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#1

Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 29.10.2016 21:11
von Zappel-EK-79-2 | 907 Beiträge | 3711 Punkte
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Oft wird ja heute dargestellt als ob wir in der DDR, beginnend in Schule, Kindergarten etc zum Hass und zur Intoleranz erzogen worden sein?
Ich weiß nicht ... manchmal denke ich nein, ein anderes mal weiß ich nicht ob das doch was dran ist.
Ich erinnere mich nur das wir in der Schule eigentlich zur Achtung von Schulkameraden, Eltern, älteren Leuten usw erzogen wurden, etwas was heute vielleicht so fehlt.
In der Politik ging es ja oft darum Kinder in den "Kapitalistischen" Ländern, oder der dritten Welt zu bedauern, oder der Austausch in den Ferien mit Kindern aus den "Bruderländern",
Später die Stundendensommer wo ich oft als Betreuer eingesetzt war, ich erinnere mich das ich da enge Kontakte zu Studenten aus Algerien, Palästina, Ukraine ua. Sowjet Republicken, Polen, CSSR, Ungarn und anderen hatte mit oft sehr informativen auch politischen Gesprächen.
Zum Hass ... vielleicht gegen vermeintliche oder echte Kriegstreiber, aber vielleicht ohne das man es als Kind merkte auch gegen innere "Feinde".
So richtig kann ich mir diese Frage nicht beantworten und ich denke das können eigentlich nur wir ... ehemaligen DDRler.


-------------------------------
Grün ja grün war'n alle meine Streifen
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küche69, Rainer-Maria Rohloff, Klauspeter, polsam und rasselbock haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 29.10.2016 21:43
von SEG15D | 1.388 Beiträge | 1120 Punkte
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Ich stelle für mich fest: eher nicht! Erziehung war zu meiner Zeit die Grundwertigkeit durch das Elternhaus, danach kamen Schule und anderes...in der Wertigkeit...



Rainer-Maria Rohloff, Klauspeter, polsam, Freienhagener und Annakin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#3

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 29.10.2016 21:48
von LO-Wahnsinn | 3.990 Beiträge | 4261 Punkte
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NEIN, wer das behauptet, was ja viele tun, die die DDR vermutlich nie kennengelernt haben, der hat keinen Plan von den Menschen, kennt mutmasslich viele Ostdeutsche auch nur oberflächlich und lebt von seinen Klischees.

Wir sind sicher etwas abgeschottet aufgewachsen, unsere Welt war gewissermassen eine kleine Welt für sich, aber weder haben wir Hass gelehrt bekommen, noch Intoleranz, bis auf das übliche Maß das es in jeder Gesellschaft gibt.
Das es eine gewisse Ablehnung gegenüber bestimmten Fremden gab, war auch ihnen selber geschuldet und in der heutigen Zeit, sind es wieder die gleichen die durch ihr tun die Ablehnung fördern, es sind wieder die gleichen, an denen sich damals keiner störte und heute auch nicht.
Es hat nichts mit Intoleranz zutun, wenn man Menschen ablehnt die ablehnungswürdig sind, weil eine ganze Masse derer den Gesamteindruck überschattet.
Es sind bestimmte politische Kreise, die uns nun Hass und Intoleranz vorwerfen, bei ihren predigten aber vergessen das sie selber genau das sind.

Lass das Ossibashing nicht an Dich ran kommen.


Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.
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#4

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 29.10.2016 22:04
von Hanum83 | 8.653 Beiträge | 15426 Punkte
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Offiziell Hass gegen den Klassenfeind, inoffiziell waren wir ganz normale Menschen.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


IM Kressin, ek40 und Waldpaul haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 29.10.2016 22:07
von Zappel-EK-79-2 | 907 Beiträge | 3711 Punkte
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #4
Offiziell Hass gegen den Klassenfeind, inoffiziell waren wir ganz normale Menschen.


Zappel und normal?


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#6

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 11:24
von Heckenhaus | 8.942 Beiträge | 19608 Punkte
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #4
Offiziell Hass gegen den Klassenfeind, inoffiziell waren wir ganz normale Menschen.

