Neue Mauer, 1 km lang, 4 m hoch in Calais

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23.09.2016 09:03
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#16
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #14
Wenn man diesen Dreck und das Elend sieht, den es sicher auch in Nordafrika gibt, verstehe ich, warum die Menschen hierher kommen wollen.
Theo


Lasst sie in ihrem Dreck und Elend, die wollen das so, selbstgemacht. Schon die Diplomaten die Franz Werfel ( 40 Tage des Musag Dagh ) erwähnt schreiben über den Dreck und Elend der Muselmanndörfer und die Sauberkeit, den Blumenschmuck, die funktionierenden Schulen der armenischen Dörfer.

Ja, das ist eine rassischte Aussage, aber seit der Maurenzeit in Spanien, brachten islamische Herrschaften nichts auf die Reihe mehr ausser Chaos. Und das Volk in Maurischspanien war europäisch.....

Kemal Attatürk hatte das kapiert und die nötigen harten Konsequenzen gezogen.

Armut, Dreck und Elend, man vergleiche anhand Bildern die Zustände Schweizer oder Tiroler armer Bergbauern von 1910 und heutige Zustände in der Moslemwelt......, ich denke die absolute Armut war 1910 in Tirol und Graubünden eher härter.


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23.09.2016 09:08
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#17
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #14
... Mauern nützen da nichts. Für viele Flüchtlinge gibt es nur eine Richtung: vorwärts immer, rückwärts nimmer!!!
Dennoch ist es KEINE Lösung, sich aus den problembehafteten Heimatländern gen Europa und ganz speziell Deutschland aufzumachen, da braucht man überhaupt nicht drüber zu lamentieren. Unsere Weltgegend kann und darf nicht das Auffangbecken für die Elenden dieses Erdenballs sein.
Ja, das ist hart und für auf Asyl auf Teufel komm raus eingestellte "Überhumanisten" nicht akzeptabel, doch Wahrheiten und Tatsachen sind zuweilen sehr grausam, auch wenn leider noch(!) allzu viele Realitätsverweigerer sich in gewollter Blindheit üben.
Völker - ob nun homogen in ihrer ethnischen und religiösen Zusammensetzung oder nicht - müssen gerade auch im Angesicht vieler selbstverschuldeter (ja, selbstverschuldeter!) Probleme diese vor Ort lösen. Weglaufen in vermeintliche Schlaraffenlande bringt auf lange Sicht, die galoppierend kürzer wird, rein gar nichts.

"Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta." (Peter Roman Scholl-Latour, 1924 bis 2014)


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23.09.2016 09:51
#18
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Zitat von SET800 im Beitrag #16
(...)
Armut, Dreck und Elend, man vergleiche anhand Bildern die Zustände Schweizer oder Tiroler armer Bergbauern von 1910 und heutige Zustände in der Moslemwelt......, ich denke die absolute Armut war 1910 in Tirol und Graubünden eher härter.

Reisen war früher sehr teuer. Viele gingen in Grossstädte oder weiter nach Amerika. Und vor allem, es war kein Krieg. Hinzu kommt: das humanitäre Völkerrecht war noch nicht so weit entwickelt wie heute. Der Grundsatz der Nichtzurückweisung und daraus zugesicherte Bleiberecht ist neueren Datums.
https://de.wikipedia.org/wiki/Grundsatz_...%C3%BCckweisung
Wer weiss, dass er bleiben kann, ist bereit auch die teuren Schlepper zu bezahlen. Das war früher nicht so. Wer fast sicher annehmen muss, dass er wieder heim muss, kommt schon erst gar nicht oder beantragt auf der Botschaft vorgängig ein Visum und reist erst ab, wenn er das Visum in der Tasche hat.


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23.09.2016 10:04
#19
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Zitat von exgakl im Beitrag #15
Wobei ich persönlich mich bei solchen Bildern mitunter frage, ob es die Menschen dort vor Ort wirklich stört, oder haben die vielleicht auch eine etwas andere Vorstellung vom Leben?
Vielleicht sollten wir nicht grundsätzlich alles mit unseren Maßstäben betrachten sondern auch mal etwas über den Tellerand hinausschauen.




