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#21

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 17:02
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #17


Aus meiner Zeit als Lehrer für Deutsch und Geschichte kann ich bestätigen, dass die humanistische Erziehung, die Erziehung zur Achtung anderer Menschen und zu Toleranz eine bedeutende Rolle spielten.
Sehr ausführlich hatten wir uns als Schüler mit Lessings „Nathan der Weise“ beschäftigt und über die Aussagen der „Ringparabel“ wurde meist ein Aufsatz geschrieben.
Ich frage gern mal Gymnasiasten der 11.oder 12.Klasse danach, was sie von Goethe, Schiller, Lessing oder Herder gelernt haben – es kommt aber kaum etwas. Um nicht falsch verstanden zu werden – es sind kluge Kinder, die richtig viel wissen – aber mit der humanistischen Bildung und Erziehung scheint es nicht weit her zu sein.
Was sagen meine Enkelkinder bei solchen Gesprächen meist: „Also Opa, das war doch ganz ganz früher, das interessiert doch heute kaum noch jemanden; das ist doch heute alles ganz anders.“




Kann ich so nicht bestätigen. Klar, ein Jahrzehnt ist mittlerweile ins Land gegangen, aber unser Lehrer war jung und ich bin mir sicher, dass er immer noch ganz nach Kant seine Schüler ermutigt, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen.


This world is only free for the individuals who don't challenge the status quo. The ones who threaten the powers that be understand how shackled we are.
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Lauren Southern
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#22

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 17:48
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #17

Ich frage gern mal Gymnasiasten der 11.oder 12.Klasse danach, was sie von Goethe, Schiller, Lessing oder Herder gelernt haben – es kommt aber kaum etwas. Um nicht falsch verstanden zu werden – es sind kluge Kinder, die richtig viel wissen – aber mit der humanistischen Bildung und Erziehung scheint es nicht weit her zu sein.
Was sagen meine Enkelkinder bei solchen Gesprächen meist: „Also Opa, das war doch ganz ganz früher, das interessiert doch heute kaum noch jemanden; das ist doch heute alles ganz anders.“

Die wurden ja auch von der 68ern erzogen und für die waren eben Hồ Chí Minh und Che Guevara wichtiger
Zitat von Marienborn89 im Beitrag #21

...aber unser Lehrer war jung und ich bin mir sicher, dass er immer noch ganz nach Kant seine Schüler ermutigt, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen.

Das bleibt zu hoffen.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie bewegte sich in engen Grenzen !
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zuletzt bearbeitet 30.10.2016 17:50 | nach oben springen

#23

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 17:54
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Zitat von Marienborn89 im Beitrag #21


Kann ich so nicht bestätigen. Klar, ein Jahrzehnt ist mittlerweile ins Land gegangen, aber unser Lehrer war jung und ich bin mir sicher, dass er immer noch ganz nach Kant seine Schüler ermutigt, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen.


Zu einem solchen Lehrer kann ich die Schüler nur beglückwünschen.
Es gibt immer und überall solche und solche Lehrer und jeder geht von dem aus, was er erlebt hat.

Erziehung ist nicht nur Sache der Eltern und der Schule. Stark erzieherisch wirksam ist beispielsweise auch das Fernsehen. Erschreckend, was da abendlich so an Brutalität und Gewalt geboten wird. Natürlich ist niemand gezwungen, in die Glotze zu starren. Kinder und Jugendliche machen das aber und oft haben die Eltern gar keinen Einfluss darauf. Kaum ein Film mit einem humanistischen Anliegen.

Ich habe mir jetzt mit meinem Enkel "Fack ju Göhte" 2 angesehen. Ich war entsetzt, mein Enkelsohn fand den Film "saustark". Eine Verrohung der Sitten und Gebräuche und eine Umgangssprache, bei der man nur den Kopf schütteln kann...

An Kriege scheinen wir uns gewöhnt zu haben. Viele Opfer dieser Kriege kommen zu uns. In den Nachrichten sehen wir, mit welcher Brutalität Städte bombardiert werden. Die Politik sieht tatenlos zu. Humanismus, Menschenwürde und Toleranz bleiben auf der Strecke. Hoffentlich gewöhnen sich unsere Kinder und Enkel nicht an solche Zustände.
Gruß Klaus



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#24

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 17:57
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #22

Die wurden ja auch von der 68ern erzogen und für die waren eben Hồ Chí Minh und Che Guevara wichtiger



Diese Lehrer, die ich noch erleben durfte (also die in den 70er Jahren studiert haben), waren wirklich die nervigsten und dümmsten - und die, wie ich später in so einigen Fällen feststellen durfte, auch fachlich am ungebildetsten.


