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#21

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 18:53
von Ährenkranz (gelöscht)
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #20
Junge Junge, das sind aber Scheißsorgen hier,


.


Aber hier geht es wenigstens gesittet zu


Heckenhaus hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#22

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 18:53
von Freienhagener | 7.778 Beiträge | 17959 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #19
..............oder habt ihr so wie Zottmann das Neue Deutschland in handliche Stücke gerissen?



Was für ein Klischee.....kann mich an kein ND in Soldatenhand erinnern. Vielleicht hatte die Kompanieführung ein tägliches Exemplar. Wir nicht.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.09.2016 19:03 | nach oben springen

#23

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 19:00
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12851 Punkte
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Gut Freienhagen, das ND habe ich eigenvorantwortlich mal so genommen, der Volker und Genossen können auch was anderes zerteilt haben. Macht euch bitte nicht an dem ND heiß. Denn was kam gleichmal auf die Stuben...Armeerundschau, junge welt? Der gute Volker wird mich sowieso schon im anderen Forum für das benötigte Beispiel "vierteilen" Aber wieder gut, das halte ich aus.

Rainer-Maria



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#24

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 19:02
von Freienhagener | 7.778 Beiträge | 17959 Punkte
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Wir hatten besseres Essen und auch Klopapier.

Das Klischee rankte sich bekanntlich um die "Prawda". Bei denen war das wohl so.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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#25

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 19:10
von eisenringtheo | 10.465 Beiträge | 4978 Punkte
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Die ND Auflage war im Jahr 1989: 1,1 Millionen. Eigentlich erstaunlich wenig.
https://www.neues-deutschland.de/kontakt/9


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#26

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 19:14
von Rainer-Maria Rohloff | 4.230 Beiträge | 12851 Punkte
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Ja stimmt, bei die Freunde in den Kasernen der GSSD war es die Prawda, richtig schon ordentlich in Stücke zerteilt. Dazu kamen mittelgroße Gitterkörbe, für das benutzte Papier. Ohne Mist, runtergespült wurde da nur der Haufen. Das Papier in der Regel im Heizhaus verbrannt.

Rainer-Maria aber auch in freier Natur wurde dort....., gerne auch auf warmen Rohrleitungen abgesessen( offene Rohrkanäle) und zur Kirschenzeit war es möglich, die zwei dutzend Kirschkerne im Haufen zu zählenHAAAAAAAAAAAAAaaaaaa



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#27

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 19:22
von Mike59 | 9.563 Beiträge | 6396 Punkte
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #22
Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #19
..............oder habt ihr so wie Zottmann das Neue Deutschland in handliche Stücke gerissen?



Was für ein Klischee.....kann mich an kein ND in Soldatenhand erinnern. Vielleicht hatte die Kompanieführung ein tägliches Exemplar. Wir nicht.


Sehe ich wie der @Freienhagener und ein Herr Zottmann sollte nicht als das Maß der Dinge angesehen werden. Wie schon angemerkt, das Thema hatten wir schon mal - irgendwo in den Tiefen des Forums als OT aus einem anderen Thema hervorgegangen. Wie so oft eben, wenn auch nicht uninteressant, schließlich gibt es auch eine WTO .



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#28

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 19:27
von Krepp | 626 Beiträge | 1092 Punkte
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #18
Seid mal realistisch. Eine Scheißerei wurde nicht offiziell gemeldet. Die hat man durchgestanden wie alle anderen Widernisse.
Mit solch einem "Problem" beim Spieß anzutanzen war sicherlich gewagt, da der sicherlich annahm, man wollte sich mit Bagatellen vom Dienst drücken.
Auch wollte man ja nicht ohne Not andere mit zusätzlichen Diensten belasten.


Unsinn,
eine richtige Schei...... konnte eine ganze Kompanie lahmlegen, deswegen
wurde solche, wie auch im zivilen Leben, äußerst ernst genommen.


http://s7.directupload.net/images/140607/hyg5u97a.gif
Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
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#29

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 19:30
von PF75 | 3.676 Beiträge | 1434 Punkte
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in dem einem Jahr am Kanten hatte ich nur einmal ein Problem mit der Verdaung,frische Milch vom Weidemelkstand ,zum Glück war ich ja KS und die Füst nicht weit .



