FuTK-432 Gr. Molzahn (Schlagresdorf)

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19.04.2017 17:05
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#31
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@Thunderhorse

Mit den blaune Kreisen...da lagen nur die Sicherungsposten...für die mobile Stellung..roter Kreis.


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19.04.2017 17:19
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#32
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Ich stelle hier nochmal folgendes ein...

Auf dem Weg zur Ostsee....war ich heute kurz mal auf dem alten Gelände des 613.Funkmessposten der 40.Funktechnischen Brigade der GSSD ( Danke Thunderhorse) in Lockwisch.

Hier ein paar Aufnahmen:
, ,
, , ,
, ,

Eine Frage hätte ich da noch...waren diese "Freunde" jene die dort "entfalten" haben...?
..oder zumindestens diese Brigade?..https://files.homepagemodules.de/b150225...0580/c94c4b.jpg


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19.04.2017 21:11 (zuletzt bearbeitet: 19.04.2017 21:15)
#33
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Zitat von Rothaut im Beitrag #31
@Thunderhorse

Mit den blaune Kreisen...da lagen nur die Sicherungsposten...für die mobile Stellung..roter Kreis.

Die angesprochene Stellung wurde erstmals 1990 bezogen.
Es handelte es sich um Funkaufklärungskräfte/-technik der GSSD.
Kommt was per PN.
g1075p16981-Sowjetische-Stellung-NO-Ratzeburg-ca-km-westl-Dechow-MV-Sommer.html#com


Wie schon mal geschrieben:
Lockwisch war ein Funkmesspunkt = Radarstellung Luftraumüberwachung.
512 ORTB = 512. sst. Funktechnisches Bataillon Wustrow
613 RLP = 613. Funkmessposten, Lockwisch

Das Btl. unterstand der 40 RTBr = 40. Funktechnische Brigade, in Wittstock.

"Mobility, Vigilance, Justice"


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19.04.2017 21:20
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#34
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Alles klar...hatte den Unterschied zwischen Funktechnisches/Radarstellung und Funkaufklärung nicht ganz beachtet.


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19.04.2017 21:37 (zuletzt bearbeitet: 19.04.2017 21:37)
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#35
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kurzer Nachtrag: #32

südlich vom Gelände der GSSD in Lockwisch...."entfalteten" mindestens 2x ( Augenzeuge..der dort zweimal seine ehemaligen Lehrgangskameraden aus Dessau aufsuchte) Kräfte der NVA.
Die beiden Male aufgrund Großübungen im Raum Schleswig-Holstein.


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19.04.2017 22:28 (zuletzt bearbeitet: 19.04.2017 22:30)
avatar  harbec
#36
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... melde mich auch mal kurz hinsichtlich von Luftaufnahmen W - O zu Wort!
Die hohe Führung wird viele Luftaufnahmen gesehen haben, die für die Muschkoten an der
Grenze wichtig waren, aber nie nach unten weitergereicht wurden.

Wir waren von der Ausbildungsabteilung in Lübeck Mitte der 80iger zu einem Besuch beim JG 52 in Leck/Ostfriesland.
Dort wurde uns eine Phantom in der Aufklärervision vorgestellt. Sie verfügte u.a. über Seitenbildkameras mit Filmen in
höchster Auflösung. D.h. diese Kameras konnten zig Kilometer über die Grenze hinaus nach Osten hin Aufnahmen
erstellen. Ich habe selbst Aufnahmen gesehen, wo in DDR-Miliär-Objekten die Kfz-Kennzeichen sehr deutlich zu lesen waren.
Der Pilot bekam nur den Auftrag, dann und dann den Kurs so und so zu fliegen und der Kampfbeobachter dementsprechend
auf die Knöpfe zu drücken. Die Besatzung, die uns für Fragen zur Verfügung stand sagte auch, dass sie wirklich nur
große Städte, Flüsse erkennen konnten. Die Feinheiten waren bei knapp 1000 km/h Geschwindigkeit nicht mehr zu erkennen.

Gruß Hartmut


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19.04.2017 22:45 (zuletzt bearbeitet: 19.04.2017 22:45)
#37
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Zitat von harbec im Beitrag #36
...

Wir waren von der Ausbildungsabteilung in Lübeck Mitte der 80iger zu einem Besuch beim JG 52 in Leck/Ostfriesland.
Dort wurde uns eine Phantom in der Aufklärervision vorgestellt. Sie verfügte u.a. über Seitenbildkameras mit Filmen in
höchster Auflösung. D.h. diese Kameras konnten zig Kilometer über die Grenze hinaus nach Osten hin Aufnahmen
erstellen. Ich habe selbst Aufnahmen gesehen, wo in DDR-Miliär-Objekten die Kfz-Kennzeichen sehr deutlich zu lesen waren.
.


