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#421

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 10:10
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #408
Zitat von Gert im Beitrag #387
[quote=Ährenkranz|p560074][quote=Gert|p560062]





Es gibt genügend Firmen, nicht nur die "Menschenvermieter", die auch Fachkräften nur Hungerlöhne zahlen. Andererseits haben viele trotz Berufsausbildung und Studium nicht die Möglichkeit, im erlernten Beruf zu arbeiten und werden deswegen nur wie Ungelernte bezahlt.
Und zum Rentner in der DDR: Miete -,75 - 1,25 M/m² d.h., eine 50 m²-Wohnung kostete zwischen 37,50 und 62,50 M im Monat. Schippe 5 Pf, Brot je nach Größe und Sorte -,70 - 1,- M, ÖPNV einfache Fahrt 15 - 20 Pf. Da ein Rentner selten noch langlebige technische Konsumgüter neu kaufte (er hatte seinen Haushalt im Erwerbsleben eingerichtet, ggf. "Ersatzinvestitionen" vom Sparbuch), aber die Alltagsgüter überwiegend billig waren, kam man damit aus. Im übrigen brachte die Sparkasse noch eine 13. Monatsrente, für 10.000,- M gab es 325,- M Zinsen (steuerfrei). In meinen ersten Arbeitsjahren hatte ich netto ca. 800,- M, von denen ich regelmäßig 300-400,- M gespart hatte.


Ein sehr wichtiger Punkt, wenn man wieder einmal den Systemvergleich zur alten DDR heranziehen will:
Die steuerfreien Sparerträge.
Hier war die DDR einfach ehrlicher- jeder, der versteuertes Einkommen für was auch immer auf dem Sparbuch zum Einheitszins (3,25%) angelegt hatte, durfte das auch 1:1 behalten, von dieser Form der Gerechtigkeit ist dieser Staat meilenweit entfernt.
Würde er diese Gerechtigkeit hier neu einführen wollen, ginge das aber nicht ohne eine Erbrechtsreform, da nicht selbst verdientes Geld hier außen vor bleiben müßte (Direktüberführung des versteuerten Lohns auf zweckgebundene Sparkonten, siehe Folgetext) , aber das aber nur nebenbei.
Was ich sagen will ist, daß man hierzulande politikerseits zu heuchlerisch mit Förderungsansätzen verfährt, dazu noch ein letzes Mal das Beispiel der Wohnraumförderung.
Hier sind mindestens 10% (vermeidbare) Kosten drin, die sich Staat, Bundesland und angehängte Abkassierer teilen, warum kann jemand, der sich ein Heim zur Selbstnutzung anschaffen will nicht
1. das zweckgebundene gesparte Geld steuerfrei verzinst anlegen ?
2. einmalig im Leben von der Grunderwerbssteuer befreit werden und (beim 10e- Paragrafen war der Verwaltungsaufwand doch kalkulierbar) und
3. einmalig im Leben einen staatlich finanzierten "Maklergutschein" für die Vermittlung bekommen ?
Makler, deren Einkommen vom Staat (Standesrecht) geschützt wird sollten dazu greifbar sein, Notare müssen schließlich auch Zuschußgeschäfte (zur Honorartabelle, z. B. aufwendige Erbauseinandersetzungen zum Festpreis) hinnehmen.
Dafür entfielen jegliche Schicki- Micki- Konstruktionen wie Wohnriester, Baukindergeld und Wohnungbauprämie.
Die Antwort:
Weil dann die wirklichen Partner der Parteien, deren Klientel, die wichtiger ist als das Volk in den Mond gucken würden.

Daß es möglich ist - das Nettoinvestment haben wir doch beim 100.000 - Dächer- Programm gesehen, das war gnadenlos ehrlich, denn jeder der wollte hätte frei von weichen Kosten (mit Ausnahme der Solarfonds...Vorsicht !) eine Art Nebeneinkommen, z. B. zur Altersvorsorge generieren können und solche Modelle wären ausbaufähig.
Der Staat käme schon nicht zu kurz, da Erträge natürlich auf jedem Fall weiter zu versteuern wären.
Vielleicht finden die aktuellen Kandidaten irgendwann mal zu mehr Ehrlichkeit zurück und sehen in ihrem Volk eine neue Klientel.
Übrigens war dieser DDR- Einheitszins am Ende meiner DDR- Biografie das Einkommenäquivalent von mehreren Arbeitsmonaten...das fest geplante eigene Haus hätte unglaubliche Trink- u.a. "Fördergelder" verschlungen, das war zu kalkulieren... aber es wäre da gewesen.



Ährenkranz hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#422

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 10:22
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Auch wenn das Thema H4 hier nur so halb paßt, denn dieses Gesetz wurde ja auch von gewählten "Vertretern des Volkes" verabschiedet......