Sicher eine andere Mentalität
Intercity -Reiseverkehr anlässlichlich des Festes des Fastenbreches in Bangladesh. Wer keinen Platz im oder auf dem Zug ergattert, muss laufen. Natürlich auf den Schienen

Theo


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23.09.2016 16:14 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2016 16:23)
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#20
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #11
Zitat von HG19801 im Beitrag #10
Zitat von bürger der ddr im Beitrag #9
Den Typen muß klar gemacht werden das nur die Rückfahrt in der 4. Klasse winkt, wenn es sein muß auf dem Sitz fixiert, dann nimmt das auch ab!
Völlig richtiger Denkansatz meiner Meinung nach.

Nur wie soll, will man so etwas rigoros durchziehen? Abgesehen von der bereits im Forum genannten Abschiebeverhinterungsindustrie sind Polizei, Behörden usw. usf. längst zu Wattebällchen werfenden Kräften erzogen worden, die so gut wie nix dürfen, ohne dass ihnen der künstlich konstruierte Himmel der Unmenschlichkeit auf den Kopf fällt.
Hier gilt es, eine Politik der härteren Gangart zu betreiben und sich von der "Wir sind ja alle Menschen und immer rein hier mit den Refugees"-Plattitüde endlich zu verabschieden.
Natürlich erscheint das inhuman, doch kein Deutschland, kein Europa kann es sich dauerhaft leisten die Tore für Zuwanderungsströme offen zu halten, die uns in vielerlei Hinsicht auf Dauer teuer zu stehen kommen und letztlich nicht mehr zu stemmen sind.
Ich bin kein LKW-Fahrer auf internationalen Routen wie LO-Wahnsinn, kann aber seinen Unmut in beruflicher Hinsicht nachvollziehen. Dennoch bin ich der Ansicht, dass die Sperranlagen in Calais ein Zeichen in die richtige Richtung sind. Ein bitterer Beigeschmack ist allerdings, dass diese Abwehranlagen mitten in Europa anstelle an dessen Außengrenzen entstehen. Das zeigt, wie weit die durch Nichtstun beförderte Zuwanderung bereits vorangeschritten ist und es weiter tun wird, wenn nicht unweigerlich die Notbremse gezogen wird - so unattraktiv diese auch gestaltet sein mag.



In einem Rechtsstaat hat jeder das Recht auf ein faires Verfahren, wozu auch die anwaltliche Vertretung gehört. Nach dem Gefühl würde ich z.B,. große Steuerhinterzieher (mind 1 Mio Steuern) gerne in 5 min zu 10 Jahren verknacken und das gesammte Vermögen als Tatwerkzeug einziehen lassen, dem steht aber eine "Steuerverhinderungsindustrie" (Steuerberater und Anwälte) im Weg.


Asylverfahren kann man auch im Ausland (Afrika, Asien oder sonstwo) mit europäischen Beamten nach Rechtsstaatsverfahren durchführen. Ebenso kann man die dort anerkannten Asylbewerber auch dort sicher unterbringen, in von der EU betriebenen Einrichtungen. Australien zeigt beispielhaft wie das geht, auch wenn Lobbyisten der geldgierigen NGO´s und Asylindustrie darüber Polemik verbreiten. Australien ist mit dieser Praxis sogar noch relativ großzügig, denn z.B. lässt Japan weder viele Asylbewerber ins eigene Land, noch finanziert es wie Australien Asylunterkünfte im Ausland. Australische Asylunterkünfte (außerhalb Australiens) sollen Schutz vor politischer Verfolgung und Krieg bieten, und das tun sie definitiv!. Es ist nicht die Aufgabe dieser Asylunterkünfte 4-Sterne-Hotel-Luxus zu bieten. Solche Unterkünfte trennen die Spreu vom Weizen, wirklich Verfolgte von Wirtschaftsflüchtlingen. Europa wird um eine solche Lösung mittelfristig nicht herum kommen, bei einem Bevölkerungswachstum auf 10 oder 11 Milliarden in den nächsten Jahrzehnten.

Dein Verweis auf Steuerhinterzieher löst das Problem des Einwanderungsdrucks überhaupt nicht, ist hier völlig deplaziert. Wer nun argumentiert, dass Geld der Steuerhinterzieher könnte man in die dritte Welt schicken, dann löst das dort kein Problem. Die bisherige Entwicklungshilfe in Billionenhöhe hat doch die fatale Entwicklung der Bevölkerungsexplosion in diesen Staaten keineswegs verhindert, vielleicht sogar begünstigt.


