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#21

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 18.06.2016 21:24
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #15
DDR Bürger waren "Deutsche im Sinne des Grundgesetzes" (offizielle westliche Position) und hatten einen Anspruch auf einen West-Reisepass. Sie mussten gegebenenfalls aber ihren DDR-Ausweis solange hinterlegen, wie sie den anderen benutzen wollten.

Praktisch gesehen kamen natürlich nur wenige DDR-Bürger in den Westen, um dort noch diesen, "ihren" West-Ausweis zu beantragen. Es gab aber Leute, die etwa zum Besuch in West-Berlin waren und dann mit einem frischen West-Pass in die ganze Welt weitergeflogen sind. Und wieder zurück.


Brauchte man so nen Pass auch für die sogenannten Butterfahrten?
Ich glaube mich an so etwas zu erinnern, da wurde die Ostverwandtschaft auch gern mitgenommen.


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
https://www.youtube.com/watch?v=4tlhDA1_w2U
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#22

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 18.06.2016 21:28
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Zitat von Cambrino im Beitrag #3
Hallo der Anderdenkende, ja du bist schon einer von der jüngeren Generation, schau dir aber mal meinen P.A. von 1962 an. Was kannst du da lesen ?


Interresant ist der Geburtsort, das hatten wir vor kurzem mal als Thema


Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
https://www.youtube.com/watch?v=4tlhDA1_w2U
Cambrino hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 18.06.2016 21:45
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Hatten eigentlich Sorben noch irgendeinen speziellen Eintrag in ihrem DDR-Personalausweis?



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#24

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 18.06.2016 21:46
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #15
DDR Bürger waren "Deutsche im Sinne des Grundgesetzes" (offizielle westliche Position) und hatten einen Anspruch auf einen West-Reisepass. Sie mussten gegebenenfalls aber ihren DDR-Ausweis solange hinterlegen, wie sie den anderen benutzen wollten.

Praktisch gesehen kamen natürlich nur wenige DDR-Bürger in den Westen, um dort noch diesen, "ihren" West-Ausweis zu beantragen. Es gab aber Leute, die etwa zum Besuch in West-Berlin waren und dann mit einem frischen West-Pass in die ganze Welt weitergeflogen sind. Und wieder zurück.

Es dürften doch einige mehr gewesen sein. Besonders Rentner haben ihn gerne genommen, man musste sich nicht überall als DDR Bürger outen. Nach meinen Erfahrungen aus den 80er Jahren waren DDR Bürger im Westen nicht beliebt.
Theo


zuletzt bearbeitet 18.06.2016 21:48 | nach oben springen

#25

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 18.06.2016 21:47
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Ja, aber es waren aus den bekannten Gründen eben fast nur Rentner.



damals wars und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#26

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 18.06.2016 21:52
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #25
Ja, aber es waren aus den bekannten Gründen eben fast nur Rentner.

In der Tat. Während Personen im arbeitsfähigen Alter kaum eine Reise bewilligt bekammen und die Bearbeitung eines Antrages auf ständige Ausreise ewig lang dauerte, konnten sich Rentner im Schnellverfahren ausbürgern lassen.
Theo


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#27

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 18.06.2016 23:28
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Es ging aber um Besuche und nicht um "Ausbürgerungen".



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#28

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 18.06.2016 23:52
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #27
Es ging aber um Besuche und nicht um "Ausbürgerungen".

Besuchsreisen wurden natürlich auch schnell und grosszügig bewilligt. Die Renter hatten ihre Arbeitsleistung erbrachten und kosteten den Staat viel Geld. Wer als Rentner für immer in den Westen wollte, dem wurde sie kaum verweigert. Aufgrund des Staatsverständnisses der DDR als souveräner Staat war jede Übersiedlung in die BRD mit dem Verzicht auf das DDR Bürgerrecht verbunden; die sogenannte Entlassung aus der DDR Staatsbürgerschaft (auch Ausbürgerung genannt). Man erhielt eine Urkunde und eine Identitätsbescheinigung mit Ausreisevisum (weil man kein DDR Bürger war, gab es keinen Reisepass)


zuletzt bearbeitet 18.06.2016 23:53 | nach oben springen

#29

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 18.06.2016 23:59
von Harzwanderer | 3.279 Beiträge | 1101 Punkte
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Die meisten Ost-Rentner kamen aber zu Tagesbesuchen und gingen auch wieder zurück, nach meiner Erinnerung.



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#30

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 19.06.2016 02:26
von Cambrino | 379 Beiträge | 1750 Punkte
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Nun ich glaube, die Sache mit der Staatsbürgerschaft der DDR ist doch etwas verzwickter als ich dachte. Ich bin mal den Hinweisen nach gegangen und habe doch so einiges gefunden.
Also in der Präambel der Verfassung der DDR von 1949 steht geschrieben : Deutschland ist eine unteilbare demokratische Republik. Es gibt nur eine deutsche Staatsangehörigkeit. Die Farben der DDR sind Schwarz-Rot-Gold. Hauptstadt der Republik ist Berlin.

