GT Übungsplatz Großlohra / Hainleite

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04.09.2016 11:01
avatar  B Man
#1
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Moin

Kennt den jemand und weiss was dort ausgebildet wurde ?

Der Platz besteht zu einem Teil aus einer grossen Wiesenfläche, der Rest ist Wald.


Im Wiesenbereich findet man noch einige Betonreste wie diesen Laufgraben der zu dieser Jahreszeit unfotografierbar ist.


Im WK II wurden hier mit Betonbomben Zielabwürfe geübt. Das ist davon ein Beobachtungsturm.
Die Einschüsse müssen später entstanden sein.


Elektrokästen mitten auf der Wiese ?

Gruss Andreas


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04.09.2016 11:45
#2
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Hallo zusammen,

das erstemal war ich im Mai 74 vor Ort, zum Schießen der US Nordhausen.

später dann jedes Halbjahr mit unserer GK.

VG H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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04.09.2016 11:52 (zuletzt bearbeitet: 04.09.2016 11:53)
avatar  katze
#3
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War zwar nicht bei den GT, aber das dürfte ein Schießplatz mit elektronischer Zieldarstellung gewesen sein. Laufgräben zum einen
fürs Schießen oder Handgranatenwurf. Elektroverteiler für die Schießscheiben. Je nachdem, 220 V zum steuern der Geräte oder, wie meistens auf Schießständen Generator zur Umwandlung 12/24 Volt. Das ersparte ein Stromerzeuger, der ja immer einen höllenkärm machte.

Da wo der E-Kasten steht, dürften auch die Scheiben gestanden haben.


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04.09.2016 11:58
#4
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damals hieß er im Sprachgebrauch: ISP Friedrichslohra. ( Infantrieschießplatz)

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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04.09.2016 12:02
#5
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04.09.2016 12:03
avatar  B Man
#6
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Ah danke

Ein wenig sah das schon nach Schießplatz aus, nur die Wälle der Schießbahnen die man auch noch bei Google sieht sind ungewöhnlich niedrig.

Der Wald Drumherum wurde der auch irgendwie genutzt ?
Ich habe nur ein paar kleine handgegrabene Schützenmulden an den Rändern gesehen.

Gruss Andreas


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04.09.2016 12:08
#7
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Dort oben auf der Hainleite war ein großflächiges Sperrgebiet ausgeschildert.

H.

Erst stirbt der Baum und dann der Mensch !


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04.09.2016 13:40
avatar  katze
#8
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Der Wald Drumherum wurde der auch irgendwie genutzt ?




Kugelfang


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04.09.2016 15:38
avatar  B Man
#9
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Zitat von katze im Beitrag #8


Der Wald Drumherum wurde der auch irgendwie genutzt ?


Kugelfang


fehlt da ein Bild oder ist der Wald der Kugelfang

Gruss Andreas


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07.09.2016 22:33
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#10
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( gelöscht )

Auf diesen Schießplatz wollte ich mich 1985 versetzen lassen . War nur keine Planstelle frei . 3 km bis nach Hause - wurde aber abgelehnt .


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07.09.2016 22:58
#11
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War ein ganz normaler Schießplatz.
Von 1981 bis 1982 waren wir immer von Heiligenstadt GR4 PIK4 aus dort einmal im Halbjahr zum schießen.
Später nach dem Studium ab 1987 von der Kampgruppe aus Nordhausen auch wieder.
Kleiner Schießplatz mit wenigen Leuten besetzt.


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07.09.2016 23:49
avatar  Mike59
#12
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1984/85 Fähnrichausbildung in NDH, war auch unser Schießplatz, nix besonderes. Die "Stromverteiler" in der Wiese waren einfach für die Steuergeräte der Klappscheiben. Gibt es den Bölleronkel noch? Der kann da bestimmt was zu sagen.


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08.09.2016 06:27
#13
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Wenn ich nicht irre sollte der 1981 aus Bielen stammen ?


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31.05.2017 19:54
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#14
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( gelöscht )

Der Betonturm steht da einfach nur so rum.....aus alten Zeiten.....
Waere er zum Wirkungsschiessen benutzt worden,waere er einfach nicht mehr vorhanden....
Die "Elektrokaesten"duerften auf ungefaehr 400/550 m stehen...an der Anzahl der Beton L Elemente,also der Groesse einer moeglichen Stellung mit Zielen,ja die waren elektrisch vom Feuerleitturm aus gesteuert...
Hier duerfte sich das ZF Feuer einer Gruppe oder eines Zuges befunden haben,eine PAK Stellung als Ziel fuer LMG,MG,SMG etc....nach Anschluss Gleisbahn,also bewegliches Ziel duerfte es nicht handeln,da die L Betonelemente eine geringe Hoehe haben....die lagen dann in der Regel tiefer,so ca um 1 Meter und deckten die Gleisbahn gegen Beschuss von RPG,SPG etc....Schuetzenpanzer
Der Platz sollte ungefaehr eine freie "Wiese"um die 1,5 km haben,also bis zum Waldrand... der Rest ist Sicherheitsbereich...
Die Betonelemente die Du fotografiert hast duerften die Stellungen der Feuerleitlinie gewesen,also da von wo aus trainiert wurde....waren mal mehr oder minder ausgebaut....meisst gabs auch noch einen Unterstand,der dann im Grabensysthem seinen Ausgang fand....
Diese Grabensystheme waren vorgesehen ab dem 2 Halbjahr,also Gefechtsschiessen,im 1.Halbjahr lagen die Schuetzen oft flach auf dem Mittelabschnitt einer Feuerlinie und hielten Schuluebungen ab....

Die ELkaesten verbanden ein Steuerkabel vom Feuerleitturm und konnten bis ueber einen Kilometer Laenge haben,den Rest erledigten Relais der Relog Reihe 2 RH 30 und andere und uebersetzten den Treffer mit Schutzkleinspannung an der Scheibe in den Leistungsteil 220/380 Volt im Steuergeraet,elektromechanisch oder elektrohydraulische Verbindungen....jedenfalls fiel die Scheibe dann eben einfach um.

Von diesen Verteilerkaesten operierte man dann nach rechts oder links in Verbindung 7 adriger Gummikabel um wie gewuenscht mehere Schussbahnen zu versorgen,auf denen dann je nach Uebung 2/3 oder eben 5/7 Ziele standen.....
Das war in der Regel von 50m in Schritten weiterer 50m bis 1000m meist ueblich,also was die normalen Infanteriewaffen betraf...
Sodann und beste Gruesse
EXBO


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25.12.2017 22:48 (zuletzt bearbeitet: 26.12.2017 19:19)
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#15
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( gelöscht )

Zu DDR-Zeiten gab es keine "Infantrie" sondern mot.Schützen und somit keinen "Infantrieschießplatz" ! Friedrichslohra war ein STüP . Ein Standortübungsplatz .


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