Hat auch jemand einmal daran gedacht das bei einer späteren Bewerbung solche Tätigkeiten im Lebenslauf von den Damen und Herren der Personalabteilung mit einem leichten "Nasenrümpfen" betrachtet wird, das mit jedem jahr in dieser Schleife die Chance auf eine vernünftige Arbeit sinkt?
Es sind nicht nur die materiellen Einbuße, mal wie @Gert mal so 14 tage in diesem Zustand leben zu wollen, das ist wie "Abenteuerurlaub", nur ist daran gar nicht unterhaltsam....
Man muß seine Lebensführung gänzlich umstellen, das ist nicht damit getan beim Discounter die Angebote zu kaufen, das geht viel weiter. Man muß wirklich jeden Pfennig zwei mal umdrehen, eine Instandsetzung am PKW wird schon zur Herausforderung, ein Kino- oder Theaterbesuch zum Luxus (gut es soll Menschen geben die brauchen so etwas nicht....)
Und wehe Du hast noch ein eigenes Grundstück, dann geht die Rechnerei los, wie groß und was da als Vermögen zu veranschlagen ist, hast Du das durch, dann bete das Dir nichts kaputt geht.
Ein leben in ständiger finanzieller Sorge, das macht Menschen kaputt. Es gibt Studien in denen man nachgewiesen hat das H4 Empfänger nach einer längeren Zeit psychisch "gebrochen" sind und jeden Job annehmen um da raus zu kommen. Ist es das was man durch dies Gesetz wollte? Menschen die total erpressbar sind?
Dann kommt noch der gesellschaftliche "Abstieg", viele Kontakte kann man nicht mehr pflegen, das Hobby bzw. Tätigkeit in Vereinen wird zur Kostenfalle, man zieht sich zurück und verbittert weiter....
Das alles geschieht schleichend und man kann einen Selbstversuch (mit der Sicherheit des Abbruch zu jeder Zeit) nicht mit einem Leben unter diesen Bedingungen vergleichen.
Zu gerne holt man da die Beispiele der "biertrinkenden Faulpelze" hoch um diese Argumente in der Öffentlichkeit zu zerschmettern, diese taktik kennt diese Politbande zu gut, erst jetzt wieder bei Pegida praktiziert.


Ein Ausspruch von A. Schopenhauer: "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere"


Damals87, Ebro, HG19801, IM Kressin und Ährenkranz haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#423

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 10:25
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Zitat von Ährenkranz im Beitrag #420
Zitat von Gert im Beitrag #418

mit dem stolzen Preis für das kleine Auto hast du 2 Arbeitskräfte 1 Jahr in den VEBs über Wasser gehalten, die dort eigentlich nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen keinen Arbeitsplatz gehabt hätten. Mit anderen Worten verdeckte Arbeitslosigkeit finanziert.


Mag schon sein.
Gut, manche Preise waren schon zum Haare raufen, gerade im Bereich von Unterhaltungselektronik.
Aber dafür waren die Grundnahrungsmittel und Mieten und überhaupt die Lebensunterhaltung sehr billig - das andere war eben Luxus.
Da aber der "Luxus", sofern man sich den nach jahrelangen sparen hat leisten können und ich möchte fast sagen zeitlebens gehalten und funktioniert hat, war das dann eben auch kein Problem.
Nicht so wie jetzt, das gerade mal die Garantiezeit überstanden wird, und dann ist schluß - reparieren kann man ja selbst so gut wie nichts mehr - verzweifelt man ja schon oft daran, mal ein Gehäuse zu öffnen


Ja, stellt sich die Frage--Brauch ich jeden Tag Unterhaltungstechnik oder brauch ich jeden Tag meine Grundnahrungsmittel und meine monatliche Miete? Aber selbst da würden die Meinungen nun auseinander gehen.



IM Kressin, bürger der ddr und Ährenkranz haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#424

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 10:28
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Zitat von bürger der ddr im Beitrag #422
Auch wenn das Thema H4 hier nur so halb paßt, denn dieses Gesetz wurde ja auch von gewählten "Vertretern des Volkes" verabschiedet......

Hat auch jemand einmal daran gedacht das bei einer späteren Bewerbung solche Tätigkeiten im Lebenslauf von den Damen und Herren der Personalabteilung mit einem leichten "Nasenrümpfen" betrachtet wird, das mit jedem jahr in dieser Schleife die Chance auf eine vernünftige Arbeit sinkt?
Es sind nicht nur die materiellen Einbuße, mal wie @Gert mal so 14 tage in diesem Zustand leben zu wollen, das ist wie "Abenteuerurlaub", nur ist daran gar nicht unterhaltsam....
Man muß seine Lebensführung gänzlich umstellen, das ist nicht damit getan beim Discounter die Angebote zu kaufen, das geht viel weiter. Man muß wirklich jeden Pfennig zwei mal umdrehen, eine Instandsetzung am PKW wird schon zur Herausforderung, ein Kino- oder Theaterbesuch zum Luxus (gut es soll Menschen geben die brauchen so etwas nicht....)
Und wehe Du hast noch ein eigenes Grundstück, dann geht die Rechnerei los, wie groß und was da als Vermögen zu veranschlagen ist, hast Du das durch, dann bete das Dir nichts kaputt geht.
Ein leben in ständiger finanzieller Sorge, das macht Menschen kaputt. Es gibt Studien in denen man nachgewiesen hat das H4 Empfänger nach einer längeren Zeit psychisch "gebrochen" sind und jeden Job annehmen um da raus zu kommen. Ist es das was man durch dies Gesetz wollte? Menschen die total erpressbar sind?
Dann kommt noch der gesellschaftliche "Abstieg", viele Kontakte kann man nicht mehr pflegen, das Hobby bzw. Tätigkeit in Vereinen wird zur Kostenfalle, man zieht sich zurück und verbittert weiter....
Das alles geschieht schleichend und man kann einen Selbstversuch (mit der Sicherheit des Abbruch zu jeder Zeit) nicht mit einem Leben unter diesen Bedingungen vergleichen.
Zu gerne holt man da die Beispiele der "biertrinkenden Faulpelze" hoch um diese Argumente in der Öffentlichkeit zu zerschmettern, diese taktik kennt diese Politbande zu gut, erst jetzt wieder bei Pegida praktiziert.








