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#1

Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.09.2009 20:59
von Mongibella (gelöscht)
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Wie versprochen will ich mal langsam anfangen meine Story aufzuschreiben....habt Geduld, ich schreib nich gleich alles auf....

....also...naja, ich bin ja nun im Mai 89, zwei Monate nach meinem Facharbeiterbrief zu den Funkortern bei der Luftwaffe gezogen worden...nach ewigen Wochen gab es mal nen Kurzurlaub, 3 Stunden mit der Bahn nach Hause, 3 Stunden wieder zurück....da war ich noch ganz artig.....ein paar Wochen später gab es wieder nen Kurzurlaub und ich fuhr nich alleine.....naja, Zivilklamotten hatte eh jeder dabei, die hatten wir dann auch schonma gleich nach der Abfahrt in Rostock angezogen, der Armeefilz war ja wirklich nich zu ertragen, optisch wie kratztechnisch nich...und eh die selben Klamotten wie jemand anders, nee dat ging ja nu wirklich nich....

....nu gut...vorher am Bahnhof holten wir uns noch reichlich was zu trinken, die Bahnfahrt sollte ja auch lustig werden...und naja, im Feierlaune und im jugendlichen Leichtsinn kippten wir den Doppelkorn oder was et war unverdünnt und wie kalte Brause runter....ganz klar, das dat Zeusch ja dann auch Wirkung zeigt....oh Mann....

....jau, in Wittenberge trennten sich dann unsere Wege....ich musste weiter nach Salzwedel, die anderen Richtung Magdeburg....hmmm nur mein Anschlusszug liess halt noch auf sich warten....ich konnte noch bestens aufrecht gehen und verspürte Hunger, naja, McDreck gab es noch nich aber dafür was viel Besseres, nämlich, die Mitropa....also da rein....

...jau und da warteten noch andere, irgendwie wartete immer jemand in der Mitropa in der DDR, so war ich dann auch nich alleine....angeheitert wie ich war, sass ich jedenfalls nich allein am Tisch und derjenige, mit dem ich da sass, hatte wohl auch seinen Grund nach starken Spirituosen zu verlangen, nach und beim Essen....achja, wird wohl jeder kennen, der aus der DDR kommt.....getrunken wurde gerne mal einen, wenn sich wenigsten zwei Leute trafen....egal wozu....

....so gings dann halt weiter rauf mit den momentanen Leberwerten....mit dem Anstand aber leider weit bergab....ach komm, einer geht noch....is ja so schön gesellig mit dir und der Zuch kommt eh erst gegen....na ich weiss et nich mehr....wir haben ihn aber noch gekricht...ziemlich duhn....hahahahaha....übrigens, kennt noch einer das Wort *duhn*....typisches DDR-Wort glaub ich...naja, jedenfalls da wo ich herstammte....

....naja, zusammen sind wir stark, sassen wir sogar noch in der richtigen Ferkeltaxe in Richtung meiner Geburtsstadt...bei Arendsee in etwa schwanden mir aber irgendwie meine Sinne....Doppelkorn haut ganzschön rein wenn man es fleissig konsumiert...ach und allgemein frustriert weil man halt bei der Asche is und et sowieso nen Sch***staat is, fing ich wohl auch an, an irgendeinen, vielleicht sogar völlig unschuldigen Fahrgast, meine ganze Frustration ab zu reagieren....ich war wirklich dermassen breit von all dem Schnaps...naja, dem gefiehl das wohl nich und irgendwann, es war ja auch dermassen dicht an der Grenze, betrat die Trapo unseren Wagon....boar ey, ich mit meiner Aparthie gegenüber Uniformierten....naja, ich fing schlusssendlich an mich mit denen zu prügeln, aber die waren halt zu zweit, und ich kaum noch Herrin meiner Sinne....am näxten Bahnhof verständigten se dann die Grenztruppen an denen se mich übergaben wollten....in meiner Stasiakte steht ja nu alles drin, was ich der Trapo im Vorbeifahren an der hellbeleuchteten Grenze in der Ferne so alles an den Kopf geknallt habe....ich behalte die Äusserungen mal für mich aber nur soviel....ich wurd direkt wie Staatsfeind Nr 1 behandelt....und weil ich nich Ruhe gab, wurde mit *sampfter Gewalt* mir meine Nase gebrochen....