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23.09.2016 16:33
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#21
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Zitat von Tobeck im Beitrag #20
Australische Asylunterkünfte (außerhalb Australiens) sollen Schutz vor politischer Verfolgung und Krieg bieten, und das tun sie definitiv!. Es ist nicht die Aufgabe dieser Asylunterkünfte 4-Sterne-Hotel-Luxus zu bieten. Solche Unterkünfte trennen die Spreu vom Weizen, wirklich Verfolgte von Wirtschaftsflüchtlingen. Europa wird um eine solche Lösung mittelfristig nicht herum kommen, bei einem Bevölkerungswachstum auf 10 oder 11 Milliarden in den nächsten Jahrzehnten.



Bei 10 MRD Menschen auf der Erde wird sich Europa auch von jedem Recht auf Asyl verabscheiden müssen, es wird unvermeidbar auf härteste Grenzsicherung hinauslaufen. Einwanderung, Zuwanderung und Asyl wird es ausschließlich auf dem Gnadenwege für eine sehr kleine "handverlesende" Anzahl von Personen geben.

Kriterien werden sein ausschließlich Nützlichkeit, sei es wirtschaftlich, kulturell oder politisch-idiologisch als demonstrantives Signal.


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23.09.2016 17:45 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2016 17:46)
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Zitat von Tobeck im Beitrag #20
(...)(...) Australien zeigt beispielhaft wie das geht, auch wenn Lobbyisten der geldgierigen NGO´s und Asylindustrie darüber Polemik verbreiten. Australien ist mit dieser Praxis sogar noch relativ großzügig, denn z.B. lässt Japan weder viele Asylbewerber ins eigene Land, noch finanziert es wie Australien Asylunterkünfte im Ausland. Australische Asylunterkünfte (außerhalb Australiens) sollen Schutz vor politischer Verfolgung und Krieg bieten, und das tun sie definitiv!.

Aber die Lager sind laut Oberstem Gericht von Papua-Neuguinea verfassungswidrig und müssen aufgehoben werden.
http://www.nzz.ch/international/asien-un...essen-ld.111555
Theo


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23.09.2016 18:05 (zuletzt bearbeitet: 23.09.2016 18:06)
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#23
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Zitat von Tobeck im Beitrag #20
... Die bisherige Entwicklungshilfe in Billionenhöhe hat doch die fatale Entwicklung der Bevölkerungsexplosion in diesen Staaten keineswegs verhindert, vielleicht sogar begünstigt.
Entwicklungshilfe ist überwiegend kontraproduktiv - diese Erkenntnis stammt nicht von mir, sondern von Leuten, die sich intensiv und problemnah mit der Angelegenheit beschäftigt haben.

Meiner Meinung nach bringt Entwicklungshilfe ohne knallharte, ja sogar repressiv zu nennende Auflagen und strikte Kontrolle vor Ort nichts.
Das mag zwar manche Forenmitglieder an Gängelei fremder Völker oder gar offenen Neokolonialismus erinnern und ihnen wieder mal ob meiner dreisten Meinungskundgabe sehr sauer aufstoßen, doch ich denke nun mal so und verbiege mich nicht vor politischer Correctness.
Was außer einer extremen Bevölkerungsexplosion, die mehr über kurz als lang unserem Planeten und der menschlichen Gesellschaft wie wir sie bislang noch kennen, einen Niedergang bereiten wird, ist denn in etwa sechs Jahrzehnten geleisteter Entwicklungshilfe tatsächlich verwertbar unterm Strich herausgekommen?
Wo stehen denn die sich einst vom Joch des Kolonialismus befreienden Länder - in der DDR gern als junge Nationalstaaten bezeichnet - heute mit ihrer Wirtschaft? Nun, nicht wirklich da, wo man es als rationell denkender Mensch im Angesicht von Hilfen noch und nöcher im optimistischen Ansatz vermuten sollte.
Finanzielle Unterstützungen flossen und fließen weiter primär in Kanäle des Korruptions- und Bereicherungssumpfes einiger weniger Machthaber. Machthaber, die bei weitem mitnichten zum Wohle ihrer Gesamtnationen agieren, sondern bestenfalls für eine ihnen stammesgesellschaftlich nahestehende Volksgruppe.
Man kann jetzt von einem Problem zum nächsten schreiten, um festzustellen, dass sich Elend und Chaos in den meisten Herkunftsländern von Immigranten, die in Europa und damit bevorzugt Deutschland das Paradies auf Erden wähnen, kaum oder nicht verringern.
Sehr wohl, die Realität ist grausam, hart und ungerecht. Das muss man ohne Umschweife herunterschlucken wie die fetteste Kröte auf Erden, doch der vehemente Exodos nach Europa ist ein schlagender Beweis und - ob es sogenannte Gutmenschen, Relativisten, Humanisten u.a.m. wahrhaben wollen oder nicht - auf Dauer eine Gefahr für die Gesellschaften auf unserem Kontinent.