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#30

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 19:32
von Heckenhaus | 8.961 Beiträge | 19726 Punkte
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #25
Die ND Auflage war im Jahr 1989: 1,1 Millionen. Eigentlich erstaunlich wenig.
https://www.neues-deutschland.de/kontakt/9

Bei 2,26 Mill. SED-Mitgliedern genug, jemand anders las dieses Blatt ohnehin nicht.
Und Papier war knapp....


.
.

.
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#31

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 19:34
von Krepp | 626 Beiträge | 1092 Punkte
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Zitat von Rainer-Maria Rohloff im Beitrag #19
Hatte somit Grenzer immer ne Resterrolle von dem rauhen grauem Zeugs dabei


Das hatte ich schon vor der Fahne und habe es auch bis heute noch. Immer!!
(also nicht das von damals sondern ab und zu ein frisches Notfallpäckchen)

Wer einmal in der Situation war nichts Verwendbares greifbar zu haben,
der lernt in diesem Moment für's Leben


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DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 19:50
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Kann mich noch errinnen,in der Kompanie,auf den WC,war ein gebogener Nagel an der Wand,darauf kam das Zeitungspapier,in handliche Stücke.
Bevor man es benutzte wurde es geruppelt,damit war es etwas weicher.Natürlich waren die WC öfter verstopft.
Nun gab es eine Ansage vom Spieß:Ab sofort ist das "ND" zum abwischen verboten,ab sofort werden 20 Pfennige vom Sold abgezogen und gibt Klopapier in Rollen.Im Grenzdienst gab es genug Betriebe,wo man mal auf das WC gehen konnte.
Gruß Ehli


„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht Bankrott gehen will.“
Marcus Tullius Cicero
Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.09.2016 19:53 | nach oben springen

#33

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 21:57
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so, nun habt ihr euch alle irgendwie wohl zum thema geäußert,
danke dafür,
doch irgendwie eben auch doch nicht.
womit ich nochmals fragen möchte, zumal die meisten wohl auch postenführer waren, wie habt ihr euch zum posten verhalten?
habt ihr den einfach ins gebüsch traben lassen?

@Hanum83,
nen runden bt hatten wir noch im gab stehen, doch der war baufällig und gesperrt. ob die runden auch nen örtchen ist mir demnach nicht bekannt.


gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#34

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 22:15
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Also , es war garnicht so einfach . Die Knarre an einen Baum gelehnt . Das Tragegestell abmachen , das Koppel auf . Daran hing der Regenmantel und die Magazintasche nicht zu vergessen auch das Bajonett ( Seitengewehr ) und die Jacke ausziehen . Dann die Opahosenträger fallen lassen . Hose und lange Unterhose runter und dann noch aufpassen daß man nicht auf die Lumpen scheist . Wenn dann noch der 2. Mann tschüß gesagt hätte , dann viel Erfulsch

gruß hapedi


Mein Profil ist nach besten Wissen und Gewissen erstellt . Ehrlich


vs1400 und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.09.2016 21:38 | nach oben springen

#35

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 22:19
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Ich erinnere mich, dass ich in dem Jahr Grenzdienst einmal schnell im Unterholz abtauchen mußte. Ich weiß sogar noch, mit wem ich da draußen war, er war PF, ich Posten. Irgend etwas gärte in mir seit der letzten Mahlzeit und am Postenpunkt "Schöne Linde" wollte es raus. Zum Glück war dort dichtes Unterholz, also ideal zur Nahrungsresteextraktion. Ich sagte nur noch: "Bitte warte auf mich" und eine Viertel Stunde später ging es mir auch wieder besser.

Ähnliches erlebte ich dann nochmal, als ich schon PF war. Mein Posten war aber noch besser drauf. Er drückte mir seine Knarre in die Hand, mit den Worten: "Hier halt mal, ich muß dringend in den Busch." Also so richtig nach Dienstvorschrift.

Das einzigste Klo im Abschnitt war auf der Führungsstelle und da gingen nur der Kommandeur und die A-Gruppe drauf. Aber auch nur für die großen Angelegenheiten.
Was wir Grenzer umgangssprachlich als "Kartoffeln abgießen" bezeichneten, wurde meist vor der Tür der FÜST erledigt.
Im Winter konnte man dann auch rings um die Führungsstelle die kleinen Kunstwerke bewundern, wie unsere Alten "EK 87 / I" mit gelben Buchstaben in den Schnee geschrieben haben.