Im Staatsbürgerschaftsgesetz der DDR von 1957 wird geschrieben: Deutsche Staatsbürgerschaft. Dieses Gesetz hatte seine Gültigkeit bis zum in Kraft treten des neuen Staatsbürgerschaftsgesetzes von 1967 und wurde dann außer Kraft gesetzt. Deshalb steht in meinem P.A. von 1962 auch noch geschrieben " Personalausweis für deutsche Staatsangehörige ".

Nun kommt aber der Haken bei diesem Thema. In dem Staatsbürgerschaftsgesetz von 1967 heißt es aber, alle Bürger der DDR welche bei der Gründung der DDR 1949 einen Wohnsitz in der DDR hatten, haben die " Staatsbürgerschaft der DDR ". Mit Ausnahme der inzwischen aus der Staatsbürgerschaft Entlassenen usw.
Wenn ich das jetzt richtig sehe, hat man nach dem Gesetz von 1967 allen Bürgern die seit Gründung der DDR 1949 einen Wohnsitz in der DDR hatten, rückwirkend die " Staatsbürgerschaft der DDR " aufs Auge gedrückt ? Oder liege ich da jetzt falsch ?

Gruß CAMBRINO


Gert und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 19.06.2016 08:04
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Um mal bei Zahlen zu bleiben.

Im ersten Halbjahr 1989 sind mit Genehmigung der DDR rund 40.000 Bürger der DDR in die BRD bzw. nach WB ständig ausgereist.

Darunter 27.507 im arbeitsfähigen Alter, 8.977 Kinder und 2.433 Alters und Invalidenrenter.



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#32

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 19.06.2016 08:18
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Zitat von Alfred im Beitrag #31
Um mal bei Zahlen zu bleiben.

Im ersten Halbjahr 1989 sind mit Genehmigung der DDR rund 40.000 Bürger der DDR in die BRD bzw. nach WB ständig ausgereist.

Darunter 27.507 im arbeitsfähigen Alter, 8.977 Kinder und 2.433 Alters und Invalidenrenter.


Da würde mich mal die Zahl von denen interessieren die daheim so 2 Jahre auf ihren gepackten Koffern saßen und warteten damit sie dann innerhalb von 48 Stunden schuldenfrei aus der DDR-Staatsbürgerschaft entlassen wurden.
Also falls du die Zahl hast der gestellten Ausreiseanträge in dem Zeitraum, her damit.
Aber nix offiziell Beschöntes, die Zahl die deine Behörde für 87/88 tatsächlich nach oben gemeldet hat


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.06.2016 09:15 | nach oben springen

#33

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 19.06.2016 10:59
von Lutze | 8.699 Beiträge | 3327 Punkte
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Ein guter Bekannter von mir wollte die DDR-Staatsbürgerschaft überhaupt
nicht anerkennen,war die Zeit Anfang der 80ziger,er hatte immer auf
das Grundgesetz der Bundesrepublik hingewiesen,daß auch DDR-Bürger
Deutsche seien,so in etwa hatte er das auch in seinen Ausreiseanträgen
formuliert,nach langen hin und her durfte er dann ausreisen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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#34

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 19.06.2016 11:07
von Fritze (gelöscht)
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Aus meiner Praktikumszeit im Frühjahr 1989 in NBG weiß ich ,daß es in der mecklenburgischen Stadt reichlist Antragsteller gab .

Hatte auch einige Berührungspunkte dienstlich zu Einigen . Kann mich noch an Harald aus dem "Nachtjackenviertel" erinnern .

Auch Personen betreffs § 48 (Meldepflicht) gab es in dem Zusammenhang bestimmte Vorfälle .


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#35

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 19.06.2016 11:25
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #29
Die meisten Ost-Rentner kamen aber zu Tagesbesuchen und gingen auch wieder zurück, nach meiner Erinnerung.

Das mag für Ost-Berliner zutreffen, welche nach West-Berlin fuhren, jedoch kaum für andere DDR-Rentner, die in die Bundesrepublik reisten.
Ein Tagesbesuch hätte sich da kaum gelohnt und wäre in den meisten Fällen, bei der Reisgeschwindigkeit der Reichsbahn, überhaupt nicht durchführbar gewesen.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#36

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 19.06.2016 11:52
von Alfred | 7.422 Beiträge | 1780 Punkte
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #32
Zitat von Alfred im Beitrag #31
Um mal bei Zahlen zu bleiben.

Im ersten Halbjahr 1989 sind mit Genehmigung der DDR rund 40.000 Bürger der DDR in die BRD bzw. nach WB ständig ausgereist.

Darunter 27.507 im arbeitsfähigen Alter, 8.977 Kinder und 2.433 Alters und Invalidenrenter.


