potsdam bekam ich mit das manche nach
dem normalen Grundwehrdienst sogar als Oberwachtmeister und Hauptwachtmeister eingestellt wurden .Es war ein angenehmer Dienst auf
der Autobahn A10 und A11 allerdings immer 12 h Schichten .Wir hatten das weiße Koppelzeug auch als Verkleidung an , die Leute die auf
der Protokollstrecke Wandlitz ihren Dienst machten mit den dunkelgrünen Ladas und Wartburgs ware Angehörige vom MfS (VK I ) . Diese
Leute wechselten recht häufig die Uniform .

Viele Grüße

der Küchenbulle


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22.12.2016 22:22
avatar  ek40
#5
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Bei mir stand nach dem Wehrdienst erst der Zoll und dann die Vopo vor der Tür.
Ging ganz schnell.
Meine Antwort,werde nie wieder freiwillig eine Uniform anziehen.


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23.12.2016 02:59
avatar  andyman
#6
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Joh,das mit der Uniform war auch mein Argument.An VP,Zoll und Herren in Zivil wobei ich nicht mehr weiß wie sie sich vorgestellt hatten,kann ich mich noch errinnern.Nach der ersten Reserve 86, wollte man mich als Zivilkraftfahrer einstellen,ein ruhiger Job,aber nichts für mich.
Lgandyman


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23.12.2016 06:35
#7
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Moin,
ein paar Tage nach meinen Heimgang stand die "Wismut-Polizei" vor meiner Tür."Ob ich nicht Interesse hätte." Ich sagte:" Nein,ich habe gerade eine Uniform ausgezogen u.nicht vor,eine neue anzuziehen."Da war`s erstmal gut.Einige Zeit später dasselbe noch einmal.Dieselben Fragen,dieselben Antworten.Nu`war`s entgültig gut,sie kamen nicht noch mal.
Vielleicht hätte ich es doch machen sollen,wäre(vielleicht) heute ein hoher Beamter u.hätte(wieder vielleicht) Pensionsansprüche?

Einen schönen Tag,Gruß C.


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23.12.2016 07:49
avatar  furry
#8
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Kurz vor meiner Entlassung als BePo-Unterwachtmeister (=Gefreiter) wurde ich zur BDVP (Bez. behörde der Volkspolizei) in Erfurt einbestellt. Ein Major wollte mich für die Kripo werben. So ganz abgeneigt war ich anfangs nicht. Als sich aber herausstellte, dass erst mal eine gewisse Zeit Streifendienst zu leisten ist, bevor es zur Offiziersschule geht, und dass man ständig umzugsbereit sein sollte, habe ich dankend abgelehnt.
Aus heutiger Sicht wäre die Art der Ausbildung nicht die schlechteste gewesen. Man hätte von der Picke auf gelernt.


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23.12.2016 20:26
avatar  ek40
#9
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Zitat von furry im Beitrag #8
Kurz vor meiner Entlassung als BePo-Unterwachtmeister (=Gefreiter) wurde ich zur BDVP (Bez. behörde der Volkspolizei) in Erfurt einbestellt.Ein Major wollte mich für die Kripo werben. So ganz abgeneigt war ich anfangs nicht. Als sich aber herausstellte, dass erst mal eine gewisse Zeit Streifendienst zu leisten ist, bevor es zur Offiziersschule geht, und dass man ständig umzugsbereit sein sollte, habe ich dankend abgelehnt.
Aus heutiger Sicht wäre die Art der Ausbildung nicht die schlechteste gewesen. Man hätte von der Picke auf gelernt.

Stimmt,genau so wollten sie mich auch ködern. (Kripo)
Die "gewisse Zeit" Streife sollte 3 Jahre betragen.


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27.12.2016 15:56
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#10
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( gelöscht )

danke für die Antworten.
Was mich wundert, das fast alle erst nach dem WD versucht worden anzuwerben.
Bei mir war das noch im aktiven WD.
Ich glaube kurz bevor ich Gefreiter wurde.

Oss`n


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27.12.2016 17:33
avatar  andyman
#11
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Jetzt wo du es sagst,glaube ich mich errinnern zu können das bei uns in der Kompanie auch Werbegespräche stattgefunden haben.An Details kann ich mich nicht mehr errinnern.
Lgandyman


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27.12.2016 18:56
#12
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Wie ich schon in einem anderen Thread geschrieben habe, war ich ja viele Jahre als Werber der Zollverwaltung der DDR in der BV Rostock tätig. Wir haben auch aktive Angehörige in den Kasernen angesprochen. 6 Wochen vor den Entlassungszeiten haben wir die Entlassungsunterlagen im Wehrkreiskommando gesichtet und ausgewertet. Nach der Entlassung wurden dann noch viele an ihrer Heimatadresse angesprochen. Dabei haben wir festgestellt, dass viele von den geeigneten Leuten bereits beim Wehrdienst von der Polizei oder der Berufsfeuerwehr und natürlich auch vom Zoll, angesprochen wurden.


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27.12.2016 20:21
avatar  Hanum83
#13
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Genau so war es, kurz vor dem Heimgang Gespräch mit dem lieben Onkel vom Zoll wo ich mein Desinteresse bekundet habe, nach paar Wochen daheim lag noch mal ein Schreiben vom Zoll im Briefkasten wo nochmal zu einem Gespräch eingeladen wurde.
Wer sich auch um mich bemüht hat war der Oberkämpfer von den dicken Hobbysoldaten, ich dachte es hackt


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27.12.2016 21:03
avatar  ( gelöscht )
#14
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( gelöscht )

Mich wollte damals Keiner. Nach der NVA ..bzw ihrer Untertruppe Grenze. Dabei wollte ich doch.Und das aus ehrlicher Absicht und ohne Hintergedanken. Ich verstehe das nicht? Muss direkt mal die köstliche Geschichte suchen, wo sich der Rainer mündlich beim MfS beworben hatte.

Rainer-Maria


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27.12.2016 22:42
avatar  Pitti53
#15
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #14
Mich wollte damals Keiner. Nach der NVA ..bzw ihrer Untertruppe Grenze. Dabei wollte ich doch.Und das aus ehrlicher Absicht und ohne Hintergedanken. Ich verstehe das nicht? Muss direkt mal die köstliche Geschichte suchen, wo sich der Rainer mündlich beim MfS beworben hatte.

Rainer-Maria


Damit standest du auf der KO Liste für alle anderen Organe


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