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#421

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.12.2016 10:19
von eisenringtheo | 10.548 Beiträge | 5471 Punkte
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #417
Ganz schwach. Immer nur ins Persönliche. Threads zerschießen und dann gemeinsam auf die unliebsame Meinung stürzen.

Trotzdem, allen ein schönes Weihnachten.
Hoffe, Ihr kriegt diesmal die schweinsledergebundene Ausgabe des Lebens von Feliks D. in 89 Bänden, die ihr euch immer so gewünscht habt.

Wer soll das geschrieben haben??? Irgendwie sind diese Scherze nicht so lustig.
http://d-nb.info/451027604


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#422

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.12.2016 13:47
von Merkur | 1.320 Beiträge | 1358 Punkte
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #421

Wer soll das geschrieben haben??? Irgendwie sind diese Scherze nicht so lustig.



Es gab im MfS eine Reihe zur Geschichte der Tscheka, nicht in Leder, sondern in rotem Leinen.
Und 89 Bände waren es nicht aber ich habe:
- Aus der Geschichte der Tscheka (1917-1921) Dokumente, Staatsverlag für politische Literatur, Moskau 1958
- P.G. Sofinow: Geschichte der Tscheka (1917-1922), Staatsverlag für politische Literatur, Moskau 1960
- A.W. Tischkow: Der erste Tschekist, Militärverlag des Ministeriums für Verteidigung der UdSSR, Moskau 1968
- J.W. Andropow: Ausgewählte Reden und Schriften, Verlag für politische Literatur, Moskau 1979
- F.E. Dzierzynski: Ausgewählte Reden und Schriften Bd I (1897-1923), Verlag für politische Literatur, Moskau 1977
- F.E. Dzierzynski: Ausgewählte Schriften Bd II (1924-1926), Verlag für politische Literatur, Moskau 1977
- W. I. Lenin und die Gesamtrussische Tscheka, (Dokumentensammlung 1917 -1922), Verlag für politische Literatur, Moskau 1975
- S. Ostrjakow: Militärtschekisten, Verlag des Ministeriums für Verteidigung, Moskau 1979
- S. K. Zwigun: Feliks Dzierzynski, Biographie, Moskau 1977
- S. K. Zwigun: Wir kehren zurück, Dokumentenerzählung, o.D.,o. O.
- Schild und Flamme, Berichte aus der Arbeit der Tscheka, o.D., o.O.


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#423

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.12.2016 16:34
von damals wars (gelöscht)
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Dzierzynski war nicht nur Leiter der Tscheka,das wird gern vergessen, sondern auch Verkehrminister,
und machte sich bei der Wiederherstellung des Eisenbahnswesens einen Namen.
Es gab in der DDR eine Biographie, die seine Tätigkeit umfassend beleuchtete, ohne roten Einband.
Ich habe mir das Buch gemerkt, weil die Tscheka zu Beginn ihres Wirkens so großzügig war, echte Gutmenschen,
und Straftäter immer wieder begnadigte. Mit der Zunahme des weißen Terror ließ das dann nach!


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#424

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.12.2016 17:08
von Hanum83 | 9.298 Beiträge | 18481 Punkte
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"Verkehrminister", lass das mal nicht den Rainer lesen.


Das einzige Grün dem ich etwas abgewinnen kann ist das Suppengrün.
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#425

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 25.12.2016 17:10
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Doppelt


Das einzige Grün dem ich etwas abgewinnen kann ist das Suppengrün.
zuletzt bearbeitet 25.12.2016 17:10 | nach oben springen

#426

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2017 07:34
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#427

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2017 09:16
von DoreHolm | 10.620 Beiträge | 16296 Punkte
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Wenn die deutsche Justitz doch nach 1945 ebenso gründlich gearbeitet hätte. Aber das saßen ja sehr viele von denen ebenfalls im Glashaus und eine Krähe hackt bekanntermaßen der Anderen kein Auge aus. Außerdem waren es keine Täter, die an den Grundfesten der Produktionsverhältnisse und der Macht gerüttelt haben, da muß man ja schon mal etwas größzügiger sein. Heute will man ja, angeblich, alles besser machen als damals und da kommen die MfSler und IMs gerade recht, die dazu noch damals ein System unterstützt haben, welches so gar nicht zu den Vorstellungen der heutigen Machthaber in der Gesellschaft passt. Es hat den starken Geruch nach Gesinnungsjustitz, die bei der Urteilsfindung und den regierungsamtlich beschlossenen Richtlinien über den Umgang mit diesen Leuten eingeflossen ist.