oh mann, hast du ein Scheißlebensgefühl, man kann dein Gejammer und das so manch anderer nicht mehr lesen. Ich werde das ab sofort überlesen. Das zieht mich am frühen Morgen schon runter solche Ergüsse.
Egal morgen gehts ab in die "Zone" und ich freue mich auf ein paar Tage im schönen Thüringen, vor allem auf die Thüringer Bratworscht vom Rost


.🇩🇪
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#425

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 10:32
von Gert | 14.003 Beiträge | 6376 Punkte
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #421
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #408
Zitat von Gert im Beitrag #387
[quote=Ährenkranz|p560074][quote=Gert|p560062]





Es gibt genügend Firmen, nicht nur die "Menschenvermieter", die auch Fachkräften nur Hungerlöhne zahlen. Andererseits haben viele trotz Berufsausbildung und Studium nicht die Möglichkeit, im erlernten Beruf zu arbeiten und werden deswegen nur wie Ungelernte bezahlt.
Und zum Rentner in der DDR: Miete -,75 - 1,25 M/m² d.h., eine 50 m²-Wohnung kostete zwischen 37,50 und 62,50 M im Monat. Schippe 5 Pf, Brot je nach Größe und Sorte -,70 - 1,- M, ÖPNV einfache Fahrt 15 - 20 Pf. Da ein Rentner selten noch langlebige technische Konsumgüter neu kaufte (er hatte seinen Haushalt im Erwerbsleben eingerichtet, ggf. "Ersatzinvestitionen" vom Sparbuch), aber die Alltagsgüter überwiegend billig waren, kam man damit aus. Im übrigen brachte die Sparkasse noch eine 13. Monatsrente, für 10.000,- M gab es 325,- M Zinsen (steuerfrei). In meinen ersten Arbeitsjahren hatte ich netto ca. 800,- M, von denen ich regelmäßig 300-400,- M gespart hatte.


Ein sehr wichtiger Punkt, wenn man wieder einmal den Systemvergleich zur alten DDR heranziehen will:
Die steuerfreien Sparerträge.
Hier war die DDR einfach ehrlicher- jeder, der versteuertes Einkommen für was auch immer auf dem Sparbuch zum Einheitszins (3,25%) angelegt hatte, durfte das auch 1:1 behalten, von dieser Form der Gerechtigkeit ist dieser Staat meilenweit entfernt.
Würde er diese Gerechtigkeit hier neu einführen wollen, ginge das aber nicht ohne eine Erbrechtsreform, da nicht selbst verdientes Geld hier außen vor bleiben müßte (Direktüberführung des versteuerten Lohns auf zweckgebundene Sparkonten, siehe Folgetext) , aber das aber nur nebenbei.
Was ich sagen will ist, daß man hierzulande politikerseits zu heuchlerisch mit Förderungsansätzen verfährt, dazu noch ein letzes Mal das Beispiel der Wohnraumförderung.
Hier sind mindestens 10% (vermeidbare) Kosten drin, die sich Staat, Bundesland und angehängte Abkassierer teilen, warum kann jemand, der sich ein Heim zur Selbstnutzung anschaffen will nicht
1. das zweckgebundene gesparte Geld steuerfrei verzinst anlegen ?
2. einmalig im Leben von der Grunderwerbssteuer befreit werden und (beim 10e- Paragrafen war der Verwaltungsaufwand doch kalkulierbar) und
3. einmalig im Leben einen staatlich finanzierten "Maklergutschein" für die Vermittlung bekommen ?
Makler, deren Einkommen vom Staat (Standesrecht) geschützt wird sollten dazu greifbar sein, Notare müssen schließlich auch Zuschußgeschäfte (zur Honorartabelle, z. B. aufwendige Erbauseinandersetzungen zum Festpreis) hinnehmen.
Dafür entfielen jegliche Schicki- Micki- Konstruktionen wie Wohnriester, Baukindergeld und Wohnungbauprämie.
Die Antwort:
Weil dann die wirklichen Partner der Parteien, deren Klientel, die wichtiger ist als das Volk in den Mond gucken würden.