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#25

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 18:06
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #16
Zitat von Oss`n im Beitrag #15

Der Sozialismus war eindeutig das bessere Gesellschaftssystem,
aber wir haben leider nicht gewonnen.

Leider waren die im Sozialismus Lebenden, abgesehen von einer kleinen Oberschicht,
davon nicht überzeugt und auch nicht dafür zu begeistern.




Grün: Nach 45, nach diesem fürchterlichen Krieg mit seinen Folgen, waren sie durchaus dafür zu begeistern. In allen vier Besatzungszonen. Aber wie es so ist, die Erwartungen waren zu groß, der Elan für Leistungen, ohne gleich nach "wieviel bekomme ich dafür" zu fragen erschlaffte irgendwann (z.B. NAW-Einsätze), der angeboren Materialismus fast jedes Menschen kam wieder durch, die Realitäten holten die DDR und ihre Führung ein und diese machte, vornehmlich aus ideologischen Gründen unverzeihliche Fehler, nicht selten der kurzen Leine geschuldet, an der uns die "Freunde" hielten. Zu schaffen wäre es nur, so sehe ich das heute, mit einem genauso unerbittlichem Leistungswillen und Leistungsdruck, wie er sich in Westdeutschland entwickelt hatte. Aber unsere Politik hatte sich ja auf die Fahnen geschrieben, soziale Errungenschaften um jeden Preis zu präsentieren, auch wenn diese auf Pump geschahen. Ähnliche Tendenzen sind aber auch heute wieder in Gesamt-D zu erkennen.
Aber bezüglich Hass: Ich kann mich erinnern, daß das Wort "Hass bzw. hassen" bei Appellen vor der Front schon mal gefallen ist. Bezogen wurde sich dann allerdings auf jene, die uns an´s Leder wollten. Es wurde sich allerdings, wimre, auch auf die Bundeswehrsoldaten bezogen, wenn diese sich für im Dienste der Herrschenden gen Osten marschieren würde und sich dafür hergeben. Das finde ich psychologisch versrtändlich, hat was mit ideologischer Kriegführung zu tun. In diesem Fall mit der gewünschten Motivation jedes NVA-Soldaten, jeden Aggressor unerbittlich zu bekämpfen und zu vernichten. Sonst wäre es nur Selbsterhaltungstrieb, was einen Soldaten motiviert, auf angreifende Gegner zu schießen o0der ein fürstlicher Sold, wie eben bei Söldnern. Die haben eigentlich keinen Grund, den Gegner zu hassen, sie haben einen gut bezahlten Job, mehr nicht.



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zuletzt bearbeitet 30.10.2016 18:12 | nach oben springen

#26

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 18:33
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Zitat von Marienborn89 im Beitrag #24
Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #22

Die wurden ja auch von der 68ern erzogen und für die waren eben Hồ Chí Minh und Che Guevara wichtiger



....... (also die in den 70er Jahren studiert haben), waren wirklich die nervigsten und dümmsten - und die, wie ich später in so einigen Fällen feststellen durfte, auch fachlich am ungebildetsten.


..... nicht wenige schafften es gar in die Politik


-------------------------------
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#27

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 19:39
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Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #16
Zitat von Oss`n im Beitrag #15

Der Sozialismus war eindeutig das bessere Gesellschaftssystem,
aber wir haben leider nicht gewonnen.

Leider waren die im Sozialismus Lebenden, abgesehen von einer kleinen Oberschicht,
davon nicht überzeugt und auch nicht dafür zu begeistern.



Wie denn auch, wenn Theorie und Praxis überhaupt nicht zusammen passten. Spätestens beim Eintritt ins Arbeitsleben waren viele desillusioniert.

Die Frage, ob in der DDR zu Hass erzogen wurde, ist wahrscheinlich so alt, wie die beiden deutschen Staaten, die von Anfang an gerungen haben, wer nach 1945 den besseren Weg eingeschlagen hat. Und jeder wird sie entsprechend seiner Erfahrungen anders beantworten. Ein Funktionär der Volksbildung der DDR hat diese Frage 1970 wie folgt beantwortet:

Professor Becher, 63jährig, ehemaliger Sozialdemokrat und 1933 von den Nazis von seinem Lehrerposten vertrieben und in „Schutzhaft“ gesteckt. Nach seiner Rückkehr aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft trat er 1948 in die kommunistische SED ein und machte Karriere als Funktionär im Erziehungsapparat: Leiter des Ostberliner Schulwesens, Direktor des ostdeutschen Schulbuchverlages, Herausgeber der Zeitschrift für Geschichtsunterricht. Heute ist er zuständig für die Beziehungen zu Ausländern, die sich mit Fragen des ostdeutschen Bildungswesens befassen. Wir unterhielten uns im Ostberliner „Haus des Lehrers“:

„Wir wollen in der DDR beweisen, daß es eine deutsche Alternative zur Bundesrepublik gibt, zu dem in Westdeutschland wiedererstandenen Faschismus und Revanchismus. Zum erstenmal sind bei uns in der DDR Geist und Macht auf deutschem Boden im Interesse der Werktätigen zu einer Einheit geworden, die es zu verteidigen gilt... Der Unterricht in unseren Schulen kennzeichnet sich nicht nur durch Wissenschaftlichkeit, sondern auch durch Parteilichkeit aus. Dazu gehört, daß wir der Jugend beibringen, wie klassenbewußte Arbeiter denken, und daß wir sie von der Gesetzmäßigkeit überzeugen, daß diese Arbeiterklasse mit ihrer Partei in der Gesellschaft die politische Führung übernehmen muß. Zur Parteilichkeit gehört ferner, daß in unserer Jugend ein Bild des Feindes der Menschen geschaffen wird und sie die faschistischen Verbrecher, die nazistischen Unmenschen und Alleinvertretungshetzer hassen lernen. Hinter solchem Haß steckt doch nur Menschenliebe.

Wir gehen nicht aus von einem Bild des ‚ewigen Menschen‘, von einem ‚Menschen an sich‘. Wir wollen durch gezielte Bewußtseinsänderung neue Menschen schaffen, indem wir sozialistisches Bewußtsein in ihre Köpfe hineintragen. Diese Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Sechs Prozent der Bevölkerung haben 1968 ja noch gegen die neue sozialistische Verfassung gestimmt. Täglich werden durch Radio und Fernsehen noch viele bürgerliche Einflüsse an unsere Menschen herangetragen. Viele Lehrer messen auch der ideologischen Erziehung, die immer wichtiger werden muß, noch zuwenig Aufmerksamkeit bei... Anfänglich haben wir geglaubt, die Menschen allein mit moralischen Impulsen zum Sozialismus überführen zu können. Jetzt haben wir eingesehen, daß ein Zusammenwirken von moralischen und materiell-wirtschaftlichen Anreizen notwendig ist.

Unsere Presse ist deswegen so einheitlich, weil es in unserer Gesellschaft keine Gegensätze mehr gibt. In unserer Presse, in unseren Schulbüchern, und in der Fachliteratur wird all das veröffentlicht, was der Mensch wissen muß. Die spekulative Anreicherung, auf die die westliche Presse soviel Wert legt, verwirrt nur. Man weiß dann vor lauter verschiedenartigen Meinungen gar nicht mehr, was gehoben und gestochen wird. Es ist geradezu erschreckend, was da alles durcheinandergebracht wird. Die Kinder in westdeutschen Schulen tun uns wirklich leid; man bringt sie mit viel Raffinesse um das herum, was sie eigentlich wissen müßten.“


http://www.zeit.de/1970/41/erziehung-zum-hass

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

zuletzt bearbeitet 30.10.2016 19:42 | nach oben springen

#28

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 20:12
von Klauspeter | 1.283 Beiträge | 1880 Punkte
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@Moskwitschka:

In dem Artikel von 1970 bezieht sich lediglich 1 Satz auf die Haßerziehung in der DDR.
Ich zitiere mal: " Zur Parteilichkeit gehört ferner, daß in unserer Jugend ein Bild des Feindes der Menschen geschaffen wird und sie die faschistischen Verbrecher, die nazistischen Unmenschen und Alleinvertretungshetzer hassen lernen. Hinter solchem Haß steckt doch nur Menschenliebe."

Ist etwas falsch oder unmenschlich oder intolerant an dieser Feststellung? Was willst Du mit diesem Artikel beweisen?

Gruß Klaus



Heckenhaus hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#29

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 20:17
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #28

Ist etwas falsch oder unmenschlich oder intolerant an dieser Feststellung? Was willst Du mit diesem Artikel beweisen?

Gruß Klaus



Das frage ich mich auch.

Eine rein persönliche Meinung zu diesem Thema, Moskwitschka, wäre schon eher angebracht, und wenn es noch eigene Erfahrungen sind, wäre es noch besser.