So weit erstmal....im näxten Teil lest ihr weiter über meine Verhaftung und wie es dann danach weiterging....ich will es ja ein wenig spannend halten....nur soviel...in der Grenzkompanie Salzwedel erinnert sich ganz bestimmt der ein oder andere noch an mich....

....also, bis demnäxt in diesem Thread

Mara


zuletzt bearbeitet 16.09.2009 21:01 | nach oben springen

#2

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.09.2009 21:34
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Hallo Mongibella,ein schöner Name, der Rainer- Maria grüßt dich. Eine sehr schöne Erinnerungsgeschichte, ich kenne auch die Bahnstrecke ganz gut, war etwas weiter oben stationiert.
Die Männer von der Trapo, da hätte mein Schwiegervater dabeisein können. er war kein Feiner, wenn solche Jungs oder Mädels so wie du kamen aber er war ein gerechter Mann.
Er hatte einmal den Exfreund meiner Frau maßgenommen, weil dem ist immer die Hand gegenüber dem weiblichen Geschlecht ausgerutscht, es fehlte ihm so die Achtung vor....
Der Junge war so schwer gezeichnet, er hatte nicht Nachschlag verlangt, vergaß doch glatt, eine Anzeige zu erstatten, weil, die Kollegen von meinem Schwiegervater hätten ihm wohl dann noch eine zweite Tracht Prügel verpasst, aus Solidarität.
Das war noch Erziehung, dem Gesetz war genüge getan, dann klappte das auch mit den jungen Männern.

Gruß in dein fahrendes Wohnzimmer von Rainer- Maria


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#3

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.09.2009 21:50
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Rainer-Maria-Rohloff
Hallo Mongibella,ein schöner Name, der Rainer- Maria grüßt dich. Eine sehr schöne Erinnerungsgeschichte, ich kenne auch die Bahnstrecke ganz gut, war etwas weiter oben stationiert.
Die Männer von der Trapo, da hätte mein Schwiegervater dabeisein können. er war kein Feiner, wenn solche Jungs oder Mädels so wie du kamen aber er war ein gerechter Mann.
Er hatte einmal den Exfreund meiner Frau maßgenommen, weil dem ist immer die Hand gegenüber dem weiblichen Geschlecht ausgerutscht, es fehlte ihm so die Achtung vor....
Der Junge war so schwer gezeichnet, er hatte nicht Nachschlag verlangt, vergaß doch glatt, eine Anzeige zu erstatten, weil, die Kollegen von meinem Schwiegervater hätten ihm wohl dann noch eine zweite Tracht Prügel verpasst, aus Solidarität.
Das war noch Erziehung, dem Gesetz war genüge getan, dann klappte das auch mit den jungen Männern.

Gruß in dein fahrendes Wohnzimmer von Rainer- Maria



Naja Rainer Maria, damals war ich ja noch nen frustrierter Junge....körperlich halt, und im Geiste deswegen frustriert....und sonst auch nur unzufrieden....mit all den Folgen im falschen Körper und in einem falschen Land...hahaha....lange vorbei....

....es is immer blöd, das ich mich immer wieder outen muss...aber falls et hier ma zu nem Forentrffen oder so kommen sollte, wär ich halt schon ma gerne dabei und dann sollte sich halt niemand wundern....ich bin brennend interessiert an Geschichten von Zeitzeugen, egal von welcher Seite....ich nehm eh keinem mehr übel Opfer der gemeinsamen Geschichte zu sein....ich finds einfach nur interessant....ich les schon ne ganze Weile hier mit....

.....der Name Mongibella kommt übrigens vom Mount Etna....dem Ätna auf Sizilien, den ich fazinierend finde und den ich auch mal mit dem Motorrad entern will...ich hab ihn leider nur aus der Scania-Perspektive erlebt....

