Die Kraftverkehrsbetriebe der DDR und ...

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24.08.2016 23:36
avatar  vs1400
#46
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erstmal danke für deine beiträge, Commander, in wort und bild.
meine "kariere" war wohl um einiges kürzer beim kv - eisleben, doch ist mir beim stöbern dies aufgefallen ... Kraftverkehr testet Giga-Liner und war schon etwas begeistert.
ok, es gab wohl eher keine brigade „Martin Brosowski“, hier passt lediglich der vorname nicht und sollte durch Otto ersetzt werden, was jedoch örtlich, bei älteren oder interessierten, bekannt ist.

gab es derartige versuche auch bei euch?
hast du ne ahnung was für anhänger das sind?

gruß vs

04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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25.08.2016 00:12
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#47
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Als kleiner junge, da hatten die Anhänger was ganz besonderes für mich....
Mein Lieblingsplatz war ganz vorn links, wo im Bus der Fahrer saß und inmeiner Phantasie war ich der Fahrer....
Nur ein Problem beim simulieren des Motorgeräusches, da waren innen keine Scheibenwischer


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25.08.2016 07:51
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#48
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Morjen....

Ich meine das es in der DDR auch Sattelzüge mit zusätzlichem Drehschemelanhänger gab? Irgendwie habe ich das im Gedächtnis das in der Sendung "Der siebte Sinn" darüber berichtet wurde, mit Hinweis für Transitreisende "längerer Überholweg".

Irre ich mich da?

MfG Berlin


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25.08.2016 09:54 (zuletzt bearbeitet: 25.08.2016 10:05)
#49
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Moin,
ich entsinne mich,daß bei der Umlagerung von Getreide Skoda-Kipper mit 2 Hängern eingesetzt waren.Aber nur im Nahbereich.Im Fernverkehr gab es (bei uns) soetwas nicht.Und die Karossenzüge nach Zwickau hatten auch 2 Hänger,vorne dran W50-Z.Bei den Anhängern auf Deinen Foto handelt es sich um den "HL 90.02" aus Kakerbeck.Ein typ.5t Hänger,der sehr verbreitet war.


"Gigaliner" hat es gegeben,ich habe 2 Bilder im "Baumaschinenforum" gefunden.




Schönen Tag,Gruß C.


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25.08.2016 12:09
avatar  Lutze
#50
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An das obere Foto kann ich mich sehr gut erinnern,
diese Karosserie-Transporter fuhren nach Zwickau ins Werk 2 zur Endmontage
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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25.08.2016 12:20 (zuletzt bearbeitet: 25.08.2016 13:37)
#51
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Ja Lutze,die "längste Taktstraße der Welt".Bei uns hießen die Tranporter "Klapperschlange".Wie hat das gescheppert,als sie die schlechten Pflasterstraßen von Meerane befuhren.Ein Bild habe ich noch von der alten B93 in Oberrothenbach.Da wurde vor diesen Transporten gewarnt.



Gruß C.


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25.08.2016 12:33
avatar  Lutze
#52
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Aus dem Karosserie-Werk Meerane kamen ja auch die Kübelkarossen,
bei den schlechten Straßen hatten die gleich ihre erste Bewährungsprobe,
und das ohne Räder
Lutze

wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren


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25.08.2016 13:02
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#53
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Comander, die Sattel mit Hänger meinte ich. Wimre auch mit Volvo Zugmaschine davor (im von mir genannten Fernsehbericht).

Danke für die Bilder. Sehr interessant.

MfG Berlin


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25.08.2016 13:04
#54
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Hat zwar jetzt nicht direkt mit dem Kraftverkehr(war aber der Auftraggeber) zu tun,aber interessant allemal.Dieser "FAUN-L-1500" ist der erste in D.gebaute Vierachs-LKW.(1938) Von dieser Reihe gab es nur 2 Stk.Einer ist verschollen,dieser hier lief bei der Sped.Schütze in Zwickau bis Ende der 60ger.Leider mußte er verschrottet werden,weil die Verhandlungen zum Rückkauf scheiterten.Die politischen Verhältnisse haben den Letzten seiner Klasse den "Todesstoß" versetzt.Auf dem Bild ist er abfahrbereit mit F8 u.P70 Karossen Ende der 50ger nach Zwickau.