Ebro und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.02.2017 09:17 | nach oben springen

#428

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2017 09:28
von Gert (gelöscht)
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Zitat von Merkur im Beitrag #426
Nun gibt's ein Urteil:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/vize-d...ung_098535.html


nun, wer 2 x lügt , dem glaubt man nicht. Das Ganze hat nur bedingt mit Stasi zu tun, denn für die Kündigung ist entscheidend , die falsche Beantwortung im Einstellungsfragebogen.
Eine andere Frage ist , ob man im Jahr 2016 noch solche Fragen in einen Bewerbungsbogen bringen kann. Als ich 1989 das erste Mal nach USA flog, waren in dem Visumantrag auch Fragen nach Mitgliedschaft NSDAP, SS, SA usw. das war 44 Jahre! nach Kriegsende. Da habe ich mich auch gefragt, was das soll, obendrein hätten sie mich als 1 jährigen wahrscheinlich nicht in die NSDAP aufgenommen
Also abschließend die Lüge war der Kündigungsgrund. Das kann jedem Arbeitnehmer passieren, der Falschangaben bei der Einstellung macht. Wenns raus kommt, fliegt er


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#429

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2017 09:34
von Alfred | 8.275 Beiträge | 6076 Punkte
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Gert,

bei bestimmten Fragen kann ich aber lügen, ohne dass mir was passieren kann.


zuletzt bearbeitet 09.02.2017 09:45 | nach oben springen

#430

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2017 09:58
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Zitat von Alfred im Beitrag #429
Gert,

bei bestimmten Fragen kann ich aber lügen, ohne dass mir was passieren kann.


richtig Alfred z.B. Schwangerschaften dürfen verschwiegen werden. Trifft aber natürlich auf dich nicht zu


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#431

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2017 10:07
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Auch meine Vorstrafen brauche ich nicht anzugeben. Im Lebenslauf kann ich meine Knastjahre auch unterschlagen.


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#432

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2017 10:25
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Zitat
Eine andere Frage ist , ob man im Jahr 2016 noch solche Fragen in einen Bewerbungsbogen bringen kann. Als ich 1989 das erste Mal nach USA flog, waren in dem Visumantrag auch Fragen nach Mitgliedschaft NSDAP, SS, SA usw. das war 44 Jahre! nach Kriegsende. Da habe ich mich auch gefragt, was das soll, obendrein hätten sie mich als 1 jährigen wahrscheinlich nicht in die NSDAP aufgenommen



Gibt es eigentlich diese Frage noch, ob man vorhat, den Präsidenten zu ermorden? Es wäre mal interessant zu wissen, wieviele Einreisewillige darauf mit "ja" geantwortet haben.


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#433

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2017 13:05
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Zitat von Ebro im Beitrag #431
Auch meine Vorstrafen brauche ich nicht anzugeben. Im Lebenslauf kann ich meine Knastjahre auch unterschlagen.


@Ebro das unterlaufen aber manche AG, indem sie ein pol Führungszeugnis verlangen. Musst du sicher nicht beibiringen, dann ist es aber auch nix mit der Anstellung.


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#434

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.02.2017 13:21
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Zitat von icke46 im Beitrag #432

Zitat
Eine andere Frage ist , ob man im Jahr 2016 noch solche Fragen in einen Bewerbungsbogen bringen kann. Als ich 1989 das erste Mal nach USA flog, waren in dem Visumantrag auch Fragen nach Mitgliedschaft NSDAP, SS, SA usw. das war 44 Jahre! nach Kriegsende. Da habe ich mich auch gefragt, was das soll, obendrein hätten sie mich als 1 jährigen wahrscheinlich nicht in die NSDAP aufgenommen


Gibt es eigentlich diese Frage noch, ob man vorhat, den Präsidenten zu ermorden? Es wäre mal interessant zu wissen, wieviele Einreisewillige darauf mit "ja" geantwortet haben.



ich glaube nicht, heute musst du doch ein elektronisches Verfahren im Internet machen. Da werden ander Fragen gestellt.


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#435

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2019 11:27
von StabHF | 88 Beiträge | 331 Punkte
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......ich hab angegeben, dass ich Soldat in der konföderierten Armee war.....Visum abgelehnt !


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#436

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.04.2019 13:24
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #427
Heute will man ja, angeblich, alles besser machen als damals und da kommen die MfSler und IMs gerade recht, die dazu noch damals ein System unterstützt haben, welches so gar nicht zu den Vorstellungen der heutigen Machthaber in der Gesellschaft passt. Es hat den starken Geruch nach Gesinnungsjustitz, die bei der Urteilsfindung und den regierungsamtlich beschlossenen Richtlinien über den Umgang mit diesen Leuten eingeflossen ist.
Zitat von Gert im Beitrag #428
nun, wer 2 x lügt , dem glaubt man nicht. Das Ganze hat nur bedingt mit Stasi zu tun, denn für die Kündigung ist entscheidend , die falsche Beantwortung im Einstellungsfragebogen.