Wir sollten den Klassenfeind besiegen, zuerst ideologisch und mit Taten.
Von Hass auf irgend einen anderen Menschen, auch wenn es der Klassenfeind war, wurde nie gesprochen.
Was ich bekämpfen muß das muß ich nicht gleichzeitig hassen.


.
.

.
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#7

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 11:58
von Fritze (gelöscht)
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Hass Hass , ich lese immer nur Hass ! Selbst im GWA Unterricht auf der U-Schule wurde uns gesagt , nicht der normale Bundesbürger sei unser Feind . Nur die Angehörigen der bewaffneten Organe sind unsere Gegner .
Gegner hat man auch beim Fussball !

Der Sinn des Soldatseins im Sozialismus gibt auch keine Spur von Hass vor !

Es wurde die Bewahrung des Friedens alles oberste Priorität gesehen und nur im Falle eines Angriffes sollte dem Aggressor eine vernichtende Abfuhr erteilt werden ! Von eigenem Angriff keine Rede !
Wer etwas anders behauptet hat entweder geschlafen oder ist den unbelehrbaren Parolen der ewigen Kriegstreiber des Westens auf den Leim gegangen !


Rostocker, Klauspeter, passport, LO-Wahnsinn, polsam, DoreHolm, rasselbock, Heckenhaus und Hackel39 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 12:01
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12851 Punkte
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In meiner Denke ist Hass was ganz anderes, als hier heute so lauthals wie Schnee zu Weihnachten mit dem Schneeschieber zusammen geschoben wird. Nur weil der Eine oder Andere ne eigene Meinung sein eigen nennt da hasst er wohl gleich noch dazu??????????? So ein herrlicher Käse der wohl nur beim Deutschen kuriose Wellen schlägt. Dabei ist ER, Sie nur kritisch gegenüber Ankömmlingen, egal wie diese sich nun produzieren, sich geben, sich versuchen einzugliedern oder eben versuchen abzuschotten.

Hass, das wäre, wenn Einer meine ganze Familie, die Kinder, die Enkel gemeuschelt hätte(Beispiele Jugoslawien nach 1990, oder andere...) obwohl wir doch früher Nachbarn waren oder so ähnlich, das wäre richtiger Hass. Denn da gäbe es auch keine Vergebung, da würde ich als Opa selber zur Waffe greifen (das Ding mir über drei Ecken besorgen) und den Kerl hinrichten, so nehme ich mal gut an.

Was hier noch zu früheren DDR Zeiten geschrieben wurde....meine Zustimmung. Also ne wir wuchsen so unbedarft, so friedlich auf. Dieser ganze heutige menschliche Schmutz wurde zumindest von den Kindern gut ferngehalten. Und ne, dieser richtig dreckige Schmutz (man kann das garnicht in Worte fassen, diesen Dreck) war wohl auf der Welt schon immer da. Nur eben hatte es zumindest das System des Sozialismus über seine Jahrzehnte bis auf paar richtig unwürdige Sachen geschafft, dies gut vom ganz normalen Alltag, vom Menschen fernzuhalten.

Rainer-Maria

Und einen guten Sonntag allen ins Forum



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#9

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 12:06
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Zum Hass und zur Intoleranz wurde ich weder im Elternhaus noch in der Schule erzogen.

Im Unterricht haben wir, was geschichtliches angeht, die ganzen Epochen durchleuchtet - eben auch den Kapitalismus, ohne einen Hass auf die Menschen in Westdeutschland zu bekommen, da war nie die Rede.
Wir haben gelernt, dass auch die Menschen nach dem 2.Weltkrieg und nach der Gründung der DDR viel geleistet haben, und sich durch harte Arbeit ihr Land wieder aufgebaut haben.
Alles was wir damals über den Kapitalismus gelernt haben, konnte ich nicht begreifen, das habe ich erst nach der Wende selbst spüren müssen, als es in die Arbeitslosigkeit ging - vieles hat da aber eben schon gestimmt.

Was die Vorgänge an der Berliner Mauer betraf, da wurde uns schon falsches gelehrt bzw.berichtet, kann mich noch an Egon Schulz erinnern, der 1964 ermordet wurde, natürlich vom Klassenfeind.
Ich war damals in der 4.Klasse, soviel habe ich mir da keine Gedanken weiter gemacht, es wurde eine Wandzeitung gestaltet zu Ehren dieses Grenzers, und das wars eben dann auch.
Erst nach der Wende habe ich erfahren, wie es wirklich war.