Seitensichttradar SLAR

Aufklärungsgeräte der RF-4E:

5 Aufklärungskameras Fa. CAI, Typ KS-87B mit verschiedenen Brennweiten
(Schrägsichtkamera in Flugrichtung, eine Tiefflugkamera für 180°-Panorama-Aufnahmen von Horizont zu Horizont
2 Kameras für mittlere und große Höhen).
1 Panoramakamera Fa. Fairchild KA-56E
1 Infrarot Line Scanner AAD 5, Fa. Honneywell
1 Seitensichtradar SLAR, Fa. Goodyear Aerospace

Dann kannste ja was zu den dort abgestellten Fahrzeugtypen sagen/Schreiben.
Autsch!

"Mobility, Vigilance, Justice"


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19.04.2017 23:04 (zuletzt bearbeitet: 19.04.2017 23:05)
avatar  harbec
#38
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... zu den genauen Detaills von damals kann ich heute nichts mehr sagen.
Ich war damals nur überrascht, welche sehr guten technischen Möglichkeiten es gab.
So etwas wußte der Otto-Normal-Verbraucher doch nicht. Aus diesem Grund ist es mir
noch so erinnerlich.

Gruß Hartmut


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20.04.2017 10:40
#39
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Zitat von harbec im Beitrag #38
... zu den genauen Detaills von damals kann ich heute nichts mehr sagen.
Ich war damals nur überrascht, welche sehr guten technischen Möglichkeiten es gab.
So etwas wußte der Otto-Normal-Verbraucher doch nicht. Aus diesem Grund ist es mir
noch so erinnerlich.


Ja die Erinnerungen!

"Mobility, Vigilance, Justice"


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20.04.2017 12:47
#40
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Zitat von Ratze im Beitrag #27
Bei uns setzte die Staffel grundsätzlich die Alluette ein und die Bell kam nur ganz selten zum Einsatz. Die Puma habe ich nie im Grenzstreifendienst gehabt. Die flog bei uns speziell im Bereich Ostsee und Nordsee zur Seeüberwachung (z.B. Ölsünder).

Mitfliegen war schon toll. die konnten bei uns auf dem Sportplatz landen und da bin ich regelmäßig an Bord gewesen. Nur Konturenflug liebte ich überhaupt nicht. Soweit zum Fliegen.

Leider habe ich nur wenige Bilder damals "sichergestellt". Ich konnte damals ja nicht ahnen, dass mich dieses Thema noch mal interessieren würde. Der zuständige Beamte hat da jetzt den Daumen drauf und rückt nichts raus. Ob er nicht darf oder nicth will ist mir nicht ganz klar. Aber wenn der pensioniert wird (4 Jahre) kommt vielleicht von dem auch was. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Tschüß Ratze

1983 hatte ich einmal das Vergnügen (mit weiteren Kollegen), mit der Alouette, genauer gesagt mit der Hubschrauberstaffel des BGS mitzufliegen (eingefädelt von Rudi H.). Start und Landepunkt war der Sportplatz in RZ, BGS-Kaserne. Nach Kurzeinweisung (die gleichen Pedalen unterhalb des Nebensitzes wie auf der Pilotenseite unter „gar keinen Umständen weder zu berühren, belasten oder zu betätigen“) und Anlegen des Headsets, führte der Flug längs der Grenze von RZ über Lübeck bis Travemünde, nach Erreichen der Viermastbark zurück längs der Grenzanlagen über Gudow-Autobahn bis GKSt Lauenburg, anschl. retour nach RZ.

Es war sehr beindruckend, die Grenzanlagen völlig frei von Beeinträchtigungen durch Bewuchs oder anderen Hindernissen im Gelände zu betrachten und zu fotografieren.
Keine Ahnung, wo die Aufnahmen nach Auflösung des Zollkommissariats verblieben sind, ich gehörte zu den Ersten, die frühzeitig von der Dienststelle „gegangen worden sind“. Die Nachhut war bis ca. Mitte 1991 noch beschäftigt mit der Auflösung oder was auch immer.

Im wahrsten Sinne des Wortes verfolgte der Staffelführer „hochgesteckte Ziele“.
Ich befand mich im dritten Heli, konnte voraussehen, welches Flugmanöver bevorstand, welches der Pilot unseres Hubi demnächst umsetzen würde. Die Fliegersprache beherrsche ich nicht, kann daher nur amateurhaft den Flug beschreiben.

Die erste Maschine setzte zum Steilflug in luftige Höhen an, die zweite Maschine folgte noch dem steilen Aufstieg, während der erste Heli (für mich unvermutet) abrupt nach backbord „abschmierte“ und (nach meinem Gefühl) drastisch an Höhe verlor. Falls jemand dieses Flugmanöver kennt, darf er gern den Fachausdruck benennen.

Meinem Aussehen nach bemerkte der Pilot mein „Unwohlsein“, sorgte für Frischluft in dem er ein Fenster der verglasten Kanzel einen spaltbreit öffnete. Es war ein Erlebnis, eine besondere Erfahrung mit „Supertypen“, den Fliegern vom BGS.

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"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”
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20.04.2017 13:12
#41
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Zitat von harbec im Beitrag #36
... melde mich auch mal kurz hinsichtlich von Luftaufnahmen W - O zu Wort!
Die hohe Führung wird viele Luftaufnahmen gesehen haben, die für die Muschkoten an der
Grenze wichtig waren, aber nie nach unten weitergereicht wurden.
Genau mein Eindruck, Du hast es kurz und knackig auf den Punkt gebracht.

