Reseve Dienst

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28.06.2016 14:30
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#16
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Ich wurde im September 1989 zum Wehrkreiskommando zitiert und dort eröffnete man mir ,daß ich Anfang Nov.89 zum Reservistendienst sollte .
Durch einen Lehrgang den ich von September bis Februar 1990 besuchte , stellte man mich zurück .
Dann kam bekanntlich der 9.Nov. und der Krug ging an mir vorbei . Mir fiel ein Stein vom Herzen .
Wohin ich gekommen wäre , hatte man mir auf dem WKK nicht mitgeteilt .
Bernd


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28.06.2016 14:59 (zuletzt bearbeitet: 28.06.2016 15:03)
#17
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Zitat von Harsberg im Beitrag #15

Zitat
Ich war 4,5 Jahre beim FJB-5 in Prora, bin wegen einem Unfall ein halbes Jahr eher in die Reserve,
das aber mit einem Fahrlehrerschein.


@1941ziger,
wer war damals Kommandeur ? Bernhagen o. Pardella


Der Bernhagen, er war da noch Major...... das war 1960. Major Pardella kam, ich meine , 1962.
Ist lange her......


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28.06.2016 16:35
avatar  Perle
#18
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Zitat von Esche im Beitrag #16
Ich wurde im September 1989 zum Wehrkreiskommando zitiert und dort eröffnete man mir ,daß ich Anfang Nov.89 zum Reservistendienst sollte .
Durch einen Lehrgang den ich von September bis Februar 1990 besuchte , stellte man mich zurück .
Dann kam bekanntlich der 9.Nov. und der Krug ging an mir vorbei . Mir fiel ein Stein vom Herzen .
Wohin ich gekommen wäre , hatte man mir auf dem WKK nicht mitgeteilt .
Bernd


Ich wurde noch für 6 Wochen als Reservist nach Burg bei Magdeburg eingezogen. Das war Juni/Juli 1989.Da musste ich mich noch von solchen roten Sackstandverbreitern wie Oberlollis bis Major dumm kommen lassen.

Gruß Perle


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28.06.2016 17:23
avatar  B Man
#19
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Danke für die Antworten.

Da konnte man ja Theoretisch bei zunächst mal 18 Monaten Grundwehrdienst durchaus auf bis zu 24 Monate kommen bei den langen Reservezeiten


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28.06.2016 17:51
avatar  TOMMI
#20
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Wir hatten auch hin und wieder Resis. Ich weiß gar nicht mehr, ob sie im Grenzdienst eingesetzt waren. Ich glaube eher nicht.
Allerdings waren sie regelmäßig Objektwache und GUvD. Hatten so was von Narrenfreiheit. War immer eine Gaudi, wenn sie gegenüber
diverser Raupenschlepper aus Bataillon und Regiment auf militärisches Rindvieh machten. Kostprobe: "Genosse Gefreiter, können Sie nicht grüßen?!" Darauf hin ging der Resi zum Betreffenden und gab ihm die Hand zum Guten Tag, Guten Abend, etc.


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28.06.2016 18:32
#21
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Rostocker hat wimre geschrieben er war im Grenzdienst. Wo? Keine Ahnung...

MfG Berlin


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28.06.2016 19:51 (zuletzt bearbeitet: 28.06.2016 19:58)
avatar  marc
#22
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28.06.2016 19:57
#23
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Zitat von andyman im Beitrag #2


Nach meinem GWD von 18 monaten bei den GT war ich noch 2x Reservist,1x6Wochen im Wehrkreiskommando in Greifswald ...


Wie wurde das beim WKK gehandhabt? Warst du Heimschläfer (keine Ahnung, wo du gewohnt hast) oder musstest du nach Dienstschluss in irgendeine Kaserne einziehen?


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28.06.2016 20:07
avatar  andyman
#24
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Ja ich war Heimschläfer,da ich damals in Greifswald gewohnt habe,regulär war es wohl nicht so lax aber als Vertretung für den erkrankten Hausmeister im WKK(Zivilbeschäftigter) und kein Waffenträger hat man das nicht so eng gesehen.Als ich mal verschlafen hatte wurde mir Kasernierung angedroht,war aber nicht ernst gemeint.Dienstzeit war von 7°°-16°°Uhr
Lgandyman


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28.06.2016 20:09
avatar  PF75
#25
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bin als resi bei den rückwärtigen diensten der volksmarine (munilager)gelandet,war ja bloß 10km von zu hause und somit sehr erträglich,war 2mal 4 woche und einmal eine woche zu einer übung einberufen worden (jedes mal gab es eine beförderung )


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28.06.2016 21:30
avatar  Hans55
#26
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Ich war nach Grenzregiment 34 noch 2mal für 3 Monate bei der NVA,chemische Dienste!
Hat alles andere als Spaß gemacht!