Komisch, solche Entleerungsgeschichte bleiben einem in Erinnerung.

PS: Klopapier hatte ein guter Grenzer natürlich für den Notfall immer bei sich.


vs1400, Krepp, Rainer-Maria Rohloff und Niederlausitzer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 22:29
von Hapedi | 2.652 Beiträge | 5108 Punkte
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Zitat von suentaler im Beitrag #35
Ich erinnere mich, dass ich in dem Jahr Grenzdienst einmal schnell im Unterholz abtauchen mußte. Ich weiß sogar noch, mit wem ich da draußen war, er war PF, ich Posten. Irgend etwas gärte in mir seit der letzten Mahlzeit und am Postenpunkt "Schöne Linde" wollte es raus. Zum Glück war dort dichtes Unterholz, also ideal zur Nahrungsresteextraktion. Ich sagte nur noch: "Bitte warte auf mich" und eine Viertel Stunde später ging es mir auch wieder besser.

Ähnliches erlebte ich dann nochmal, als ich schon PF war. Mein Posten war aber noch besser drauf. Er drückte mir seine Knarre in die Hand, mit den Worten: "Hier halt mal, ich muß dringend in den Busch." Also so richtig nach Dienstvorschrift.

Das einzigste Klo im Abschnitt war auf der Führungsstelle und da gingen nur der Kommandeur und die A-Gruppe drauf. Aber auch nur für die großen Angelegenheiten.
Was wir Grenzer umgangssprachlich als "Kartoffeln abgießen" bezeichneten, wurde meist vor der Tür der FÜST erledigt.
Im Winter konnte man dann auch rings um die Führungsstelle die kleinen Kunstwerke bewundern, wie unsere Alten "EK 87 / I" mit gelben Buchstaben in den Schnee geschrieben haben.

Komisch, solche Entleerungsgeschichte bleiben einem in Erinnerung.

PS: Klopapier hatte ein guter Grenzer natürlich für den Notfall immer bei sich.



Abortpapier war nicht mal in der Kompanie immer vorhanden . Im Abschnitt war Gras oder Moos angesagt , je nach dem was da war . Aber man hat sich doch vor Dienstbeginn zu hause erleichtert , jedenfalls daran gedacht

gruß hapedi


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#37

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 22:38
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Entschuldigung, wenn ich hier paar Zeilen schreibe, aber ich könnte so lachen, einfach nur herrlich.
Vieles stelle ich mir so bildlich vor.
Und mit dem ND habe ich ja auch so in der Kindheit Erfahrungen zu Hause gemacht und das Plumpsklo war da so oft verstoppt, so daß wir auch oft nur die Natur aufsuchen mußten, auch im Winter, und wir hatten oft bis 1m Schnee.
Und es läuft hier in dem Thread so schön ruhig ab - macht ruhig weiter so, mir gefällts!


Hapedi und Rainer-Maria Rohloff haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.09.2016 22:42 | nach oben springen

#38

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 22:43
von Hanum83 | 8.682 Beiträge | 15554 Punkte
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[quote=vs1400|p566160]so, nun habt ihr euch alle irgendwie wohl zum thema geäußert,
danke dafür,
doch irgendwie eben auch doch nicht.
womit ich nochmals fragen möchte, zumal die meisten wohl auch postenführer waren, wie habt ihr euch zum posten verhalten?
habt ihr den einfach ins gebüsch traben lassen?

@Hanum83,
nen runden bt hatten wir noch im gab stehen, doch der war baufällig und gesperrt. ob die runden auch nen örtchen ist mir demnach nicht bekannt.


gruß vs

Da ich schon immer Geruchsromantiker war durften meine Posten natürlich zum Kacken ins Unterholz und ich hielt Abstand, so wie die Postenführer als ich mal Druck hatte.
Da du immer solche sonderbaren Fragen stellst, wie war das bei euch 1000tagenern überhaupt, so richtig Posten wart ihr doch nie, kamt doch schon als Zampanos an den Kanten, oder nicht?
Hatte mal kurz vor Heimgang einen Aufzug nachts als Posten mit einem Praktikanten von der OS drittes Lehrjahr als Postenführer, der baute sich in der Dienstvorbereitung auf wie olle Heinz Hoffman selber, war mir egal weil lustig, draußen hat er sich dann faktisch eingeschissen


