Kann das sein ???

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12.07.2016 12:10
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#1
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( gelöscht )

Hallo,
auf der Rückreise meines Urlaubes kamen wir an der ehem. GÜST Marienborn vorbei.
Da ich diese selbst noch nicht gesehen habe, war ein Halt unumgänglich .
Die Ausmaße sind einfach gigantisch.
Ein Exponat der Ausstellung brachte mich dann doch mehr als ins grübeln.
In den angehängten Bildern könnt Ihr euch selber mal ein Bild machen.
Nachdem ich die Angestellte bei Ihrem 30 min. Telefongespräch mit einer Bekannten unterbrochen hatte, bat ich diese mir doch bitte zum besagten Objekt zu folgen, da ich eine Frage hätte.
Klar, hat sie auch gemacht.
Dort angekommen machte ich darauf aufmerksam, das mir dies so nicht bekannt ist und sie mir doch bitte eine Quellenangabe machen sollte, wie es heut zu tage üblich ist.
Dies löste eine mittlere Panik aus und ich wurde auf den Leiter der Ausstellung bzw. auf einen Historiker verwiesen.
Dieses Angebot nehme ich nat. dankend an.
Vorab meine Frage an euch "Grenzsoldaten" ! (nicht PKE oder Zoll)
Kann das sein ???
Für mich geht das gar nicht - für euch ???
Ich beschäftige mich seit über 25 Jahren mit der Geschichte der GT, DGP und GP und habe dabei auch lernen müssen, das es Sachen gab, die ich nicht für möglich gehalten hätte.
Dies gab es meines er achtens "nie" !
Oder?
Last mal was zu diesem Thema raus - würde mich freuen.

Danke !

Oss`n


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12.07.2016 12:30
avatar  TOMMI
#2
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Im Dienst hat bei uns niemand so ein Ding gehabt.
Allerdings übten wir mit ähnlichen Geräten in Perleberg Nahkampf.
Wir droschen damit unter Geschrei auf Autoreifen ein.


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12.07.2016 13:02
#3
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Hmmm....

War da nicht mal was bei den Demo´s? U.a. in Leipsch? Wo da Truppen mit Schild "bewaffnet" wurden? Waren das nicht Falli´s? Die dann umgruppiert wurden und so zur Hundertschaft wurden?

Vielleicht hat man das als Grundlage genommen und dann was "zusammen gesponnen"?

MfG Berlin


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12.07.2016 13:09 (zuletzt bearbeitet: 12.07.2016 13:11)
avatar  sentry
#4
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Ich war 1987/88 bei der SiK Marienborn. Ich gehe davon aus, dass unstrittig ist, dass die SiK die einzige Einheit "Grenzsoldaten" war, die sich an der GÜSt Marienborn aufhielt.
Ich habe so einen Schlagstock heute zum ersten Mal gesehen und auch noch nie in der Hand gehabt. Er gehörte definitiv zu meiner Zeit nicht zu Ausrüstung der Grenzer in Marienborn.


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12.07.2016 13:12
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#5
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wir wissen doch wie die Aufarbeitung der Geschichte so läuft......


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12.07.2016 13:14
#6
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Bei der Aufarbeitung der DDR-Geschichte sind z.T. leider üble Lügen verbreitet worden.

Dazu 2 Links, die das verdeutlichen:

https://www.bundesregierung.de/Content/D...-jahrestag.html

http://www.okv-ev.de/Dokumente/bei%20and.../Koehler%20.pdf


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12.07.2016 13:23
avatar  sentry
#7
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Ich hatte mich vor mittlerweile vielen Jahren einmal für die Teilnahme an einem Zeitzeugenprojekt der Gedenkstätte bemüht, weil ich den Erhalt der Anlage und prinzipiell auch das Konzept einer Gedenkstätte nicht schlecht finde.
Allerdings ist bis auf ein paar Kontakte nichts weiter zustande gekommen. Von kleineren Rädchen im Getriebe der Aufarbeiter ist mir unter der Hand eingestanden worden, dass von den jeweils gerade amtierenden Verantwortungsträgern nicht so viel Wert auf den Blickwinkel ehemaliger Grenzer gelegt wird. Selbst dass ich ganz offensichtlich dem Grenzregime sehr kritisch gegenüber stehe, spielte keine Rolle.
Irgendwie hat man immer den Eindruck, als wollten die Verantwortlichen diese ohnehin schon sensationelle und irgendwie atemberaubende Anlage noch ein bisschen gruseliger und sensationeller zu machen, obwohl das gar nicht nötig ist. Dadurch entstehen dann diese vielen kleinen Unschärfen in Wort und Bild, die für sich allein genommen bei der Betrachtung der jüngeren deutschen Geschichte sicher völlig unbedeutend sind. In der Summe lassen sie aber an der Glaubwürdigkeit und den Intentionen der Macher zweifeln und bringen diese ja auch immer wieder in Schwulitäten (siehe auch dieses Beispiel von @Oss`n ), wenn mal jemand nachhakt.


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12.07.2016 13:23
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#8
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So wird Geschichte gemacht, danke @Klauspeter für das Beispiel. Genau diese Art der Geschichtsaufarbeitung ist das Problem. Ob das dies Beispiel ist oder das Thema Hohenschönhausen immer wird bewußt verfälscht.
Eigentlich ist das gar nicht nötig, die DDR ist Vergangenheit und viele hier haben das Themna für sich überdacht. Ich habe ein "gespaltenes" Verhältnis zu der DDR. Auf der einen Seite ist es ein Stück meiner Vergangenheit, ein Stück Vergangenheit in dem auch ich belogen wurde, in dem auch ich mich falsch verhalten habe.
Doch diese Lügen dienen nur dazu die verlogene Gegenwart zu relativieren!


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12.07.2016 13:27
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#9
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( gelöscht )

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #5
wir wissen doch wie die Aufarbeitung der Geschichte so läuft......



.........................................deshalb sollte man sie berichtigen, wenn man es besser weis und diese Lügenbolte bestrafen

Oss`n


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12.07.2016 13:31
avatar  sentry
#10
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Ja, Hubertus Knabe und Hohenschönhausen hatte ich in diesem Zusammenhang auch im Kopf, als ich meine Gedanken aufschrieb. Da ist diese Verhaltensweise noch viel krasser. Und auch dort hat mir ein Besucherführer eingestanden, dass viele der alten Insassen, die sich an dem Projekt beteiligen und kühl und objektiv informieren wollen, unter Knabes Hexenjagdsyndrom leiden.

Schade ist in dem Zusammenhang denn auch, dass man als "Nachfrager" ganz schnell in die Ecke der "ewig Gestrigen" kategorisiert wird, obwohl ja in der Regel der Vortragende für Fehler und Ungenauigkeiten verantwortlich ist und nicht der Zuhörer.


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12.07.2016 13:35
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#11
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( gelöscht )

Das diese Grenze, die wir damals sicherten nicht ganz unumstritten war und ist, ist wohl jedem klar, doch sollte man doch bitte bei der Aufarbeitung bei der Wahrheit bleiben.
Was soll mal werden, wenn keiner mehr da ist, um Aussagen zu berichtigen, Zeitzeugen gestorben sind ???


Oss`n


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12.07.2016 13:38
#12
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OT.
Dieser Teleskopschlagstock gehörte 1989 zu meiner Grundausstattung bei der Schutzpolizei in Leipzig.
Bei den GT hatte ich das Teil nicht.

Andreas


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12.07.2016 13:51
#13
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Aber bei der DGP war dieses "Gerät" nicht vorhanden!


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12.07.2016 13:56
#14
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So´n Teil wurde mir bei den Grenztruppen nicht ausgehändigt, habe es nie beim Grenzdienst gesehen und in der Bataillonswaffenkammer befanden sich solche Teile ganz bestimmt nicht.
Kann nur ein Irrtum sein.

Kumpel von mir war bei der Bereitschaftspolizei in Neustrelitz, der war damit ausgerüstet.

gruß h.


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12.07.2016 13:59
avatar  Ebro
#15
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Bei uns in der KD habe ich einige dieser Teile in der WK gesehen, und ich glaube, ich hatte so ein Ding auch mit bei meinen Messeeinsätzen in Leipzig, weiß aber nicht mehr genau.


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