"Das können Sie nicht wissen, Captain, das ist eine russische Erfindung"

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20.06.2016 12:39
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#1
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Als alter "Star Trek"-Fan war ich entsetzt, heute zu lesen, dass Anton Yelchin, der in den Reboot-Filmen den Fähnrich Chekov spielte, mit 27 bei einem schrecklichen Unfall gestorben ist.

So sinnierte ich in seinem Angedenken etwas über die kulturelle Bedeutung der Serie - und mir fiel ein, dass die Originale Serie, noch unter dem Namen "Raumschiff Enterprise", eine Besonderheit hatte: Sie lief, m. W. in Schwarz-Weiß, auch in der DDR.

Man fragt sich natürlich, ob der ewig etwas schlaumeierige Chekov, der jede Erfindung als russischen Ursprunges deklarierte, vielleicht den Ausschlag dafür gab, dass die Serie es auch ins Ost-Fernsehen schaffte. Amerikanisch-russische Freundschaft im Weltall? Ist doch was...

So möchte ich nun fragen: Wer hat Erinnerungen daran, als die Serie (Anfang der Siebziger, meine ich) auch ins Fernsehen der DDR kam? Was habt ihr damit verbunden?


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20.06.2016 13:09
#2
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kann nicht sein


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20.06.2016 13:38
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#3
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #2
kann nicht sein



War ich selbst überrascht, als ich es in den Memoiren eines ostdeutschen Star Trek-Fans las (der Mann war Mitbegründer des größten dt. Fanclubs und Mitherausgeber von dessen mittlerweile eingestelltem Magazin). Ich dachte mir schon, dass es weniger bekannt gewesen sein dürfte.

Was m. E. auch nicht sein kann, ist, dass ein junger, talentierter Mensch wie Anton Yelchin so früh sterben musste.


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20.06.2016 14:21
avatar  matloh
#4
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Zumindest einer der Star Trek Filme wurde anscheinend in der DDR gezeigt:
http://www.scifi-forum.de/forum/science-...n-der-ddr/page2
http://www.insidekino.de/Y/DuellSTChronikB.htm

cheers matloh


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20.06.2016 14:29 (zuletzt bearbeitet: 20.06.2016 14:37)
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#5
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Den Film habe ich damals in Senftenberg gesehen, fand ihn aber eher langweilig, 1986 könnte also hinkommen.
Un das mit dem Erfinderwesen in der Sowjetunion hat auch eine fimische Quelle: Die Welt soll blühen (1948)
Schlagwort für die älteren Herrschaften https://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Wladi...tsch_Mitschurin


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20.06.2016 14:33
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#6
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Die Serie "Raumschiff Enterprise" lief nicht im DDR-Fernsehen.
Die Serie wurde im ZDF ausgestrahlt und war somit auch in weiten Teilen der DDR zu sehen und schwarz/weiß war sie sicher nur, weil kaum jemand einen Farbfernseher besaß.
Der erste Kinofilm wurde auch in der DDR gezeigt. Ich habe ihn im Sommer 1986 selbst gesehen, im Armee-Kino in der Grenzausbildung in Potsdam.

Die Nachfolge-Serie "StarTrek-Das nächste Jahrhundert" hatte indirekt einen Bezug zur DDR. Der Synchronsprecher des Lt.Com. Data war nämlich der DDR-Schauspieler Michael Pan.


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20.06.2016 15:21
avatar  B Man
#7
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Zitat von suentaler im Beitrag #6
und schwarz/weiß war sie sicher nur, weil kaum jemand einen Farbfernseher besaß.



Das war weil 2 Verschiedene Sendesysteme benutzt wurden und die alten Fernseher nur 1 System konnten.
Pal und Secam. Was was war weiss ich nicht mehr.

Aber als Kind dachte ich immer die DDR ist schwarz / weiß weil wir DDR I und manchmal DDR II nur in schwarz / weiß schauen konnten :)


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20.06.2016 15:26
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#8
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"Kampfstern Galaktika" habe ich damals auf dem heutigen N3 gesehen. Ganz Neubrandenburg war auf Grund des schlechten Empfangs verkabelt worden und 3 Länder, ein Sender, wurde in das Kabelnetz eingespeist.


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20.06.2016 15:34
avatar  Ebro
#9
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Das war auch so eine komische Sache damals. Uns operativen Mitarbeitern wurde aufgetragen, auf selbstgebaute Sat-Schüsseln zu achten (was an sich schon Blödsinn war), und ich war im Urlaub in Wolgast bei Verwandten. Und da kam RTL und sonstwas einfach aus der Steckdose. Habe ich nach Rückkehr eine kleine Diskussion innerhalb der Parteigruppe losgetreten! Ohne irgendwelche Nachteile für mich übrigens....!


