Wer Nazi ist, bestimmen wir

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29.09.2016 22:59
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#31
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Zitat von Pitti53 im Beitrag #30
>Ok @Gert Dann machen wir hier aktuell weiter

Eines der Größten Kriegsverbrechen

http://www.spiegel.de/einestages/massake...-a-1114350.html

33000 Menschen in 2 Tagen!!! erschossen!

WAS willst du dazu sagen?

eine schreckliche Brut, die diese Verbrechen ausgeführt haben, ist aber n alter Hut und seit Jahrzehnten bekannt


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29.09.2016 23:06
#32
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Zitat von Gert im Beitrag #31
Zitat von Pitti53 im Beitrag #30
>Ok @Gert Dann machen wir hier aktuell weiter

Eines der Größten Kriegsverbrechen

http://www.spiegel.de/einestages/massake...-a-1114350.html

33000 Menschen in 2 Tagen!!! erschossen!

WAS willst du dazu sagen?

eine schreckliche Brut, die diese Verbrechen ausgeführt haben, ist aber n alter Hut und seit Jahrzehnten bekannt


Es war eine schreckliche Brut, die diese Verbrechen ausgeführt haben--da haste recht---aber es waren Deutsche, die das taten. Und es waren viele Verbrechen in Europa die Deutschland begann


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30.09.2016 01:55
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Zitat von Gert im Beitrag #5
Zitat von Merkur im Beitrag #2
Zitat von Gert im Beitrag #1
Später aber kam nach und nach heraus, das war eine scheinheilige Propaganda, denn die DDR und ihr Organ MfS spielten auf dieser Klaviatur ebenso gut, jedoch eine etwas abweichende Melodie.



Ich vermag da doch gewisse signifikante Unterschiede zu erkennen. Natürlich gab es auch in der DDR ehemalige Nazis und Wehrmachtsoffiziere. Ich gebe jedoch zu Bedenken, dass die Masse und vor allem die, die schwere Schuld auf sich geladen hatten, in die Westzonen flüchteten. Schon allein aufgrund ihrer Angst vor den Russen und ihrem kompromisslosen Umgang mit dieser Klientel.
Und natürlich gab es in der DDR auch ehemalige Nazis, die wieder in gewisse Positionen aufrückten oder es versuchten. Ein Großteil tat dies unter Angabe falscher biografischer Daten und wurde bei Aufdeckung dann aus der Position entfernt. Mitläufer mit bestimmter beruflicher Qualifikation oder auch Wehrmachtsoffiziere, die nicht mehr im April 45 fanatisch für den Endsieg kämpften oder zuvor als Kriegsgefangene in Antifa-Lagern oder als Mitglieder des NKFD aktiv waren, wurden natürlich am Aufbau von Staat und Armee beteiligt. Allerdings gab es im MfS und bei der VP keine ehemaligen Geheimdienstler und Polizisten aus dem NS-Staat.
Und es gab auch keine Leute im DDR-Staatsapparat, die NS-Todesurteile fällten, die KZ-Gebäude projektierten oder an den Nürnberger Rassegesetzen mitwirkten. Auch wurden Witwen ala Freisler und Heydrich keine üppigen Witwen-Pensionen auf der Grundlage der Tätigkeit ihrer "gefallenen" Männer gezahlt.
Und noch etwas: In der SBZ/DDR wurden von 1945 an insgesamt 12.890 Nazi- und Kriegsverbrecher verurteilt. In der BRD, die eine wesentlich höhere Bevölkerungszahl hatte, waren es viel weniger. Es ist natürlich löblich, dass man sich der Sache heute widmet und Telefonisten und Sanitäter der KZ verurteilt.


Zitat aus dem Spiegelartikel:
"Bei Auschwitz sieht man, wie die Stasi manövriert hat: Manche wurden verurteilt, andere als Spitzel angeworben, andere blieben unbehelligt", sagt Leide. Man könne aber durchaus von einer Täterschutzpolitik der Stasi sprechen. Insgesamt gab es laut Leide zwischen 1950 und 1989 in der DDR 739 Urteile gegen NS-Täter.

