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#41

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 11:06
von Klauspeter | 1.283 Beiträge | 1878 Punkte
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #40
Zitat von Klauspeter im Beitrag #38
#33: Irgendwie wurde in der DDR immer am Menschen herumgeformt, ist auch so ein Merkmal des volkseigenen Menschen der zum Inventar gehörte, er hatte irgendwelche Kriterien zu erfüllen um ein gutes Inventar zu sein.

Also ich habe mich nicht als "volkseigener Mensch" gefühlt, der zum "Inventar gehörte".
Erziehung gehört schon seit Jahrtausenden in jeder Gesellschaft dazu und jeder Staat ist bestrebt, die Menschen in seinem Sinne zu erziehen.

Die Menschen in der DDR haben ihre Individualität behalten; ich habe in dieser Zeit viele sympathische Menschen kennengelernt.

Gruß Klaus


Eigentlich habt ihr beide recht: Es wurde versucht.

Jetzt müssten wir nur noch klären, wer in der DDR was versucht hat.
Grundlage sollte sein, was in der Verfassung der DDR stand und in den Gesetzen zur Bildung und Erziehung.

Stimmen wir da überein oder siehst Du das anders?

Gruß Klaus



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#42

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 11:07
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #39
Zitat von Hanum83 im Beitrag #33
...
Das kotzte viele unterschwellig an sich immer verstellen zu müssen und 89 hat es halt das Ventil vom Kessel rausgehauen.
...

Hast du dich verstellt, verbogen oder bist du gekrochen ? Ich nicht.
Ich habe gesagt, was ich gedacht habe, und das war nicht immer im Sinne der Partei.
Und trotzdem ist der Kopf noch dran. Es kam also immer darauf an, wie es gesagt wurde, ehrlich, aber direkt.

Ich habe den Eindruck, ein nicht geringer Teil der Bevölkerung hat sich völlig gleichgültig ergeben, ohne Arsch in der Hose,
mal die Wahrheit zu sagen. Das dann aber nicht ungehobelt, frech und in koddriger Tonart, sondern so, wie man die deutsche Sprache
mal in der Schule erlernt hat in Deutsch-Ausdruck.
Da hätte viel bewegt werden können, in der Kneipe jedoch nicht.
.




Im DDR-Fernsehen gab es eine entsprechende Sendung. Der Subtitel "kritisch-optimistisch" traf den Kern der Sache: Das System durfte bei Kritik nicht infrage gestellt werden, ansonsten gab es Ärger. Und dabei war die Meßlatte nicht zu hoch.
Wem muß man das sagen?


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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#43

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 11:11
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #42
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #39
Zitat von Hanum83 im Beitrag #33
...
Das kotzte viele unterschwellig an sich immer verstellen zu müssen und 89 hat es halt das Ventil vom Kessel rausgehauen.
...

Hast du dich verstellt, verbogen oder bist du gekrochen ? Ich nicht.
Ich habe gesagt, was ich gedacht habe, und das war nicht immer im Sinne der Partei.
Und trotzdem ist der Kopf noch dran. Es kam also immer darauf an, wie es gesagt wurde, ehrlich, aber direkt.

Ich habe den Eindruck, ein nicht geringer Teil der Bevölkerung hat sich völlig gleichgültig ergeben, ohne Arsch in der Hose,
mal die Wahrheit zu sagen. Das dann aber nicht ungehobelt, frech und in koddriger Tonart, sondern so, wie man die deutsche Sprache
mal in der Schule erlernt hat in Deutsch-Ausdruck.
Da hätte viel bewegt werden können, in der Kneipe jedoch nicht.
.




Im DDR-Fernsehen gab es eine entsprechende Sendung. Der Subtitel "kritisch-optimistisch" traf den Kern der Sache: Das System durfte bei Kritik nicht infrage gestellt werden, ansonsten gab es Ärger. Und dabei war die Meßlatte nicht zu hoch.
Wem muß man das sagen?



Ist das heute anders?


