Die Antifa, ein Ministerpräsident und ein Video

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25.04.2016 20:59
#1
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Als Politiker muss man sich unter Kontrolle haben. Das ist nicht immer so einfach. Gerade erst am vergangenen Wochenende ist Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow in eine Auseinandersetzung mit Linken einer ANTIFA-Gruppe geraten, das war am Rande einer Preisverleihung in Halle. Hinterher hieß es, Ramelow sei "ausgerastet".

http://www.mdr.de/nachrichten/politik/in...amelow-108.html

Zitat:
Eigentlich ein feierlicher Anlass. Im Stadthaus Halle soll der Inklusionspreis "Mosaik" verliehen werden, es geht um Menschen mit Behinderung. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow ist Schirmherr, auch Sebastian Krumbiegel ist gekommen um die Sache zu unterstützen. Doch kurz bevor es losgeht, kommt es zu einer Auseinandersetzung mit vier jungen Leuten von der ANTIFA, sie kursiert als Handyvideo im Internet: "Ich finde den Aufruf beschissen, ich sags so deutlich. Das ist so eine intolerante Aktion," Ramelow schimpft. Es geht um ein Plakat, das zu einer linken Demonstration am Wohnort von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke aufruft. "Weg mit den braunen Zonen, weg mit der AFD" heißt es im Demo-Aufruf unter der Überschrift: "Straight to Hell" – direkt in die Hölle. Was genau passiert ist, beschreibt Bodo Ramelow auf Twitter so: "Während ich mich in das Gästebuch des Vereins ‚Mit Handicap leben‘ eintrage, stellt sich die junge Frau mit dem Plakat hinter mich. Der Fotograf wartet, bis ich mich umdrehe. Genau gegenüber wird ein Dritter postiert, der mit seinem Handy filmt. Hinter mir steht ein Vierter und ruft mir zu, man sei gekommen, weil ich ‚nachts immer besoffen twittern‘ würde."

...

Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.
(Edwin Bauersachs)


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25.04.2016 22:10 (zuletzt bearbeitet: 26.04.2016 14:52)
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#2
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Herrlich, diese Antifanten.
Mit der stets eingeforderten Toleranz ist es bei denen ganz schnell vorbei, wenn einer eine nur minimal abweichende Meinung hat. Da zerfleischen sie selbst ihren Geldgeber.


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26.04.2016 04:50
avatar  TOMMI
#3
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Ob unserem Bodo jetzt dämmert, was er da unterstützt hat?
Erinnert mich an den Zauberlehrling: "Herr, die Not ist groß, die Geister, die ich rief, die werd ich nicht mehr los."
Wie auch immer, die Einsicht kommt spät, aber sie kommt. Und damit ist er vielen seiner Kollegen aus der eigenen und aus anderen Parteien
voraus.

EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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26.04.2016 07:21
#4
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Zitat von TOMMI im Beitrag #3
Ob unserem Bodo jetzt dämmert, was er da unterstützt hat?
Erinnert mich an den Zauberlehrling: "Herr, die Not ist groß, die Geister, die ich rief, die werd ich nicht mehr los."
Wie auch immer, die Einsicht kommt spät, aber sie kommt. Und damit ist er vielen seiner Kollegen aus der eigenen und aus anderen Parteien
voraus.



Na, da kann er ja jetzt einen großen Feldzug gegen die Antifa starten, wenn man schon nichts gegen die Rechten unternimmt......

Intellektuelle spielen Telecaster


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26.04.2016 07:27
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#5
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@Schuddelkind da gibt es ja in deiner Umgebung genug zu tun !

http://recherche38.info/2016/02/23/braun...ns-krankenhaus/


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26.04.2016 17:48
#6
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Da zeigt sich erneut, daß die Linksaußen "rotlackierte Faschisten" sind.

Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)


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26.04.2016 18:36
avatar  Alfred
#7
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Es ging nicht um eine entsprechende Demonstration im Wohnort, sondern vor dem Wohnhaus.

Da sollten für alle Parteien und Personen identische Regeln gelten, ob man diese nun mag oder nicht.

Ich mag die AfD auch nicht, aber es ist eine Partei, die zugelassen ist.


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26.04.2016 19:39 (zuletzt bearbeitet: 26.04.2016 19:40)
#8
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Ich finde, hier hat der thüringische Ministerpräsident richtig gehandelt.
Mir ist auch nicht bekannt, dass er jemals die ANTIFA finanziert hätte.