....in der Landessprache heisst er Mongibello...darum....und naja, weil ich halt auch gross bin, hab ich das halt oft als Nickname....kuhl wah....

liebe Grüsse von irgendwo zwischen Livorno und Civitaveggia

Mara


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#4

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.09.2009 23:48
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge
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Habe echt lange überlegt um hier zum Beitrag etwas zu schreiben. Also ich mach es kurz: In der DDR Mai 89 hatten wir keine Luftwaffe sondern die Luftstreitkräfte/Luftverteidigung. Der VT 171/172 zwischen WB und SAW hieß Ammamuexpress (Altmarkmuffelexpress) und die hell erleuchtet Grenze konnte man von der Bahn - mit Ausnahme des Bereiches Bocklebener Weg bis Reitergraben nicht sehen. Und da war es zappen duster..............mit Ausnahme des Flakscheinwerfers am VP-Punkt zur Ortschaft Mechau. Wie ich schon in einem anderen Fred schrieb, waren die Kollegen der TRAPO - egal ob die Schweriner oder die Magdeburger - ruhig aber bestimmt. Was sich außerhalb des Zuges abspielte .... dass entzieht sich meiner Kenntnis. Und wenn mich alles täuscht.............brauchte man Mai, Juni,Juli......89 zum Urlaubsschein noch eine Zivilerlaubnis (nur GWD und UaZ). Und die war garantiert beim Beitragsschreiber nicht vorhanden.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#5

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.09.2009 23:54
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge
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...........noch eins. Eine GK Salzwedel gab es nicht. Dass war ein GR. Exakte Bezeichnung Grenzregiment 24 " Fritz Heckert ".


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#6

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 06:45
von Rainer-Maria-Rohloff (gelöscht)
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Guten Morgen, Mongibella und Stabsfähnrich, du als Letzterer brauchst doch nun nicht gleich ein schlechtes Gewissen zu bekommen, weil die Jungs von der Trapo Mongibella nicht gerade zart angefasst haben. Er war halt noch in der Entwicklungsphase, wußte nicht so recht, lange ich jetzt zu bei den finster blickenden Männern oder mache ich sie an, weil ich doch eigentlich ein Mädchen bin.
Nur letzteres hätten sie ihm bestimmt noch übler genommen, weil Homos in der DDR....na, ich weiß nicht...die waren auch noch nicht so frei wie heute im outen...war eher eine Grauzone.Wenn ich mal die Zeit für eine schöne Geschichte habe...über die Homos..stell ich sie mal ein.
Jetzt muss ich erst mal frühstücken.

Gruß Rainer- Maria


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#7

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 06:49
von Mongibella (gelöscht)
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Naja Stabsfähnrich....an Kleinigkeiten wollte ich mich eigendlich nich aufhalten....wir nannten uns selber aber schon Luftwaffe, eher auch aus Protest, so in etwa als ob ich behaarlich Astronauten sagen würde statt Kosmonauten....

.....die Grenze sah man schon, jedenfalls sah man einen Lichtsschein hinterm Wald je nach Wetterlage....ich bin den Zug oft gefahren und manchmal sind es nur wenige km bis an die Grenze und man suchte schon den Horizont mit den Augen ab....fahr mal in Venlo die Autobahn ab, oft spiegeln sich die leuchtenden Gewächshäuser in den Wolken, ohne das man selbst die Gewächshäuser sieht....als jemand, die da im Kreis Salzwedel aufgewachsen ist, bin ich sensibilisiert gewesen....

...ja und zu Salzwedel....ich hab doch auch keine Ahnung, wie dat da aufm Fuchsberg hiess....ich weiss nur dat et ne Grenzerkaserne war...der Vater einer Ex diente da und unsere Klasse krichte mal ne Führung im Objekt...die hatten sogar nen richtig gut gemachtes Grenzfunktionsmodel....

Mara


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#8

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 07:01
von Mongibella (gelöscht)
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Achja und die Trapo....die waren schon heftig....einen Freund von mir haben se mal dermassen zusammengeschlagen wo wir beide doch auch ziemlich angetrunken von Klötze nach Salzwedel fuhren.....ich konnte mich losreissen und flüchten....helfen konnte ich meinen Kollegen nich....der kam näxten Tag grün und blau aus der Wache am Hauptbahnhof in Salzwedel...und sagte mir, das ich mich auf der Wache melden muss, weil se wissen wer ich war...

