Kugelfang

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19.12.2016 07:24
#46
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #41
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #35
Zitat von andyman im Beitrag #33
Zitat von DoreHolm im Beitrag #17


Wimre war die Kaschi-Muni mit Stahlkern. Ich meine, die wäre durch drei Streckmetallzäune durchgegangen wie durch Pappe, auch bei 45° Auftreffwinkel.

Davon kann man getrost ausgehen,auf 900m wurde der Stahlhelm noch durchschlagen und 20x20cm Balken auf 500m auch ohne Probleme,gibt jedenfalls der Hersteller an.
Lgandyman



Nein, kannste nicht.



Mal ein paar technische Daten im Vergleich: Patrone 7,62 x 39 (Hülsenlänge). Anfangsgeschw. (Vo) 710 m/s, Energie (Eo) 1991 Joule. Das ist relativ wenig zu anderen großkalibrigen Langwaffengeschossen. Als Vergleich 22lfb (KK) eine Vo von 210 m/s und Eo von rund 150 Joule. Bei Pistole etwas weniger. Durchschlagskraft eines KK-Geschosses mit Pistole auf ca. Meter Entfernung locker durch 8 cm Nadelholzbohle. Selbst gesehen bei einem Schützen. Da kann man sich schon vorstellen, wo ein Stahlkern aus der Kaschi so durchmacht.


Auch hier gilt immer:
Sache der Ballistik, Zielmedium, Entfernung, Auftreffwinkel, Geschwindigkeit, etc..

"Mobility, Vigilance, Justice"

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19.12.2016 07:36
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#47
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Stellt sich ja auch die Frage, warum wurde ein Streckmetallzaun gewählt, wenn ein Maschendrahtzaun auch gereicht hätte?


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19.12.2016 07:55 (zuletzt bearbeitet: 19.12.2016 08:13)
avatar  Hanum83
#48
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Zitat von damals wars im Beitrag #47
Stellt sich ja auch die Frage, warum wurde ein Streckmetallzaun gewählt, wenn ein Maschendrahtzaun auch gereicht hätte?



Hast du schon mal versucht Streckmetall mit der Drahtschere zu schneiden?
Geht besch...eiden.
Vielleicht war es in Berlin ja anders, an der grünen Grenze sollte jedenfalls nicht die "Kugel" in der DDR bleiben sondern vorrangig der Mensch und schon das Seitengewehr hatte eine Drahtschneidfunktion für Maschendraht

----------------------------------------------------------------------------
Wer nichts weiß muss alles glauben.

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19.12.2016 13:36
#49
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #48
Zitat von damals wars im Beitrag #47
Stellt sich ja auch die Frage, warum wurde ein Streckmetallzaun gewählt, wenn ein Maschendrahtzaun auch gereicht hätte?



Hast du schon mal versucht Streckmetall mit der Drahtschere zu schneiden?
Geht besch...eiden.
(..)

Was ist der physikalische/chemische Grund, dass das so schwer geht?


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19.12.2016 13:43
#50
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Im vorraus Entschuldigung für OT,aber die Vorlage muß verwertet werden!

Zitat von damals wars im Beitrag #47
Stellt sich ja auch die Frage, warum wurde ein Streckmetallzaun gewählt, wenn ein Maschendrahtzaun auch gereicht hätte?


Weil der Knallerbsenstrauch wahrscheinlich besser durch den Maschendrahtzaun wächst.Und das war sicher nicht so gewollt.

Bin schon weg,Gruß C.


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19.12.2016 13:52
#51
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Zitat von damals wars im Beitrag #47
Stellt sich ja auch die Frage, warum wurde ein Streckmetallzaun gewählt, wenn ein Maschendrahtzaun auch gereicht hätte?


Kommst Du sicherlich selbst darauf!

"Mobility, Vigilance, Justice"

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19.12.2016 14:04
#52
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Zitat
Was ist der physikalische/chemische Grund, dass das so schwer geht?



Die Frage ist aber jetzt nicht dein Ernst??

=============================================================================================
Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!

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19.12.2016 14:45
#53
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Zitat von Harsberg im Beitrag #52

Zitat
Was ist der physikalische/chemische Grund, dass das so schwer geht?


Die Frage ist aber jetzt nicht dein Ernst??


Eigentlich schon. Abgesehen davon, dass man konstruktionsbedingt viel mehr durchschneiden muss und schlechter mit Werkzeug rankommt, ist es so, dass bei gleicher Dicke von Elementen (Drahtzaun/ Streckmetall) das Streckmetall um ein Vielfaches schwerer aufzutrennen ist. So zäh wie Drahtseil ist es allerdings nicht. Dort hat es mit der Verarbeitung zu tun


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19.12.2016 15:10
avatar  Mike59
#54
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #53
Zitat von Harsberg im Beitrag #52

Zitat
Was ist der physikalische/chemische Grund, dass das so schwer geht?