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23.09.2016 18:43
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#24
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #22

Aber die Lager sind laut Oberstem Gericht von Papua-Neuguinea verfassungswidrig und müssen aufgehoben werden.
http://www.nzz.ch/international/asien-un...essen-ld.111555
Theo


Dann wird es ähnlich wie Japan es macht zu knallharter Seegrenzüberwachung und -abriegelung seitens Australien kommen....


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24.09.2016 01:25
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#25
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Zitat von HG19801 im Beitrag #17
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #14
... Mauern nützen da nichts. Für viele Flüchtlinge gibt es nur eine Richtung: vorwärts immer, rückwärts nimmer!!!
Dennoch ist es KEINE Lösung, sich aus den problembehafteten Heimatländern gen Europa und ganz speziell Deutschland aufzumachen, da braucht man überhaupt nicht drüber zu lamentieren. Unsere Weltgegend kann und darf nicht das Auffangbecken für die Elenden dieses Erdenballs sein.
Ja, das ist hart und für auf Asyl auf Teufel komm raus eingestellte "Überhumanisten" nicht akzeptabel, doch Wahrheiten und Tatsachen sind zuweilen sehr grausam, auch wenn leider noch(!) allzu viele Realitätsverweigerer sich in gewollter Blindheit üben.
Völker - ob nun homogen in ihrer ethnischen und religiösen Zusammensetzung oder nicht - müssen gerade auch im Angesicht vieler selbstverschuldeter (ja, selbstverschuldeter!) Probleme diese vor Ort lösen. Weglaufen in vermeintliche Schlaraffenlande bringt auf lange Sicht, die galoppierend kürzer wird, rein gar nichts.

"Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta." (Peter Roman Scholl-Latour, 1924 bis 2014)



Wer seinen Wohlstand u.a. durch die Nutzung von Rohstoffen aus der "Dritten Welt" hat, hat kein Recht, gegen Einwanderer/Flüchtlinge zu hetzen. Die Probleme in Afrika sind Kolonial-Altlasten, weil die dortigen Regionen ausgeplündert und ohne Rücksicht auf Stammes- bzw. Volksgrenzen zu Staaten geschitten wurden. Die auf Eigenversorgung angelegte Wirtschaft wurde von den Kolonialmächten zerschlagen, die Rohstoffe geplündert. Eine Industrialisierung fand nicht statt.


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24.09.2016 01:48
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#26
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #25

Wer seinen Wohlstand u.a. durch die Nutzung von Rohstoffen aus der "Dritten Welt" hat, hat kein Recht, gegen Einwanderer/Flüchtlinge zu hetzen. Die Probleme in Afrika sind Kolonial-Altlasten, weil die dortigen Regionen ausgeplündert und ohne Rücksicht auf Stammes- bzw. Volksgrenzen zu Staaten geschitten wurden. Die auf Eigenversorgung angelegte Wirtschaft wurde von den Kolonialmächten zerschlagen, die Rohstoffe geplündert. Eine Industrialisierung fand nicht statt.


Das ist eine nette These. Ginge es Algerien, Nigeria oder dem Kongo besser ohne Rohstoffexporte?

Wer zwingt denn BanglaDesh dazu für 25cent Lohn T-shirts zu nähen um diese dann zu Millionen gegen einen BMW für ihren Skalventrieber einzutauschen?

Afrika, Arabien und Indien Pakistan sind zusammen Milliarden Menschen, genügend groß um industriell annährend "alles" selbst zu entwickeln udn zu produzieren.

Die kleine DDR machte das zu wohl über 60% mit nur 16 Mio Einwohnern, von Druckmaschinen über Mähdreschern bis Bratwürsten und Eisenbahnschienen.

Ob nun ein Land kein Öl hat wie Israel oder der Ölschatz von ausländischen Kapitalisten geplündert wird macht dann keinen Unterschied.

Neuseeland hat auch kein Öl, Japan auch nicht.

Daher selbst ohne Rohstoffgewinne ( weil ein böser Westler die raubt ) ist Wohlstand möglich. Siehe Japan, Singapur, Taiwan, Neuseeland, Israel.