@Merkur Was ist denn nun richtig, deine Zahl oder die Zahl des Spiegels ?

weiteres Zitat:
1,5 Millionen ehemalige NSDAP-Mitglieder in der DDR

Unbestritten ist, dass sich die vorgeblich antifaschistische DDR mit vielen Alt-Nazis arrangierte. 1951 ergab eine Zählung der SED, dass 174.928 ehemalige NSDAP-Leute oder Wehrmachtsoffiziere nun Parteimitglied waren. Insgesamt soll es 1,5 Millionen ehemalige NSDAP-Mitglieder in der DDR gegeben haben; eines war Ernst Melsheimer, Chefankläger der Generalstaatsanwaltschaft.

DDR-Bürger mit Nazi-Vergangenheit waren für die Stasi leicht erpressbar und wurden so zu willigen Spitzeln, etwa August Bielisch, der ab Juli 1943 im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau Dienst getan hatte, und damit im Oktober 1971 von der Stasi konfrontiert wurde. Bielisch sagte damals, er habe in Auschwitz lediglich Wachdienst versehen und von Verbrechen im Lager nichts bemerkt. Dennoch wusste er, dass er kooperieren musste. Schriftlich hielt er fest, ihm sei klar, dass er wegen "[…] Verschweigens meiner Angehörigkeit zur SS und der ausgeübten Tätigkeit als Wachmann im Konzentrationslager Auschwitz (Birkenau) strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann. Durch meine Bereitschaft, offen und ehrlich mit dem Ministerium für Staatssicherheit zusammenzuarbeiten, möchte ich meine Fehler wiedergutmachen."

Die Haltung der Stasi drückte sich Leide zufolge sehr treffend in dem aus, was er 2006 auf einer Diskussionsveranstaltung hörte. Ein Mann erklärte, dass er dafür verurteilt worden sei, dass er in der DDR die Namen ehemaliger NSDAP-Mitgliedern publik gemacht habe. Stasi-Leute hätten iihm gesagt wer Nazi ist bestimmen wir


die Relativierung von dir finde ich einfach obszön, so nach dem Motto na wir hatten die etwas "besseren Nazis". Wer diese Verbrechen unterstützt hat, ist für mich Teil des Systems. Dieses Gejammere hinterher, was sollten wir denn machen ist aus meiner Sicht nicht akzeptabel. Diesen Massstab lege ich auch an die 2.gescheiterte Diktatur in D an. Jedes Parteimitglied hat die Staatspolitik aktiv unterstützt, also trägt es Mitverantwortung.


Selbst für nominelle Mitglieder (Mitläufer/Karteileichen) gab es eine "gläserne Decke" in der DDR (Ausnahme: Widerstandskämpfer bzw. Mitarbeiter sowjetischer Nachrichtendienste, die aus Tarnungsgründen PG wurden). Wenn man die Liste über Nazis in der DDR analysiert, sind die Mehrzahl von in Funktionen gekommene 1925 und später geboren worden und damit erst ab 1943 in die NSDAP eingetreten. Eine kleinere Gruppe ist relativ früh in Gefangenschaft geraten und hatte Antifa-Lager absolviert. Es gibt einige "dubiose" Lebensläufe, hinter denen sich Widerstand verbergen kann. Hätte z.B. Richard Sorge überlebt, wäre er vielleicht Chefredakteuer des ND oder leitender Mitarbeiter der HVA geworden. Oder entwickeln wir die Biografie von Mitgliedern der "roten Kapelle" weiter. Was wären die in der DDR geworden, wenn sie den Krieg überlebt hätten? Die Masse der "kleinen PG" wurden wieder gewöhnliche Arbeiter.
Das aber Nazi-Funktionäre wieder in hohe Funktionen kamen, gab es nur in der BRD, nicht in der DDR.


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30.09.2016 08:36
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Auweia, das Hornickel wird posthum zum Nazi. Zumindest bestimmt das ein Herr Sabrow so.