Daß es möglich ist - das Nettoinvestment haben wir doch beim 100.000 - Dächer- Programm gesehen, das war gnadenlos ehrlich, denn jeder der wollte hätte frei von weichen Kosten (mit Ausnahme der Solarfonds...Vorsicht !) eine Art Nebeneinkommen, z. B. zur Altersvorsorge generieren können und solche Modelle wären ausbaufähig.
Der Staat käme schon nicht zu kurz, da Erträge natürlich auf jedem Fall weiter zu versteuern wären.
Vielleicht finden die aktuellen Kandidaten irgendwann mal zu mehr Ehrlichkeit zurück und sehen in ihrem Volk eine neue Klientel.
Übrigens war dieser DDR- Einheitszins am Ende meiner DDR- Biografie das Einkommenäquivalent von mehreren Arbeitsmonaten...das fest geplante eigene Haus hätte unglaubliche Trink- u.a. "Fördergelder" verschlungen, das war zu kalkulieren... aber es wäre da gewesen.



dummes Zeug Hackel was du da schreibst, die 325 Piepen wären auch in unserem Staat steuerfrei. Das ständige bashing auf die Bundesrepublik ist einfach unterirdisch. Man sollte das Forum umbenennen in Bashing-Forum. Allerdings würde ich mich da abmelden.


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#426

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 10:35
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Zitat von bürger der ddr im Beitrag #422

Es gibt Studien in denen man nachgewiesen hat das H4 Empfänger nach einer längeren Zeit psychisch "gebrochen" sind und jeden Job annehmen um da raus zu kommen.








Das ist der Sinn von Hartz IV. Es dient eigentlich nur der vorübergehenden Sicherung des Lebensunterhalts. Wenn man davon gut leben könnte, hätten wir wahrscheinlich noch viel mehr Arbeitslose.


bürger der ddr, Lutze und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#427

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 10:47
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Zitat von Gert im Beitrag #414
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #408


Es gibt genügend Firmen, nicht nur die "Menschenvermieter", die auch Fachkräften nur Hungerlöhne zahlen. Andererseits haben viele trotz Berufsausbildung und Studium nicht die Möglichkeit, im erlernten Beruf zu arbeiten und werden deswegen nur wie Ungelernte bezahlt.
Und zum Rentner in der DDR: Miete -,75 - 1,25 M/m² d.h., eine 50 m²-Wohnung kostete zwischen 37,50 und 62,50 M im Monat. Schippe 5 Pf, Brot je nach Größe und Sorte -,70 - 1,- M, ÖPNV einfache Fahrt 15 - 20 Pf. Da ein Rentner selten noch langlebige technische Konsumgüter neu kaufte (er hatte seinen Haushalt im Erwerbsleben eingerichtet, ggf. "Ersatzinvestitionen" vom Sparbuch), aber die Alltagsgüter überwiegend billig waren, kam man damit aus. Im übrigen brachte die Sparkasse noch eine 13. Monatsrente, für 10.000,- M gab es 325,- M Zinsen (steuerfrei). In meinen ersten Arbeitsjahren hatte ich netto ca. 800,- M, von denen ich regelmäßig 300-400,- M gespart hatte.

@StabsfeldKoenig ich frage mich gerade, wie es ein Rentner mit 300 M der DDR schaffte, 10.000 M zu sparen ?
Der muss ja ein Lebenskünstler gewesen sein.


Ja so,wie viele Rentner heute mit der Altersarmut leben müssen. Die Armut ist heute im geeinten Deutschland höher,wie damals im geteilten Deutschland. Und dazu gehören ebend mal Altersarmut sowie Kinderarmut.



Heckenhaus, bürger der ddr, IM Kressin und Ährenkranz haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#428

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 11:08
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Zitat von Gert im Beitrag #425
Zitat von Hackel39 im Beitrag #421
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #408
Zitat von Gert im Beitrag #387
[quote=Ährenkranz|p560074][quote=Gert|p560062]





Es gibt genügend Firmen, nicht nur die "Menschenvermieter", die auch Fachkräften nur Hungerlöhne zahlen. Andererseits haben viele trotz Berufsausbildung und Studium nicht die Möglichkeit, im erlernten Beruf zu arbeiten und werden deswegen nur wie Ungelernte bezahlt.
Und zum Rentner in der DDR: Miete -,75 - 1,25 M/m² d.h., eine 50 m²-Wohnung kostete zwischen 37,50 und 62,50 M im Monat. Schippe 5 Pf, Brot je nach Größe und Sorte -,70 - 1,- M, ÖPNV einfache Fahrt 15 - 20 Pf. Da ein Rentner selten noch langlebige technische Konsumgüter neu kaufte (er hatte seinen Haushalt im Erwerbsleben eingerichtet, ggf. "Ersatzinvestitionen" vom Sparbuch), aber die Alltagsgüter überwiegend billig waren, kam man damit aus. Im übrigen brachte die Sparkasse noch eine 13. Monatsrente, für 10.000,- M gab es 325,- M Zinsen (steuerfrei). In meinen ersten Arbeitsjahren hatte ich netto ca. 800,- M, von denen ich regelmäßig 300-400,- M gespart hatte.