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


Hapedi und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.09.2016 22:49 | nach oben springen

#39

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 23:19
von vs1400 | 3.859 Beiträge | 7720 Punkte
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #38


Da ich schon immer Geruchsromantiker war durften meine Posten natürlich zum Kacken ins Unterholz und ich hielt Abstand, so wie die Postenführer als ich mal Druck hatte.
Da du immer solche sonderbaren Fragen stellst, wie war das bei euch 1000tagenern überhaupt, so richtig Posten wart ihr doch nie, kamt doch schon als Zampanos an den Kanten, oder nicht?
Hatte mal kurz vor Heimgang einen Aufzug nachts als Posten mit einem Praktikanten von der OS drittes Lehrjahr als Postenführer, der baute sich in der Dienstvorbereitung auf wie olle Heinz Hoffman selber, war mir egal weil lustig, draußen hat er sich dann faktisch eingeschissen


ok Hanum,
nen kopf zum thema eigensicherung hast du dir scheinbar nicht wirklich gemacht.
in anderen themen bist du diesbezüglich nicht zwingend der, der alles im griff hatte.
egal ...
mir war es eben zu ungewiss und daher mein verhalten.
meinen ersten ... machte ich im 2. dhj, demnach in schierke und im anfang meiner dortigen dienstzeit, als postenführer mit einem gefreiten pf im 3. dhj..der lies mich auch gehen und kannte mich nicht mal richtig.
ein derartiges vertrauen hätte ich nie aufgebracht, aus eigenschutz.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#40

RE: Die Notdurft im Grenzdienst ...

in Grenztruppen der DDR 15.09.2016 23:25
von Hanum83 | 8.682 Beiträge | 15554 Punkte
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Zitat von vs1400 im Beitrag #39
Zitat von Hanum83 im Beitrag #38


Da ich schon immer Geruchsromantiker war durften meine Posten natürlich zum Kacken ins Unterholz und ich hielt Abstand, so wie die Postenführer als ich mal Druck hatte.
Da du immer solche sonderbaren Fragen stellst, wie war das bei euch 1000tagenern überhaupt, so richtig Posten wart ihr doch nie, kamt doch schon als Zampanos an den Kanten, oder nicht?
Hatte mal kurz vor Heimgang einen Aufzug nachts als Posten mit einem Praktikanten von der OS drittes Lehrjahr als Postenführer, der baute sich in der Dienstvorbereitung auf wie olle Heinz Hoffman selber, war mir egal weil lustig, draußen hat er sich dann faktisch eingeschissen


ok Hanum,
nen kopf zum thema eigensicherung hast du dir scheinbar nicht wirklich gemacht.
in anderen themen bist du diesbezüglich nicht zwingend der, der alles im griff hatte.
egal ...
mir war es eben zu ungewiss und daher mein verhalten.
meinen ersten ... machte ich im 2. dhj, demnach in schierke und im anfang meiner dortigen dienstzeit, als postenführer mit einem gefreiten pf im 3. dhj..der lies mich auch gehen und kannte mich nicht mal richtig.
ein derartiges vertrauen hätte ich nie aufgebracht, aus eigenschutz.

gruß vs



Na klar hab ich auf Eigenschutz geachtet, war doch nicht lebensmüde, aber nicht übertrieben, da hättest du es ja in der Birne bekommen.
Ein wenig hab ich mich auch auf die vorsiebenden Genossen von der Stasi verlassen, irgendeinen Nutzen von der ihrer Arbeit sollte doch auch für mich rausspringen.
Und wer abhauen wollte mit aller Konsequenz der hätte es durchgezogen, da hättest du null Chance gehabt.
Und beim Kacken hätten die das nicht gemacht.
Hast du mal geruht?


Im November 1982 zu den Grenztruppen eingezogen und nach Formung zum Grenzsoldaten in Mönchhai ab April 1983 ein Jahr lang die Grenze im Bereich der Grenzkompanie Hanum in der Altmark mitbewacht.


zuletzt bearbeitet 15.09.2016 23:27 | nach oben springen


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