Allgemein wurden wir zur Hilfsbereitschaft allen Menschen gegenüber erzogen, dass nun die deutsch-sowjetische Freundschaft hier Vorrang hatte, war für mich ganz selbstverständlich.

Eines stört mich aber schon vielfach heute noch, dass die DDR nur als ein Staat gesehen wird, der die Menschen unterdrückt hat - oft von welchen, die absolut keine Ahnung haben und die nie in der DDR gelebt haben.
Klar ist, jeder hat seine eigene Vergangenheit, jeder hat es auf seine Art und Weise gesehen und ist dementsprechend damit umgegangen - einer bekam nach und nach Hass auf die DDR, der andere kam eben mit allem sehr gut zurecht.
Jetzt ist es doch auch nicht anders.

Ich werde den Eindruck nicht los, dass wir in der Schulzeit über den anderen Teil Deutschlands viel besser unterrichtet wurden, als es umgekehrt der Fall war und es auch noch ist.
Und das war auf alle Fälle kein Hass oder gar sich intolerant zu verhalten.

Das nur mal meine ganz persönliche Sicht zu diesem Thema, was ich sehr gut finde.

Nur durch mehr Wissen voneinander können Konflikte besser gelöst werden und es ist noch ein weiter weg, bis die Einheit auch in den Köpfen vollzogen ist.


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#10

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 12:10
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #8
In meiner Denke ist Hass was ganz anderes, als hier heute so lauthals wie Schnee zu Weihnachten mit dem Schneeschieber zusammen geschoben wird. Nur weil der Eine oder Andere ne eigene Meinung sein eigen nennt da hasst er wohl gleich noch dazu??????????? So ein herrlicher Käse der wohl nur beim Deutschen kuriose Wellen schlägt. Dabei ist ER, Sie nur kritisch gegenüber Ankömmlingen, egal wie diese sich nun produzieren, sich geben, sich versuchen einzugliedern oder eben versuchen abzuschotten.

Hass, das wäre, wenn Einer meine ganze Familie, die Kinder, die Enkel gemeuschelt hätte(Beispiele Jugoslawien nach 1990, oder andere...) obwohl wir doch früher Nachbarn waren oder so ähnlich, das wäre richtiger Hass. Denn da gäbe es auch keine Vergebung, da würde ich als Opa selber zur Waffe greifen (das Ding mir über drei Ecken besorgen) und den Kerl hinrichten, so nehme ich mal gut an.

Was hier noch zu früheren DDR Zeiten geschrieben wurde....meine Zustimmung. Also ne wir wuchsen so unbedarft, so friedlich auf. Dieser ganze heutige menschliche Schmutz wurde zumindest von den Kindern gut ferngehalten. Und ne, dieser richtig dreckige Schmutz (man kann das garnicht in Worte fassen, diesen Dreck) war wohl auf der Welt schon immer da. Nur eben hatte es zumindest das System des Sozialismus über seine Jahrzehnte bis auf paar richtig unwürdige Sachen geschafft, dies gut vom ganz normalen Alltag, vom Menschen fernzuhalten.

Rainer-Maria

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Siehste--und so werden auch Leute denken--die unter Besatzungsterror leiden und Familienangehörige verloren haben--wie zum Beispiel Bomben und Drohnenangriffen.


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#11

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 12:18
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Zitat von Ährenkranz im Beitrag #9

Ich werde den Eindruck nicht los, dass wir in der Schulzeit über den anderen Teil Deutschlands viel besser unterrichtet wurden, als es umgekehrt der Fall war und es auch noch ist.
Und das war auf alle Fälle kein Hass oder gar sich intolerant zu verhalten.

Das nur mal meine ganz persönliche Sicht zu diesem Thema, was ich sehr gut finde.

Nur durch mehr Wissen voneinander können Konflikte besser gelöst werden und es ist noch ein weiter weg, bis die Einheit auch in den Köpfen vollzogen ist.