Ein sehr wichtiger Punkt, wenn man wieder einmal den Systemvergleich zur alten DDR heranziehen will:
Die steuerfreien Sparerträge.
Hier war die DDR einfach ehrlicher- jeder, der versteuertes Einkommen für was auch immer auf dem Sparbuch zum Einheitszins (3,25%) angelegt hatte, durfte das auch 1:1 behalten, von dieser Form der Gerechtigkeit ist dieser Staat meilenweit entfernt.
Würde er diese Gerechtigkeit hier neu einführen wollen, ginge das aber nicht ohne eine Erbrechtsreform, da nicht selbst verdientes Geld hier außen vor bleiben müßte (Direktüberführung des versteuerten Lohns auf zweckgebundene Sparkonten, siehe Folgetext) , aber das aber nur nebenbei.
Was ich sagen will ist, daß man hierzulande politikerseits zu heuchlerisch mit Förderungsansätzen verfährt, dazu noch ein letzes Mal das Beispiel der Wohnraumförderung.
Hier sind mindestens 10% (vermeidbare) Kosten drin, die sich Staat, Bundesland und angehängte Abkassierer teilen, warum kann jemand, der sich ein Heim zur Selbstnutzung anschaffen will nicht
1. das zweckgebundene gesparte Geld steuerfrei verzinst anlegen ?
2. einmalig im Leben von der Grunderwerbssteuer befreit werden und (beim 10e- Paragrafen war der Verwaltungsaufwand doch kalkulierbar) und
3. einmalig im Leben einen staatlich finanzierten "Maklergutschein" für die Vermittlung bekommen ?
Makler, deren Einkommen vom Staat (Standesrecht) geschützt wird sollten dazu greifbar sein, Notare müssen schließlich auch Zuschußgeschäfte (zur Honorartabelle, z. B. aufwendige Erbauseinandersetzungen zum Festpreis) hinnehmen.
Dafür entfielen jegliche Schicki- Micki- Konstruktionen wie Wohnriester, Baukindergeld und Wohnungbauprämie.
Die Antwort:
Weil dann die wirklichen Partner der Parteien, deren Klientel, die wichtiger ist als das Volk in den Mond gucken würden.

Daß es möglich ist - das Nettoinvestment haben wir doch beim 100.000 - Dächer- Programm gesehen, das war gnadenlos ehrlich, denn jeder der wollte hätte frei von weichen Kosten (mit Ausnahme der Solarfonds...Vorsicht !) eine Art Nebeneinkommen, z. B. zur Altersvorsorge generieren können und solche Modelle wären ausbaufähig.
Der Staat käme schon nicht zu kurz, da Erträge natürlich auf jedem Fall weiter zu versteuern wären.
Vielleicht finden die aktuellen Kandidaten irgendwann mal zu mehr Ehrlichkeit zurück und sehen in ihrem Volk eine neue Klientel.
Übrigens war dieser DDR- Einheitszins am Ende meiner DDR- Biografie das Einkommenäquivalent von mehreren Arbeitsmonaten...das fest geplante eigene Haus hätte unglaubliche Trink- u.a. "Fördergelder" verschlungen, das war zu kalkulieren... aber es wäre da gewesen.



dummes Zeug Hackel was du da schreibst, die 325 Piepen wären auch in unserem Staat steuerfrei. Das ständige bashing auf die Bundesrepublik ist einfach unterirdisch. Man sollte das Forum umbenennen in Bashing-Forum. Allerdings würde ich mich da abmelden.


Falsch verstanden, Gert, ich sprach von mehreren Monatslöhnen, die ich zu 3,25% angelegt hatte und die blieben unangetastet und überhaupt geht's hier ums Prinzip.
Entweder ich fördere und meine es ehrlich und bin zielorientiert oder ich will im Windschatten der Förderung eine parasitäre Klientel ins Geschäft bringen, die ohne wirkliche Gegenleistung mit Ausnahme der einfachen Geldverwaltung ihren Deal im Hintergrund macht.
Und sicher hast Du in der ganzen Aufregung auch nicht bemerkt, daß ich die Solarförderung in höchsten Tönen gelobt habe, die hatte ja auch mit dem Staat zu tun.
Bashing ist nicht mein Ressort.



zuletzt bearbeitet 18.08.2016 19:05 | nach oben springen

#429

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 11:19
von Ährenkranz | 1.069 Beiträge | 1704 Punkte
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Zitat von Rostocker im Beitrag #423

Ja, stellt sich die Frage--Brauch ich jeden Tag Unterhaltungstechnik oder brauch ich jeden Tag meine Grundnahrungsmittel und meine monatliche Miete? Aber selbst da würden die Meinungen nun auseinander gehen.


Meine Meinung dazu: Mir waren erstmal die Grundnahrungsmittel wichtig.
Und erst dann ein TV, Radio usw. -wir hatten, nachdem wir verheiratet waren 1978 , von diesen Sachen gar nichts, nur den kleinen Junost - TV, den ich mir mal kaufen konnte, weil ich vor dem Studium erst noch 1 Jahr im Schichtsystem gearbeitet hatte.
In diesem Jahr konnte ich mir auch das Moped (Star) kaufen - hatte gerade gut gepaßt, nachdem ich mich da auch 8 Jahre aufschreiben lassen mußte.
Und erst 7 Jahre später konnten wir uns das Radio"Andante" kaufen - die Preise von meinem aufgezählten ging ja jeweils über 1000 Mark.
Einen schwarz / weiß TV wurde uns ein gebrauchter geschenkt von der Verwandtschaft.
Für Möbel haben wir auch einige Jahre gebraucht, bis wir soweit alles notwendige hatten - auf Kredit haben wir nichts uns angeschafft.
Farb-TV hatten wir erst nach der Wende.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
bürger der ddr und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#430