....und das lag halt daran, das wir mit den Seiten unserer Personalausweise Karten haben gespielt und er halt eine Seite von meinem noch in seinen Ausweis hatte....dumm he....naja, mir is weiter nichts passiert, wo ich auf die Wache kam um meine Ausweisseite abzuholen....

so...jetz muss ich ma wat tun...

Mara


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#9

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 11:29
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Hallo Mara,

Deine Erzählung(en) ... bin weiter gespannt wie'n Flitzebogen.


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#10

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 11:37
von Mongibella (gelöscht)
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Wolfgang...jede Woche ein Teil...so machen se dat bei der Lindenstrasse auch

Ich kann dir auf jeden Fall schonma sagen, das ich verdammtes Glück mit allem hatte und wenn die Mauer nich aufgegangen wäre, wäre ich in arge Bedrängnis gekommen....dazu aber weiter in einer Woche....

Mara


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#11

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 11:46
von Bunkerkommandant (gelöscht)
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Zitat von Mongibella
...in meiner Stasiakte steht ja nu alles drin, was ich der Trapo im Vorbeifahren an der hellbeleuchteten Grenze in der Ferne so alles an den Kopf geknallt habe...



Komisch, auf der ganzen Bahnfahrt von Wittenberge bis nach Salzwedel kannst Du nicht ein einziges Mal die "hellerleuchtete Grenze" gesehen haben, da die Bahnstrecke noch einige Kilometer von der Grenze weg verlief und heute noch so verläuft.

Aber die Mitropa in Wittenberge, das stimmt, da saß selbst früh um 4 Uhr, wenn ich nach Arendsee zur Oma wollte, immer irgendeiner und wartete auf den weinroten Schienenbus, der die Strecke befuhr.

Wir lesen uns,
Thomas.


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#12

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 11:59
von Mongibella (gelöscht)
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Jau, beim Anblick von dieser Ferkeltaxe kommen Dinge wieder nach oben....nee die Grenze direkt ausgeleuchtet kenn ich nur von meiner Wohnung in Salzwedel, ich wohnte ja hoch....aber trotzdem war die Grenze immer present wenn man zwischen Salzwedel und Arendsee im Zug sass.....man fühlte sie einfach und kuckte eigendlich immer nur in die Richtung....

....kurz vor Öbisfelde zB war das genauso....wir waren mal auf Klassenfahrt in den Harz und kurz vor Öbisfelde löcherten wir unsere Lehrerin mit unbequemen Fragen....da kann mich mich noch dran erinnern....der war das äusserst unangenehm....


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#13

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 12:04
von Bunkerkommandant (gelöscht)
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Zitat von Mongibella
Achja und die Trapo....die waren schon heftig....einen Freund von mir haben se mal dermassen zusammengeschlagen wo wir beide doch auch ziemlich angetrunken von Klötze nach Salzwedel fuhren.....ich konnte mich losreissen und flüchten....helfen konnte ich meinen Kollegen nich....der kam näxten Tag grün und blau aus der Wache am Hauptbahnhof in Salzwedel...und sagte mir, das ich mich auf der Wache melden muss, weil se wissen wer ich war...

....und das lag halt daran, das wir mit den Seiten unserer Personalausweise Karten haben gespielt und er halt eine Seite von meinem noch in seinen Ausweis hatte....dumm he....naja, mir is weiter nichts passiert, wo ich auf die Wache kam um meine Ausweisseite abzuholen....

so...jetz muss ich ma wat tun...

Mara



So, und nun wird es wieder total unglaubwürdig. Die Transportpolizei hat garantiert niemanden dermaßen zusammengeschlagen, dass er am nächsten Tag grün und blau aus der Wache vom "Hauptbahnhof Salzwedel" kommt. Salzwedel hat einen Bahnhof, aber keinen Hauptbahnhof.

Schöne Geschichte, die mir aber wieder zu sehr nach Räuberpistole klingt (Luftwaffe, hellerleuchete Grenze von der Bahnstrecke zu sehen, Zusammenschlagen durch Trapos, zerpflückte Personalausweise usw.) und ein Bild von den bösen Trapos und Grenzern zeigen soll, wie wir es schon öfter hier hatten. Lokal schlecht recherchiert (unterstelle ich mal) und zumindest jede Menge Action hinzugedichtet, die so nie abgelaufen wäre.
Schade...!
Da geht mal wieder die Fantasie mit einem durch...