Ich befand mich mit Kollegen auf der Rückfahrt nach einem 14-tägigen Einsatz mit der MZVE (Mobile-Zollverstärkungseinheit). Wir meldeten uns am Nachmittag über Funk bei der Leitstelle „Baldur“ zurück. Im selben Augenblick erhielten wir die Anordnung (II. des ZKom), die B208 anzulaufen zwecks Beobachtung von Arbeiten am Scheinwerfer des BT bzw. der dort eingesetzten Kräfte.
Der Ratzedorfer Zoll war derart ausgedünnt zu diesem Zeitpunkt, tatsächlich stand keine mobile Zollstreife an diesem Nachmittag zur Verfügung. Begründet war dieses Verhalten durch das dereinst tonangebende Konkurrenzdenken, der BGS hätte eine Meldung erstatten können oder Beobachtungen tätigen, die der Zoll nicht kannte. Im großen Ganzen klappte aber die Zusammenarbeit BGS/Zoll.

Auch unsere damalige Führung gab nicht alles vom BGS erworbene Know-how an ihre Muschkoten an der Grenze weiter.

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"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner!
Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”
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20.04.2017 18:02
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Zitat von IM Kressin im Beitrag #41
Zitat von harbec im Beitrag #36
... melde mich auch mal kurz hinsichtlich von Luftaufnahmen W - O zu Wort!
Die hohe Führung wird viele Luftaufnahmen gesehen haben, die für die Muschkoten an der
Grenze wichtig waren, aber nie nach unten weitergereicht wurden.
Genau mein Eindruck, Du hast es kurz und knackig auf den Punkt gebracht.

Ich befand mich mit Kollegen auf der Rückfahrt nach einem 14-tägigen Einsatz mit der MZVE (Mobile-Zollverstärkungseinheit). Wir meldeten uns am Nachmittag über Funk bei der Leitstelle „Baldur“ zurück. Im selben Augenblick erhielten wir die Anordnung (II. des ZKom), die B208 anzulaufen zwecks Beobachtung von Arbeiten am Scheinwerfer des BT bzw. der dort eingesetzten Kräfte.
Der Ratzedorfer Zoll war derart ausgedünnt zu diesem Zeitpunkt, tatsächlich stand keine mobile Zollstreife an diesem Nachmittag zur Verfügung. Begründet war dieses Verhalten durch das dereinst tonangebende Konkurrenzdenken, der BGS hätte eine Meldung erstatten können oder Beobachtungen tätigen, die der Zoll nicht kannte. Im großen Ganzen klappte aber die Zusammenarbeit BGS/Zoll.

Auch unsere damalige Führung gab nicht alles vom BGS erworbene Know-how an ihre Muschkoten an der Grenze weiter.



Fragen hätte sicherlich nichts gekostet.
Seltsam, in anderen Abschnitten lief dies besser. Da haben sich auch die Streifen der unterschiedlichen Behördenvor Ort ausgetauscht.

Aber nun trifftet es immer weiter vom Usprungsthema FuTK 432 ab.

Back to the Roots.

"Mobility, Vigilance, Justice"


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20.04.2017 19:37
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#43
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Jetzt fällt es mir wieder ein.....#35

südlich vom Gelände der GSSD in Lockwisch...."entfalteten" mindestens 2x ( Augenzeuge..der dort zweimal seine ehemaligen Lehrgangskameraden aus Dessau aufsuchte) Kräfte der NVA.

Er sprach von Kräften aus Schwerin....
Waren das die Leute vom Funk-Funktechnischen Aufklärungsbataillon 5 ? ( speziell in diesen beiden Fällen)


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20.04.2017 21:46
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Zitat von Rothaut im Beitrag #43
Jetzt fällt es mir wieder ein.....#35

südlich vom Gelände der GSSD in Lockwisch...."entfalteten" mindestens 2x ( Augenzeuge..der dort zweimal seine ehemaligen Lehrgangskameraden aus Dessau aufsuchte) Kräfte der NVA.

Er sprach von Kräften aus Schwerin....
Waren das die Leute vom Funk-Funktechnischen Aufklärungsbataillon 5 ? ( speziell in diesen beiden Fällen)



Ja, möglicherweise.
Zumal das FuFuTAB-5 in Schlagsülsdorf ein Objekt für die UKW-Aufklärung hatte.
Personal kam von den FuFuTAklKp der Divisionen MBV. Diese waren im Objekt der GT Schattin mit untergebracht.
nw Schlagsülsdorf gab es einen BTv der wurde von diesen Kräften für die Aufklärung genutzt.

"Mobility, Vigilance, Justice"


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20.04.2017 21:53
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Thunderhorse...mal wieder...Vielen Dank!

Gibt es von dem Objekt Fotos? (Schlagsülsdorf)
Zumal etwas abseits von dem BT nur ein einzeln stehendes Haus genutzt wurde...schwer auszumachen...heutzutage.


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