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 11:25
von Ährenkranz | 1.069 Beiträge | 1704 Punkte
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Zitat von Gert im Beitrag #424

oh mann, hast du ein Scheißlebensgefühl, man kann dein Gejammer und das so manch anderer nicht mehr lesen. Ich werde das ab sofort überlesen. Das zieht mich am frühen Morgen schon runter solche Ergüsse.
Egal morgen gehts ab in die "Zone" und ich freue mich auf ein paar Tage im schönen Thüringen, vor allem auf die Thüringer Bratworscht vom Rost



Gert, wenn man schon mal denkt, man kann mit dir vernünftig diskutieren..-
das , was bürger der ddr geschrieben hat ist kein Gejammer, es ist die Realität, diese hast du ja immer noch nicht begriffen und willst das auch gar nicht.
Ich und einige anderen User hier können ihn zumindest gut verstehen.
Gerade was den Punkt Bewerbungen angeht, dass ist tatsächlich oft nicht so einfach, einen Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass man der "richtige" ist für diese Arbeit und es macht sich absolut nicht gut, hier Arbeitsloszeiten aufzuführen im Lebenslauf.
Und oft werden Arbeitslose nur als Säufer, faules Pack usw.bezeichnet, da gibt es nur wenige Unternehmer, die sich davon nicht beirren lassen und wenigstens mal einen eine Chance geben und ihn auf Probe wenigstens mal einstellen.

Mehr schreibe ich nicht - lasse dir die Thüringer Bratwurst schmecken, denn die ist das beste, was es gibt.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
Rostocker, bürger der ddr und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.08.2016 11:32 | nach oben springen

#431

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 11:31
von Marienborn89 | 2.433 Beiträge | 6329 Punkte
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Zitat von Gert im Beitrag #425
Das ständige bashing auf die Bundesrepublik ist einfach unterirdisch. Man sollte das Forum umbenennen in Bashing-Forum. Allerdings würde ich mich da abmelden.


Das kann ich manchmal nachvollziehen und ich verstehe Deine Sichtweise. Mein Vater ist auch aus der DDR geflüchtet, um sich in der Bundesrepublik ein freies Leben aufzubauen.

Dennoch, die sorglosen Zeiten der 60er, 70er, 80er sind vorbei. Seit den 90er Jahren gibt es unbestritten eine soziale Frage, über die diskutiert werden muss.


This world is only free for the individuals who don't challenge the status quo. The ones who threaten the powers that be understand how shackled we are.
But we will fight, and we will win

Lauren Southern
Heckenhaus, Lutze, Rostocker, bürger der ddr, 1941ziger, IM Kressin, Gert und Ährenkranz haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#432

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 11:44
von Ährenkranz | 1.069 Beiträge | 1704 Punkte
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Zitat von Blitz_Blank_Kalle im Beitrag #426

Das ist der Sinn von Hartz IV. Es dient eigentlich nur der vorübergehenden Sicherung des Lebensunterhalts.


Das ist richtig, nur sollten die Menschen wie Menschen bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern behandelt werden und nicht wie der letzte Dreck.
Was für arrogante A...oftmals bei diesen "Gesellschaften" - ich habe oft erlebt, die waren zu blöd, um mal einen PC einzuschalten, aber genug Druck auf die Psyche ihres Gegenübers auszuüben, das beherrschten sie sehr gut. - und das wird immer schlimmer.
Man könnte fast annehmen, sie stehen selbst von den Politiker unter Druck und müssen arbeitslose Menschen zum Selbstmord bewegen,von letzteren kenne ich auch einen in unserem Ort, der konnte diesem nicht mehr standhalten.


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
Rostocker, bürger der ddr und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.08.2016 11:52 | nach oben springen

#433

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 12:12
von Gert | 14.003 Beiträge | 6376 Punkte
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Zitat von Rostocker im Beitrag #427
Zitat von Gert im Beitrag #414
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #408


Es gibt genügend Firmen, nicht nur die "Menschenvermieter", die auch Fachkräften nur Hungerlöhne zahlen. Andererseits haben viele trotz Berufsausbildung und Studium nicht die Möglichkeit, im erlernten Beruf zu arbeiten und werden deswegen nur wie Ungelernte bezahlt.
Und zum Rentner in der DDR: Miete -,75 - 1,25 M/m² d.h., eine 50 m²-Wohnung kostete zwischen 37,50 und 62,50 M im Monat. Schippe 5 Pf, Brot je nach Größe und Sorte -,70 - 1,- M, ÖPNV einfache Fahrt 15 - 20 Pf. Da ein Rentner selten noch langlebige technische Konsumgüter neu kaufte (er hatte seinen Haushalt im Erwerbsleben eingerichtet, ggf. "Ersatzinvestitionen" vom Sparbuch), aber die Alltagsgüter überwiegend billig waren, kam man damit aus. Im übrigen brachte die Sparkasse noch eine 13. Monatsrente, für 10.000,- M gab es 325,- M Zinsen (steuerfrei). In meinen ersten Arbeitsjahren hatte ich netto ca. 800,- M, von denen ich regelmäßig 300-400,- M gespart hatte.