Honeckers Liebe zur NSDAP Der braune Schatten des roten Erich

Erich Honecker, der Muster-Kommunist. So sah sich der DDR-Staatschef gerne. Jetzt erschien die Honecker-Biografie des Potsdamer Historikers Prof. Martin Sabrow (62). Das Fazit des Buches: Der rote Erich  näherte  sich  den Nazis an – um  zu überleben.


Der ganze Artikel: http://www.berliner-kurier.de/berlin/leu...-erich-24822778


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30.09.2016 09:34 (zuletzt bearbeitet: 30.09.2016 09:34)
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Zitat von Gert im Beitrag #31
Zitat von Pitti53 im Beitrag #30
>Ok @Gert Dann machen wir hier aktuell weiter

Eines der Größten Kriegsverbrechen

http://www.spiegel.de/einestages/massake...-a-1114350.html

33000 Menschen in 2 Tagen!!! erschossen!

WAS willst du dazu sagen?

eine schreckliche Brut, die diese Verbrechen ausgeführt haben, ist aber n alter Hut und seit Jahrzehnten bekannt

@Pitti53
P.S aber was bezweckst du mit der Frage, denn sie hat ja nichts mit der Threadüberschrift zu tun ? Basiert diese Fragestellung auf der starren Position aller Kommunisten, wer nicht für uns ist ist gegen uns und wer Nazi ist bestimmen wir ? Wenn das zutrifft kann ich nur fröhlich darüber lachen, denn das ist eine ganz schmalspurige Denkweise.


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30.09.2016 10:50
#36
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Zitat von Merkur im Beitrag #17

Was willst Du beispielsweise dem 17jährigen Flakhelfer oder Hitlerjungen, die der NSDAP beitraten, vorwerfen?

Vor allem stellt sich mir immer die Frage, wie hätte man selbst unter den damaligen Umständen gehandelt ?

Ich finde es interessant, wenn es Menschen der nachfolgenden Generationen gibt, die für sich ausschließen können, dass sie bei den damals herrschenden Faktoren nicht auch begeistert mitmarschiert wären.

Es ist so wunderschön einfach, sich diese Frage am PC in der warmen Stube, mit vollem Bauch und dem Wissen von heute zu beantworten und mit dem Finger auf andere Leute zu zeigen.


Ich könnte es nicht besser ausdrücken.

Über diese Debatte hinaus gibt es ähnliche Diskussionsfäden,

einen zum Beispiel

Generalfeldmarschall Paulus und die DDR ,

darüber hinaus zahlreiche Lebensläufe, um nicht zu sagen Musterfälle in beiden deutschen Staaten, die
Kapazitäten des untergegangenen Reiches protegierten.

Wer in der DDR groß geworden ist, kennt die übernommenen Krieger des NS-Regimes, die in der Bundeswehr
an ihren beruflichen Werdegang anknüpften. Selbstredend und beiläufig, ohne eine große Geschichte daraus zu
machen, nutzte die DDR gleichermaßen den Sachverstand zum Aufbau des anderen deutschen Staates.

Ein Beispiel, die Karriere von Wilhelm Adam:

Nach dem 1.Weltkrieg als Leutnant aus der Armee entlassen, trat er 1923 in die NSDAP ein und wurde für seine
Beteiligung am Hitlerputsch mit dem „Blutorden“ (Erinnerungsmedaille an den 9. November 1923) ausgezeichnet.

1933 Eintritt in den Stahlhelmbund, der bekanntlich in Opposition zur Weimarer Republik stand. Nach Übernahme
des Stahlhelmbundes durch die SA als Oberscharführer im „Referat für weltanschauliche Schulung“.

1934 als Hauptmann reaktiviert, 1938 Major Kriegsschule Dresden.

1939 Adjutant, unter anderem bei der 6. Armee unter Friedrich Paulus.

1942 Oberst und Ritterkreuzträger des Eisernen Kreuzes, eine Auszeichnung mit Höchstmaß im NS-Propagandaapparat.

1943 Gefangenschaft und „Zentrale Antifa-Schule“.

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

1948 Rückkehr nach Deutschland, Mitbegründer der NDPD in der sowjetische Besatzungszone, bis

1949 Referent der sächsischen Landesregierung, anschließend Minister für Finanzen und bis 1963 Abgeordneter der Volkskammer.

