15MRD$-VW-Vergleich, Tributzahlung?

25.10.2016 20:16
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#1
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Hallo,
welchen konkreten Schaden haben denn die Käufer der angeblichen oder wirklichen Mogelautos?

Wo gibt es Fahrverbote für diese Modelle?

Ok. Rückkauf, eine gute Gelegenheit mit wenig eigenem Geld zu einem Neuwagen kommen. Aber Entschädigung, für was, bekommen die Nutzer der angeblichen Stinkmobile eine Schadensrechnung von den Wäldern oder dem Staat?


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26.10.2016 00:21 (zuletzt bearbeitet: 26.10.2016 00:28)
#2
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Gestern kam eine Sendung im Fernsehen. Da hättest ein paar Antworten auf Deine Fragen bekommen. Findest den Beitrag in der ARD Mediathek.
Autoland abgebrannt. Interessant fand ich die Prüfmethoden der US-Umweltbehörde. In Deutschland prüfen die Autobauer selber und geben die Ergebnisse an die Behörden weiter. Bei den Amis prüft die Behörde selber und holt sich dabei wahllos Autos von der Straße. Also nichts Präpariertes. Ich habe auch ein grünes Gewissen, ohne ein Grüner zu sein. Und die ganze Dieselwerbung ist arglistige Täuschung. Das Schlimme an der ganzen Sache ist aber das Verhalten der deutschen Behörden in diesem Betrugsfall.

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28.10.2016 19:49
#3
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Bei den Benzinern sind die Verbrauchswerte doch auch nach unten geschönt, und durch den Mehrverbrauch, steigen auch die Belastungen der Luft.
Wollen wir den Diesel doch nicht schlechter machen als er ist.
Nehmen wir nur mal den Verbrauch als solches.
Zwar haben sich auch Benzinmotoren im Verbrauch verbessert, also brauchen weniger, doch wenn ich mich so im Kollegenkreis umhöre, so markant ist das nicht, vorallem sobald man Gas gibt und im Stadtverkehr.
Mein Honda Diesel, 1.600 Kilo Eigengewicht, nimmt sich bei sittlicher Fahrweise und nicht mehr wie 140 kmh, maximal bis zu 6,5 Liter.
Bis zu einer Geschwindigkeit von 200 kmh, liegt der Verbeauch bei maximal 8 Liter, ab 200 kmh gehts dann auf 8,5 Liter und bei Dauervollgas komme ich auf 9 Liter, das wars.
Im reinen Stadtverkehr liege ich um die 7 Liter, das bringt man mit keinem Benziner mit gleichen Fahrleistungen und Fahrzeugdaten.

Beim Diesel sieht mit weniger Verbauch also offenbar etwas besser aus, ganz stark ist es beim Lkw.
Brauchte ich noch vor rund 20 Jahren 35-40 Liter auf 100 Lastkilometer, liege ich heute ganze 10! Liter niedriger, dementsprechend niedriger ist auch die Luftbelastung, zumal die Abgase massiv verringert wurden.

Wenn ich dann letzte Woche hörte, dass man keine Diesel mehr zulassen will, dann sollte man und muss man, der Fairness halber, konsequent sein und auch die Lkw Diesel verbieten.
Ich wär auch dafür das durchzuziehn, nur allein darum, dass die Menschen mal im Kühlschrank merken auf wen sie immer schimpfen.
Oder wie sollen die Lkw fahren, elektrisch, im Jahr 2030?
Solange es mit Öl Geld zu verdienen gibt, werden Elektrofahrzeuge weiter ein Nischenmarkt bleiben.

Zu VW in den USA sage ich nur eins, sie waren die letzten Jahre dort sehr erfolgreich und das musste gebremst werden.
So hat man genommen was man immer wusste und hat ihnen ein Ei gelegt.
Umweltschutz und USA, da breche ich immer das Lachen aus.
NEIN, die wollen eben keine sparsamen VW Diesel Fahrzeuge verkaufen, die auch noch mit Last sparsam sind, bzw. die Ölmultis wollen das nicht, sie sollen weiter Spritschlucker kaufen.