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#44

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 11:13
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #42


Im DDR-Fernsehen gab es eine entsprechende Sendung. Der Subtitel "kritisch-optimistisch" traf den Kern der Sache: Das System durfte bei Kritik nicht infrage gestellt werden, ansonsten gab es Ärger. Und dabei war die Meßlatte nicht zu hoch.
Wem muß man das sagen?


Das Systen an sich war nicht grundsätzlich Schuld an Mißständen, Schuld hatten oft die kleinen Möchtegern-Aufstreber,
die sich einbildeten, selbst und eigenverantwortlich "regieren" zu können.
Bist du denen empfindlich auf die Füße getreten, lief es meistens fast wie geschmiert.
Habe ich selbst erlebt im Jahre 1987 auf dem VPKA Seelow.

P.S. Beschwerst du dich heute, gibt es oft gar keine Resonanz. Schriftlich schon gar nicht.
Und das sehr oft nicht mal bei Medienvertretern, die das dann gelegentlich sogar öffentlich machen.


.
.

.
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zuletzt bearbeitet 31.10.2016 11:15 | nach oben springen

#45

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 11:13
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #41
Zitat von Freienhagener im Beitrag #40
Zitat von Klauspeter im Beitrag #38
#33: Irgendwie wurde in der DDR immer am Menschen herumgeformt, ist auch so ein Merkmal des volkseigenen Menschen der zum Inventar gehörte, er hatte irgendwelche Kriterien zu erfüllen um ein gutes Inventar zu sein.

Also ich habe mich nicht als "volkseigener Mensch" gefühlt, der zum "Inventar gehörte".
Erziehung gehört schon seit Jahrtausenden in jeder Gesellschaft dazu und jeder Staat ist bestrebt, die Menschen in seinem Sinne zu erziehen.

Die Menschen in der DDR haben ihre Individualität behalten; ich habe in dieser Zeit viele sympathische Menschen kennengelernt.

Gruß Klaus


Eigentlich habt ihr beide recht: Es wurde versucht.

Jetzt müssten wir nur noch klären, wer in der DDR was versucht hat.
Grundlage sollte sein, was in der Verfassung der DDR stand und in den Gesetzen zur Bildung und Erziehung.

Stimmen wir da überein oder siehst Du das anders?

Gruß Klaus


Das ist doch nichts Neues: Auf der Grundlage (hinter der die "führende Rolle" stand) stand das "sozialistische Menschenbild".


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#46

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 11:17
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Der war gut von Moskwitscka, dieser von ihr formulierte:

"Spätestens beim Eintritt ins Arbeitsleben waren viele desillusioniert."
Textauszug ende

Or ne Mädel, wo hast du denn gelebt? Doch nicht etwa in der DDR? Mensch da ging es doch erst los mit dem Geldverdienen, mit dem aus sich selber was machen, und zwar im positiven Sinne.Ich bin immer gerne auf Arbeit gegangen weil diese einfach mit ihrem Auf und Ab, eben auch den gewaltigen Unterschieden in Theorie und Praxis Spass gemacht hatte. Gabs Probleme wurden die so gut es ging weggeräumt, und zwar ordentlich, auch schon mal mit gegenseitigem...na unser Meister kam da garnicht gut weg, wurde schonmal mit Arschloch von uns jungen Kerlen tituliert.

Und so liese sich das fortsetzen. Mit X Beispielen. Sehe ich das hier und Heute sehe ich in vielen Branchen nur noch richtig ungesundes Gehetze, Überladung des Menschen mit einfach zuviel an Aufgaben. Und das in immer kürzerer Zeit. Das soll die Zukunft, das soll gut für den Menschen sein, gar noch kreativ...na ich weiß ja nicht?

Rainer-Maria

Und einen guten reformierten Tag allen ins Forum. Wird wirklich Zeit, das da Arbeitsmäßig hier im Ländle mal was reformiert wird, und zwar hin zu wieder mehr Freude an der ganz normalen Arbeit.



Klauspeter, IM Kressin, Ährenkranz, bürger der ddr und Hackel39 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#47

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 11:23
von Freienhagener | 7.611 Beiträge | 17029 Punkte
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #44

Das Systen an sich war nicht grundsätzlich Schuld an Mißständen, Schuld hatten oft die kleinen Möchtegern-Aufstreber,
die sich einbildeten, selbst und eigenverantwortlich "regieren" zu können.