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#14

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 12:19
von Mongibella (gelöscht)
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Du musst mir nich glauben....aber Salzwedel hatte zwei Bahnhöfe, und den grossen nenn ich mal Hauptbahnhof....daneben war die Wache der Trapo und da war mein Kollege eingesperrt für eine Nacht....und ja, er ist geschlagen worden....ich muss aber dazu sagen, das wir echt provoziert haben....

....und ja, wir haben bevor wir kontrolliert wurden unsere Seiten aus den Persos geholt und so getan als ob wir Karten spielen....glaub es oder glaub es nich...

...und nee, du magst recht haben, das man die Grenze zw Salzwedel und Arendsee nich direkt vom Zug sehen konnte, aber bei manchem Wetter hatte man schon einen Lichtschein gesehen....

Und zugedichtet...naja, wenn dir meine weitere Geschichte nicht gefällt oder du sie als Finte wertest, dann braucht du ja nachher nicht weiterlesen und überspringst einfach den Thread...schlechtmachen tu ich niemand in meiner Geschichte, ich schreib nur auf wie es war....entschuldige bitte, das ich damals betrunken war aber ich habe die Grenze gespürt und ich hab meinen Willen mit Worten die in meiner Stasiakte dokumentiert sind in dem Zeitpunkt gegenüber der Trapo zum Ausdruck gebracht....und ja, sie haben mir die Nase gebrochen....

Mara


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#15

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 12:22
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge
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Zitat von Bunkerkommandant

Zitat von Mongibella
Achja und die Trapo....die waren schon heftig....einen Freund von mir haben se mal dermassen zusammengeschlagen wo wir beide doch auch ziemlich angetrunken von Klötze nach Salzwedel fuhren.....ich konnte mich losreissen und flüchten....helfen konnte ich meinen Kollegen nich....der kam näxten Tag grün und blau aus der Wache am Hauptbahnhof in Salzwedel...und sagte mir, das ich mich auf der Wache melden muss, weil se wissen wer ich war...

....und das lag halt daran, das wir mit den Seiten unserer Personalausweise Karten haben gespielt und er halt eine Seite von meinem noch in seinen Ausweis hatte....dumm he....naja, mir is weiter nichts passiert, wo ich auf die Wache kam um meine Ausweisseite abzuholen....

so...jetz muss ich ma wat tun...

Mara



So, und nun wird es wieder total unglaubwürdig. Die Transportpolizei hat garantiert niemanden dermaßen zusammengeschlagen, dass er am nächsten Tag grün und blau aus der Wache vom "Hauptbahnhof Salzwedel" kommt. Salzwedel hat einen Bahnhof, aber keinen Hauptbahnhof.

Schöne Geschichte, die mir aber wieder zu sehr nach Räuberpistole klingt (Luftwaffe, hellerleuchete Grenze von der Bahnstrecke zu sehen, Zusammenschlagen durch Trapos, zerpflückte Personalausweise usw.) und ein Bild von den bösen Trapos und Grenzern zeigen soll, wie wir es schon öfter hier hatten. Lokal schlecht recherchiert (unterstelle ich mal) und zumindest jede Menge Action hinzugedichtet, die so nie abgelaufen wäre.
Schade...!
Da geht mal wieder die Fantasie mit einem durch...




..............besser hätte ich dass auch nicht schreiben können. Wollte nur niemanden zu nahe treten. Wie gesagt............was man von der Grenze sehen konnte (bei gutem Wetter) war ein Stück zwischen Mechau und Riebau. Was man aber sah, war das Stück VP Zaun zwischen Mechau und Riebau, sowie den VP Turm bei Kaulitz. Den Sachverhalt mit der Mitropa Wittenberge kann ich bestätigen. Ein lecker Essen, gutes Bier..........und mindestens eine Kontrolle durch die Genossen der T.
Übrigens dass sehr schöne Bild vom VT ist doch bestimmt nach der Wende aufgenommen. Zu DDR Zeiten war doch die Bezeichnung 171/172.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#16

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 12:23
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Zitat von Mongibella
Du musst mir nich glauben....aber Salzwedel hatte zwei Bahnhöfe, und den grossen nenn ich mal Hauptbahnhof....daneben war die Wache der Trapo und da war mein Kollege eingesperrt für eine Nacht....und ja, er ist geschlagen worden....ich muss aber dazu sagen, das wir echt provoziert haben....