IM Kressin und Heckenhaus haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.10.2016 20:18 | nach oben springen

#30

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 20:23
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Ich will nichts beweisen. Ich wollte nur an den offiziellen Sprachgebrauch erinnern. @Klauspeter

@Ährenkranz Ich habe hier im Forum mehr als genug persönliche Erinnerungen hinterlassen. Auch zu diesem Thema

Moskwitschka


„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

Kurt Tucholsky

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#31

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 20:44
von Ährenkranz (gelöscht)
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #27

Wie denn auch, wenn Theorie und Praxis überhaupt nicht zusammen passten. Spätestens beim Eintritt ins Arbeitsleben waren viele desillusioniert.

Moskwitschka


Theorie und Praxis wurden zu meiner Schulzeit (1960 bis 1970) sehr gut in Einklang gebracht und desillusioniert war ich beim Eintritt in das Arbeitsleben absolut nicht.

Alle Klassen, also von Klasse 1 bis Klasse 10 hatten ein Patenkollektiv von einem Betrieb, das gabs auch noch, als meine Kinder die Schule besuchten, eigentlich bis zur Wende, es war nicht nur eine finanzielle Unterstützung sondern auch ein guter Austausch mit den Werktätigen.
Gemeinsame Klassenausfahrten, Besuche von Museen, gemeinsame sportliche Veranstaltungen oder auch Weihnachtsfeiern boten genug Gelegenheit, mit den Betriebsangehörigen ins Gespräch zu kommen, ob nun mit einem Maschinenarbeiter oder einem Betriebsdirektor.

Hinzu kam noch der ESP - und UTP - Unterricht ab Klasse 7, bei letzteren konnten alle Schüler mal paar Stunden im Betrieb arbeiten, und das jede Woche.


IM Kressin, Heckenhaus, Klauspeter und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.10.2016 20:47 | nach oben springen

#32

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 22:05
von Zappel-EK-79-2 | 907 Beiträge | 3711 Punkte
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Oh, ich hätte nicht gedacht ... gehofft schon das diese Diskussion so interessant wird .. DANKE! .... ich denke auch das nur wir die im System gelebt, gearbeitet und gedient haben Antworten geben können, eben weil wir es von innen erlebt haben, Ansichten von außen sind da sicher schwer.
Selbst wenn wir vielleicht gegen Gewisse ????? zum Hass erzogen worden sein sollten müsste man sich doch fragen ...warum?, welchen Sinn hatte dass?, den ich gehe mal davon aus das es sicher nicht passierte weil der Diener des Systems ein schlechter böser Mensch war und er aus seiner Sicht richtig und so handeln musste.
Unter Ottonormal wurden wir jedenfalls aus meiner Sicht mehr zur Achtung auch vor Schwächeren erzogen als dies heute fakt ist, das dies bei weitem nicht immer ins Schwarze traf ist aber auch klar, den auch in der DDR gab es Gewaltunterm normalen Volk ... siehe unter anderem beim Fußball, bei und nach Jugendtanz, da gab es gar Schwerverletzte und wie ich weiß sogar Tote.


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zuletzt bearbeitet 30.10.2016 22:05 | nach oben springen

#33

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 22:31
von Hanum83 | 8.659 Beiträge | 15451 Punkte
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Irgendwie wurde in der DDR immer am Menschen herumgeformt, ist auch so ein Merkmal des volkseigenen Menschen der zum Inventar gehörte, er hatte irgendwelche Kriterien zu erfüllen um ein gutes Inventar zu sein.
Das kotzte viele unterschwellig an sich immer verstellen zu müssen und 89 hat es halt das Ventil vom Kessel rausgehauen.
Die alten Pappen im Politbüro haben wohl wirklich geglaubt das es den Leuten in diesem miefigen Land gefällt mit den Jubelmeldungen in der Aktuellen Kamera, wenn du dich umgeschaut hast frierte es aber den Hund mitsamster Hütte, alles voll an der Realität vorbei.
Ich weiß, jetzt kommen wieder die Erwiederungen wie schön wirklich alles war und das Ende nur wegen der Banane kam.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


IM Kressin und Freienhagener haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.10.2016 22:36 | nach oben springen

#34

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 22:35
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #33

Die alten Pappen im Politbüro haben wohl wirklich geglaubt das es den Leuten in diesem miefigen Land gefällt.


Das könnte dann ja in meine Vermutung passen das sie aus IHRER Sicht richtig handelten


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#35

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 22:39
von Hanum83 | 8.659 Beiträge | 15451 Punkte
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Zitat von Zappel-EK-79-2 im Beitrag #34
Zitat von Hanum83 im Beitrag #33

Die alten Pappen im Politbüro haben wohl wirklich geglaubt das es den Leuten in diesem miefigen Land gefällt.