Diese kleine(re)n Aufstreber stiegen nur im System auf, einige ganz nach oben. Die oben Angekommenen waren nicht besser. Sie hatten es nur geschafft.
Oben die "Guten", unten die miesen "Kleinfürsten" - diese Illusion gab es vorher schon mal.
Aber der Volksmund hat recht mit dem Geruch des Fischkopfes.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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zuletzt bearbeitet 31.10.2016 11:29 | nach oben springen

#48

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 11:32
von Fritze (gelöscht)
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Diese kleineren Aufstreber stiegen nur im System auf, einige ganz nach oben. Die oben Angekommenen waren nicht besser. Sie hatten es nur geschafft.

Das ist jetzt aber kein Neid , ne ?

Auch unter den Aufsteigern gab es nicht wenige , die trotzdem Mensch blieben ! Heute vernebelt die Gier doch das Gehirn und es wird gescheffelt auf Teufel komm raus !

Damals durfte jeder seinen Meister oder Abteilungsleiter ein Arschloch nennen und bei Eingaben hat sich meist etwas geändert !

Heute darfst Du die Politiker Arschlöcher nennen , aber deinen Chef nicht ! Machst du ne Eingabe oder ne Meldung verschwindet die sang -und klanglos !

Edit. Richtig hassen gelernt habe ich erst in den 90ern ! Und zwar dieses Politikergewürm , schleimig ,rückgratlos und selbstsüchtig !


Rainer-Maria Rohloff, Klauspeter, Rostocker, Ährenkranz und Heckenhaus haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.10.2016 11:34 | nach oben springen

#49

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 11:40
von Klauspeter | 1.283 Beiträge | 1878 Punkte
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #45


Das ist doch nichts Neues: Auf der Grundlage (hinter der die "führende Rolle" stand) stand das "sozialistische Menschenbild".

Da stimme ich Dir zu.
Ich hatte weiter oben schon geschrieben, dass jeder Staat seine Bürger im Sinne der Herrschenden erzieht.
Zum sozialistischen Menschen gehörte die Achtung anderer Menschen, Fleiß und Hilfsbereitschaft, Toleranz und die Freundschaft zu anderen Völkern.

Im Jugendgesetz der DDR vom 28.01.1974 heißt es dazu:
"Für jeden jungen Menschen sind, entsprechend der in der sozialistischen Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik festgelegten humanistischen Prinzipien, die Bedingungen gegeben, seine Talente und Fähigkeiten frei und schöpferisch zu entfalten, sich als Persönlichkeit zu entwickeln und ein glückliches Leben zu führen. Alles zu tun für die Sicherung des Friedens, für das Wohl des Menschen, für das Glück des Volkes, für die Interessen dfer Arbeiterklasse und aller Werktätigen - darin besteht der Sinn und Inhalt des Lebens der Jugend." (Verfassung der DDR und Jugendgesetz, Staatsverlag der DDR, Berlin 1979, Seite 50)

Eindeutig; und wenn man so einem wirren DDR-Erziehungs-Revoluzzer den Gesetzestext unter die Nase hielt, dann gaben sie meist klein bei.

Gruß Klaus



Rostocker und Ährenkranz haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 11:59
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Ja, wir erleben gerade Meinungsmache in gesteigertem Maße. Aber die Mitgliedschaft in der "Junge Union" ist noch nicht obligatorisch, um es an einer Sache zu verdeutlichen.
Gegen das Offizielle ganz eigen zu sein, ist selbstverständlich, wie sich auch hier zeigt. Und das liegt nicht an den neuen Medien.

Was das Jugendgesetz betrifft, so ist das die Theorie (hochfliegende Töne gibt es überall) - die Praxis war Margot Honecker.

Wir werden uns nicht gegenseitig überzeugen - müssen wir auch nicht.