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28.06.2016 21:31
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#27
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Zitat von B Man im Beitrag #19
Da konnte man ja Theoretisch bei zunächst mal 18 Monaten Grundwehrdienst durchaus auf bis zu 24 Monate kommen bei den langen Reservezeiten
Das Ziel war 36 Monate für Grundwehrdienstler: 18 Monate Grundwehrdienst plus 6 mal 3 Monate Reserve machen 36 Monate gesamt, also drei Jahre aktiver Militärdienst.
Man wollte damit jeden Soldaten/Gefreiten so zum Unteroffizier machen, schließlich dienten Unteroffiziere auf Zeit drei Jahre in einem Ruck.
Zumindest war dies das Ansinnen von Mititäridioten, die zu der Zeit das Sagen hatten als ich 1980 aus dem Grundwehrdienst entlassen und 1984 für ein Vierteljahr zur Reserve gezerrt wurde.
Das wurde von militärischen Vorgesetzten so auch eingestanden.
Man zog auch gediente Unteroffiziere auf Zeit zum Reservistendienst, um sie nach und nach in höhere Dienstgrade (der Reserve) zu heben.
Ich fand diese Durchmilitarisierung einfach nur abscheulich, drangsalierend, erniedrigend, vor allem schickanierend und stand ihr offen negativ gegenüber.
Als ich hinsichtlich meines Reservistendienstes zum Wehrkreiskommando zitiert wurde habe ich das auch klar zu Ausdruck gebracht.
Ich saß da vor einem Schweinehund von Major, der mich in zynischer Art in dritter Person von oben herab mit Vornamen anquatschte und den sozialistischen Machtaffen raushängen ließ.
Ein Wort gab das andere bis ich diesem Kerl unverblümt in seine fiese Visage hineinsagte, dass er für mich jemand war, der anderen Menschen die Zeit ihres Lebens stiehlt. Das hatte gesessen, denn plötzlich winselte der Typ doch tatsächlich, dass er für nix was könne. Darauf knallte ich ihm noch an den Kopf, dass er es sich doch selbst ausgesucht habe Offizier zu werden und anderen Leuten gegenüber repressiv aufzutreten. Das hatte gesessen und ich durfte in Erwartung drei Monate Unfug abschrubben zu müssen endlich gehen.
Zum "Dank" schlug ich die Tür dermaßen hinter mir zu, dass sie fast aus den Angeln flog.
Ich war geladen bis zum Gehtnichtmehr und schaute erstmal nach rechts und links als ich das Wehrkreiskommando verließ, denn ich hatte mächtig Schiss, dass mich ob meiner Entgleisungen die Staatssicherheit greifen würde. Sogar als ich nach Hause kam äugte ich erstmal argwöhnisch um die Ecke, da ich immer noch befürchtete einkassiert zu werden. Doch wie durch ein Wunder geschah nichts dergleichen.
So mancher hier (besonders von den einstigen "Professionellen") mag mein Verhalten wohl für überzogen halten, aber mit diesem ganzen Reservistengedöns hatte der real existierende Sozialismus endgültig bei mir verschissen und ich bin überzeugt, dass das alles auch mit dazu beigetragen hat, dass die DDR das Zeitliche segnete.


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28.06.2016 21:55
avatar  B Man
#28
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Zitat von HG19801 im Beitrag #27
Zitat von B Man im Beitrag #19
Da konnte man ja Theoretisch bei zunächst mal 18 Monaten Grundwehrdienst durchaus auf bis zu 24 Monate kommen bei den langen Reservezeiten
Das Ziel war 36 Monate für Grundwehrdienstler: 18 Monate Grundwehrdienst plus 6 mal 3 Monate Reserve machen 36 Monate gesamt, also drei Jahre aktiver Militärdienst.



Das ist doch der Horror für jeden der sich mit dem Militärdienst schwer tut.
Für den GWD reisst man sich halt zusammen und zieht das durch weil alle da durch müssen aber das ?

Und Volkswirtschaftlich wenn das jeder machen muss ?


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28.06.2016 22:27
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#29
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Zitat von B Man im Beitrag #28
Das ist doch der Horror für jeden der sich mit dem Militärdienst schwer tut.
Für den GWD reisst man sich halt zusammen und zieht das durch weil alle da durch müssen aber das ?

Und Volkswirtschaftlich wenn das jeder machen muss ?
Natürlich war dieser ganze Reservewahn der blanke Horror, aber das interessierte diese Militaristen und Genossen Volksbestimmer nicht.

Die volkswirtschaftliche Komponente offerierte ich dem in meinem letzten Beitrag erwähnten Major auch, aber das fruchtete natürlich nicht. Weshalb auch, die blinde militärische Doktrin war in der DDR ein Grundprinzip, deren Vertreter sich einbildeten, dass nur durch ihr Wirken die hochgepriesenen Arbeiter und Bauern in die Lage versetzt würden, Fressen auf den Tisch und Klamotten auf den Wanst zu bringen.
Es war doch zwangsläufig, dass solcher Irrationalismus gegen den Baum knallen musste.


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28.06.2016 22:54
avatar  Pitti53
#30
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Zitat von HG19801 im Beitrag #29
Zitat von B Man im Beitrag #28
Das ist doch der Horror für jeden der sich mit dem Militärdienst schwer tut.
Für den GWD reisst man sich halt zusammen und zieht das durch weil alle da durch müssen aber das ?

Und Volkswirtschaftlich wenn das jeder machen muss ?
Natürlich war dieser ganze Reservewahn der blanke Horror, aber das interessierte diese Militaristen und Genossen Volksbestimmer nicht.

Die volkswirtschaftliche Komponente offerierte ich dem in meinem letzten Beitrag erwähnten Major auch, aber das fruchtete natürlich nicht. Weshalb auch, die blinde militärische Doktrin war in der DDR ein Grundprinzip, deren Vertreter sich einbildeten, dass nur durch ihr Wirken die hochgepriesenen Arbeiter und Bauern in die Lage versetzt würden, Fressen auf den Tisch und Klamotten auf den Wanst zu bringen.
Es war doch zwangsläufig, dass solcher Irrationalismus gegen den Baum knallen musste.


Jha du warst schon ein Held und hast der DDR mit deinem Widerstand gegen den Reservistendiienst zum Untergang verholfen:

Glückwunsch du Einzelkämfer- Aber sicher gab es davon Millionen andere


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