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24.09.2016 10:06
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#27
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #25
Wer seinen Wohlstand u.a. durch die Nutzung von Rohstoffen aus der "Dritten Welt" hat, hat kein Recht, gegen Einwanderer/Flüchtlinge zu hetzen.
Da möchte ich mich zutiefst dafür bedanken, dass du mir den Tatbestand der Hetze angedeihen lässt und du nicht nur mich daran erinnerst, wo unsere Wohlstandsbefindlichkeiten (deine auch?) ihren Ursprung haben.

... ja ja, der Begriff Hetze als Totschlagargument macht schon was her.
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #25
Die Probleme in Afrika sind Kolonial-Altlasten, weil die dortigen Regionen ausgeplündert und ohne Rücksicht auf Stammes- bzw. Volksgrenzen zu Staaten geschitten wurden. Die auf Eigenversorgung angelegte Wirtschaft wurde von den Kolonialmächten zerschlagen, die Rohstoffe geplündert. Eine Industrialisierung fand nicht statt.
Ach, komm uns doch nicht mit diesen ollen abgelutschten Kamellen, irgendwann müssen Völker - sogar die einst zu Unrecht kolonisierten - sich trotz aller historischen Widrigkeiten auch selbst aus der Kacke ziehen.
Wenn man sich jedoch ohne entsprechende agrarische Ressourcen, Möglichkeiten bzw. Anstrengungen plus der Unfähigkeit, die Schätze seines Landes verantwortungsvoll zu dessen Nutzen und Wohlstand zu handhaben, unkontrolliert explosionsartig vermehrt, dann ist das schlichtweg pure Verantwortungslosigkeit, die oft genug noch in traditionellen Gepflogenheiten wurzelt, an denen man wider besseren Wissens als auch wohlwollender Aufklärung trotzartig festhält.
... von der religiös angejauchten Doktrin, je mehr Nachwuchs, desto mehr Ehre für sich selbst, Allah, den Islam oder sonst was ganz zu schweigen.
Mir ist völlig klar, dass meine Worte so manchem hier gegen den Strich gehen, doch es ist geboten die Übel einfach beim Namen nennen.


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24.09.2016 10:27 (zuletzt bearbeitet: 24.09.2016 10:28)
#28
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #22

Aber die Lager sind laut Oberstem Gericht von Papua-Neuguinea verfassungswidrig und müssen aufgehoben werden.

Niemand zwingt diese Menschen in diesen Lagern zu verharren. Sie können ebenso gut wieder in ihr Herkunftsland zurückkehren.

Es gilt zwar das Recht sein Land zu verlassen, aber es gibt kein Recht in ein anderes Land einzureisen, wenn es die
Führung dieses Landes nicht will. Jedes Land hat das Recht selbst darüber zu bestimmen, wem es in sein Land einreisen
lässt und wem nicht.


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24.09.2016 10:38
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#29
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #25
Die Probleme in Afrika sind Kolonial-Altlasten, weil die dortigen Regionen ausgeplündert und ohne Rücksicht auf Stammes- bzw. Volksgrenzen zu Staaten geschitten wurden. Die auf Eigenversorgung angelegte Wirtschaft wurde von den Kolonialmächten zerschlagen, die Rohstoffe geplündert. Eine Industrialisierung fand nicht statt.



Hallo,
halte ich für Blödsinn:

Gegenbeispiele: Italiens Brennergrenze seit 1921 nimmt auch keine Rücksicht auf Stammes- oder Volksgruppengrenzen. Ebensowenig das Elsaß, funktinierte als Reichsland als auch als französische Departements, wenn Menschen wollen funktioniert das. Wer aber lieber Stammesrandale macht kommt drin um, so ging der französisch protektoierte Kunststaat Tschechoslowakei in den 30ern zu Grunde.

Und die auf Eigenversorgung angelegte Wirtschaft runierten die alle selbst, mit ihren vielen Kindern.

Wenn die Hirseernte vom eigenen Acker nicht reicht, Hofstelle wurde auf 3 Söhne aufgeteilt, aber das Angebot kommt baue Kakao auf der kleinen Fläche an, dann kannst du genug Hirse kaufen....
20 Jahre später nach nochmaliger Hofteilung geht die Rechnungn aber nichtmehr auf, jetzt müssen von den 30 Enkeln 25 in die große Hauptstadt......


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24.09.2016 10:51
avatar  Hanum83
#30
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Hatten wir nicht letztens eine Grafik hier über das afrikanische Wirtschaftswachstum?
Vielleicht ist das Bild ja falsch das dort nur postkolonial gebeutelte Nomaden mir dürren Rindern durch den Busch ziehen.


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