Wenn irgendwann TTIP aktiv ist, dann werden wir noch so manches geboten bekommen, da bin ich mir sicher.

Verloren ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat.


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28.10.2016 23:26 (zuletzt bearbeitet: 28.10.2016 23:30)
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#4
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Hallo,
ich fand bisher keine Antwort zum realen technischen Problem:

Wenn es möglich ist das Lastkennfeld ( Drehmoment, Drehzahl, zeitliche Verteilung ) des offiziellen Test mit Motorsteurungsparametern so zu durchfahren daß die Abgaswerte für die Prüfung passen, warum braucht man dann eine software um auf der Straße ein anderes Kennfeld zu nutzen?

Wenn beim Test 1700U/min bei 20kW Leistung ( ein Abschnitt des "Testfahrt" ) mit der Testsoftware und den zugehörigen Motorsteurungsparameternm funktionieren, warum auf der Straßem ein anderes Kennfeld mit anderen Steuerungsparametern bei dem GLEICHEN Lastpunkt, und bei allen anderen auch äquivalent zum Testverfahren.

Thema Tribut des Vasallen, Deutsche Bank soll 15 MRD an die USA zahalen wegen "krummer Geschäfte", sind es nicht die Wall-street-Banker als US-Bürger und als Angestellte der Deutschen Bank die die Gewinne aus den Schmuddelgeschäften als Boni bereits in die USA brachten?


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29.10.2016 13:41
#5
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Zitat von SET800 im Beitrag #4
(...)

Thema Tribut des Vasallen, Deutsche Bank soll 15 MRD an die USA zahalen wegen "krummer Geschäfte", sind es nicht die Wall-street-Banker als US-Bürger und als Angestellte der Deutschen Bank die die Gewinne aus den Schmuddelgeschäften als Boni bereits in die USA brachten?


Vielleicht. Aber die höchsten Strafen mussten bislang USA Banken zahlen. Es geht doch nicht, dass sich Konzerne um gesetzliche Vorschriften foutieren, um mehr Proft zu erzielen.
http://www.wiwo.de/unternehmen/banken/di...6812.html#image

Zum Schaden für die PkW Besitzer. In Ländern, welche die KfZ-Steuer aufgrund der Emission (CO2 Wert) erfolgt, werden Nachsteuern fällig. Da es um Steuerhinterziehung geht, kann die Strafsteuer sehr hoch ausfallen.
http://www.nzz.ch/wirtschaft/unternehmen...hung-1.18641275


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29.10.2016 16:27 (zuletzt bearbeitet: 29.10.2016 16:35)
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#6
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #5

Zum Schaden für die PkW Besitzer. In Ländern, welche die KfZ-Steuer aufgrund der Emission (CO2 Wert) erfolgt, werden Nachsteuern fällig. Da es um Steuerhinterziehung geht, kann die Strafsteuer sehr hoch ausfallen.
http://www.nzz.ch/wirtschaft/unternehmen...hung-1.18641275



Hallo,
Steuerhinterziehung ist nur entsprechend des Anlagebescheides möglich, der wird nach den Zulassungsdaten festgesetzt. Also muß die Behörde den alten Bescheid widerufen und dann neue Steuer festsetzen.

Technisch, die "Manipulationssoftware" sorgt eher für geringeren Verbrauch, also weniger CO2!


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29.10.2016 17:23
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#7
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In den Büchern der sechziger Jahre war man eh der Meinung, das im dritten Jahrtausend der Verbrennungsmotor der Vergangenheit angehört,
man war damals der Meinung, das die Autos ihre Energie aus Induktionsschleifen beziehen würden.https://www.welt.de/regionales/hamburg/a...uto-weiter.html

Angesichts dessen hat sich der Verbrennungsmotor doch wacker gehalten.
Das Elektroauto mit den Akkus hat keine Zukunft, wenn man beim Aufbau bzw. Umbau von P+R Parkplätzen mal auf die fehlenden Ladestationen hinweist, wird man nur abgebügelt!