Klaus


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26.04.2016 20:16 (zuletzt bearbeitet: 26.04.2016 20:23)
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#9
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Auch wenn ich für Freiheit bin, in so einem Dorf gehört eine Kampfdemo von wem auch immer verboten.
Seine Ansichten kann man auch in der nächsten größeren Stadt kundtun, Landbewohner muss man damit nicht belästigen.
Falls doch haben die örtlichen Bauern hoffentlich genug Gülle in den Fässern


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27.04.2016 04:13
#10
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #8
Mir ist auch nicht bekannt, dass er jemals die ANTIFA finanziert hätte.


Er persönlich ganz bestimmt nicht, das läuft ganz anders. Das läuft über linke Vereine, welche von den Parteien das für die Antifa bestimmte Geld erhalten. So schnell wird sich keine Partei nachreden lassen eine gewaltbereite, linksextremistische Vereinigung zu unterstützen. Die laufen dann lieber auf den Demos Hand in Hand zusammen mit der Antifa...

Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.

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27.04.2016 10:38
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#11
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( gelöscht )

Hier ein Beispiel, wie das läuft.

Im letzten Jahr gab es eine kleine Anfrage an den Thüringer Landtag, ob Fahrten zu Gegendemos aus dem "Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit" finanziert werden und die Antwort war JA.

http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok...C3%A4rschen.pdf


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27.04.2016 10:51
avatar  Pit 59
#12
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Ich habe das am Montag in Apolda selbst wieder erlebt,eine Gruppe von Jugendlichen,ausgerüstet mit neuen Roten Trillerpfeifen stehend neben dem Bürgermeister trällerten was das Zeug hält,der Bürgermeister lächelte,er war Zufrieden,eine Zuwendung (so heisst das heute) wird nicht lange auf sich warten lassen.
Der Demo Platz war Regelrecht durch massives Polizeiaufgebot mit Barrieren abgesperrt. Meiner Frau und mir wollte man den Zutritt verweigern,erst auf meinen Hinweis das mein Bruder (hab gar keinen ) bei der hiesigen Zeitung beschäftigt ist gab man uns den weg Frei.
Genau so sollen so wenig wie möglich Leute zu den Demos gelassen werden.


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27.04.2016 11:07
#13
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Zitat von Major Tom im Beitrag #10
Zitat von Klauspeter im Beitrag #8
Mir ist auch nicht bekannt, dass er jemals die ANTIFA finanziert hätte.


Er persönlich ganz bestimmt nicht, das läuft ganz anders. Das läuft über linke Vereine, welche von den Parteien das für die Antifa bestimmte Geld erhalten. So schnell wird sich keine Partei nachreden lassen eine gewaltbereite, linksextremistische Vereinigung zu unterstützen. Die laufen dann lieber auf den Demos Hand in Hand zusammen mit der Antifa...


Das sind doch alles nur vage Vermutungen.
Die ANTIFA schadet doch der linken Bewegung mehr, als sie ihr nutzt.
Bei Gegendemonstrationen gegen Pegida oder Legida scheinen sie aber manchen "Oberen" ziemlich nützlich zu sein.
Kämen die Gelder von links, dann hätte es längst Schlagzeilen gegeben.

Klaus


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27.04.2016 11:10
#14
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Zitat von Klauspeter im Beitrag #13
Zitat von Major Tom im Beitrag #10
Zitat von Klauspeter im Beitrag #8
Mir ist auch nicht bekannt, dass er jemals die ANTIFA finanziert hätte.


Er persönlich ganz bestimmt nicht, das läuft ganz anders. Das läuft über linke Vereine, welche von den Parteien das für die Antifa bestimmte Geld erhalten. So schnell wird sich keine Partei nachreden lassen eine gewaltbereite, linksextremistische Vereinigung zu unterstützen. Die laufen dann lieber auf den Demos Hand in Hand zusammen mit der Antifa...


Das sind doch alles nur vage Vermutungen.
Die ANTIFA schadet doch der linken Bewegung mehr, als sie ihr nutzt.
Bei Gegendemonstrationen gegen Pegida oder Legida scheinen sie aber manchen "Oberen" ziemlich nützlich zu sein.
Kämen die Gelder von links, dann hätte es längst Schlagzeilen gegeben.

Klaus



Nicht mal als potentielle Die Linke-Wähler sind die Antifa-Anhänger verlässlich. Ich vermute, daß die eher ganz linke Splitterparteien wählen.


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27.04.2016 11:11
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#15
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Ich hatte es schon mal geschrieben, als vor Jahren meine Frau und ich uns auch mal aufgemacht haben um an einer Demo teilzunehmen die sich gegen einen Großaufmarsch von Trommel-Kloppis anläßlich des Jahrestages der Bombardierung von Chemnitz richtete, sind wir wieder heim gegangen weil die "Antifa" auch da war, also genau solche Kloppis wie die Trommel-Kloppis.


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