Zumindest diese Zeilen kann man doch einfach mal so stehen lassen


-------------------------------
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#12

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

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Ich werde den Eindruck nicht los, dass wir in der Schulzeit über den anderen Teil Deutschlands viel besser unterrichtet wurden, als es umgekehrt der Fall war und es auch noch ist.

Z.B. allein im Geographieunterricht wurde fast ein ganzes Schuljahr aufgewendet nur über Landschaft , Struktur , Wirtschaft , Industrie der Bundesrepublik zu lehren !
Ich wusste schon 1977 wo Traunstein , Passau , Lemgo , Emmerich , Bitburg, Cochem , Bielefeld, Travemünde , Rendsburg, Osnabrück ,
Rosenheim und Deggendorf liegen !

Nicht nur Rhein , Donau und Mosel , sondern auch Lippe , Trave , Sehe, Luhe und Nahe hatten mein Interesse geweckt ! Die drei mittleren speziell wegen meines Interesse an den Meerforellen .


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#13

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

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Und genau das Rostocker so dein Vortext(auf meinen hin) trägt man jetzt in unser friedliches Ländle. Da kommen Menschen, die hassen richtig, die hassen sich schon auf Grund ihrer Religion. Und sowas ist gefährlich, gefährdet den unseren toleranten Alltag hier. Und genau auf Sowas muss geachtet werden, mit Nachdruck, mit staatlich wachem Auge.

Nur, der Staat hier scheint da irgendwie zu schlafen? Erstickt an seiner eigenen Bürokratie, stellt lieber Statistiken über Leipziger Antänzer(Mehrfachtäter, und wer tanzt denn nun am meisten an?????????) auf als konsequent diese Jungs aus dem Verkehr zu ziehen, in ihr Ursprungsländle zurück zu verfrachten, damit sie dort nach Lust und Laune tanzen können.

Rainer-Maria



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#14

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 12:25
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #13
Und genau das Rostocker so dein Vortext(auf meinen hin) trägt man jetzt in unser friedliches Ländle. Da kommen Menschen, die hassen richtig, die hassen sich schon auf Grund ihrer Religion. Und sowas ist gefährlich, gefährdet den unseren toleranten Alltag hier. Und genau auf Sowas muss geachtet werden, mit Nachdruck, mit staatlich wachem Auge.


Ja, aber hat das Europa--und die USA nicht selbst verschuldet???

Nur, der Staat hier scheint da irgendwie zu schlafen? Erstickt an seiner eigenen Bürokratie, stellt lieber Statistiken über Leipziger Antänzer(Mehrfachtäter, und wer tanzt denn nun am meisten an?????????) auf als konsequent diese Jungs aus dem Verkehr zu ziehen, in ihr Ursprungsländle zurück zu verfrachten, damit sie dort nach Lust und Laune tanzen können.

Rainer-Maria


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zuletzt bearbeitet 30.10.2016 12:25 | nach oben springen

#15

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 13:12
von Oss`n | 2.919 Beiträge | 842 Punkte
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Man wurde schon ganz schön "bearbeitet", das der Kapitalismus nat. das schlechtere System sei aber das war ja anders herum genau das selbe.
Hass gegenüber "Andersdenkenden" würde ich nicht sage, aber Intoleranz schon, sonst hätte man nicht so viel schmuggeln müssen.
Das ging bei der BRAVO los und hörte bei den NACHRICHTEN aus Sankt Pauli auf.
Das war Schmutz vom Klassenfeind.
Von der anderen Seite dachte man (und das ist kein Schertz)das die Leute im Osten mit Kartoffelsäcken als Kleidung rum liefen.
Dies wurde einer verflossenen Freundin von mir auch in der Schule noch so bei gebracht.
(1968 - 1980).
Also mal anschließend : Hass - ne, Intoleranz ja, und das beidseitig .
Der Sozialismus war eindeutig das bessere Gesellschaftssystem, aber wir haben leider nicht gewonnen.
So einfach ist das.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
Lache und die Welt lacht mit dir - weine und du weinst allein !!
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#16

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 13:19
von Sperrbrecher | 3.162 Beiträge | 9091 Punkte
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Zitat von Oss`n im Beitrag #15

Der Sozialismus war eindeutig das bessere Gesellschaftssystem,
aber wir haben leider nicht gewonnen.