Das unterschreibe ich auch so, mir ist es auch böse ergangen.

Schon vor dem 3.Oktober 1990 wurde festgeschrieben wer im öffentlichen Dienst bleiben oder kommen kann.
Im Zuge der Ermittlungen des Flugunfalles der SCD am 1.9.75 wurden einigen der Diensthabenden damals Verpflichtungserklärungen abverlangt.
Darunter auch ich, bei der Fliegerei, wie auch bei der Grenze waren wohl die meisten dieser Hinweisgeber unterwegs.

Im Januar 1994 wurde mir dann die fristlose Kündigung vorgelegt, ich klagte und wurde nicht wieder eingestellt, aber eine recht hohe Abfindung kam.

Zwei Jahre später geriet mein damaliger Chef, er kam 1988 zu uns, auch ihm wurde gekündigt. [5 Jahre als Vo bei der Grenze]

Sein Widerspruch hatte nach 2 Jahren Erfolg und das Rechtsempfinden hatte sich auch geändert.

Mein ganz großer Chef seinerzeit, hatte einen Bruder, Zahnarzt, dieser haute 1986 in Westen ab.
Dennoch wurde er als Chef behalten. Mit Sicherheit hatte er für das MfS arbeiten müssen, nur gab es keinen Vorgang, er wurde dick und fett in die Behörde aufgenommen.

Ich bin überzeugt, dass nur Bauernopfer zu Hauf gesucht und gefunden worden, um abzulenken von den tatsächlichen Problemen.

Auch man Bezug auf die Frage: Waren Sie Im, MfS o. ä. wurde dieses mit nein beantwortet war der Wortbruch schon sträflich.
Ich kenne einen Dresdener Flugleiter, der im innersten ehrlich war, er beantwortet die Fragen mit ja und hoffte nun angehört zu werden.
Mit dem Ergebnis, er war der erste der flog.

Ich will nicht weiter hier anecken, sehr suspekt erscheint mir aber der Mr. Diiiistel, auch in seiner Rolle als Anwalt z. B., für den Einmheitsminister Krauuuuuse.


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#437

RE: Kündigung eines früheren IM über 25 Jahre nach Ende der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.04.2019 15:30
von DoreHolm | 10.620 Beiträge | 16296 Punkte
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Zitat von Warmann im Beitrag #436
Zitat von DoreHolm im Beitrag #427
Heute will man ja, angeblich, alles besser machen als damals und da kommen die MfSler und IMs gerade recht, die dazu noch damals ein System unterstützt haben, welches so gar nicht zu den Vorstellungen der heutigen Machthaber in der Gesellschaft passt. Es hat den starken Geruch nach Gesinnungsjustitz, die bei der Urteilsfindung und den regierungsamtlich beschlossenen Richtlinien über den Umgang mit diesen Leuten eingeflossen ist.
Zitat von Gert im Beitrag #428
nun, wer 2 x lügt , dem glaubt man nicht. Das Ganze hat nur bedingt mit Stasi zu tun, denn für die Kündigung ist entscheidend , die falsche Beantwortung im Einstellungsfragebogen.


Das unterschreibe ich auch so, mir ist es auch böse ergangen.

Schon vor dem 3.Oktober 1990 wurde festgeschrieben wer im öffentlichen Dienst bleiben oder kommen kann.
Im Zuge der Ermittlungen des Flugunfalles der SCD am 1.9.75 wurden einigen der Diensthabenden damals Verpflichtungserklärungen abverlangt.
Darunter auch ich, bei der Fliegerei, wie auch bei der Grenze waren wohl die meisten dieser Hinweisgeber unterwegs.

Im Januar 1994 wurde mir dann die fristlose Kündigung vorgelegt, ich klagte und wurde nicht wieder eingestellt, aber eine recht hohe Abfindung kam.

Zwei Jahre später geriet mein damaliger Chef, er kam 1988 zu uns, auch ihm wurde gekündigt. [5 Jahre als Vo bei der Grenze]

Sein Widerspruch hatte nach 2 Jahren Erfolg und das Rechtsempfinden hatte sich auch geändert.

Mein ganz großer Chef seinerzeit, hatte einen Bruder, Zahnarzt, dieser haute 1986 in Westen ab.
Dennoch wurde er als Chef behalten. Mit Sicherheit hatte er für das MfS arbeiten müssen, nur gab es keinen Vorgang, er wurde dick und fett in die Behörde aufgenommen.