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IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.10.2016 12:01 | nach oben springen

#51

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 12:01
von Rostocker | 8.680 Beiträge | 4809 Punkte
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Zitat von Fritze im Beitrag #48
Diese kleineren Aufstreber stiegen nur im System auf, einige ganz nach oben. Die oben Angekommenen waren nicht besser. Sie hatten es nur geschafft.

Das ist jetzt aber kein Neid , ne ?

Auch unter den Aufsteigern gab es nicht wenige , die trotzdem Mensch blieben ! Heute vernebelt die Gier doch das Gehirn und es wird gescheffelt auf Teufel komm raus !

Damals durfte jeder seinen Meister oder Abteilungsleiter ein Arschloch nennen und bei Eingaben hat sich meist etwas geändert !

Heute darfst Du die Politiker Arschlöcher nennen , aber deinen Chef nicht ! Machst du ne Eingabe oder ne Meldung verschwindet die sang -und klanglos !

Edit. Richtig hassen gelernt habe ich erst in den 90ern ! Und zwar dieses Politikergewürm , schleimig ,rückgratlos und selbstsüchtig !


Und das doch manchmal zu recht.


Ährenkranz hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#52

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 12:06
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Zitat von Rostocker im Beitrag #43
Zitat von Freienhagener im Beitrag #42


Im DDR-Fernsehen gab es eine entsprechende Sendung. Der Subtitel "kritisch-optimistisch" traf den Kern der Sache: Das System durfte bei Kritik nicht infrage gestellt werden, ansonsten gab es Ärger. Und dabei war die Meßlatte nicht zu hoch.
Wem muß man das sagen?



Ist das heute anders?



Aber ja. Das erleben wir jeden Tag und überall bis "in die Mitte der Gesellschaft". Gerade dieses Forum zeigt das deutlich. "Strafen" gibts höchstens vom Admin - aber nicht für gesellschaftskritische Beiträge.


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IM Kressin und Marienborn89 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.10.2016 12:09 | nach oben springen

#53

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 12:09
von Rostocker | 8.680 Beiträge | 4809 Punkte
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #52
Zitat von Rostocker im Beitrag #43
Zitat von Freienhagener im Beitrag #42


Im DDR-Fernsehen gab es eine entsprechende Sendung. Der Subtitel "kritisch-optimistisch" traf den Kern der Sache: Das System durfte bei Kritik nicht infrage gestellt werden, ansonsten gab es Ärger. Und dabei war die Meßlatte nicht zu hoch.
Wem muß man das sagen?



Ist das heute anders?



Klar doch. Das erleben wir jeden Tag und überall bis "in die Mitte der Gesellschaft". Gerade dieses Forum zeigt das deutlich. "Strafen" gibts höchstens vom Admin - aber nicht für gesellschaftskritische Beiträge.



Dann dürfte es doch auch keine Volksverhetzung mehr geben.


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#54

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 12:13
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #50

Was das Jugendgesetz betrifft, so ist das die Theorie (hochfliegende Töne gibt es überall) - die Praxis war Margot Honecker.


Ich will Dich von nichts überzeugen; es geht mir wirklich nur um Meinungsaustausch.
Aber vielleicht kannst Du mir mal ein paar praktische und konkrete Beispiele zur "Praxis Margot Honecker" bringen.

Gruß Klaus



Ährenkranz und Ebro haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#55

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 12:21
von Freienhagener | 7.611 Beiträge | 17029 Punkte
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Da kann sich leicht jeder selbst informieren. Ist ja kein Geheimnis.


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IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.10.2016 12:22 | nach oben springen

#56

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 12:24
von Fritze (gelöscht)
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#57

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 12:35
von Freienhagener | 7.611 Beiträge | 17029 Punkte
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Zitat von Rostocker im Beitrag #53


Dann dürfte es doch auch keine Volksverhetzung mehr geben.


Verhetzen dürfen wir nicht und erst recht nicht dem Nächsten den Schädel einschlagen.