Leider waren die im Sozialismus Lebenden, abgesehen von einer kleinen Oberschicht,
davon nicht überzeugt und auch nicht dafür zu begeistern.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
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#17

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 13:24
von Klauspeter | 1.283 Beiträge | 1880 Punkte
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Ich bin auch der Meinung, dass in der DDR die Erziehung zur Völkerfreundschaft sowie zur Toleranz und zur Achtung anderer Menschen im Vordergrund der Erziehung standen.
Damit will ich nicht leugnen, dass in der Formulierung der Erziehungsziele beispielsweise die „Erziehung zum Hass auf die imperialistischen Kriegstreiber“ u.ä. formuliert war. Das waren meist ziemlich nebulöse Formulierungen, unter denen sich auch Lehrer kaum etwas vorstellen konnten. Die BRD hatte keine Kriege begonnen und die Bundeswehr nahm damals auch nicht an Kriegseinsätzen teil.

Aus meiner Zeit als Lehrer für Deutsch und Geschichte kann ich bestätigen, dass die humanistische Erziehung, die Erziehung zur Achtung anderer Menschen und zu Toleranz eine bedeutende Rolle spielten.
Sehr ausführlich hatten wir uns als Schüler mit Lessings „Nathan der Weise“ beschäftigt und über die Aussagen der „Ringparabel“ wurde meist ein Aufsatz geschrieben.
Ich frage gern mal Gymnasiasten der 11.oder 12.Klasse danach, was sie von Goethe, Schiller, Lessing oder Herder gelernt haben – es kommt aber kaum etwas. Um nicht falsch verstanden zu werden – es sind kluge Kinder, die richtig viel wissen – aber mit der humanistischen Bildung und Erziehung scheint es nicht weit her zu sein.
Was sagen meine Enkelkinder bei solchen Gesprächen meist: „Also Opa, das war doch ganz ganz früher, das interessiert doch heute kaum noch jemanden; das ist doch heute alles ganz anders.“

Vieles hat die DDR richtig gemacht – auch auf dem Gebiet der Erziehung und Bildung. Nicht verwunderlich, dass Menschen gern an das zurückdenken, was gut an der DDR war.

Ohne die wirksame humanistische Erziehung in der DDR wäre m.E. die friedliche Revolution in der DDR nicht möglich gewesen.

Gruß Klaus



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zuletzt bearbeitet 30.10.2016 13:56 | nach oben springen

#18

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 14:02
von Sperrbrecher | 3.162 Beiträge | 9091 Punkte
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #17
Ich bin auch der Meinung, dass in der DDR die Erziehung zur Völkerfreundschaft
sowie zur Toleranz und zur Achtung anderer Menschen im Vordergrund der Erziehung standen.

Das mag rein theoretisch so gewesen sein.
Rein praktisch habe ich bei DDR-Besuchen, mit meiner als Ausländerin erkennbaren Frau, viel öfter
das Gegenteil erleben können. Nicht unbedingt bei der normalen Bevölkerung, eher bei den sogenannten
Funktionsträgern. Man hat schon, vorsichtig ausgedrückt, sehr stark "gefremdelt".


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
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#19

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 16:23
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #6
Zitat von Hanum83 im Beitrag #4
Offiziell Hass gegen den Klassenfeind, inoffiziell waren wir ganz normale Menschen.

Wir sollten den Klassenfeind besiegen, zuerst ideologisch und mit Taten.
Von Hass auf irgend einen anderen Menschen, auch wenn es der Klassenfeind war, wurde nie gesprochen.
Was ich bekämpfen muß das muß ich nicht gleichzeitig hassen.

Du hast meinen Polit nicht gekannt, der sprühte förmlich vor Begeisterung um den Kapitalismus, nebst seiner Handlanger, also die Verräter am Sozialismus, mit allen Mitteln auszumerzen, solche Typen die sich früh die Hasskappe aufgesetzt haben gab es nun mal.


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#20

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 16:53
von damals wars (gelöscht)
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Die erste Form des Hass, die ich kennengelernt haben, war die der Evangelischen Christen auf die Katholischem.
"Die Katholiken sind falsch, 2 Ave Maria und ein Rosenkranz und alles ist vergeben!"
Man musste als Kind nicht lange suchen, um den Hass zu begegnen.


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