Da würde mich mal die Zahl von denen interessieren die daheim so 2 Jahre auf ihren gepackten Koffern saßen und warteten damit sie dann innerhalb von 48 Stunden schuldenfrei aus der DDR-Staatsbürgerschaft entlassen wurden.
Also falls du die Zahl hast der gestellten Ausreiseanträge in dem Zeitraum, her damit.
Aber nix offiziell Beschöntes, die Zahl die deine Behörde für 87/88 tatsächlich nach oben gemeldet hat



Im ersten Halbjahr 1989 hatten 22.985 Bürger der DDR erstmalig einen Antrag auf ständige Ausreise - Übersiedlung - gestellt.



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#37

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 19.06.2016 11:57
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Zitat von Alfred im Beitrag #36
Zitat von Hanum83 im Beitrag #32
Zitat von Alfred im Beitrag #31
Um mal bei Zahlen zu bleiben.

Im ersten Halbjahr 1989 sind mit Genehmigung der DDR rund 40.000 Bürger der DDR in die BRD bzw. nach WB ständig ausgereist.

Darunter 27.507 im arbeitsfähigen Alter, 8.977 Kinder und 2.433 Alters und Invalidenrenter.


Da würde mich mal die Zahl von denen interessieren die daheim so 2 Jahre auf ihren gepackten Koffern saßen und warteten damit sie dann innerhalb von 48 Stunden schuldenfrei aus der DDR-Staatsbürgerschaft entlassen wurden.
Also falls du die Zahl hast der gestellten Ausreiseanträge in dem Zeitraum, her damit.
Aber nix offiziell Beschöntes, die Zahl die deine Behörde für 87/88 tatsächlich nach oben gemeldet hat



Im ersten Halbjahr 1989 hatten 22.985 Bürger der DDR erstmalig einen Antrag auf ständige Ausreise - Übersiedlung - gestellt.


Ok, ich hatte zwar gefragt wie die Zahlen von 87/88 waren weil es ja naturgemäß "etwas" dauerte bis die Anträge bearbeitet waren, aber nu haben wir halt wieder die Hosen-Anzieh-Beißzange raus geholt, weil, so liest sich das natürlich als hätten sogar mehr raus gedurft als Anträge eingingen.
Gelernt ist halt gelernt, da kann man einfach nix machen


zuletzt bearbeitet 19.06.2016 12:04 | nach oben springen

#38

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 19.06.2016 12:02
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #37
Zitat von Alfred im Beitrag #36
Zitat von Hanum83 im Beitrag #32
Zitat von Alfred im Beitrag #31
Um mal bei Zahlen zu bleiben.

Im ersten Halbjahr 1989 sind mit Genehmigung der DDR rund 40.000 Bürger der DDR in die BRD bzw. nach WB ständig ausgereist.

Darunter 27.507 im arbeitsfähigen Alter, 8.977 Kinder und 2.433 Alters und Invalidenrenter.


Da würde mich mal die Zahl von denen interessieren die daheim so 2 Jahre auf ihren gepackten Koffern saßen und warteten damit sie dann innerhalb von 48 Stunden schuldenfrei aus der DDR-Staatsbürgerschaft entlassen wurden.
Also falls du die Zahl hast der gestellten Ausreiseanträge in dem Zeitraum, her damit.
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Im ersten Halbjahr 1989 hatten 22.985 Bürger der DDR erstmalig einen Antrag auf ständige Ausreise - Übersiedlung - gestellt.


Ok, ich hatte zwar gefragt wie die Zahlen von 87/88 waren weil es ja naturgemäß "etwas" dauerte bis die Anträge bearbeitet waren, aber nu haben wir halt wieder die Hosen-Anzieh-Beißzange rausgeholt.
Sinnlos halt.


Im ersten Halbjahr 1988 waren es 20.916 Personen die erstmalig einen entsprechenden Antrag gestellt haben. Alle anderen Zahlen müsste ich in meinen Unterlagen mal suchen.



Hanum83 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 19.06.2016 12:14
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Auch ohne erst in meine Unterlagen zu schauen, alleine in meinem damaligen Freundes- und Bekanntenkreis war die Anzahl der Wartenden so 87/88 herum beklemmend hoch und das in einer erzgebirgischen Kleinstadt.
Ich vermute daher das die offiziellen Zahlen irgendwie schwer geschönt waren wenn ich das noch auf Metropolen hochrechne.


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#40

RE: Frage zur Staatsbürgerschaft der DDR

in DDR Staat und Regime 19.06.2016 12:20
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Zitat von Hanum83 im Beitrag #39
Auch ohne erst in meine Unterlagen zu schauen, alleine in meinem damaligen Freundes- und Bekanntenkreis war die Anzahl der Wartenden so 87/88 herum beklemmend hoch und das in einer erzgebirgischen Kleinstadt.
Ich vermute daher das die offiziellen Zahlen irgendwie schwer geschönt waren wenn ich das noch auf Metropolen hochrechne.



Richtig lesen. Das waren Personen, die e r s t m a l i g einen Antrag gestellt haben. Nicht die Geamtzahl. Die Zahlen stimmen schon.



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