1952 Übernahme in die kasernierte Volkspolizei im Rang eines Obersten.

1953 – 1958 Kommandeur der „Hochschule für Offiziere der KVP“, ab 1956 NVA und Nachfolger von Generalmajor Walter Freytag.

Generalmajor Walter Freytag gehörte zu einer Offiziersfamilie, er führte den Dienstgrad Generalmajor bereits bei der Wehrmacht.

Sein Bruder Wolfgang Freytag war ebenfalls Generalmajor (der Luftwaffe).

1958, im Alter von 65 Jahren erfolgte, die Versetzung in den Ruhestand.

Während des Ruhestandes tätig in der „Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Offiziere“

1977 Ernennung zum Generalmajor a.D. anlässlich des 28. Jahrestages der DDR, verstorben 1978 in Dresden.


Der frühe Eintritt des Offiziers in die NSDAP 1923 spricht für einen überzeugten Nationalsozialisten.

Ich taxiere das Geschichtswerk nüchtern ohne Sarkasmus.

In Anbetracht dieser Tatsache und der Lebensgeschichte Wilhelm Adams wird deutlich erkennbar, dass ein ehemaliger,
leitender Nationalsozialist in der DDR einen guten Verlauf nehmen konnte.

Zitat von Rostocker im Beitrag #32
Es war eine schreckliche Brut, die diese Verbrechen ausgeführt haben--da haste recht---aber es waren Deutsche, die das taten. Und es waren viele Verbrechen in Europa die Deutschland begann



Beileibe ist jedermann freigestellt in seiner Einschätzung.

Außer Zweifel steht für mich, dass Wilhelm Adam kein Guerillero des Antifaschismus war.


Zitat von Lebensläufer im Beitrag Generalfeldmarschall Paulus und die DDR


Auszüge aus Feldpostbriefen von Heinz Becker, geboren am 5. Mai 1910 in Essen -Borbeck, Angehöriger der Luftnachrichten-Betriebskompanie der Nahaufklärungsgruppe 16 an seine Ehefrau. Seit dem 20. Januar 1943 ist der Familienvater, er hat drei Kinder, vermisst in Stalingrad

23. April 1942:

Deine Befürchtungen betreffend Meckerei lassen mich kalt, denn wenn man alle die Personen einsperren wollte die schimpfen, und zwar in den drastischen Tönen, dann bliebe kein Soldat mehr hier, sondern alle würden eingesperrt.


Also keine Angst, und wenn der Krieg mal vorüber ist, dann räumen wir sowieso mit den Herren auf, die jetzt Zuhause sitzen und deren einzige Aufgabe darin besteht, den Angehörigen daheim wegen alles Sachen zu drohen und sie im Auge zu behalten.

21. Juli 1942: Man jagte sogar die Hühner in die Ställe und schlachtete sie ab und das keineswegs für die Truppe, nein, die einzelnen Leute für sich….Wenn ich Russe wäre und man verführe so mit mir, ich wäre auch Partisan oder - auf Deutsch – Freiheitskämpfer.

1. August 1942:
Da soll Adolf seine Bonzen aus der Heimat hierhin schicken, uns ablösen, denn wir haben die Nase gestrichen voll.

9. August 1942:
Adolf hat sich einen Krieg vom Zaun gebrochen, der uns viel zu schaffen macht.

13. August 1942:
Man schimpft jeden Tag mehr über den Krieg und die Regierung, die diesen systematisch vorbereitet und uns endlich hineingetrieben hat…
Der Feind hat starke Kräfte zusammengezogen und kämpft zäh. Stalingrad hat starke Befestigungen.