Die Frage ist aber jetzt nicht dein Ernst??

Eigentlich schon. Abgesehen davon, dass man konstruktionsbedingt viel mehr durchschneiden muss und schlechter mit Werkzeug rankommt, ist es so, dass bei gleicher Dicke von Elementen (Drahtzaun/ Streckmetall) das Streckmetall um ein Vielfaches schwerer aufzutrennen ist. So zäh wie Drahtseil ist es allerdings nicht. Dort hat es mit der Verarbeitung zu tun


Stimmt so nicht ganz - mit einem Beil ist das Zertrennen des Streckmetall an der Befestigung nur Sekundensache. Ist halt ein gewußt wie! Mir ist die Normzeit für den 501 Minenbergetrupp jetzt nicht mehr so geläufig, jedoch war für das öffnen des Zaunfeldes (mit Schrotbeil oder auch einer normalen Axt), das fixieren des geöffneten Streckmetalles und dem Bergen des Verletzten nur ein paar Minuten vorgesehen. Ach, das sichern der noch vorhandenen Minen hatte ich ganz vergessen.


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19.12.2016 15:13
avatar  Linna
#55
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Zitat von damals wars im Beitrag #47
Stellt sich ja auch die Frage, warum wurde ein Streckmetallzaun gewählt, wenn ein Maschendrahtzaun auch gereicht hätte?


Ganz einfach: ein Streckmetallzaun lässt sich auf Grund seiner Engmaschigkeit viel schwerer mit einer Drahtschere durchtrennen
als als ein gespannter Stacheldraht, war schon zu meiner Grenzerzeit (1970) bekannt.
Kugelfänge kenne ich von Infanterieschießplätzen aller Art. Es sind Erdwälle, die hinter den Zielscheiben zum Schutz der
Bevölkerung errichtet wurden-schon im vergangenen Jahrhundert.


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19.12.2016 15:17
#56
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Stimmt so nicht ganz - mit einem Beil ist das Zertrennen des Streckmetall an der Befestigung nur Sekundensache. Ist halt ein gewußt wie! Mir ist die Normzeit für den 501 Minenbergetrupp jetzt nicht mehr so geläufig, jedoch war für das öffnen des Zaunfeldes (mit Schrotbeil oder auch einer normalen Axt), das fixieren des geöffneten Streckmetalles und dem Bergen des Verletzten nur ein paar Minuten vorgesehen. Ach, das sichern der noch vorhandenen Minen hatte ich ganz vergessen.[/quote]

Stimmt ganz genau.

Theo 85/2


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19.12.2016 15:25
#57
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Ein nützlicher Nebeneffekt war auch der Sichtschutz bei dem Streckmetall.
Ab einem bestimmten Winkel konnte man da auch nicht mehr "durchsehen".

Theo85/2


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19.12.2016 15:59
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#58
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Zitat von Commander im Beitrag #50
Im vorraus Entschuldigung für OT,aber die Vorlage muß verwertet werden!
Zitat von damals wars im Beitrag #47
Stellt sich ja auch die Frage, warum wurde ein Streckmetallzaun gewählt, wenn ein Maschendrahtzaun auch gereicht hätte?


Weil der Knallerbsenstrauch wahrscheinlich besser durch den Maschendrahtzaun wächst.Und das war sicher nicht so gewollt.

Bin schon weg,Gruß C.



Dann hättest Du es auch im richtigen Dialekt schreiben können!


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19.12.2016 16:08
#59
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Zitat von damals wars im Beitrag #58

Dann hättest Du es auch im richtigen Dialekt schreiben können!

Ein Running Gag, der nicht an Wirkung verloren hat

Theo


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19.12.2016 17:28
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#60
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( gelöscht )

Ist da zwischen Luftgewehr (Rummel) und KK Gewehr nicht ein Unterschied? In meiner Ausbildungskompanie in Johanngeorgenstadt 1973 oberes Objekt befand sich im Keller ein Schiesstand für KK Maschinenpistole. Eine Munitionserneuerung kann ich nicht bestätigen. Es wurde nur das schön Silber glänzende Russenholz neu brüniert. Da war das erste Reinigen eine Tortur. Aber es gab ja das gute P3. Schnell in den Keller zu den Duschen, Knarre mit P3 einseifen und schon war das Reinigen nach Trocknung erträglicher.


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