....und ja, wir haben bevor wir kontrolliert wurden unsere Seiten aus den Persos geholt und so getan als ob wir Karten spielen....glaub es oder glaub es nich...

...und nee, du magst recht haben, das man die Grenze zw Salzwedel und Arendsee nich direkt vom Zug sehen konnte, aber bei manchem Wetter hatte man schon einen Lichtschein gesehen....

Und zugedichtet...naja, wenn dir meine weitere Geschichte nicht gefällt oder du sie als Finte wertest, dann braucht du ja nachher nicht weiterlesen und überspringst einfach den Thread...schlechtmachen tu ich niemand in meiner Geschichte, ich schreib nur auf wie es war....entschuldige bitte, das ich damals betrunken war aber ich habe die Grenze gespürt und ich hab meinen Willen auf die andere Seite zu wollen mit Worten die in meiner Stasiakte dokumentiert sind in dem Zeitpunkt gegenüber der Trapo zum Ausdruck gebracht....und ja, sie haben mir die Nase gebrochen....

Mara



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#17

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 12:27
von Mongibella (gelöscht)
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Wie gesagt, ihr müsst mir beide nicht glauben....ich werde aber weiterschreiben wie es war....meine Festnahme, Chantage durch die Stasi, Androhung nach Schwedt zu kommen....usw....alles erlebt....letztendlich bin ich durch Umstände abgehauen und das hat super geklappt....aber dazu näxte Woche mehr....jetz muss ich weiter, meine Mittagspause is um...

Mara


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#18

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 12:30
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Zitat von Stabsfähnrich


... Übrigens dass sehr schöne Bild vom VT ist doch bestimmt nach der Wende aufgenommen. Zu DDR Zeiten war doch die Bezeichnung 171/172.



Ich hab einfach irgendein Bild von dem Ding aus dem Internet da reingesetzt, weil ich nur zeigen wollte, wie Maras "Ferkelexpress" aussieht. Ob das von vor oder nach der Wende ist, ist mir wurscht, genau wie die offizielle Bezeichnung dieser Schleuder... V1 oder VT, spielt in dem Zusammenhang ja och keene Rolle.
Aber Mara hat ne blühende Fantasie, wenn och ne sehr unterhaltsame, dabei bleibe ich.
Ihr wisst, ich sage immer gern, was ich denke, ohne Ansehen der Person.


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#19

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 12:32
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Naja, Fantasie...ich weiss ja wohl am besten wie ich es erlebt hab...

....bis denn

Mara


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#20

RE: Meine (Fahnen)Flucht

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 17.09.2009 12:39
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Mensch Bunkerkommandant,mein Freund,nimm doch nicht immer gleich alles auf die falsche Schulter. Mongibella hatte doch selber geschrieben," das seine Leberwerte im Keller waren", vielleicht waren es seine Werte der Wahrnehmung auch. Und bei dem vielen Alkohol, also ich kann mich an verschiedene Ereignisse, auf die heute wahrlich nicht stolz bin, auch nicht mehr so richtig erinnern.
Aber das mein Schwiegerpapa, der bei der Trapo war, in bestimmten Situationen kein Feiner war( na gut, es war im privaten Bereich), daran erinnere ich mich genau.
Also seine Gegner zogen immer den Kürzeren.Und verlangten nie Nachschlag.
Und nehmt nicht alles so ernst,auch Stabsfähnrich, selbst ein Schüler, der hier mitliestwird wohl zwei und drei zusammenzählen könner, erinnert er sich an sein eigenes letztes Besäufnis.
Mongibella, meine Schöne, noch kurz zu dir. Du hast einen tollen Schreibstil, der geht ab wie bestes italienisches Salatöl. Und bleib so wie du bist, lass dich nicht von den älteren Männern hier im Forum ärgern, meinen Segen hast du jedenfalls.
Pass bloß auf mit deinem großen Laster, das du uns erhalten bleibst.

Gruß Rainer- Maria
Gruß Rainer- Maria


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