16. August 1942. Im vorigen Jahr hieß es, die letzten voll kampfkräftigen Truppen sind in den Kesseln von Brjansk und Wjasma eingeschlossen (gemeint sind sowjetische Truppen, so der Einsteller) Ich möchte nur wissen, was das für Truppen sind, die sich hier so zäh verteidigen und uns nicht weiter voran lassen. Wir haben hier in Stalingrad sicher noch 14 Tage Arbeit, und dabei stehen wir schon 14 Tage davor.

30. August 1942: Wir haben einen großen Fehler gemacht, indem man – besonders die SS – im vergangenen Jahr keine Gefangenen gemacht hat. So sagt sich der Russe, vor mir ist der Tod, und kämpft verzweifelt bis zum Letzten.

18. Oktober 1942: Ich hatte heute mit dem Fall der Stadt gerechnet.

Quelle, aus dem Buch „Namen für Rossoschka“, Schicksale aus Stalingrad

Lebensläufer

Einen guten Tag allen ins Forum


Außer Zweifel steht auch, dass die vielen deutschen Soldaten als Angehörige der Wehrmacht, von wenigen Ausnahmen abgesehen, zwangsweise rekrutiert wurden und nicht freiwillig zur Landeroberung in den Osten gezogen sind.

Am absoluten Tiefpunkt angekommen, wurde ihnen keine 180 Grad Drehung angeboten. Sie zahlten frei von eigener Schuld die Zeche. Für die „Antifa-Schule“ gehörten sie zur breiten Masse und waren der Mühe nicht wert.

Sie hielten den Kopf hin für Gesinnungsakrobaten.


Es grüßt Euch

Kressin

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"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”
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30.09.2016 11:04
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Zitat von HG19801 im Beitrag #34
Auweia, das Hornickel wird posthum zum Nazi. Zumindest bestimmt das ein Herr Sabrow so.

Honeckers Liebe zur NSDAP Der braune Schatten des roten Erich

Erich Honecker, der Muster-Kommunist. So sah sich der DDR-Staatschef gerne. Jetzt erschien die Honecker-Biografie des Potsdamer Historikers Prof. Martin Sabrow (62). Das Fazit des Buches: Der rote Erich  näherte  sich  den Nazis an – um  zu überleben.


Der ganze Artikel: http://www.berliner-kurier.de/berlin/leu...-erich-24822778


es ist in der Tat sehr merkwürdig, wie er in den Wirren des April 45 aus einem Nazigefängnis fliehen konnte, zurückkam, ohne Folgen für Leib und Leben. Das in einem Millieu, wo an jeder Ecke ein Standgericht war, welches Todesurteile am Fließband produzierte. Pferd ick hör dir trappsen


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30.09.2016 11:06 (zuletzt bearbeitet: 30.09.2016 11:34)
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Zitat von Gert im Beitrag #35
[quote=Gert|Wenn das zutrifft kann ich nur fröhlich darüber lachen, denn das ist eine ganz schmalspurige Denkweise.


Mit der Denkweise - sind das Erfahrungen, die du bei dir selbst gemacht hast...?

Und extra für dich - ich bin stolz darauf, dass ich mal Junger Pionier war, dass ich mal Thälmann Pionier war, dass ich mal FDJ-ler war und das ich in die SED mit 18 eingetreten bin .
Und nächstes Jahr wähle ich die Linkspartei.

Zum Threadthema - ohne jetzt mit Namen und Zahlen rumzuspielen, es gab in der DDR und in Westdeutschland ehemalige "Nazis" und Kriegsverbrecher, die sich dann im Staat "eingeschlichen" haben, die einen haben den Kapitalismus mit aufgebaut, die anderen den Sozialismus.
Was nun besser war / ist, da hat jeder seine eigene Meinung, und das ist auch gut so.
Und die Aufarbeitung und Auseinandersetzung der Geschichte ist auch richtig, nur sollte man nachfolgende Generationen nicht mehr mit den Verbrechen an die Menschheit in Verbindung bringen, die mit beiden Weltkriegen begangen wurden.

