Metallgitterzaunmontage

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18.12.2016 03:44von ( gelöscht )
Frage
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Metallgitterzaunmontage

Während einer Veranstaltung im Grenzhus in Schlagdorf tauchte folgende Frage auf .

Wann wurden die Streckmetallplatten freundwärts und wann feindwärts an die Betonpfähle montiert ?

Waren es taktische Gründe oder technische Gründe .

( es geht um das letzte pioniertechnische Hindernis , also um den letzten Zaun , nicht um den GSZ / SSZ )

B208

18.12.2016 07:05von Hansteiner
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Als Ergänzung dazu:
auf der Startseite vom Grenzlandmuseum Bad Sachsa, ist eine Ausführung des GZ-1 die bestimmt auch nicht jeder kennt.
die Aufnahme wurde in Mackenrode / Südharz gemacht.
soll die erste Generation des GZ-1 gewesen sein.

VG H.

18.12.2016 09:09von eisenringtheo
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Wenn die Befestigungspfosten freundwärts zum Zaun sind, kann man den Zaun leicht demontieren, weil man dann gut an die Schrauben kommt

Ich denke die Pfosten waren immer feindwärts

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18.12.2016 09:49von Mario87_2
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Genau.
Der Pfosten und der Kopf des Befestigungsbolzens war immer feindwärts damit quasi eine glätte Fläche freundwärts ensteht. Das war beim GSZ und beim "letzten" Zaun so.
Ich war im Sommer '87 an die Pik20 abkomandiert und hab den Signalzaun oberhalb Schierke und den vorderen Zaun gegenüber Braunlage mit montiert.

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18.12.2016 11:38von ( gelöscht )
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Streckmetallplatte feindwärts? Wie sollte da denn daran (somit freundwärts und zum Schutz vor Demontage) die Anlage 501(Splittermine SM-70) montiert werden? Glatte Fläche....als Grundlage, das war gefragt, und zwar auf unserer Seite.

Rainer-Maria

Und einen guten geruhsamen vierten Advent allen ins Forum

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18.12.2016 12:11von Mario87_2
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Sorry. Dann hatte ich mich da missverständlich ausgedrückt. Die glatte Seite zeigt natürlich gen "Osten". Der Betonpfahl, das Ende der Befestigungsbolzen samt Mutter waren auf der "West"-Seite. Auch die Beton-Gitterplatten als Untergrab-Schutz wurden "freundwärts" vom Streckmetall überdeckt.
Glücklicherweise gehören die betreffenden Begrifflichkeiten nicht mehr zu meinen täglichen Sprachgebrauch.

18.12.2016 12:27von Thunderhorse
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Zitat von Hansteiner im Beitrag #2
Als Ergänzung dazu:
auf der Startseite vom Grenzlandmuseum Bad Sachsa, ist eine Ausführung des GZ-1 die bestimmt auch nicht jeder kennt.
die Aufnahme wurde in Mackenrode / Südharz gemacht.
soll die erste Generation des GZ-1 gewesen sein.

VG H.


Diese Variante des GZI wurde in 1970/71 in einem Teilbereich an der innerdeutschen Grenze installiert.
U.a. im Oberharz und bei Stapelburg.
Wurde später nicht weiter verfolgt.
Jedoch kam diese Ausführung im Bereich um Berlin weiterhin, u.a. als Hinterlandzaun, zum Einsatz.

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18.12.2016 12:27von ( gelöscht )
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Hast nix falsch geschrieben Mario, das ging schon so in Ordnung. Diese langen Bolzen....wars M8, ich erinnere mich garnicht mehr, ob deren überschüssige Gewindeteil dann freundwärts abgesägt wurde? Was somit das ..."auf die drauf steigen"auch noch etwas erschwert hätte?

Rainer-Maria

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18.12.2016 12:40von Thunderhorse
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Zitat von B208 im Beitrag #1
Während einer Veranstaltung im Grenzhus in Schlagdorf tauchte folgende Frage auf .

Wann wurden die Streckmetallplatten freundwärts und wann feindwärts an die Betonpfähle montiert ?

Waren es taktische Gründe oder technische Gründe .

( es geht um das letzte pioniertechnische Hindernis , also um den letzten Zaun , nicht um den GSZ / SSZ )

B208




1968 wurde der GZI erstmals an der innerdeutschenGrenze errichtet.
In jener Zeit wurden die Metallgittermatten an der zum Westen hin gewanden Seite montiert.
Analog der feundwärtigen Begrenzung der Minensperre 66.
Bei der Montage der Anlage 501 kam es zu einem sehr großen Abstand der Anlage zum Metallgitterzaun.
Nach einer gelungenen Flucht einer Person im Bereich eines Abschnitt mit Anlage 501 wurden die Metallgittermatten anders montiert.
Der Flüchtling nutzte den Abstand der Anlage 501 (Drähte) zu den Streckmetallmatten und die Halterungen für die Metallgittermatten an den Betonpfosten als Kletterhilfe für seine Flucht aus.

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18.12.2016 12:51von Mario87_2
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Wenn ich mich recht erinnere war die Länge der Bolzen so gewählt das maximal zwei bis drei Gewindegänge vor der Mutter zusehen waren. Weiterhin wurde mit einem Meißel oder Dorn auf den Übergangsbreich von Bolzen und Mutter geschlagen. Das sollte wohl das losschrauben erschweren oder sicherstellen das sich der Bolzen beim etwaigen Schrauben mitdreht. Ob das generelle Praxis war kann ich aber nicht sagen.

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18.12.2016 12:55von Mario87_2
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Nachtrag zum Bolzen.
Ich würde sagen es war M12 - 19er Schlüsselweite, vielleicht sogar M16 - 24er Schlüsselweite.

Wer weiß das noch?

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18.12.2016 14:20von Schlutup
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Moin,

ich würde eine 16er Schlüsselweite nehmen.

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18.12.2016 15:05von Mario87_2
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Zitat von Schlutup im Beitrag #12
Moin,

ich würde eine 16er Schlüsselweite nehmen.




16er Schlüsselweite gibt es meines Wissens nicht.

18.12.2016 15:10von ✝schulzi
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Zitat von Mario87_2 im Beitrag #13
Zitat von Schlutup im Beitrag #12
Moin,

ich würde eine 16er Schlüsselweite nehmen.




16er Schlüsselweite gibt es meines Wissens nicht.

Gibt es doch soll mal für die M10 Muttern sein jetzt 17 mm ,sollchen sind schon Umlauf

18.12.2016 15:17von Mario87_2
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Aha.
Wieder was gelernt.

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