Das Bild ist aus dem Buch "Von Hornig bis zur IFA" von Christian Suhr.


Aus einem Prospekt von 1938

Gruß C.


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25.08.2016 16:24 (zuletzt bearbeitet: 25.08.2016 16:43)
#55
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Ja der Hängerbau brennt hatten wie nicht Sonnabend das Thema beim Abendessen wo ich Dir vom im Neuaufbau befindlichen 180"er erzählt habe.

VG

http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...ih=763&biw=1600


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25.08.2016 16:43
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#56
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Zitat von Commander im Beitrag #45
Ein Foto vom Meeraner Markt Anf.der 70ger,Richtg.Glauchau.Hier gab es eine Standkasse.Manch ein Fahrer handelte sich Ärger ein,wenn er Fahrgäste darauf hinwies u.sie dahin schickte,aber in der Zwischenzeit losfuhr.


Waren die Ikarus auch so brand- und pannenanfällig wie die heutigen Mercedes-Busse ?
Von letzteren kann ich aus dem Stand von fünf selbst erlebten / gesehen Fällen erzählen.

.


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25.08.2016 16:50
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#57
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Im Schülerverkehr (uns brachten Busse in die Oberaltenburg) wurden meistens Schlenkis eingesetzt.
Die waren zu der Zeit noch neu und damit zuverlässig!


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25.08.2016 17:00
#58
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Waren die Ikarus auch so brand- und pannenanfällig wie die heutigen Mercedes-Busse ?
Von letzteren kann ich aus dem Stand von fünf selbst erlebten / gesehen Fällen erzählen.


.[/quote]

Für die Fahrleistung die einige hatten waren sie relativ unanfällig, eher ziemlich robust. Einen Brand im Motor habe ich mal erlebt, war wohl irgendeine Leitung geplatzt. Ersatz kam sofort, hatten wohl erst 3km zurückgelegt.
Kann aber nicht auf lange Erfahrungen mit ihnen als Fahrgast zurückblicken, meine Zeit waren eher die Schlenkis und ihre kurzen Schwestern, auf die war eigentlich fast immer Verlass.

gruß h.


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25.08.2016 17:40 (zuletzt bearbeitet: 25.08.2016 17:45)
#59
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #56
Waren die Ikarus auch so brand- und pannenanfällig wie die heutigen Mercedes-Busse ?Von letzteren kann ich aus dem Stand von fünf selbst erlebten / gesehen Fällen erzählen.

Während meiner Zeit ist mir nichts bekannt.Aber es soll schon vorgekommen sein.
Heutzutage ist ja die Beplankung fast nur noch Kunststoff u.wenn die anfängt zu brennen,dann ist nichts mehr zu retten.

Pannen gab es besonders bei den 55/66ger. Vorallem mit dem Gaszug.Der ging den ganzen Unterboden entlang.Normalerweise in einem Rohr verlegt,fror der im Winter gerne ein.Federbrüche waren an der Tagesordnung.Und wenn man es mit der "Kompressorpflege"(Ölstand!)nicht so genau nahm,verabschiedete der sich auch gerne.

Gruß C.


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26.08.2016 11:38
#60
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Zitat von hundemuchtel 88 0,5 im Beitrag #58
Kann aber nicht auf lange Erfahrungen mit ihnen als Fahrgast zurückblicken, meine Zeit waren eher die Schlenkis und ihre kurzen Schwestern, auf die war eigentlich fast immer Verlass.



Kann ich bestätigen.Allerdings gab es ein großes Problem u.das waren die Bälge der Luftfederung.Bei der(teilweise)großen Belastung hauchten sie(im wahrsten Sinne des Wortes) öfters aus.In der Stadtausführung zugelassen für 147 Fahrgäste(37 Sitz-u.110 Stehplätze)
Hier ein Bsp.,wie es Viele sicher noch in Erinnerung haben.Vollbesetzter Bus des Nahverkehr K.-M.-St. auf der Neefestr.

Bild von Heiner Matthes

Gruß C.


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