@StabsfeldKoenig ich frage mich gerade, wie es ein Rentner mit 300 M der DDR schaffte, 10.000 M zu sparen ?
Der muss ja ein Lebenskünstler gewesen sein.


Ja so,wie viele Rentner heute mit der Altersarmut leben müssen. Die Armut ist heute im geeinten Deutschland höher,wie damals im geteilten Deutschland. Und dazu gehören ebend mal Altersarmut sowie Kinderarmut.


Jürgen, irgendwie passt dein Post nicht auf das, was ich geschrieben habe. Hast du in deiner PC Tastatur nur solche vorgestanzten Sätze ?


.🇩🇪
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#434

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 12:16
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Tja, Hartz IV, daran scheiden sich die Geister. Man muss auch unbedingt bedenken, dass es solche und solche ALG II-Empfänger gibt. Die einen sind labil, landen im Pulk der Kampftrinker vor den Kaufhallen usw.
Andere bewahren sich ihre Würde und haben das Selbstwertgefühl den oft nur stupide und kaum selbständig agierenden Fallmanagern (duftes Denglisch) in den Jobcentern (auch duftes Denglisch) Paroli zu bieten, wenn sie ungerecht oder völlig unpassend als Nummer "bearbeitet" werden.
Freilich, den Willen sich aus dem Debakel zu ziehen muss man schon haben. Das kann ich aus eigenem Erfahren nur bestätigen und bin seit vielen Jahren wieder im ersten Arbeitsmarkt beschäftigt.
Hartz IV-Empfänger zu sein, heißt nicht gleichzeitig resigniert zu haben und der oft und gern ins Feld geführten Jammerei anheim gefallen zu sein.

Was das nun alles mit den Wahlerwartungen 2017 zu schaffen hat? Ich denke eine Menge, nur ist es vielen, die fern der Problematik leben aber auch von ihr betroffen sind, nicht bewusst.
"Man kann ja eh nichts ändern!" - DAS ist auch Jammerei samt Fehleinschätzung.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#435

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 12:18
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Da hier eh schon die letzten Beiträge OT sind, bemerke ich mal eben etwas zu einem solchen:

Zitat von Hackel39 im Beitrag #428
[...] Und sicher hast Du in der ganzen Aufregung auch bemerkt, daß ich die Solarförderung in höchsten Tönen gelobt habe, die hatte ja auch mit dem Staat zu tun. [...]

Was du an der Solarförderung positiv finden kannst, erschliesst sich mir nur, wenn du auch zu den Grundbesitzern zählst, die ihre Dächer mit überschüssigem Geld, ähm Solarpanelen, zugepflastert haben (die riesigen Scheunendächer der Landwirte/Genossenschaften, seien hier unerwähnt). dafür einen festen Stromabnahmepreis über feste Laufzeiten erziel(t)en, den die anderen Stromkunden ohne Grund(dach)besitz/freiem Kapital über höhere Strompreise mit zu zahlen haben!

Oder ist mir da ein Denkfehler unterlaufen?



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zuletzt bearbeitet 18.08.2016 12:27 | nach oben springen

#436

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 12:38
von Blitz_Blank_Kalle | 678 Beiträge | 1300 Punkte
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Zitat von Ährenkranz im Beitrag #432


Das ist richtig, nur sollten die Menschen wie Menschen bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern behandelt werden und nicht wie der letzte Dreck.
Was für arrogante A...oftmals bei diesen "Gesellschaften" - ich habe oft erlebt, die waren zu blöd, um mal einen PC einzuschalten, aber genug Druck auf die Psyche ihres Gegenübers auszuüben, das beherrschten sie sehr gut. - und das wird immer schlimmer.
Man könnte fast annehmen, sie stehen selbst von den Politiker unter Druck und müssen arbeitslose Menschen zum Selbstmord bewegen,von letzteren kenne ich auch einen in unserem Ort, der konnte diesem nicht mehr standhalten.


Das stimmt. Die handeln aber nur nach ihren Dienstvorschriften bzw. nach den geltenden Gesetzen. Es kommt aber auch immer drauf an, wie man denen begegnet. Wenn du da gesenkten Kopfes reinkommst, haben sie leichtes Spiel. Man ist auch als Arbeitsloser ein Mensch wie jeder andere und sollte sich nichts gefallen lassen. Ist natürlich nicht jedermanns Sache, ist mir klar.

Allerdings gibt es auch bei den meisten Jobcentern eine Art SECURITY. Das sicherlich nicht, um die Arbeitslosen vor den "Jobvermittlern" zu schützen.

Ich behaupte sogar, jeder der mit nem PC umgehen kann, kann auch beim Jobcenter anfangen. Viel mehr machen die nämlich nicht. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.( soll heißen, selber erlebt)!