Außerdem sollte man sehr vorsichtig sein, Menschen in der heutigen Zeit mit Nazi zu betiteln, die einfach nur Kritik an der derzeitigen Politik üben, genauso sollte man sich gut überlegen, mit dem Begriff "Kommunist" um sich zu werfen - in der DDR gab es keinen Kommunismus, soweit waren wir noch nicht, demzufolge gab es auch keine Kommunisten


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30.09.2016 11:07 (zuletzt bearbeitet: 30.09.2016 11:08)
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gelöscht, da doppelt


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30.09.2016 11:25
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#40
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Zitat von Gert im Beitrag #1
Zu meinem Entsetzen stellte ich aber fest, dass die sog. Propaganda der DDR, alle Nazis sind im Westen und in einflußreichen Positionen nicht nur Propaganda war , sondern stimmte Beispiele Kiesinger, Marinerichter Filbinger, Dr.Globke, in der Justiz war die braune Sauce besondern gut repräsentiert.


Hallo,
zu Herrn Filbinger und die Vorwürfe an ihn eine Gegenmeinung.

Der Vorwurf ist nach dem 8.05.1945 noch Todesurteile ausgesprochen zu haben ( nach derzeitiger aktenlage gibt e snichts über Vollstreckungen ).

Grundsätzlich gilt aber daß militärstraftrechtlich durchgesetzte Diziplin in der Truppe gerade nach Kriegsende äusserst wichtig ist.

Zig Tausende Tonnen von Wafffen und Munition mußten bewacht werden bis Allierte die Bestände kontrolliert übernahmen. Was passiert wenn sich eine Armee unkontrolliert auflöst konnte man ja in Albanien, Libyen und dem Irak sehen.

Ebenso waren nch Tausende Verwundete schonend aus nordischen Lazaretten zurückzuführen.

Und es ging eben nicht mehr darum durch harte Diziplin Kannnonfutter für das letzte Aufgebot in den Tod zu schicken.

Es ging aber um Transporte und Versorgung sicherzustellen und Waffenmißbrauch zu verhindern.

Dersertation vor Kriegsende ist durchaus legitim und humanitär geboten, nach Kriegsende aber zu Recht ein Militärverbrechen.


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30.09.2016 11:31
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Zitat von SET800 im Beitrag #40
Zitat von Gert im Beitrag #1
Zu meinem Entsetzen stellte ich aber fest, dass die sog. Propaganda der DDR, alle Nazis sind im Westen und in einflußreichen Positionen nicht nur Propaganda war , sondern stimmte Beispiele Kiesinger, Marinerichter Filbinger, Dr.Globke, in der Justiz war die braune Sauce besondern gut repräsentiert.


Hallo,
zu Herrn Filbinger und die Vorwürfe an ihn eine Gegenmeinung.

Der Vorwurf ist nach dem 8.05.1945 noch Todesurteile ausgesprochen zu haben ( nach derzeitiger aktenlage gibt e snichts über Vollstreckungen ).

Grundsätzlich gilt aber daß militärstraftrechtlich durchgesetzte Diziplin in der Truppe gerade nach Kriegsende äusserst wichtig ist.

Zig Tausende Tonnen von Wafffen und Munition mußten bewacht werden bis Allierte die Bestände kontrolliert übernahmen. Was passiert wenn sich eine Armee unkontrolliert auflöst konnte man ja in Albanien, Libyen und dem Irak sehen.

Ebenso waren nch Tausende Verwundete schonend aus nordischen Lazaretten zurückzuführen.

Und es ging eben nicht mehr darum durch harte Diziplin Kannnonfutter für das letzte Aufgebot in den Tod zu schicken.

Es ging aber um Transporte und Versorgung sicherzustellen und Waffenmißbrauch zu verhindern.

Dersertation vor Kriegsende ist durchaus legitim und humanitär geboten, nach Kriegsende aber zu Recht ein Militärverbrechen.