Aber die Freiheit ist so groß, daß selbst Gottesstaaten und alte Reiche probagiert werden dürfen.
Das Vorgehen der Bundesrepublik dagegen ist recht zögerlich, z. B. beim NPD-Verbot. Nun klagte die NPD international Menschenrechte ein.
Ja, andererseits wurde einst die KPD tatsächlich verboten ..... und darauf ungehindert die DKP gegründet.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.10.2016 12:45 | nach oben springen

#58

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 12:45
von Ebro | 1.504 Beiträge | 3738 Punkte
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #54
Zitat von Freienhagener im Beitrag #50

Was das Jugendgesetz betrifft, so ist das die Theorie (hochfliegende Töne gibt es überall) - die Praxis war Margot Honecker.


Ich will Dich von nichts überzeugen; es geht mir wirklich nur um Meinungsaustausch.
Aber vielleicht kannst Du mir mal ein paar praktische und konkrete Beispiele zur "Praxis Margot Honecker" bringen.

Gruß Klaus



Ja, ich überlege auch schon die ganze Zeit....!?



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#59

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 12:45
von Rostocker | 8.680 Beiträge | 4809 Punkte
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #57
Zitat von Rostocker im Beitrag #53


Dann dürfte es doch auch keine Volksverhetzung mehr geben.


Verhetzen dürfen wir nicht und erst recht nicht dem Nächsten den Schädel einschlagen.

Aber die Freiheit ist so groß, daß selbst Gottesstaaten und alte Reiche probagiert werden dürfen.



Wenn es man so wäre--dann würde es auch mit der Demokratie besser ausschauen. Aber so lange wir uns an Kriegen beteildigen--sieht es wohl düster aus.


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#60

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 13:51
von DoreHolm | 9.038 Beiträge | 6901 Punkte
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #40
Zitat von Klauspeter im Beitrag #38
#33: Irgendwie wurde in der DDR immer am Menschen herumgeformt, ist auch so ein Merkmal des volkseigenen Menschen der zum Inventar gehörte, er hatte irgendwelche Kriterien zu erfüllen um ein gutes Inventar zu sein.

Also ich habe mich nicht als "volkseigener Mensch" gefühlt, der zum "Inventar gehörte".
Erziehung gehört schon seit Jahrtausenden in jeder Gesellschaft dazu und jeder Staat ist bestrebt, die Menschen in seinem Sinne zu erziehen.

Die Menschen in der DDR haben ihre Individualität behalten; ich habe in dieser Zeit viele sympathische Menschen kennengelernt.

Gruß Klaus


Eigentlich habt ihr beide recht: Es wurde versucht.


Lila: Ja, versucht wurde es. Den "Neuen sozialistischen Menschen" formen. Davon sprach schon Lenin ("Die große Initiative"). Durch geschönte Berichte zu wirtschaftlichen und ideologischen Leistungen und Erfolgen, angefangen bei den Betrieben und Institutionen über einige Zwischenetappen bis zum Politbüro, wurde schließlich wirklich geglaubt, daß alles richtig gemacht wurde. Beim googeln zum "Neuen Menschen" in der DDR bin ich auf einen iteressanten Artikel im Spiegel von 35/1984 gestoßen. Dieser stammt vom damaligen PS der Humbold-Uni Berlin Franz löser und lohnt sich, gelesen zu werden, auch wenn er mehrere Spiegel-Seiten lang ist. Hatte versucht, ihn als PDF-Datei zu speichern, ist leider nirgendswo in den Dateien angekommen. Da steht auch sehr viel über die idealisierten Beziehungen zur BRD drin, aber es ist kein Wort von Hass zu finden.
Einige Spinner im Politbüro fanden es sogar an der Zeit, den DDR-Bürgern eine eigenständige Nationalität angedeihen zu lassen. Wie absurd, fand ich damals schon. Nationalität nicht mehr "deutsch", sondern .....irgendwas, weiß nicht mehr, als was wir sonst hätten bezeichnet werden sollen. "National-deutsch", oder "Ostdeutsch" oder Demokratischdeutsch" ? Ich weiß es nicht und es ist mir auch nicht erinnerlich, daß da schon eine Bezeichnung in den Köpfen existierte.



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zuletzt bearbeitet 31.10.2016 13:56 | nach oben springen



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