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30.10.2016 13:13
#8
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Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #3
Bei den Benzinern sind die Verbrauchswerte doch auch nach unten geschönt, und durch den Mehrverbrauch, steigen auch die Belastungen der Luft.
Wollen wir den Diesel doch nicht schlechter machen als er ist.


Diesel ist eigentlich schlecht. Er ist nur gut bei großen Arbeitsmaschinen. Ansonsten gibts für's große und ganze nur Nachteile.

Grundsätzlich brauchen Dieselmotoren viel Extra-Technik, um Leistungen zu erzeugen, welche Ottomotoren ohne Helfer erzeugen:

-Ladeluftkühler,
-Turbolader,

Dazu müssen andere Komponenten aufgrund der härteren Verbrennung mit robusteren Materialien gefertigt werden.

Um in etwa Geschwindigkeiten zu erreichen, die etwa gleichstarke Otto-Fahrzeuge erreichen, brauchen Dieselfahrzeuge mindestens einen Gang mehr im Getriebe.

Die genannten Änderungen machen ein Fahrzeug auch schwerer.

Zudem muss Dieselkraftstoff in der kalten Jahreszeit beheizt werden.

Das schlimmste bei Dieselmotoren ist die Feinstaubbelastung.

Unterm Strich eher nicht umwelfreundlich und Resourcenschonend. Bei LKW's liegt die Sache etwas anders.

Nun ist der Diesel sowieso erst mal gestorben, man bastelt wieder am Ottomotor. Man verwendet nun Motoren mit wenig Hubraum und versucht nun, durch Turbolader und Ladeluftkühler sowie Erhöhung der Verdichtung einen Ausgleich zu schaffen. Zu Lasten der Langlebigkeit.

Letztendlich sind aber alle aktuellen Diesel und Otto's schlecht für die Umwelt. Die fehlende Langlebigkeit und die komplexe Technik führt zu einem Dilemma: 1. Ist die Reparatur aktueller Fahrzeuge nach viel Kürzerer Zeit unwirtschaftlich und 2. fehlen ab einem Zeitpunkt X einfach die Ersatzteile (viel früher, als früher....schöner Satz...).

Jedenfalls ist die angebliche Umweltfreundlichkeit unserer neuen Autos Augenwischerei.

Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.

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30.10.2016 14:08
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#9
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Hallo,
bedingter Widerspruch. Ich denke ein Diesel-PKW ist, oder war es früher, recourcenschonender als Benziner.

Auch wenn man gleiche Treibstoffsteuer annimmt sind die Gesamtkosten bei 250 000 bis 350 000km bei Diesel-PKW immer niedriger als für Benziner, Kosten gleich annährend Recourcenaufwand.

Feinstaub ist meiner Meinung nach ein Ergebniss der extremen Abgasanforderungen, der sichtbare Dieselruß, Golf-Diesel-1, Mercedes 180D, Peugeot 204D sah zwar unschön aus, war aber gesundheitlich problemloser als der unsichtbare heutige Feinstaub.


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30.10.2016 20:20
#10
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Feinstaub ist ein Ergebnis der heissen Verbrennung, natürlich auch ein Ergebnis der "Umweltschonung" . Und dieses Problem haben auch "moderne" Benziner. Nur wird es da noch nicht gemessen. Hier bahnt sich in wenigen Jahren der nächste "Skandal" an.

Nein, Diesel sind nicht Resourcenschonender, wenn man die Herstellungskette und die Anwndung insgesamt betrachtet.

Warum wachsen wohl BRD und die 5 neuen Bundesländer nicht zusammen bzw. werden es nie tun? Man merkt es zum Teil auch hier im Forum.
Ich für meine Person werde mich jedenfalls politisch nicht mehr äussern und mich an Diskussionen mit politischen Seitenhieben und nach unten treten nicht mehr beteiligen.

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18.11.2016 10:04
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#11
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VW-Konzern streicht 30.000 Stellen - Großteil davon in Deutschland

http://www.t-online.de/wirtschaft/untern...eutschland.html

GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle

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