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20.06.2016 15:49
#10
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Zitat von Ebro im Beitrag #9
Das war auch so eine komische Sache damals. Uns operativen Mitarbeitern wurde aufgetragen, auf selbstgebaute Sat-Schüsseln zu achten (was an sich schon Blödsinn war), und ich war im Urlaub in Wolgast bei Verwandten. Und da kam RTL und sonstwas einfach aus der Steckdose. Habe ich nach Rückkehr eine kleine Diskussion innerhalb der Parteigruppe losgetreten! Ohne irgendwelche Nachteile für mich übrigens....!

Toll, hast du rein zufällig schon mal vorher West gesehen?
Hast die Augen zugemacht oder doch mal geschaut?


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20.06.2016 15:57
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#11
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Zitat von damals wars im Beitrag #5
Den Film habe ich damals in Senftenberg gesehen, fand ihn aber eher langweilig, 1986 könnte also hinkommen.
Un das mit dem Erfinderwesen in der Sowjetunion hat auch eine fimische Quelle: Die Welt soll blühen (1948)
Schlagwort für die älteren Herrschaften https://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Wladi...tsch_Mitschurin


Wenn es der erste Kinofilm (Star Trek: Der Film / Star Trek: The Motion Picture, Start in der BRD 1980) war, kann ich Dir dieses Urteil in der Tat nicht verübeln - der Film bestand ja zu 50% aus Außenaufnahmen der "Enterprise" ohne merkliche Handlung. Es war der Versuch, die Optik von "2001: A Space Odyssey" auf Star Trek umzurechnen (einige der Mitwirkenden des Films wirkten auch dort mit), was aber nur bedingt gelang... und, wie gesagt, die Handlung ist ein bisschen langgezogen (sie war ja auch ursprünglich für eine Fernseh-Episode gedacht).

Der beste Film war m. E. immer noch Nr. VI. "Das Unentdeckte Land / The Undiscovered Country".


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20.06.2016 15:59
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#12
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Zitat von damals wars im Beitrag #8
"Kampfstern Galaktika" habe ich damals auf dem heutigen N3 gesehen. Ganz Neubrandenburg war auf Grund des schlechten Empfangs verkabelt worden und 3 Länder, ein Sender, wurde in das Kabelnetz eingespeist.



Ich empfehle übrigens sehr die Neuauflage der Serie. Zwar einige bedeutsame Unterschiede zum Original, aber 1a gemacht. Auch "Babylon 5" ist zu Unrecht weniger bekannt, empfehle ich ebenfalls wärmstens.


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20.06.2016 16:10
#13
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Zitat von Ebro im Beitrag #9
Das war auch so eine komische Sache damals. Uns operativen Mitarbeitern wurde aufgetragen, auf selbstgebaute Sat-Schüsseln zu achten (was an sich schon Blödsinn war), und ich war im Urlaub in Wolgast bei Verwandten. Und da kam RTL und sonstwas einfach aus der Steckdose. Habe ich nach Rückkehr eine kleine Diskussion innerhalb der Parteigruppe losgetreten! Ohne irgendwelche Nachteile für mich übrigens....!

Mit selbstgebauten Schüsseln kann man schauen, was man will; aus dem Kabel kommt, was irgendeine Behörde bewilligt hat. Das ist schon ein qualitativer Unterschied. Meine Bekannten mit Kabel behaupteten unisono, dass man dank des Kabels genau wisse, wer wann welchen Sender schaut. Keine Ahnung, ob das geht, habe keine TV-Elektriker-Kenntnisse.


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20.06.2016 16:17
avatar  Ebro
#14
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Zitat von thomas 48 im Beitrag #10
Zitat von Ebro im Beitrag #9
Das war auch so eine komische Sache damals. Uns operativen Mitarbeitern wurde aufgetragen, auf selbstgebaute Sat-Schüsseln zu achten (was an sich schon Blödsinn war), und ich war im Urlaub in Wolgast bei Verwandten. Und da kam RTL und sonstwas einfach aus der Steckdose. Habe ich nach Rückkehr eine kleine Diskussion innerhalb der Parteigruppe losgetreten! Ohne irgendwelche Nachteile für mich übrigens....!

Toll, hast du rein zufällig schon mal vorher West gesehen?
Hast die Augen zugemacht oder doch mal geschaut?


Thomas, verstehendes Lesen hilft!!!
Ich wollte darauf hinaus, dass man einerseits von offizieller Seite so argumentierte, aber andererseits böse Sender über Kabel offiziell einspeiste..
Und falls es Dich weiterbringt, Fury und Lassie waren schon in meiner Kindheit treue Begleiter.


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20.06.2016 17:31
avatar  schulzi
#15
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Ich kann mich nur an " Raumschiff Orion " und die "Kampfstern Galagtika" es waren Glaube drei Stück erinnern.


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