Das könnte dann ja in meine Vermutung passen das sie aus IHRER Sicht richtig handelten


Das sicherlich, im Plenum war ja auch alles super wenn sich die Klatscher fast die Hände breit klatschten.
Die waren doch wirklichkeitsentrückt.
Wenn du dir die Livemitschnitte vom Parteitag reingezogen hast kam dir doch die Wurst, das war wie Tabatukkaland.


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.10.2016 22:42 | nach oben springen

#36

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 30.10.2016 23:15
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #33
...Die alten Pappen im Politbüro haben wohl wirklich geglaubt das es den Leuten in diesem miefigen Land gefällt mit den Jubelmeldungen in der Aktuellen Kamera, wenn du dich umgeschaut hast frierte es aber den Hund mitsamster Hütte, alles voll an der Realität vorbei...



Auch da sehe ich erschreckende Parallelen zur heutigen Zeit. Eine Regierung, die in ihrer eigenen, selbst geschaffenen Realität lebt, fern vom Volk, bestätigt von einer ihr hörigen Presse und sich selbst feiert. Ich befürchte nur, dass wir sie nicht so einfach los werden wie Erich und Co.



bürger der ddr, Marienborn89, IM Kressin, DoreHolm, Klauspeter und Heckenhaus haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 10:55
von Freienhagener | 7.776 Beiträge | 17941 Punkte
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Der probagierte Haß auf den Imperialismus war für die nach 1945 Aufgewachsenen mangels eigener Erfahrung zu abstrakt, als daß er verinnerlicht wurde.
Die Parolen waren formelhaft, wie der "Kampf"tag 1. Mai.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


Klauspeter hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.10.2016 10:56 | nach oben springen

#38

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 10:55
von Klauspeter | 1.283 Beiträge | 1880 Punkte
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#33: Irgendwie wurde in der DDR immer am Menschen herumgeformt, ist auch so ein Merkmal des volkseigenen Menschen der zum Inventar gehörte, er hatte irgendwelche Kriterien zu erfüllen um ein gutes Inventar zu sein.

Also ich habe mich nicht als "volkseigener Mensch" gefühlt, der zum "Inventar gehörte".
Erziehung gehört schon seit Jahrtausenden in jeder Gesellschaft dazu und jeder Staat ist bestrebt, die Menschen in seinem Sinne zu erziehen.

Die Menschen in der DDR haben ihre Individualität behalten; ich habe in dieser Zeit viele sympathische Menschen kennengelernt.

Gruß Klaus



Heckenhaus, Rainer-Maria Rohloff, Ebro, DoreHolm und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 10:59
von Heckenhaus | 8.946 Beiträge | 19628 Punkte
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #33
...
Das kotzte viele unterschwellig an sich immer verstellen zu müssen und 89 hat es halt das Ventil vom Kessel rausgehauen.
...

Hast du dich verstellt, verbogen oder bist du gekrochen ? Ich nicht.
Ich habe gesagt, was ich gedacht habe, und das war nicht immer im Sinne der Partei.
Und trotzdem ist der Kopf noch dran. Es kam also immer darauf an, wie es gesagt wurde, ehrlich, aber direkt.

Ich habe den Eindruck, ein nicht geringer Teil der Bevölkerung hat sich völlig gleichgültig ergeben, ohne Arsch in der Hose,
mal die Wahrheit zu sagen. Das dann aber nicht ungehobelt, frech und in koddriger Tonart, sondern so, wie man die deutsche Sprache
mal in der Schule erlernt hat in Deutsch-Ausdruck.
Da hätte viel bewegt werden können, in der Kneipe jedoch nicht.
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Klauspeter, Ebro, DoreHolm, bürger der ddr und Hackel39 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#40

RE: Zum Hass und zur Intoleranz erzogen?

in Leben in der DDR 31.10.2016 10:59
von Freienhagener | 7.776 Beiträge | 17941 Punkte
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #38
#33: Irgendwie wurde in der DDR immer am Menschen herumgeformt, ist auch so ein Merkmal des volkseigenen Menschen der zum Inventar gehörte, er hatte irgendwelche Kriterien zu erfüllen um ein gutes Inventar zu sein.

Also ich habe mich nicht als "volkseigener Mensch" gefühlt, der zum "Inventar gehörte".
Erziehung gehört schon seit Jahrtausenden in jeder Gesellschaft dazu und jeder Staat ist bestrebt, die Menschen in seinem Sinne zu erziehen.

Die Menschen in der DDR haben ihre Individualität behalten; ich habe in dieser Zeit viele sympathische Menschen kennengelernt.

Gruß Klaus


Eigentlich habt ihr beide recht: Es wurde versucht.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.10.2016 11:00 | nach oben springen



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