Nach Kriegsende ist es keine Desertion mehr. Mit Verkündung der bedingungslosen Kapitulation war jeder Soldat entlassen aus seinem Fahneneid
So sehe ich das, aber ich bin kein Jurist, vielleicht gebt es da doch noch Gründe für eine Dienstpflicht um 5 nach 12


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30.09.2016 11:36
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Zitat von Gert im Beitrag #41
Zitat von SET800 im Beitrag #40
Zitat von Gert im Beitrag #1
Zu meinem Entsetzen stellte ich aber fest, dass die sog. Propaganda der DDR, alle Nazis sind im Westen und in einflußreichen Positionen nicht nur Propaganda war , sondern stimmte Beispiele Kiesinger, Marinerichter Filbinger, Dr.Globke, in der Justiz war die braune Sauce besondern gut repräsentiert.


Hallo,
zu Herrn Filbinger und die Vorwürfe an ihn eine Gegenmeinung.

Der Vorwurf ist nach dem 8.05.1945 noch Todesurteile ausgesprochen zu haben ( nach derzeitiger aktenlage gibt e snichts über Vollstreckungen ).

Grundsätzlich gilt aber daß militärstraftrechtlich durchgesetzte Diziplin in der Truppe gerade nach Kriegsende äusserst wichtig ist.

Zig Tausende Tonnen von Wafffen und Munition mußten bewacht werden bis Allierte die Bestände kontrolliert übernahmen. Was passiert wenn sich eine Armee unkontrolliert auflöst konnte man ja in Albanien, Libyen und dem Irak sehen.

Ebenso waren nch Tausende Verwundete schonend aus nordischen Lazaretten zurückzuführen.

Und es ging eben nicht mehr darum durch harte Diziplin Kannnonfutter für das letzte Aufgebot in den Tod zu schicken.

Es ging aber um Transporte und Versorgung sicherzustellen und Waffenmißbrauch zu verhindern.

Dersertation vor Kriegsende ist durchaus legitim und humanitär geboten, nach Kriegsende aber zu Recht ein Militärverbrechen.



Nach Kriegsende ist es keine Desertion mehr. Mit Verkündung der bedingungslosen Kapitulation war jeder Soldat entlassen aus seinem Fahneneid
So sehe ich das, aber ich bin kein Jurist, vielleicht gebt es da doch noch Gründe für eine Dienstpflicht um 5 nach 12


Da gab es mal eine Filmreihe--Die Rottenknechte--sehr interessant.


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30.09.2016 12:01
avatar  Ebro
#43
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Oje, Ostpropaganda....!

ich werde nicht mehr diskutieren mit dummen Menschen, um meine Argumente zu erklären. Hat hier sowieso keinen Sinn. Ich werde lernen, diese Menschen zu meiden. Nichts ist wichtiger, als die persönliche Ausgeglichenheit im Alter


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30.09.2016 13:44
#44
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Generalfeldmarschall Paulus, war ja auch kein Nazi, der hat nur Krieg geführt. Wurde auch in der DDR anfangs rumgereicht und durfte sogar die KP mit aufbauen, wenn ich mich nicht irre. (Sry, wenn das Thema schon behandelt wurde. Habe mir jetzt nicht alles durchgelesen).

Fakt ist , die DEUTSCHEN haben den Krieg begonnen, egal ob Ost oder West. Egal, ob Nazi oder Mitläufer. Meinen Opa hat auch keiner gefragt, ob er eventuell in den Krieg ziehen würde...

Démerde-toi !


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30.09.2016 14:03
#45
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Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #44
Generalfeldmarschall Paulus, war ja auch kein Nazi, der hat nur Krieg geführt. Wurde auch in der DDR anfangs rumgereicht und durfte sogar die KP mit aufbauen, wenn ich mich nicht irre. (Sry, wenn das Thema schon behandelt wurde. Habe mir jetzt nicht alles durchgelesen).

Fakt ist , die DEUTSCHEN haben den Krieg begonnen, egal ob Ost oder West. Egal, ob Nazi oder Mitläufer. Meinen Opa hat auch keiner gefragt, ob er eventuell in den Krieg ziehen würde...


Da hast Du recht--ob Ost oder West---da sollte doch erstmal jeder vor der eigenen Tür kehren.
Grün--Und Fakt ist--sie haben ihn verdient verloren--


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