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zuletzt bearbeitet 18.08.2016 12:40 | nach oben springen

#437

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 14:15
von Rostocker | 8.162 Beiträge | 1796 Punkte
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Zitat von Gert im Beitrag #433
Zitat von Rostocker im Beitrag #427
Zitat von Gert im Beitrag #414
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #408


Es gibt genügend Firmen, nicht nur die "Menschenvermieter", die auch Fachkräften nur Hungerlöhne zahlen. Andererseits haben viele trotz Berufsausbildung und Studium nicht die Möglichkeit, im erlernten Beruf zu arbeiten und werden deswegen nur wie Ungelernte bezahlt.
Und zum Rentner in der DDR: Miete -,75 - 1,25 M/m² d.h., eine 50 m²-Wohnung kostete zwischen 37,50 und 62,50 M im Monat. Schippe 5 Pf, Brot je nach Größe und Sorte -,70 - 1,- M, ÖPNV einfache Fahrt 15 - 20 Pf. Da ein Rentner selten noch langlebige technische Konsumgüter neu kaufte (er hatte seinen Haushalt im Erwerbsleben eingerichtet, ggf. "Ersatzinvestitionen" vom Sparbuch), aber die Alltagsgüter überwiegend billig waren, kam man damit aus. Im übrigen brachte die Sparkasse noch eine 13. Monatsrente, für 10.000,- M gab es 325,- M Zinsen (steuerfrei). In meinen ersten Arbeitsjahren hatte ich netto ca. 800,- M, von denen ich regelmäßig 300-400,- M gespart hatte.

@StabsfeldKoenig ich frage mich gerade, wie es ein Rentner mit 300 M der DDR schaffte, 10.000 M zu sparen ?
Der muss ja ein Lebenskünstler gewesen sein.


Ja so,wie viele Rentner heute mit der Altersarmut leben müssen. Die Armut ist heute im geeinten Deutschland höher,wie damals im geteilten Deutschland. Und dazu gehören ebend mal Altersarmut sowie Kinderarmut.


Jürgen, irgendwie passt dein Post nicht auf das, was ich geschrieben habe. Hast du in deiner PC Tastatur nur solche vorgestanzten Sätze ?


Ja Gert,es sind halt mal Tatsachen--solche,wie Du sagst--vorgestanzten Sätze.



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#438

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 14:33
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Zitat von Gert im Beitrag #417
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #413

Was Gert betrifft - 14 Tage mal Hartz IV auszuprobieren...- ich weiß gar nicht, was man zu solch einer "Idee" schreiben soll - da werde selbst ich sprachlos, und das passiert selten


warum nicht, natürlich geht das nur bei dem Lebensmittelbereich ( lebe in einem Umfeld, wo man die anderen Kosten nicht von jetzt auf gleich ändern kann), also 143 € monatlich auf 31 Tage runtergebrochen sind das 4,62 € täglich. Ist nicht viel aber ich würde es schaffen. Hätte schon im Kopf, was ich da einkaufe. Ich esse zwar gern gut aber ich könnte auch auf z.B. Spaghetti mit Tomatensauce umschalten. Wie so mancher Hartzer von dem Geld noch Alk und Zigaretten kaufen kann ist mir rätselhaft.

P.S. was ist eigentlich mit Miete ? da ist in dem Diagramm, das @ suentaler eingestellt hat, überhaupt nichts vermerkt?? Geht das extra ?

Gert,
die Miete gibt es extra, aber nur wenn sie in angemessener Höhe ist. Also für deinen Feldversuch bedeutet das, wenn deine Wohnung als Alleinstehender größer als 45 qm ist, solltest du dich mal schon nach einer keineren Hartz4-Hütte umsehen.


IM Kressin, bürger der ddr, damals wars und Ährenkranz haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.08.2016 14:33 | nach oben springen

#439

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 14:46
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Zitat von suentaler im Beitrag #438

Gert,
die Miete gibt es extra, aber nur wenn sie in angemessener Höhe ist. Also für deinen Feldversuch bedeutet das, wenn deine Wohnung als Alleinstehender größer als 45 qm ist, solltest du dich mal schon nach einer keineren Hartz4-Hütte umsehen.


Muß er aber nicht, er kann ja den Rest der Miete, der über das vorgegebene Limit liegt, vom Regelsatz mit bezahlen.

Nehmen wir an, seine Kommune bezahlt bis max. 360 € Miete, seine derzeitige beträgt 760 €, dann reichen ja die 404 € vom Regelsatz vollständig aus, den Teil selbst zuberappen und er hat sogar noch 4 € für Lebensmittel im Monat übrig.
Also, alles kein Problem


"Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden" - Helmut Schmidt
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#440

RE: Was erwarten wir von den Wahlen 2017

in Themen vom Tage 18.08.2016 14:50
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Zitat von Ährenkranz im Beitrag #439
Zitat von suentaler im Beitrag #438

Gert,
die Miete gibt es extra, aber nur wenn sie in angemessener Höhe ist. Also für deinen Feldversuch bedeutet das, wenn deine Wohnung als Alleinstehender größer als 45 qm ist, solltest du dich mal schon nach einer keineren Hartz4-Hütte umsehen.


Muß er aber nicht, er kann ja den Rest der Miete, der über das vorgegebene Limit liegt, vom Regelsatz mit bezahlen.

Nehmen wir an, seine Kommune bezahlt bis max. 360 € Miete, seine derzeitige beträgt 760 €, dann reichen ja die 404 € vom Regelsatz vollständig aus, den Teil selbst zuberappen und er hat sogar noch 4 € für Lebensmittel im Monat übrig.
Also, alles kein Problem

Ja das geht natürlich auch.


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