Ich bin überzeugt, dass nur Bauernopfer zu Hauf gesucht und gefunden worden, um abzulenken von den tatsächlichen Problemen.

Auch man Bezug auf die Frage: Waren Sie Im, MfS o. ä. wurde dieses mit nein beantwortet war der Wortbruch schon sträflich.
Ich kenne einen Dresdener Flugleiter, der im innersten ehrlich war, er beantwortet die Fragen mit ja und hoffte nun angehört zu werden.
Mit dem Ergebnis, er war der erste der flog.

Ich will nicht weiter hier anecken, sehr suspekt erscheint mir aber der Mr. Diiiistel, auch in seiner Rolle als Anwalt
Zitat von Warmann im Beitrag #436
Zitat von DoreHolm im Beitrag #427
Heute will man ja, angeblich, alles besser machen als damals und da kommen die MfSler und IMs gerade recht, die dazu noch damals ein System unterstützt haben, welches so gar nicht zu den Vorstellungen der heutigen Machthaber in der Gesellschaft passt. Es hat den starken Geruch nach Gesinnungsjustitz, die bei der Urteilsfindung und den regierungsamtlich beschlossenen Richtlinien über den Umgang mit diesen Leuten eingeflossen ist.
Zitat von Gert im Beitrag #428
nun, wer 2 x lügt , dem glaubt man nicht. Das Ganze hat nur bedingt mit Stasi zu tun, denn für die Kündigung ist entscheidend , die falsche Beantwortung im Einstellungsfragebogen.


Das unterschreibe ich auch so, mir ist es auch böse ergangen.

Schon vor dem 3.Oktober 1990 wurde festgeschrieben wer im öffentlichen Dienst bleiben oder kommen kann.
Im Zuge der Ermittlungen des Flugunfalles der SCD am 1.9.75 wurden einigen der Diensthabenden damals Verpflichtungserklärungen abverlangt.
Darunter auch ich, bei der Fliegerei, wie auch bei der Grenze waren wohl die meisten dieser Hinweisgeber unterwegs.

Im Januar 1994 wurde mir dann die fristlose Kündigung vorgelegt, ich klagte und wurde nicht wieder eingestellt, aber eine recht hohe Abfindung kam.

Zwei Jahre später geriet mein damaliger Chef, er kam 1988 zu uns, auch ihm wurde gekündigt. [5 Jahre als Vo bei der Grenze]

Sein Widerspruch hatte nach 2 Jahren Erfolg und das Rechtsempfinden hatte sich auch geändert.

Mein ganz großer Chef seinerzeit, hatte einen Bruder, Zahnarzt, dieser haute 1986 in Westen ab.
Dennoch wurde er als Chef behalten. Mit Sicherheit hatte er für das MfS arbeiten müssen, nur gab es keinen Vorgang, er wurde dick und fett in die Behörde aufgenommen.

Ich bin überzeugt, dass nur Bauernopfer zu Hauf gesucht und gefunden worden, um abzulenken von den tatsächlichen Problemen.

Auch man Bezug auf die Frage: Waren Sie Im, MfS o. ä. wurde dieses mit nein beantwortet war der Wortbruch schon sträflich.
Ich kenne einen Dresdener Flugleiter, der im innersten ehrlich war, er beantwortet die Fragen mit ja und hoffte nun angehört zu werden.
Mit dem Ergebnis, er war der erste der flog.

Ich will nicht weiter hier anecken, sehr suspekt erscheint mir aber der Mr. Diiiistel, auch in seiner Rolle als Anwalt z. B., für den Einmheitsminister Krauuuuuse.


z. B., für den Einmheitsminister Krauuuuuse.




Nun, wie Diestel als Anwalt war, weiß ich nicht, aber als Innenminister hat er für die ehem. bewaffneten Organe, insb. Polizei, Bereitschaftspolizei, Kriminalpolizei weitaus mehr getan als ein Eppelmann für die NVA. Lies mal sein Buch "Aus dem Leben eines Taugenichts". Auch wenn es eine Selbstbiographie ist und diese naturgemäß (siehe Thread "Der letzte Mann") immer etwas subjektiv gefärbt erscheint, steckt doch einiges an Tatsachen darin, welche ich auch mehrfach aus Äußerungen von damals ihm Unterstellten herauslesen konnte. Bei einer Lesung von Lothar de Maiziere sprach ich diesen in der Autogrammstunde darauf an. Diestel war bekanntermaßen damals Innenminister in Maizieres Regierung. Sie schienen keine engen Freunde gewesen sein, Maiziere war wohl eine Person mit der politischen Einstellung eines Eppelmann lieber gewesen.


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